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Fanfiction

P.S. Ich liebe Dich, verzeih mir - P.S.: Ich liebe dich, verzeih mir

von MissMalfoy_84

Ich weiß, ich habe mir elendig lange Zeit gelassen, doch heute hat mich die Muse mal wieder besucht. Auch habe ich endlich den 7. Teil fertig, aber keien Angst,der wird nicht erwähnt werden!
Ich drücke euch!
Eure Miss Malfoy


Um Gnade zu flehen war überhaupt nicht sein Kaliber, aber sie stand vor ihm und sah ihn so böse an. Hatte sie wirklich keine magischen Fähigkeiten? Die Gewissheit, das er noch lebte bestätigte diese Tatsache, denn wenn Blicke hätten töten können, wäre er schon stock steif.
Er versuchte sich ganz cool aus dieser misslichen Lage raus zu winden, ganz wie eine Schlange.
„Wie gerne würde ich jetzt zaubern können…“, sagte sie mit finsterer Mine…
„Denn dann würde ich dich jetzt in eine Küchenschabe verwandeln und dich ganz langsam und genüsslich zertreten…“
„Du bist ja gemein!“, entgegnete er entrüstet.
„Ach und aus mir ein Lamagesicht zu machen ist nicht gemein? Was hast du nur aus dir gemacht, als du deine Seele in die Horcruxe aufgespaltet hast?“
„Woher weist du von den Horcruxen?!?!“, er sah sie mehr als verwundert an.
„Ich kann lesen! Du bist eine Märchenfigur, eine Science-Fiction Gestalt in meiner Welt, schon vergessen?“
Er verdrängte diese Tatsache nur all zu gerne, dass sie nicht „aus seiner Welt“ war und ihm diese Tatsache vor Augen zu rufen schmerzte ihn sehr. Da wo sein Herz sein sollte stach ihn etwas und die Schmerzen waren höllisch.
„Ja! JA! ICH weiß! Ich weis das DU NICHT AUS DIESER WELT BIST!!!“, schrie er ihr entgegen und rauschte aus dem Bad.
Dumbeldore blickte ihm nachdenklich drein und Muriel fühlte sich mehr als mies. Sie hatte es geschafft den gefürchtesten Zauberer der Welt zu verletzen und das auf einer Ebene von der sie nicht mal annahm, dass er sie überhaupt wahrnahm.

Voldemort hatte sich sein Gewand angelegt und saß nachdenklich auf einem Sessel am Kamin.
Dumbeldore unterhielt sich kurz mit Muriel, bevor er sich verabschiedete. Sie kam sich etwas hilflos vor in diesem alten Haus und fühlte sich sehr unwohl in ihrer Haut. Sie wollte ihn nicht verletzten, doch wusste sie nicht wie sie sich wieder bei ihm entschuldigen sollte.
Sie stand an der Tür zum Salon und beobachtete ihn, doch sie wagte es nicht auch nur einen Schritt näher an ihn heran zu gehen, denn es strömte eine ungeheure Kälte von ihm aus.

Sie hatte sich bereits angezogen und ging hinaus in den Garten, wo sie Voldi vermutete. Der Kater lag mitten auf dem Rasen, der Schwanz bewegte sich langsam und er genoss die wärmende Sonne. Sie kniete sich zu ihm nieder und streichelte ihn.

Er war mehr als verletzt und hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen! „Weiber machen doch nur Ärger!“, zischte er auf Parsel vor sich hin.
Nagini bedachte ihn mit einem strafenden Blick, ehe sie abwendend ihren Kopf über die Sessellehne legte und hinaus in den Garten starrte.

Er registrierte gar nicht, wie jemand in seinem Garten erschien und Muriel mitgenommen wurde.
Es wurde dunkel und ihm war es immer noch nicht aufgefallen, dass sie nicht mehr da war.

