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Fanfiction

Das Testament - Das Testament

von Nadini Epans

Das Testament



Eigentlich sollte man ja nicht lauschen. Draco Malfoy tat es trotzdem. Er wollte gerade etwas aus dem Wohnzimmer holen, als seine Tante, Bellatrix Lenstrange, telefonierte.
"Vielen Dank für den schnellen Termin!" hörte er eine leise Stimme. "Ich möchte mein Testament ändern. Der Arzt sagt, dass die Krankheit nicht zu stoppen ist. Morgen früh werde ich bei Ihnen sein."
Wollte die Tante ihn etwa kurz vor ihrem Tod noch enterben? Dabei war er doch immer der brave Neffe gewesen!


Nach dem Tod seiner Eltern hatte er doch viele Jahre lang wie ein Sohn bei ihr gelebt. Als noch einzige Verwandte und mit den Millionen Galleonen der Tante im Hinterkopf hatte er all’ die Jahre lang die Wünsche der Tante erfüllt und ihre Launen ertragen. Und jetzt das?
Sofort musste Malfoy an den Tod der Eltern denken. Es war tragischer gewesen, sie waren im Kampf für den Dunklen Lord gestorben.



Ein Lächeln huschte über sein Gesicht. Er musste nur dafür sorgen, dass seine Tante nie beim Notar ankam! Nach der Beerdigung der Eltern hatte seine Tante das Testament geändert, da die zwei Haupterben tot waren. Es blieb nur der Neffe übrig. Malfoy war absolut sicher, als Alleinerbe eingetragen zu sein.



Malfoy spielte seine Rolle auch diesmal perfekt. Am nächsten Tag hatte er "zufällig" ganz schreckliche Magenkrämpfe. In diesem Zustand konnte er unmöglich mit in die Stadt fahren. Also fuhr seine Tante allein los. Die Straße vor ihrem Haus war führten gefährlich steil bergab. Wenn da plötzlich die Bremsen versagten...


"Bis später Tante Bellatrix!" sagte er mit einem Lächeln auf seinem Gesicht.

-Geschieht ihr recht-, dachte er. -Außerdem kratzt sie sowieso bald ab.- Als Malfoy den Wagen in der Kurve verschwinden sah, dachte er nur noch an das Geld. Was man damit nur alles kaufen könnte! Er wäre endlich frei - Keine Verbote, keine Vorschriften mehr…

Als das Telefon klingelte, ahnte er, wer dran war. Doch es war nicht die Polizei, wie er gedacht hatte, sondern der Notar.
"Kann ich Frau Lenstrange noch erreichen?" fragte er, "Ich werde mich leider verspäten!"
"Tut mir leid." Draco lachte über seine eigene Bosheit. "Sie ist schon losgefahren."
"Na ja, dann muss sie wohl oder übel etwas warten müssen. Aber ich dachte, Frau Lenstrange wollte Sie mitbringen, damit Sie gleich die frohe Nachricht erfahren?"
"Ich fühle mich nicht wohl", antwortete Malfoy, "aber wie meinen Sie das mit der frohen Nachricht?"
"Ich denke, ich kann es Ihnen erzählen, da es schon bald besiegelt ist. Ihre Frau Tante will Sie heute als Alleinerbe in ihr Testament einsetzen."
"Bin ich das denn nicht schon?"
"Nein, damals wollte ihre Frau Tante abwarten, ob Sie dessen auch als würdig erweisen. Sie hat ihr Erbe bis zu diesem Punkt dem Verein für gefallene Todesser vermacht. Aber nun soll alles Ihnen gehören. Was sagen Sie dazu?!“
Draco Malfoy ließ leichenblass den Hörer fallen!


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Es gibt einen Grund dafür, warum alle großen Fantasy- und Science-Fiction-Filme im Gedächtnis der Leute geblieben sind. Sie haben eine große Tiefe und nicht nur eine oberflächliche Handlung. Und deswegen werden wir in 50 oder 100 Jahren auch immer noch die Harry-Potter-Bücher lesen und hoffentlich die Filme anschauen.
Michael Goldenberg