
von Blutige Baronin
A/N: Dieses Kapitel bringt ein wenig mehr Licht, allerdings bringt sie auch neue Geheimnisse auf ... die dritte Macht neben der Guten und Bösen taucht auf...
an Vivi Black: Joa, vlt hast du recht…aber na ja,mal schauen, was noch so kommt…das mit dem neuem schulsystem ist folgendermaßen: da musst du dir mal vorstellen, dass eine Schule über jahrhunderte von jahren traditionen hatte, die einfach da waren und die niemand anzuzweifeln oder anzugreifen gewagt hätte. und dann, auf einmal, wird eigentlich das, wofür hogwarts immer stand und was der mittelpunkt der schule war (die 4 häuser u.ä.) einfach so, von heute auf morgen, völlig auf den kopf gestellt. darum diese totale verwunderung.
ich hoffe, ich konnte dir das jetzt alles ein wenig näher bringen^^
an Schnuffel89: Nur den Anfang? o.O. wie fandest du denn den rest?^^
20. Kapitel Im Himmel liegt die Hoffnung
Gespannt schauten alle Gryffindors auf ihre Hauslehrerin Professor McGonagall. Sie sollte ihnen heute, am ersten September, die weiteren neuen Regeln erklären. Streng sah diese auf ihre Schüler und Schülerinnen.
„Wie Sie alle wissen, gibt es in Hogwarts neue Regeln und Maßnahmen, da das alte System als zu veraltet angesehen wird.
Es beginnt mit den Schlafsälen. Dies müssten Sie aus Ihren Briefen bereits entnommen haben und ich füge noch hinzu, dass Sie sich bitte gleich in ihre Schlafgruppen zusammenfügen. Sobald sie eines der Zimmer betreten, wird es die benötigte Anzahl an Betten haben. Es steht Ihnen frei, Ihr Zimmer um zu dekorieren oder die Möbel um zu stellen.
Als nächstes die Sitzordnung in der Großen Halle. Es wird ab morgen früh keine Haustische mehr geben sondern mehrere kleine Tische, an die Sie sich wie beliebt setzten können. Das Podium der Lehrer bleibt bestehen. Dies soll mehr Zusammenhalt zwischen den Schülern fördern und die Häuserrivalitäten eindämmen.
Damit nicht mehr jeder Lehrer Strafen verhängen kann wie er beliebt, wurde ein Strafenkatalog erstellt. Dieser steht im Büro von Mr. Filch jederzeit zur Verfügung.
Dies wären die wichtigsten und wesentlichsten Änderungen. Morgen kommen die Professoren für die neuen Zusatzfächer ab der dritten Klasse. Machen Sie Gryffindor keine Schande!“
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Ein kleine Gruppe von nicht mehr als zehn Leuten in pechschwarzen Umhängen apparierten lautlos direkt vor eine Haustür.
„Ihr wisst was zu tun ist. Denkt dran, nur die sanfte Version! Los geht's!“, zischte ein Mann, der anscheinend ihr Anführer war.
Die Haustür ging mit einem Schnipsen seiner Finger lautlos auf und die Gestalten verteilten sich im Haus. Ihr Anführer lief schnurstracks ins erste Obergeschoss auf ein Schlafzimmer zu, drei weitere folgten ihm. Er stieß die Tür auf und glitt auf das Doppelbett zu.
„Die Frau!“
Eine der drei Gestalten, die dem Mann folgten schlich auf die andere Seite des Bettes, holte eine kleine Phiole hervor, öffnete sie und hielt die Öffnung an deren Nase. Sofort wurde die Atmung ruhiger und die Frau erschlaffte sichtlich.
„Nun, Donalds, dann wollen wir mal!“, flüsterte der Mann und ein großer, klingelnder Wecker erschien neben Mr. Donalds Kopf, welcher sofort hochfuhr.
Seine Augen weiteten sich, als er die vier verhüllten Menschen in seinem Schlafzimmer sah.
„W-w-wer seid ihr?“, brachte er gerade so hinaus.
„Nun, Mr. Donalds, wir sind die Alten Wächter.“, die Augen erweiterten sich auf Untertassengröße, „Und ich bin als, wie nanntet ihr mich? Alpha? Wohl noch recht bekannt bei euch...“, ein leises Kichern entschlüpfte dem Anführer.
