
von Lord Marijo
Die Wolken wurden schwarz, es begann nun zu regnen, Donner...
Hogwarts wurde schwer beschädigt, es würde Monate dauern alles wieder aufzubauen.
Die ersten Boote erreichten bereits die Schule für Hexerei und Zauberei.
Nein, die Lehrer der Schule wussten nicht, worum es ging, sie dachten die Gefahr wäre bereits beseitigt worden, doch da täuschten sie sich.
Natalie Parker ließ niemanden in das Schloss, da die Auroren und Seelen immer noch kämpften, sie gaben nicht auf, keine Seite wollte aufgeben, so kämpften sie weiter, bis eine Seite nicht mehr konnte. So wie es aussah, würden die Auroren als erstes aufgeben, da sie kaum noch Energie hatten um weiter zu kämpfen.
John Charlston ließ nun den Griff des Schwertes los und schritt immer weiter zurück. Sein Sohn sah seinen Vater an, er sah in seinen Vater nun einen großen Held. Es war endlich vorbei, er schaffte es seinen Gebieter zu verraten. Er musste seinem Sohn helfen. Mike stand langsam auf und lehnte sich an die Wand an. Leona eilte zu Mike.
Maria und Maximilian kämpften weiter gegen die Auroren des Ministeriums und gegen die Seelen von Nighy.
Chris lag immer noch schwer verletzt am Boden, er beobachtete das Geschehen, allerdings verlor er schon langsam sein Bewusstsein.
Nighy sah das Schwert an, dass in ihm steckte, sein eigenes Schwert, von seinem eigenen Sklaven. Er verfluchte John, er konnte ihm noch nie vertrauen, doch er machte einen Fehler. Er machte den größten Fehler seines Lebens.
Sein Schlangenarm tat weh, sein linkes Bein tat ihm weh. Er schrie laut auf und schaffte es das Schwert rauszuziehen. Seine Brust blutete, er fiel auf die Knie und hatte kaum noch Energie, doch auch er wollte nicht aufgeben.
Er stand nun auf und drehte sich zu John hin, das Schwert warf er nach hinten, es landete direkt vor Chris.
„Mister Charlston, sie enttäuschen mich. Wenn Sie schon die Möglichkeit haben mich umzubringen, dann nutzen Sie auch diese“ sagte Nighy lachend.
Nighy sah zwar verletzt aus, allerdings tat er so als würde er nichts fühlen. Er musste nu seine Feinde vernichten, denn seine 500 Jahre sind nun endlich um, die Freiheit steht vor der Tür.
John schritt immer weiter zurück, doch Nighy wollte ihn nicht fliehen lassen, oder wollte er nicht flüchten?
Es war ihm egal, er MUSSTE ihn töten!
Nighy hob seine rechte Hand, plötzlich leuchtete Johns Seele auf, er fühlte sich immer schwächer und schwächer.
John sah seinen Sohn nun ein letztes mal an, denn er wusste was nun kommen würde.
Sein Ende nahte, die Vernichtung seiner Seele.
Mike versuchte zu seinem Vater zu rennen, doch Leona hielt ihm zurück, da er viel zu schwach war.
„Sei stark, Mike“ flüsterte John, seine Seele löste sich nun auf.
Nighy lachte erneut laut auf, nun drehte er sich zu Mike und Leona um.
Als er die beiden sah, bildeten sich Tränen in seinen Augen.
Ein Liebespaar.
Sie liebten sich.
Das konnte Nighy spüren, schließlich kannte er sich mit diesem Gefühl sehr gut aus.
Als er Leona sah, konnte er die Ähnlichkeit mit Elena deutlich sehen. Er zuckte mit dem Kopf, er kannte diese junge Frau. Ja, er musste sie einfach kennen!
Mike wollte weiter kämpfen, er wollte seinen Vater rächen.
„Du hast meinen Vater umgebracht“ sagte er leise, immer und immer wieder wiederholte sich Mike, doch Nighy ignorierte ihn, er lachte ihn schließlich nur noch aus.
Plötzlich tauchte Elena direkt vor Leona auf, sie packte Leona und schlug sie auf die Seite, sie wollte Leona umbringen.
