
von Luna
âSchau dir das mal an! Das Besenpflegeset der Superlative!â, schrie James durch den ganzen Laden zu Sirius hinĂŒber. Die letzte Woche der Sommerferien war angebrochen und die beiden wollten sich in der Winkelgasse noch kurz einpaar weitere Sachen fĂŒr das neue Schuljahr besorgen. âDu hast doch gerade erst eins zum Geburtstag bekommen Krone...â, antwortete Sirius mit einer gelangweilten Stimme, riss sich aber vom neusten Besenmodel los und ging zu James, der am Schaufensterstand.
âJa klar, aber schau dir das hier mal an... Wieso hat mir meine Mom nicht das geschenkt?â
Sirius antwortete nicht, er wĂ€re schon froh gewesen, wenn ihm seine Mutter mal irgendwas brauchbares zum Geburtstag schenken wĂŒrde.
Er schaute etwas gelangweilt aus dem Fenster, wĂ€hrend James immer noch völlig gedankenverloren das Pflegeset anstarrte, als ihm plötzlich der Mund aufklappte. Da draussen schlenderte Moony, hĂ€ndchenhaltend mit einem hĂŒbschen schwarzhaarigen MĂ€dchen. Es dauerte nicht lange, bis er begriff, wer dieses MĂ€dchen war- Alicia. Sirius wurde bleich und er merkte, wie sich seine Eingeweide zusammenzogen.
âDas kann doch nicht...â, stotterte James, welcher sich vom Pflegeset abgewandt hatte und nun auch aus dem Fenster blickte, âdas glaub ich ja nicht. Meine Schwester mit Moony, siehst du das Sirius?â Sirius nickte schweigend.
James liess das Besenpflegeset zurĂŒck auf die Ablage gleiten und ging hinaus. Völlig apathisch folgte ihm Sirius.
âHey Moony!â, schrie James als er nur noch wenige Meter von Alicia und Remus entfernt war. Die beiden drehten sich ruckartig um.
âOh, James, halloâ, stotterte Remus. Alicia neben ihm wurde sichtlich nervös.
âUnd wann hattet ihr vor, es mir zu erzĂ€hlen?â, James grinste.
âNa ja wir...â, Alicia war nun genau so bleich wie Sirius, âwir.... wir hĂ€tten es dir schon noch erzĂ€hlt, aber...â
âSchon in Ordnung, ich find das klasse! Jetzt hat Moony auch mal ne Freundinâ, James grinste nun noch mehr.
Remus wurde rot. Ja, es stimmte, Alicia war seine erste Freundin, wĂ€hrend James und Sirius nie mĂŒhe hatten, ein MĂ€dchen fĂŒr sich zu begeistern.
Gerade als Alicia "Also, wir gehen dann noch weiter" sagen wollte, packte James Remus am Umhang und zerrte ihn in den Laden "QualitĂ€t fĂŒr Quidditch" ("Ich schwörs dir Moony, so ein super Pflegeset hast du noch nie gesehen!").
Alicia und Sirius standen nun alleine da, beide schwiegen
"Und, freust du dich schon auf die Schule?", fragte Sirius, den die Frage eigentlich nicht interessierte, er wollte lediglich dich peinliche Stille unterbrechen.
"Ja doch, nicht auf den Unterricht aber auf meine Freunde", völlig desinteressiert antwortete Alicia und beobachtete dabei James, wie er voller Begeisterung Remus das Besenpflegeset unter die Nase hielt. Es dauerte eine Weile, bis James und Remus wieder aus dem Laden kamen. Nach langem beraten entschlossen sie sich dann, gegen den Willen von Alicia, in den tropfenden Kessel zu gehen.
Nachdem sie ein Butterbier getrunken hatten, machten Sie sich auf den Weg nach Hause. Alicia wartete, bis James und Sirius im Kamin verschwunden waren, um sich nochmals ausgiebig von Remus zu verabschieden. Beide freuten sich schon auf ihr gemeinsames 6. Schuljahr in Hogwarts. Alicia kĂŒsste Remus noch einmal, stieg dann in dann in den Kamin und war gleich darauf weg.