„Was w-w-wollt ihr? Was habt ihr m-m-mit meiner Frau gemacht?“
„Sie schläft nur Mr. Donalds, keine Angst. In noch nicht einmal einer Stunde wird der Trank nachgelassen haben. Und wissen Sie, uns gefällt ihre Einstellung nicht so ganz. Sie wissen doch, für was wir stehen, oder?“
Der arme Mann konnte nur nicken. Er zitterte vor Angst.
„Ja wissen Sie, die Werwolfs-Rechte-Gesetzte haben unsere vollste Zustimmung und wir würden es nicht wirklich gut heißen, wenn sie wieder enthoben werden. Darum dachten wir, halten wir doch mal ein kleines Pläuschen mit Ihnen!“
„Wir sehen nämlich auch gar keinen Grund dazu, die Werwolfs-Rechte-Gesetzte zu bekämpfen. Ich meine, wir haben ja den Contanzen Trank, wie Sie doch sicher wissen. Das heißt, Sie sind überflüssig. Wissen Sie, was die anderen Seiten mit überflüssigen Leuten machen würde?“, fragte eine der anderen Gestalten, die nun hervor trat.
Ihrer Stimme nach zu urteilen war es eine Frau, außerdem hing ein Zopf aus fast bodenlangen, roten Haar aus ihrer Kapuze hinaus.
„Liebling, dass will er doch sicher gar nicht wissen. Oder, Mr. Donalds? Wollen Sie wissen, dass Voldie, wenn er noch leben würde, Sie ohne mit der Wimper zu zucken dem Avada ausgesetzt hätte? Und das Dumbledore Sie sonst wo hin, zu Ihrer eigenen Sicherheit gebracht hätte? Nach Sibirien, Afrika oder Skandinavien?“, fragte der Anführer naiv.
Mr. Donalds schluckte. Oh ja, er wusste sehr gut über die Alten Wächter bescheid. Alles, was damals über sie bekannt wurde stand in der Zeitung. Und natürlich auch über die rothaarige Geliebte des Alphas. Er allein war scharf wie ein Schwert und es war allgemein bekannt, dass dessen Geliebte ihm in nichts nachstand. Zusammen waren sie ein überaus effektives, tödliches, aber auch kämpferisches Duo. Anscheinend hatte er momentan die höchste Regie der Alten Wächter in seinem Haus.
„Nun Mr. Donalds, die Zeit läuft mal wieder gegen uns, darum werden wir uns gleich wieder verabschieden müssen. Wir möchten Ihnen eine zweite Chance geben und wir dachten, dass Sie dazu sicher einige Zeit zum nachdenken brauchen. Aber vorher brauchen wir noch...ah ja!“, der Anführer nahm ein kleines Buch vom Nachttisch und begann etwas zu flüstern, was er nicht verstand. Aber er spürte die heftige Macht, die um den Anführer der Alten Wächter bebte und hinaus gelassen werden wollte, die hungrig war und etwas zu essen, zum verschleißen haben wollte.
Mr. Donalds erschauderte.
Doch schnell war der Spuk wieder vorbei. Der Anführer warf das Buch auf die Bettdecke.
„Passen Sie gut darauf auf, Mr. Donalds. Wir werden bald wieder vorbei kommen!“, und lautlos disapparierten die verhüllten Gestalten wieder.
Mr. Donalds machte seinen Mund auf und wollte laut schreien, aber kein Laut verließ seine Kehle.
Sie hatten ihm seine Stimme genommen.
19. Dezember 2015, Sonderausgabe
Die Alten Wächter sind wieder da!
?Wir sind wieder da...mächtig wie nie zuvor...wachend über die älteste Macht der Planeten und der Gerechtigkeit der Wesen...' Diese Nachricht leuchtete an der Wand vom Haus der Familie Donalds. Mr. Donalds ist ein Gegner der 1997 beschlossenen Werwolfs-Rechte-Gesetzte und ihm wurde mit einem bisher unbekannten Spruch die Stimmkraft genommen.