„Sie haben Recht, es ist das Beste. Auch wenn mir es alles sehr fehlen wird, aber ich gehöre hier nicht her, auch wenn ich es mir oft wünsche.“
„Ah, eine sehr interessante Sache diese Wünsche. Was meinen Sie, wo würden Sie stehen? Auf der Seite des Guten, oder des Bösen?“
„Das ist alles Interpretationssache. Meiner Ansicht nach gibt es kein Gut und Böse. Das was die Guten als Böse bezeichnen, betrachten die Bösen wieder völlig anders. Insofern würde ich mich nie erdreisten auch nur den Hauch einer Wertung vor zu nehmen. Ich würde ihn auch nicht ändern. Das kann ich gar nicht, denn ein Mensch kann sich nur ändern wenn er es selbst will. Ich würde ihm aber dennoch zeigen, dass es auch einen anderen Weg gibt, als den des geringsten Widerstandes.“
„Eine sehr weise Antwort.“, Dumbeldore lächelte sie an.
„Was ist mit dem Buch? Werden Sie es zu ende lesen?“
„Nein, denn ich weis wie es ausgeht…Leider und ich will mir die törichte Illusion nicht rauben, dass alles hätte auch anders werden können.“, sie zwang sich die Tränen runter zu schlucken und es gelang ihr nur mit Müh und Not ihre Gefühle unter Kontrolle zu halten.
Dumbeldore bedachte sie mit verständnisvollen Blicken.
„Was glauben Sie?“
Sie sah ihn verwirrt an. Sie hasste solche offenen Fragen.
„Ich habe andere Teile an ihm kennen gelernt. Er ist verletzlich…und sein Innerstes ist ein kleines Elend das sich hinter seiner Blutrünstigkeit zurückzieht um dort Deckung zu suchen. Ich habe den Eindruck, dass er keine Schwäche zeigen kann, weil er nie gelernt hat mit Schwäche um zu gehen. Aber Schwäche ist menschlich, doch das wird er nie lernen.“ Sie sah zu Fawkes.
„Professor wenn Sie mich jetzt bitte wieder zurück bringen würden.“, ihre Stimme war etwas brüchig und von Trauer schwer. Sie hatte den Minivoldi auf ihrem Schoß.
„Natürlich.“, Dumbeldore erhob sich und schritt zum Kamin.
Sie stellte sich wortlos neben ihm und hielt sich an ihm fest und dann wurde sie hineingesaugt in ein endloses Schwarz.
Kurze Zeit später tauchten sie wieder in ihrer vertrauten Umgebung auf. Dumbeldore zauberte Voldi wieder in seine ursprüngliche Größe zurück und reinigte den Teppich.
„Vielen Dank Professor. Es war schön Sie persönlich kennen zu lernen. Vielen Dank.“
Der Abschied fiel knapp aus, so sehr schmerzte es Muriel beim Gedanken an Tom.
Dumbeldore sah sie ein letztes Mal an, als er in grünen Flammen verschwand.

Voldemort tigerte durch sein Haus, unruhig wie eine aufgescheuchte Herde Löwen. Wo war sie?, die Frage schrie in seinem Kopf! Irgendwann kam ihm der Gedanke in sein Schlafzimmer zu gehen und dort fand er auf einen Zettel eine Botschaft.

Lieber Tom…
Ich bin gegangen in der festen Absicht nie mehr zurück zu kehren. Ich gehöre nicht hier her, obwohl mein Herz mir was anderes sagt. Aber oft soll man nicht auf sein Herz hören, sondern auf seinen Verstand und der sagt mir was anderes. Die Gefühle für dich wirst du wahrscheinlich nicht verstehen, was auch jetzt auch nicht mehr wichtig ist.
Nur eins, ich werde das letzte Buch nicht zu ende lesen, denn ich habe die schlimme Ahnung was dann passiert und ich will mir diese Illusion nicht rauben…Einen geliebten Menschen zu verlieren reicht…
Ich umarme und küsse dich…
Leb wohl…Tom Vorlost Riddle…mein gar nicht so dunkeler Lord…
Deine Muriel
P.S.: Ich liebe Dich, verzeih mir


Er musste den Zettel wohl zwanzig Mal lesen, bevor ihm die grausame Tatsache bewusst wurde. Sie war gegangen, weil sie ihn liebte? Was ergab das für einen Sinn? Er hatte keine Ahnung von Liebe oder Ähnlichen! Geschweige denn hatte er sich jemals damit eingehend befasst, was es mit der Liebe wirklich auf sich hatte! Er wusste nur, dass dieser brennende Schmerz in ihm real war und das er durch Gefühle ausgelöst wurde, die er nicht kontrollieren konnte, so sehr es auch wollte. Er schrie seinen Schmerz hinaus und ließ sich auf sein Bett fallen. Es roch nach Muriel, alles roch nach ihr.


Sie ging schnurstracks hoch in ihr Zimmer. Voldi sprang auf ihr Bett und sah ihr zu wie sie ihren Laptop neu startete.
„Sieh mich nicht so an…Es musste so sein.“
Er warf ihr einen missbilligenden Blick zu um sich dann auf dem Bett einzukringeln.
Sie fing an, ihre Magisterarbeit weiter zu schreiben. Sie hatte diesen Verlustschmerz schon einmal erlebt und wollte ihn um keinen Preis ein weiteres Mal erleben, zu sehr schmerzte der Gedanke an das Vergangene.

Lord Voldemort - Eine Betrachtung von beiden Seiten

Sie überlegte lange für die Überschrift und begann zu schreiben.