Alicia kullerte bei ihr zu Hause aus dem Kamin. Ihre Mutter und ihr Vater sassen am Kaffeetisch und unterhielten sich mit James und Sirius. Sie wusste genau, dass James alles ĂŒber Remus und sie ihren Eltern erzĂ€hlt hatte und verschwand sofort in ihr Zimmer, da sie keine Lust hatte auf solche "Ach wie schön, unsere kleine Tochter hat nun endlich einen Freund"-GesprĂ€che hatte. Sie hörte ihre Mutter nur noch schreien: "Alicia, Liebes, in einer Stunde gibt es Abendessen".
Sie machte die TĂŒr zu, zog den verrussten Umhang aus und hĂ€ngte ihn an den Schrank.
Nach dem Abendessen ging Alicia frĂŒh zu Bett, morgen traff sie sich mit Lily und wollte ausgeschlafen sein, schliesslich hatten sie sich viel zu erzĂ€hlen nach ein paar Wochen Ferien.
Mitten in der Nacht wurde Alicia wach. Sie hatte getrĂ€umt, dass sie von ihrem Besen fĂ€llt, als sie sich ein Flug-Duell mit Sirius lieferte. Sie mochte das Fliegen nicht sehr, dass war wohl der grösste Unterschied zwischen ihr und James, denn er liebte es, in den LĂŒften zu sein. Sie stieg aus dem Bett, um noch etwas zu trinken.
Sie liess das Licht ausgeschaltet, da sie ihre Eltern nicht wecken wollte. (Auf einen "Wieso bist du denn um diese Zeit noch wach"-Vortrag konnte sie ebenfalls sehr gut verzichten.) Sie tastete sich die Treppe hinunter, Richtung KĂŒche. Als sie gerade einen Schritt hinein machte, packte sie Jemand am Arm. Sie wollte schon schreien, doch besann sich im letzten Moment, als sie Sirius' Stimme hörte die "Ich bin's" sagte. Sie atmete tief ein.
"Was machst du denn noch hier?", flĂŒsterte Alicia Sirius zu.
"Konnte nicht schlafen, wollte nur noch etwas KĂŒrbissaft."
"Ja, das hab ich mir eben auch gedacht."
Sirius, der sich mittlerweile bei den Potters wie zu Hause fĂŒhlte, suchte zwei GlĂ€ser wĂ€hrend Alicia eine Flasche KĂŒrbissaft hervor nahm. Sie goss sich und Sirius jeweils ein Glas ein, setzte sich dann auf einen Hocker, der um den kleinen KĂŒchentisch stand. Sirius tat es ihr nach. Alicia schlĂŒrfte an ihrem KĂŒrbissaft.
"Seit wann bist du eigentlich mit Moony zusammen?", sprudelte es einfach so aus Sirius heraus.
"Ăhm, noch nicht lange. Erst seit den Sommerferien", antwortete die etwas ĂŒberraschte Alicia.
"Was interessiert ihn das?", ging es ihr durch den Kopf und fragte gleich bei dieser Gelegenheit: "Wie seit ihr eigentlich auf diese dÀmlichen Spitznamen gekommen? Moony? Tatze?".
Sirius lachte leise.
"Ach das ist eine andere Geschichte, das willst du bestimmt nicht hören", antwortete Sirius, in der Hoffnung, Alicia so neugierig gemacht zu haben. Zudem witterte er eine gute Chance, Alicia fĂŒr sich einzunehmen. Sie wusste bestimmt noch nicht das Remus ein Werwolf war. Schnell verdrĂ€ngte er diesen Gedanken aus seinem Kopf. Wollte er wirklich seinen Freund verraten?
Doch wieder seines Erwartens hackte Alicia nicht nach, sondern stellte ihr Glas in die SpĂŒle, wĂŒnschte Sirius eine gute Nacht und ging, so leise wie sie gekommen war, wieder die Treppe hinauf.
Sirius sass wohl noch geraume Zeit in der KĂŒche. So viel ging ihm durch den Kopf. Wieso war ihm Alicia so wichtig? Und wieso störte es ihn, dass sein Freund mit ihr zusammen war? "Verliebt, in die? Niemals", sagte er in Gedanken zu sich selbst, doch wusste, dass er sich selber belog.