Die Alten Wächter sind zum ersten Mal im zweiten Krieg aufgetaucht, noch heute weiß man nicht, wer sie sind und so sind nur wenige Tatsachen von ihnen bekannt:
der Anführer ist ein Mann und wird nur ?Alpha' genannt
sie treten immer nur verdeckt auf mit Kapuzen oder Masken
es besteht ein innerer Zirkel
sie kämpfen für Gleichgerechtigkeit
Vampire, Werwölfe, Zentauren und Feen haben sich ihnen öffentlich angeschlossen
ihr Zeichen ist ein schneeweißer Phönix, der gen Himmel fliegt ?Im Himmel liegt die Hoffnung...wichtigste Vorraussetzung der ältesten Macht der Planeten' war eine Nachricht der Alten Wächter dazu
sie scheinen über eine große Menge an Macht, Einfluss und Geld zu besitzen
das erste Mal traten sie im Herbst 1997 öffentlich auf, bei einem Angriff von Todessern auf Hogsmeade . Der Führer duellierte sich mit Sie-wissen-schon-wem
das letzte mal traten sie öffentlich vier Jahre nach dem Fall von Sie-wissen-schon-wem auf, sie lieferten die letzten frei herumlaufenden Todesser nach Askaban
Es bestehen die Vermutungen, dass Harry Potter, Bezwinger des Unnennbaren, sich ihnen angeschlossen hat und der Alpha die größte Macht im Zaubergamot ist.
„Im Himmel liegt die Hoffnung...das klingt schön!“, meinte Katharina andächtig.
„Mich würde ja eher interessieren, wer diese Alten Wächter sind und was sie wollen!“, sagte Henri trocken und fuhr sich mit der Hand durch seine flammend roten Haare.
„Glaubst du im Ernst, dass wir etwas herausfinden, wenn alle anderen, Dad, Mum, Tante Hermione und Onkel Ron eingeschlossen, in den ganzen letzten Jahren nichts herausbekommen haben?“, Isa zweifelte sichtlich daran.
„Wir“, begann James pompös, „ sind die Mauraudererben, das Potter/Weasley Dutzend. Wenn wir etwas wissen wollen, dann kriegen wir es auch!“
„Welches Dutzend?“, fragte Phiona ganz ruhig, wie es ihre Art war.
James und die anderen schwiegen.
XXXX
Für den dritten Jahrgang, Gryffindor und Ravenclaw, hat soeben der Unterricht für Verteidigung gegen die dunklen Künste begonnen. Ihr Professor wollte eigentlich gleich das neue Thema Irrwichte anfangen, aber eine Ravenclaw riss zuerst ihren Arm hoch.
„Ja, Miss Wood, was gibt es denn?“
„Professor, ich glaube, wir alle haben heute Morgen die Sonderausgabe vom Propheten gelesen. Stimmt es, dass sie zu den Alten Wächtern gehören? Meines Wissens nach haben Sie sich nie öffentlich zum Phönixorden bekannt!“, fragte Lena Wood, Jägerin und Kapitänin ihres Quidditchteams. Sie ließ sich ebenso wenig wie die Mauraudererben anmerken, dass sie den Professor sehr gut kannte. Schließlich war er sehr gut mit ihren Eltern befreundet und dies gab der sonst so schüchternen Schülerin den Mut zum Fragen.
„Ich kann Ihnen versichern, Miss Wood, dass ich kein Mitglied der Alten Wächter bin! Nun, wir wollten heute mit den Irrwichten anfangen. Im Krieg waren sie immer sehr beliebt als eine Abwehrmaßnahme, da sie einem dass zeigen, was man am meisten fürchtet. Also, Zauberstäbe raus...“
XXXX
„Ich bezweifle, dass Dad zu Lena die Wahrheit gesagt hat!“, befand Sirius nach der Stunde auf dem Weg zu Verwandlung.
Elias und Elas nickten zustimmend, nur Katharina war da anderer Meinung.
„Onkel Harry hat die Wahrheit gesagt!“ sagte sie so überzeugt, dass die anderen aufhorchten.
„Woher willst du das denn wissen?“, knurrte James unwillig.
„Ich habe es gespürt!“, erwiderte sie schlicht.
Keiner von den anderen wagte es, noch etwas zu dagegen zu sagen. Sie wussten um ihre Fähigkeit.
+Flashback+
James saß stocksteif in einem der Sessel seines Schlafsaals, den er mit den anderen männlichen Mauraudern bewohnte. Sie hatten ihre fünf Betten an eine Seite des Zimmers verbannt aus der anderen Seite eine Art Wohnzimmer gestaltet. Mehrere gemütliche Sessel in gryffindorrot standen jetzt um einen großen Tisch aus Mahagoni. An der Wand reckte sich ein großes Regal mit vielen Büchern, die sie sich entweder selbst gekauft hatten oder aus der Potter- und Contanzenbibliothek mitgenommen hatten.
