
von Sáthien
„Sie wollten mir Ihre Hilfe anbieten, Sir“, erinnerte Draco seinen Lehrer und fügte in Gedanken hinzu: ‚Schon wieder.’
Snape, seine Arme verschränkt, antwortete nicht. Sein Blick ruhte schon fast sehnsüchtig auf dem blassen Gesicht des Jungen.
Nach einer Ewigkeit, wie es schien, machte er einige langsame Schritte auf den jungen Malfoy zu. Ohne seinen Blick abzuwenden griff er nach dessen Schulrobe, unsicher, ob er das tun sollte, wonach ihm verlangte.
Snapes Verhalten überraschte Draco nur kurzzeitig. Der Anflug eines Lächelns umspielte seine Lippen, als er einen Schritt auf seinen Hauslehrer zuging - welcher fast unmerklich zusammenzuckte - und sich seiner Robe entledigte.
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Ein wenig kluscheißen, gefällig?:
Bevor noch mehr Leute rummosern, dass das kein richtiges Drabble sei, weil eine witzige Pointe fehlt: Nur weil es im Deutschen Sprachraum meist so aufgefasst wird, dass ein Drabble lustig sein "muss", heißt es noch lange nicht, dass dem so sein muss. Die Kunst eines Drabbles ist, das Wesentliche in 100 Worte zu fassen, egal ob lustig, traurig oder was auch immer.
Danke für die Aufmerksamkeit.
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