„Jack, töten endlich den Jungen!“ schrie Elena.
Nighy sah seine große Liebe an, er nickte und ging auf Mike zu.
Leona und Elena hielten ihre Zauberstäbe in ihren Händen, sie warteten auf den richtigen Augenblick, doch dieser kam nicht.
Allerdings begann Leona zuerst, sie konnte und wollte nicht mehr warten.
„Expelliarmus!“
„Protego“ , doch der Zauber traf Elena bereits, sie war viel zu langsam.
Leona sprach den Zauber immer wieder aus, sie schleuderte Elena gegen die Wände. Was sie nicht wusste ist, das Elena ihre Mutter war und Nighy ihr Vater.
Würde sie jetzt die Wahrheit erfahren, so hat Nighy gewonnen.
Chris musste immer noch zuschauen, er konnte kaum noch aufstehen. Er versuchte es aber immer wieder. Er schaffte es nur sich aufzusetzen.
Elena warf ihren Zauberstab auf den Boden und löste sich auf, Leona blieb plötzlich stehen, doch schon war Elena hinter ihr und schlug ihr den Zauberstab aus der Hand. Sie packte Leona von hinten und sah Nighy an.
„JACK! Töte sie!“ sagte sie und kicherte, Leona versuchte sich zu befreien.
Nighy sah die Frauen mit ernster Miene an, er sah sich um und nahm den Speer, der am Boden lag. Nighy selbst lachte, sein Bein begann erneut zu bluten, lange wird er es nicht mehr aushalten, das wusste er.
Nighy rannte nun auf die beiden zu, Leona sammelte all ihre Kraft und schlug Elena mit dem Kopf, sie ließ Leona los. Leona stellte sich sofort hinter Elena hin, Nighy rammte den Speer in Elenas Bauch, doch der Speer durchbohrte auch Leonas Bauch, sie schrie vor Schmerzen laut auf. Elena klammerte sich an Nighy fest, sie konnte nicht mehr stehen. Leona konnte sich vom Speer befreien, sie fiel auf den Boden, sie blutete und hielt ihren Bauch fest. Mike kroch zu seiner Frau, er weinte, er konnte es nicht mehr aushalten.
„Nein, Leona. Bitte, gib nicht auf, wir schaffen das schon“ sagte er ihr ständig, doch sie konnte nicht antworten, ihr ganzer Körper zitterte.
Nighy hielt seine Frau in seinem rechten Arm.
„Elena...“ flüsterte er und er gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss auf die Stirn, sie schloss ihre Augen.
Leona hielt Mikes Hand fest.
„Mike...Versprich mir, dass....dass du stark sein wirst...“ stotterte sie zusammen, er nickte und weinte weiter.
Maximilian und Maria bemerkten den tragischen Vorfall erst jetzt, sie konnten nicht mehr weiter kämpfen. Die Auroren zogen sich nun endgültig zurück, die Seelen siegten.
„Leona, bleib bei mir, wir schaffen das, wir werden es schaffen!“
Doch Leona antwortete nicht mehr, ihre Zeit ist nun gekommen. Mike wollte sich nicht mehr vom Fleck rühren, er hatte gerade seine Frau verloren und sein ungeborenes Kind.
Nighy schrie laut auf, er tötete seine große Liebe. Er hasste sich nun.
Nighy wollte nun jeden umbringen, er ging auf Chris zu und trat diesen in den Bauch, er blutete aus dem Mund, das Blut floss hinunter.
Chris versuchte sich zu wehren, doch Nighy schlug ihn immer weiter.
Mike sah sich um, er fand seinen Zauberstab weiter drüben liegen, er kroch zu seinem Zauberstab.
„Incarcerus!“
Die Fesseln flogen zu Nighy, doch er hatte auch noch seinen Zauberstab, er wehrte den Zauber ab. Er ging nun auf Mike zu, er würde sich später um Mike kümmern. Maximilian half Mike auf, zusammen rannten sie die Treppen hoch, auch wenn Mike nicht mehr konnte. Maria ging zu ihrem Sohn hin.