Das Ende der Sommerferien rĂŒckte nun schnell nĂ€her und schon bald, war der Morgen ihrer Abreise gekommen.
Alicia stand schon in der HaustĂŒr, steckte sich das VertrauensschĂŒlerabzeichen an den Umhang und konnte ihre Freude, endlich wieder nach Hogwarts zu fahren, kaum verbergen.
"Kommt endlich", schrie sie durch das ganze Haus. Ihre Eltern beluden bereits das Auto. Die Potters zogen es vor, mitten in London zu leben. Sie hatten ein Haus, wie die Muggel und passten sich denen, bis auf ein paar Kleinigkeiten genau an.
Endlich erschienen James und Sirius auf der Treppe, James noch mehr verstrubbelt als sonst und Sirius sah auch nicht gerade wach aus.
"Na endlich, ich dachte schon ihr kommt nie!", tadelte sie die beiden Jungs und gemeinsam gingen sie zum Auto und nahmen auf der RĂŒckbank platzt. Die Fahrt zum Bahnhof Kings Cross dauerte knapp zehn Minuten.
WĂ€hrend Mr. Potter die Koffer sowie das restliche GepĂ€ck seiner Kinder und das von Sirius auslud, tapste Alicia von einem Fuss auf den andern. Als sich die kleine Gruppe dann auf den Weg zum Gleis 9 Ÿ machte, ging sie mit eilenden Schritten voraus.
Ganz lĂ€ssig, wie wenn sie immer da stehen wĂŒrde, lehnte sie sich an die Absperrung und schon war sie verschwunden. Vor ihr kam der Hogwarts-Express zum Vorschein. Neben der schwarzen Lock wuselten bereits einige SchĂŒler umher.
Hinter ihr kamen dann auch Sirius und James aus der Absperrung und spĂ€ter Mr. und Mrs. Potter. Nach dem sie sich von den Eltern verabschiedet hatten und das ganze GepĂ€ck in ein Abteil verstaut hatten war der Bahnsteig bereits von schwarzen UmhĂ€ngen und SchĂŒlern gepflastert.
Alicia blickte erwartungsvoll aus dem Fenster und hielt Ausschau nach Remus, als die AbteiltĂŒr aufging.
"Hi Alicia", hörte sie eine Jungenstimme.
Sie drehte sich um und mit freudigem lĂ€cheln stand Henry Boyd in der TĂŒr. Er war ebenfalls, wie Alicia, in der sechsten Klasse von Hogwarts, aber VertrauensschĂŒler in Ravenclaw.
"Oh, hi Henry", sagte Alicia etwas enttÀuscht, da sie Remus erhofft hatte.
Henry setzte sich nun auf den noch leeren Platz neben Alicia.
"Ich hab dich schon ĂŒberall gesucht, kommst du nachher auch ins VertrauensschĂŒlerabteil?", fragte er.
"Ich weiss nicht, ich warte noch auf Remus", sie hatte den Blick mittlerweile wieder aus dem Fenster gerichtet.
"Wie waren deine Ferien? Ich war mit meinen Eltern in Brasilien. Du weiĂt, mein Onkel ist da Professor an der Schule. War wirklich interessant."
"Ah ja? Interessant, das musst du mir dann noch erzÀhlen", Alicia tat interessiert, doch schon seit der dritten Klasse stand Henry auf sie und er nervte sie andauernd mit ErzÀhlungen oder wollte in ihrer Gesellschaft sein.
"Und was hast du gemacht?", fragte er, immer noch begeistert, Alicia wieder zu sehen.
"Sie hat mit Moony rumgeknutscht", sagte nun Sirius, der sich wÀhrend des GesprÀches zwischen Alicia und Henry mit James halbtot gelacht hatte. Er konnte ja Henry gut leiden, aber in Anwesenheit von Alicia wurde dieser zu einem richtigen Idioten.
Alicia warf Sirius einen vernichtenden Blick zu und gerade, als sie was zu Henry sagen wollte, stand Remus im Abteil. Sie begann zu strahlen.
