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Fanfiction

Lily Evans - Böse Überraschungen

von LovelyLily

Regungslos blieb Sirius liegen, eine Blutlache bildete sich unter ihm. „DU ELDENDES MISTSTÜCK! DU HAST IHN UMGEBRACHT!“ James konnte sich immer noch nicht bewegen, doch entsetzt blickte er zu Sirius. „Hab ich nicht. Er lebt. NOCH.“ Bella ließ ein entzĂŒcktes Lachen hören und hielt ihren Zauberstab auf Sirius' Kehle. TatsĂ€chlich hörte man nun laut das Atmen von ihm, sehr schwach, aber er lebte. „Wie erbĂ€rmlich er daliegt.“ „LASS IHN IN RUHE!“ James stiegen TrĂ€nen in die Augen, doch er versuchte diese zu unterdrĂŒcken, denn er wollte keine SchwĂ€che zeigen. „Was du flehst jetzt schon um Gnade? Das ist noch erbĂ€rmlicher, dabei hast du noch nicht mal das Schlammblut sterben sehen.“
James Herz verkrampfte sich wieder. Lily. „Bringen wir das es zu Ende. Avada...“ Doch noch ehe Bella den Todesfluch auf Sirius hetzen konnte, schrie Remus „CRUCIO!“ und Bella verlor fĂŒr einen Moment das Gleichgewicht und sank mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden. „REMUS!“ schrie James und Moony befreite ihn von dem LĂ€hmzauber. Bella hingegen war schon wieder aufgestanden. „DU wagst es mir einen Cruciatus aufzuhalsen? Du nichtsnutziger Werwolf?“ In James stieg der Hass hoch, Wut entbrannte in ihm. „Wundert es euch nicht, warum mich der Fluch nicht lange quĂ€lt? Wenn man einen Unverzeihlichen Fluch benutzt, muss der Wille da sein, zu quĂ€len oder zu töten. Der Hass muss einfach da sein. Aber was erklĂ€re ich euch das? Ihr habt keine Ahnung von den schwarzen FlĂŒchen des Dunklen Lords...“ „Crucio!“ schrie James und traf Bella, die nicht mit dem Angriff gerechnet hatte, an der Brust. Sie schrie und sank sofort auf den Boden.
„DAS lĂ€sst du mal schön bleiben, Potter.“ Ruckartig drehte sich James um und blickte ihn hasserfĂŒllte, dunkle Augen. „Lestrange.“ „Gut erkannt, Lupin. ZauberstĂ€be runter, sonst..“ „Sonst was? Sonst verhext du uns? Uhh, da hab ich aber Angst!“ James konnte sich nicht mehr zurĂŒckhalten, Sirius lag im Sterben und Lily... „Sonst passiert deinem Schlammblut etwas sehr unangenehmes.“ „WO IST LILY?“ „Mal hier mal dort...“ lachte Lestrange. Die beiden Rumtreiber bemerkten nicht, dass Bella wieder auf den Beinen war und sie mit Expelliarmus entwaffnete. „Wurde auch mal Zeit das du kommst, Rodulphus.“ „Tut mir leid, Bella.“ Mit einem Schlenker seines Zauberstabes lĂ€hmte er James und Remus und ließ sie vor sich hin schweben. „Was ist mit dem da?“ lallte Lestrange und blickte zu Sirius. „Der wird elende verbluten.“ meinte Bella und ging zusammen mit Lestrange und den schwebenden Rumtreibern einen Tunnel entlang, der nur spĂ€rlich beleuchtet war.

James wusste nicht wie lange sie gingen, denn irgendwann verlor er das Bewusstsein. Als er seine schweren Augenlider aufschlug, blickte er in einen großen, schwarzen Raum mit grĂŒnen Fackeln. In der Mitte stand ein lodernder Kessel, von dem ein unertrĂ€glicher Schwefelgeruch ausging. In der Ferne erkannte er viele Menschen, mit schwarzen UmhĂ€ngen bekleidet und eine Kapuze ĂŒber den Kopf gezogen, sodass man die Gesichter nicht ausfindig machen konnte. Todesser. Rechts vom ihm stand ein großer Stuhl oder Sessel, nein es war eher ein Thron von rubinroter Farbe, der ihm Licht schimmerte. Die Farbe erinnerte James stark an Blut und er bekam, wenn auch langsam, wieder klare Gedanken. Schmerzen durchfuhren seine Handgelenke, als er sich bewegen wollte, denn er war an einer Wand gefesselt. Links vom ihm hing Remus, der stark am Bein blutete. James selbst spĂŒrte nur ein unangenehmes HĂ€mmern in seinem Kopf, sonst schien er unverletzt.
Die Todesser bewegten sicht nicht, als die stĂ€hlerne EisentĂŒr aufging und jemand hereinschritt. James musste ein Keuchen unterdrĂŒcken, denn noch nie war er Voldemort persönlich begegnet. „James Potter.“ hallte eine kalte Stimme durch den Raum. Lord Voldemort kam auf ihn zu. „Bist du James Potter?“ James Stimme schien wie weggeblasen. „ANTWORTE MIR!“ „Ja, ich bin James Potter.“ „Sehr gut, dann kennst du diese jĂ€mmerliche Person bestimmt auch.“ Die Todesser setzten sich plötzlich in Bewegung und zogen gemeinsam an schwarzen Seilen, die an einer Wand hingen.


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