Nighy ging nun ebenfalls die Treppen hoch, er schlug Maximilian mit seinem toten Schlangenarm zur Seite.
Mike setzte sich auf die Stufen hin, er gab nun endgültig auf.
Nighy packte Mike am Hals und hob ihn hoch mit seiner gesunden Hand.
„Das war das letzte Mal, dass du dich in meine Angelegenheiten eingemischt hast, Mister Charlston!“ sagte er, richtete seinen Zauberstab auf seinen Hals.
Plötzlich spürte er wie sein Herz kleiner wurde, er sah hinunter und konnte erneut sein Schwert sehen. Er ließ Mike auf die Stufen fallen und drehte sich um, er wollte unbedingt wissen, wer sein Herz erstach.
Chris Randel.
Jack Nighy zuckte mit dem Kopf, er konnte spüren wie sein Körper immer kälter wurde. Maximilian und Maria sahen zu Nighy, jeder in der Eingangshalle beobachtete nun den Tyrannen.
Nighy sah zu seiner toten Frau, Elena, Tränen flossen seine Wangen herunter. Schließlich sah er Chris Randel an, er wurde nach 500 Jahren besiegt, und das von einem jungen Zauberer.
Nighy schloss seine Augen und fiel auf die Stufen, er war nun endlich tot.
Die Schreckensherrschaft des Tyrannen war vorbei. Er konnte nicht erfahren, wer seine Tochter war, schließlich wusste er nicht, dass er seine Tochter umbrachte, zusammen mit seiner großen Liebe.
Jack Nighy, einer der mächtigsten Zauberer die jemals lebten war nun tot.
Chris setzte sich neben Mike hin, es war nun endlich vorbei.
Sie haben den Feind besiegt.
Die bösen Seelen kehrten zurück ins Reich der Seelen, niemand hatte nun die Kontrolle über das große Reich.
Vielleicht war es auch besser so.
Viele mussten ihr Leben lassen, damit die Zauberwelt wieder in Frieden weiter leben konnte. Leona, John Charlston.
Jake erschien wieder, er lag in seinem Bett, er war nun befreit, da Nighy tot war.
Er machte einige Fehler, er wusste natürlich nicht, ob man ihm verzeihen konnte, doch das Wichtigste war, dass er wieder zurück ist.
Maximilian und Maria Randel mussten umziehen, sie konnten Großbritannien nicht mehr als Zuhause bezeichnen. Sie gingen in den Ruhestand und überließen Chris das Erbe der Vampirjäger, nun leitet er die letzten Überlebenden Vampirjäger. Nur noch 5 Vampirjäger waren übrig:
Chris Randel, Jake Randel, Mike Charlston und zwei weitere.
Sie lebten nun in Wien, wo sie ihre letzten Tage verbringen wollten. Maximilian und Maria lebten nun wie Muggel, vielleicht war es auch besser so, denn sie hatten genug von der Zauberei.
Der Zaubereiminister entschuldigte sich bei allen Familien und nahm alles auf sich, er durfte weiterhin im Amt bleiben. Er wollte nun alles verändern, er vertraute einem Rachesüchtigem Auror, und dies sollte niemals wieder vorkommen.
Mike reiste umher, man wusste nie wo er sich aufhielt. Er wollte sich verstecken, er verlor seine Familie und wollte nichts mehr mit der Zauberwelt zutun haben. Er wird nie wieder lieben können, er wollte es auch nicht mehr. Den Kontakt zu Chris brach er allerdings nicht ab.
Natalie Parker konnte ihren Traum endlich erfüllen, sie unterrichtete Kräuterkunde in der Hogwarts Schule. Der neue Beruf gefiel ihr auch, endlich konnte sie mehr aus ihrem Leben machen.
Chris Randel lebte wieder bei seiner Familie, er wollte sie nie wieder in Stich lassen. Er befreite die Vampirjäger, doch sollte er mal Hilfe brauchen, so mussten sie zurückkehren.
Das Leben ging nun weiter, er konnte nichts mehr ändern. Er hatte wichtige Personen in seinem Leben verloren, doch er machte das Beste draus.
Doch das Böse in der Zauberwelt wird immer existieren ...
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