"Hallo Zusammen!", Remus, der bei guter Laune und in scheinbar noch besserer Verfassung war, strahlte nicht weniger, "Ăhm Henry, sorry, aber kann ich mich bitte hier hin setzen? Danke..."
Henry, der ziemlich enttĂ€uscht war, stand von seinem Platz auf und machte ihn fĂŒr Remus frei.
"Ich hoffe wir sehen uns noch!", sagte er zu Alicia und ging.
"Hallo", Alicia beugte sich gerade zu Remus rĂŒber, als James die BegrĂŒssung unterbrach: "Bitte, könnt ihr das Geknutsche nicht lassen?"
Alicia und Remus wurden knallrot, wandten sich dann aber voneinander ab.
"Ich such dann mal Lily", sagte Alicia und schon war sie aus dem Abteil verschwunden. Remus starrte ihr nach.
"Hey Moony, wir sind die halbe Nacht aufgeblieben und haben etwas ultimatives herausgefunden. Wir brauchen aber deine Hilfe...", Sirius hatte die Stimme gesenkt und irgendetwas verschwörerisches lag darin.
"Ach so und was?", Remus wurde neugierig.
"Also, du weiĂt ja, unser kleines Geheimnis, dein kleines Geheimnis. Wir haben uns ĂŒberlegt, dass es viel einfacher wĂ€re, aus dem Schloss zu kommen, wenn wir wĂŒssten, wer uns wo auflauert", sagte James.
"Aha, gute Feststellung, aber das ist ja klar oder?", Remus runzelte die Stirn.
"Ja, jetzt lass uns doch fertig erzĂ€hlen Moony. Also, auf jedenfalls haben wir im alten Tagebuch von James' Grossvater was ganz interessantes gefunden. Es gab einmal eine Karte von Askaban, auf der sĂ€mtliche Zellen zusehen waren. Aber das Spezielle daran war, dass man auch die Personen sah, welche sich in Askaban aufhielten. Die Punkte auf der Karte bewegten sich von alleine. Man hatte die Kontrolle. Sah jeden Schritt.", Sirius unterbrach, da er meinte, die AbteiltĂŒr ginge auf.
Remus lauschte nun gespannt, wĂ€hrend James weiter erzĂ€hlte: "Du weiĂt ja, dass mein Grossvater einer der Rebellen gewesen war, der gegen die Dementoren gekĂ€mpft hatte. So wie es den Aufzeichnungen aus dem alten Tagebuch zu entnehmen ist, sind er und die andern dieser Gruppe eines Nachts in Askaban eingedrungen. Wie sie es angestellt haben, wissen wir nicht. Erbeutet haben sie nichts, bis auf die Karte und die Dementoren haben sie auch nicht in die Knie gezwungen. Niemand hielt dieses StĂŒck Pergament fĂŒr etwas wertvolles, es sah fĂŒr sie aus, wie ein normales abgenutztes Pergament. Mein Grossvater aber verbrachte dann sein ganzes Leben damit, das Geheimnis dieses Pergamentes zu lĂŒften. Er glaubte nicht daran, dass ein wertloses StĂŒck Pergament einfach so an die Wand geheftet ist in Askaban. Und scheinbar, hat er eines Tages herausgefunden, was es ist. Immerhin hat er die Karte abgezeichnet. Wo das Original hingekommen ist, wissen wir nicht. Die Aufzeichnungen sind nicht vollstĂ€ndig."
Sirius schnitt James das Wort ab: "Es sind teilweise Seiten aus dem Tagebuch herausgerissen worden, wir haben nicht mal die HĂ€lfte der Aufzeichnungen gelesen. Aber das ist nur die Vorgeschichte. Wir sind dann auf eine grandiose Idee gekommen. Wir machen eine solche Karte von Hogwarts. Alle TĂŒrme und alle GeheimgĂ€nge sollen darauf gezeichnet sein."
Remus der bis jetzt zugehört hatte, ergriff das Wort: "Interessante Geschichte, aber glaubt ihr wirklich, dass es einfach so machbar ist, eine solche Karte herzustellen? Das ist nicht einfach. Und wenn wir eine Möglichkeit finden wĂŒrden, einen Spruch oder eine Anleitung, dann mĂŒssen wir es auch noch hinkriegen! Das ist unmöglich!"