„Du bist WAS?“, fragte er noch einmal nach.
„So weit ich weiß, eine Empathin, Ich beherrsche die Empathie. Keine Ahnung wieso und warum!“, Katharina biss sich auf ihre Oberlippe.
James sprang auf und ging vor dem Bücherregal auf und ab.
„James. Setz. Dich. Hin!“, zischte Isi und ein Blick in das Gesicht seiner Schwester zeigte ihm, dass er der Forderung lieber nachkommen sollte. Er ließ sich wieder in den Sessel fallen.
„Soweit ich weiß“, sagte Henri langsam, „Ist die Empathie eine der vielen Fähigkeiten, die Vampire nach ihrem Erwachen erhalten. Aber das ist auch schon alles. Müssten wir bei Onkel Harry oder bei Katharina nach gucken. Allerdings befürchte ich, dass wir etwas über Empathie nur in den Abteilungen für dunkle und vergessene Magie finden...“
„Dunkle Magie? Heißt das, ich bin eine dunkle Magierin?“, fragte Katharina entsetzt.
„Nein. Aber Vampire galten oder gelten teilweise noch immer als Geschöpfe der schwarzen Macht. Darum!“, erklärte er.
Zwei Tage später bekam Katharina von einem pechschwarzen Uhu ein kleines Paket ohne Absender.
„Was ist dass denn?“, fragte Elias neugierig.
„Ein Verehrer mit schwarzem Uhu?“, frotzelte Phara.
„Ich weiß nicht, von wem das ist, klar?“, knurrte sie und riss das Paket auf.
Es kam ein Buch zum Vorschein und Katharina schnappte nach Luft, als sie den Buchtitel las.
„Woher....“
Empathie - So kontrollieren Sie ihre Macht von einem Autor mit dem Synonym Dragon Telepatius
„Ist da ein Brief bei?“, fragte Phiona und durchwühlte das zerrissene Papier.
„Hier ist einer im Buch!“, rief Sirius.
Hallo Katharina,
wir dachten uns, du könntest dieses Buch sicher gut gebrauchen. Lies es sorgfältig und halte die Anweisungen ein, denn deine Fähigkeit ist eine Macht, die man nicht unterschätzen sollte.
Wenn du noch Fragen zu dem Thema hast, schicke einen Brief mit dem schwarzen Uhu los, er wird uns im Gegensatz zu anderen Eulen immer finden. Er heißt Manderes und wird ab jetzt immer im Eulenturm sein.
Grüße auch an die restlichen Mauraudererben, die dir sicher gerade über die Schulter schauen,
die Alten Wächter,
im Namen unseres Alphas, der selber leider zu beschäftigt ist.
Darunter war ein schneeweißer Phönix abgebildet.
+Flashbackend+
Xx Frankreich, Henrietta xX
„Clarissa, kommst du?“, rief Henrietta in Richtung Badezimmer, wo ihre Zimmergenossin sich seid bereits zwanzig Minuten aufhielt.
In Beauxbaton gab es keine Häuser, sondern Zweierzimmer, Jungs und Mädchen streng getrennt. Sie sahen sich nur im Unterricht und auf den Gängen.
„Bin ja schon fertig!“, rief Lis und kam aus dem Bad, perfekt angezogen, frisiert und geschminkt.
Zuerst fand Henrietta etwas überzogen, sich als noch nicht ganz vierzehnjährige schon mit Make Up zu überdecken, aber dies gehörte im Palast zur Normalität und wenn sie etwas konnte, dann, sich schnell anzupassen.
So bemerkte Henrietta gar nicht, wie sie nach außen hin so kühl und abweisend wirkte, wie sie bei ihrer Ankunft ihre Mitschüler befand.
Sie wusste es noch nicht, aber genau dieses wird in den nächsten Jahren zu ihrer Gewohnheit.
Sie wusste noch nicht, dass sie genauso wirken wird, wie ihre Mutter es am Anfang tat.
Sie wusste noch nicht, dass genau dies ihr später einmal zum Verhängnis werden wird.
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„Wir kämpfen für das Gute. Wir wollen das Gute. Wir wollen Gleichberechtigung!
Doch man kann sich nur mit den gleichen Mitteln bekämpfen. Sollen wir die Todesser sich zu Tode kitzeln lassen? Voldemort mit einem Stupor besiegen?
Denn wir wollen die Welt verändern!“
DZGW III, Kapitel 1 6.Schuljahr
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