„Wo ist sie!“
„Beruhige Dich!“
„Wo ist sie! Zum letzten Mal Albus! Wo ist sie?!“
Mit wutverzerrten Gesicht stand er im Büro des Schulleiters.
„Sie ist dort wo sie hingehört!“, sagte Albus ganz ruhig und betrachtete seinen ehemaligen Schüler.
„Wieso hast Du sie weggebracht?“
„Es war ihr Wunsch. Sie wusste das sie nicht hier bleiben kann.“
Voldemort saß zusammen gesunken auf dem Stuhl gegenüber dem von Dumbeldore und war sehr wütend und tot traurig…
Er glaubte aller Schmerz der Welt lastete auf seinen Schultern.
Dumbeldore sagte nichts, sondern schaute ich nur ganz ruhig an. So hatte er ihn noch nie erlebt. Er war sonst immer so reserviert was seine Gefühlsausbrüche anbelangte, wenn um zwischenmenschliche Dinge ging. Aber nun hatte er eine ganz andere Seite kennen gelernt und er wusste nicht, ob er sich darüber freuen sollte oder nicht. Die Tage vergingen rasend schnell und der Tagesprophet berichtete von mehreren Anschlägen auf Muggel und Zauberer die alle mit Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf in Verbindung gebracht wurden.


Muriel bekam von all dem nichts mit. Sie traf sich mit ein paar alten Schulfreundinnen an diesem Abend. Sie hatten sich Karten für das Toten Hosen Konzert besorgt, die open-air im Stadtpark spielten. Sie war schon lange nicht mehr auf einem Konzert gewesen. Mit ihrem Freund war sie früher oft weg gewesen, aber seit dem Tag nie wieder. Sie wollte diesen Schritt wieder wagen und raus aus ihrem öden Zimmer. Sie zog sich gerade an, als ihr Handy klingelte.
„Ja, ich bin gleich fertig. Ok, bis gleich!“
Sie schminkte sich fertig und sah sich noch mal im Spiegel.
Kurzer schwarzer Rock, Springerstiefel, Netzstrumpfhose, schwarzes Top, weit am Rücken ausgeschnitten, Nietenschmuck. Sie hatte ihr wahres Inneres wieder nach Außen gekehrt und es gefiel ihr was sie sah. „Einmal Punk, immer Punk“ war ihr Motto. Sie eilte die Treppe runter und öffnete die Tür. Ihre Freundinnen warteten schon.
„Hey, toll siehst du aus!“, sagte Nicole und umarmte ihre beste Freundin.
Sie gingen los und hörten auch schon gar nicht mehr den lauten Knall im Wohnzimmer von Muriels Familie, der aus dem Kamin kam.
Sie stiegen in die Bahn und quatschten wie es unter Freundinnen üblich war.
„Und, bereit heute Abend ein paar Männer aufzureißen?“, fragte Nicole grinsend.
„Tut mir leid, aber kein Interesse.“, wehrte Muriel ab.
Nicole sah sie fast schon mitleidig an, sagte aber nichts mehr. Sie wusste wieso und war lieber still. Sie erreichten den Stadtpark und Muriel wurde das Gefühl nicht los, das jemand sie verfolgte, weshalb sie sich öfter mal auch umdrehte.

Und tatsächlich, ihr Verfolger schaffte es gerade so ihren Blicken aus zu weichen, was allerdings auf einige Passanten etwas seltsam wirken durfte. Tom hechtete von einer Ecke in die Andere und fragte sich permanent warum er das tat und führte sich immer wieder vor Augen wie lächerlich er sich doch machte. Er schmuggelte sich dank von Verwirrungszaubern auf das Konzertgelände und setzte sich unweit von Muriel und ihren Freundinnen ins Gras. Sie trafen sich hier alle mit ihren Freunden, außer Muriel, die etwas verloren zwischen den Pärchen wirkte.
Besonders grausam wurde es dann als auch noch „Alles aus Liebe“ gespielt wurde. Es war eine IHR Lied…und ER war nicht da. In diesem Moment war der Schmerz so unermesslich das ihr Tränen die Wange hinunter liefen und ihre Schminke verschmierten.
Wie sehr wünschte sie sich das er hier war, doch er lag mehr tot als lebendig im Krankenhaus und Tom war auch nur ein Wunschtraum…
Sie legte ihre Arme um sich rum, als sich ihr jemand von hinten nährte. Arme umfassten sie von hinten. Sie drehte sich nicht um, denn sie wusste nur zu gut, wer es war. Sagen tat sie auch nichts, sondern genoss einfach nur diese unsagbare schöne Nähe.
Er sah schon die ganze Zeit in sie hinein und er fühlte den Schmerz den sie fühlte. Schwarze, einsame Leere hatten sie erfüllt und sie alleine stand auf einer Klippe, kurz davor zu springen. Ihre Gefühle hatten sich in Bildern manifestiert, die er wie einen Film vor sich sah.
Dieser innere Drang in ihm, sie zu umarmen war stärker gewesen als jede Wut auf sie, denn auch in ihm sah es nicht anders aus. Das Lied endete und das letzte was sie wahrnahm war ein zarter Kuss auf ihren trockenen Lippen. Als sie sich umdrehte und ihre Augen öffnete war er nicht mehr da, auch wenn er noch da war, doch für ihre Augen verborgen.
Sie fuhr sich langsam mit ihren Fingern über ihre Lippen und sah sich um…
„Der hat doch nen Knall!“, murmelte sie vor sich hin und fing an zu grinsen.


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