"Moony, wir schaffen alles. Wir haben es auch geschafft Animagi zu werden, auch wenn alle sagen, es sei so schwer. Dann schaffen wir es auch, eine solche Karte her zu stellen!"
Remus seufzte: "Na gut, wir können es ja versuchen, aber wir sollten uns keine Hoffnung machen, dass es klappt!"
"Klasse Moony, wir wussten doch das du uns hilfst. Wir finden bestimmt in der verbotenen Abteilung irgendwas, irgendeinen Spruch oder Ăhnliches.", James grinste nun.
Die verschwörerische Runde wurde jĂ€h vom Aufgehen der AbteiltĂŒr unterbrochen. Lily und Alicia kamen herein.
"Hab sie gefunden", sagte Alicia und setzte sich nun wieder neben Remus, "wo ist Peter? Er sollte sich beeilen, wenn er es noch rechtzeitig auf den Zug schaffen will, in 2 Minuten fÀhrt er."
"Der kommt schon noch. Wieso sorgst du dich denn plötzlich um Peter Flubber? Ich dachte du hÀttest mit Moony deinen Liebsten bereits gefunden?", Sirius grinste, wie wenn er gerade den Quidditchpokal gewonnen hÀtte.
Alicia, die gerade den Mund aufmachte, wurde von Lily unterbrochen: "Lass es Alicia, es lohnt sich nicht. Black ist genau so ein Idiot wie dein Bruder."
âDu hast rechtâ, Alicia grinste selbstgefĂ€llig und merkte, dass es Sirius nur halb so viel Spass machte, wenn sie einfach gar nichts sagte.
Es ruckelte und der Zug fuhr an. Genau in diesem Moment schob Peter die AbteiltĂŒr auf. âHab....â, hechelte er, âverschlafen.â
James und Sirius lachten. Remus verkniff sich ein Grinsen. Die restliche Zugfahrt verlief ziemlich ereignislos, nicht einmal Snape war ihnen ĂŒber den Weg gelaufen, dabei hatten sie sich doch so wunderbare Streiche ausgedacht.
Die Jungs quatschten ĂŒber die Ferien und natĂŒrlich prahlten James und Sirius damit, dass sie alle ZAGâs mit einem âOhnegleichenâ bestanden hatten.
Die Einteilung der neuen SchĂŒler war, wie jedes Jahr das Selbe und das Festessen schmeckte einfach vorzĂŒglich. Professor Dumbledore schien Ă€usserst guter Laune zu sein, wĂ€hrend Professor Saaranto mit seinem obligaten mĂŒrrischen Gesichtsausdruck am Lehrertisch sass.
Mit vollen BĂ€uchen und etwas mĂŒde machten sie sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum. Es war laut und alle erzĂ€hlten sich die neusten Storys und Geschichten.
James und Sirius standen wie immer im Mittelpunkt und um sie herum hatten sich einige MĂ€dchen gescharrt, die ihren Feriengeschichten lauschten. Alicia beobachtete Ihren Bruder und Sirius.
âWas finden die bloss an denen? Behandeln sie als wĂ€ren sie die Grösstenâ, sagte Lily, doch Alicia nahm keine Notiz von ihr, immer noch starrte sie in die Richtung der beiden Jungen.
âAber erzĂ€hl mal, wie kĂŒsst er?â, fragte Lily nun.
âWie kĂŒsst wer?â antwortete Alicia, den Blick immer noch auf James und Sirius gerichtet.
âRemus natĂŒrlich, hörst du mir eigentlich zu?â, Lily wurde etwas Ă€rgerlich.
âAch so ja, sorryâ, Alicia wandte sich wieder Lily zu.
âGanz ok, wĂŒrd ich sagenâ. Alicia grinste, wĂ€hrend sie einen Blick auf Remus warf, der zwar bei ihrem Bruder und dessen besten Freund sass, jedoch nichts sagte.
âNur ok?â, Lily hackte nach.
âJa, nur okâ, Alicia war es leid Lily immer ĂŒber MĂ€nner aufklĂ€ren zu mĂŒssen, soll sie sich doch selber einen Freund suchen, dachte sie sich.
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