
von MissMalfoy_84
@Stiper:
Danke das du mir auch nach so langer Zeit treu geblieben bist. Ich weiß, ich habe ewig lange gebraucht, aber so eine Abschlußarbeit ist nicht gerade einfach zu wuppen...
Ich hoffe euch gefällt mein neues Kapitel.
Eure Miss Malfoy!!
Was sie nicht wusste war, dass er einen Stillezauber über das Haus gelegt hatte und so kommen und gehen konnte wie er lustig war.
Sie ging nach dem Konzert nachhause, mit ihren Gefühlen noch mehr uneins als vorher. Sie schloss die Tür auf und sah zum Kamin hinüber, doch konnte sie keine Spur eines Besuches erkennen. Sie tappte dann gemächlich hoch in ihr Zimmer und fand Voldi schlafend auf ihrem Bett vor. Auf ihrem Kopfkissen lag ein beschriebenes Blatt Pergament.
Liebste Muriel,
ich kann immer noch nicht ganz begreifen, dass du nicht mehr da bist. Der Gedanke daran schmerzt, dich nie mehr bei mir zu haben. Du hast Gefühle in mir ausgelöst, die ich vorher nie kannte und mit denen ich nicht wirklich umgehen kann. Es vergeht kein Augenblick in dem ich nicht an dich denke. Du wirst mir sehr fehlen. Nagini redet seit dem du fort bist kein Wort mehr mit mir. Sie vermisst dich aber auch sehr. Ich habe mir noch etwas Lektüre von dir ausgeliehen. „Harry Potter und der Orden des Phönix“, welch amüsanter Titel. Ich wollte nicht so vermessen sein und den letzten Band mitnehmen, wer weis was das für Auswirkungen haben könnte…
Während sie las wurde sie kreideweiß. „Ach du scheiße! Er weiß doch gar nicht wo sich das Hauptquartier vom Orden befindet! Wenn er das jetzt herausfindet! Oh mein Gott!“
Sie suchte panisch nach dem 6. und 7. Buch und überlegte fieberhaft nach einem geeigneten Versteck.
Sie las weiter.
Entschuldige falls ich dich heute auf dem Konzert erschreckt haben sollte, doch ich hatte einfach den inneren Drang dich zu umarmen. Sobald ich mit dem Buch fertig bin, bringe ich es dir zurück.
Dein dir verfallener, doch sehr dunkler Lord.
Sie legte das Pergament zur Seite. In ihrem Kopf ratterte es. Sie las immer wieder den letzten Satz. Hieß das jetzt, dass er sie liebte? Oder wollte er damit nur seine Zuneigung zu ihr auf altmodische Art ausdrücken?
Liebe war schon etwas Kompliziertes, dachte sie sich während sie ihr Nachthemd anzog. Sie zog die Decke zurück und legte sich in ihr Bett. Zwei Mal klatschte sie in die Hände und das Licht erlosch. Voldi legte sich neben sie, aber da schlief sie auch schon tief und fest.
Voldemort lag ebenfalls in seinem Bett, Nagini zu seiner rechten.
Belatrix erschien diesen Abend unterwürfig rum kriechend vor ihm und machte ihm Avancen zu denen er früher sicherlich nicht nein gesagt hätte. Doch heute war ihm nicht nach dem Austausch von Körperflüssigkeiten und schon gar nicht mit Belatrix!
Er sah zu seinem Nachttisch, auf welchem das Buch lag und fragte sich, ob er nicht mal einen Blick hinein werfen sollte. Doch ehe er sich schlüssig war, waren ihm auch schon die Augen zu gefallen.
„Wo bin ich denn nun gelandet?“, Muriel sah sich um und erblickte nichts als eine endlose grüne Wiese und den strahlend blauen Himmel.
Zapp!! Bildwechsel!
Der Himmel und die Wiese verschwanden und sie fand sich in einer völlig anderen Umgebung wieder. Es war laut, dunkel und unzählige Menschen waren Anwesend.
„Oh wie geil ist das denn!“, schrie sie vor Freude.
Wacken 2003 und sie mitten drin. Sie war damals mit ihrem Freund dort gewesen. Auf der Bühne spielten gerade Dimmu Borgir. Die Leute gingen ihr automatisch aus dem Weg, während sie an ihnen vorbei ging.
Plötzlich tauchte neben ihr jemand auf, den sie nun wirklich nicht erwartet hätte.
„Was machst du denn hier?“, sie sah Tom fassungslos an.
„Zappst du dich in meine Träume?“, fragte sie ärgerlich.
„Ich...was? Was ist zappen?“, er verstand überhaupt nichts mehr und blickte sich verwirrt um.
„Was machst du hier?“, fragte sie abermals leicht entnervt.
„Keine Ahnung! Ich weiß nicht mal wie ich hier her gekommen bin!“, versuchte er sich zu rechtfertigen.
ZAPP und wieder wechselte das Bild.
„Wo bin ich denn nun schon wieder? Ich träum heute auch wieder einen Blödsinn zusammen!“, meckerte sie mit sich selbst rum. Sie ging eine Waldlichtung entlang und hört Lärm der von weiter vorn zu kommen schien.
„Was in Satans Namen ist hier los?! Voldemort! Malfoy! Lupin!! Was macht ihr alle in meinen Träumen?!“, schrie sie während er und seine Todesser sich mit den Auroren duellierte.
„Entschuldigung!!!“, schrie sie. „Hallo! Aufhören! Das ist mein Traum!“
Der Kampf stoppt und sie zog Voldemort an seinem Umhang weg.
„Könntest du mir bitte mal erklären was hier vor sich geht?“, ihre Stimme war nur ein bedrohliches Zischen gewesen. Wild gestikulierend und miteinander am streitend standen sie etwas Abseits von den anderen.
„Was meint ihr, warum fetzen die sich gerade?“, fragte Lupin etwas belustigt.
„Kein Ahnung, aber es ist mehr ehrlich gesagt so egal wie ein geplatzter Flubberwurm im Wattenmeer.“, sagte Lucius Malfoy gelangweilt.
„Los lasst uns ein Bier trinken gehen.“, schlug Sirius vor und alle miteinander lösten sich in Luft auf.
Muriel und Voldemort waren so in ihren Streit vertieft, dass sie gar nicht merkten wie sich ständig die Umgebungen änderten.
Das Kuriose war, ihre Kleidung passte sich immer den jeweiligen Begebenheiten an.
Es war drückend heiß und die Sonne brannte auf sie nieder. Muriel blickte kurz hoch und nur ein gequältes „Oh nein“ brachte sie hervor.
„Regie! Szenenwechsel! Bitte! SOFORT!“, doch nichts geschah. Sie waren in Indien, in einer der Bollywoodfilme die sie so gerne schaute.
Zögernd blickte sie sich um und fand sich auf einer indischen Hochzeit wieder. Sie hatte einen farbenprächtigen Sari an. Voldemort stand etwas Abseits von ihr und rief ihr was zu.
„Könntest du mir bitte mal erklären, warum ich ein Nachthemd anhabe?“ sagte er missgelaunt und deutete auf seine sehr bunte Kleidung.
„Das ist kein Nachthemd du Kulturbanause!“
„Ich sehe aus, als wäre ich in einen Farbtopf gefallen!“
Sie verdrehte die Augen.
„Nun heul mal keine Rotzblasen. Das ist ein traditionelles indisches Männergewand und wir befinden uns mitten auf einer indischen Hochzeit!“
Noch eh sie etwas hinzufügen konnte, fing die Musik an zu spielen und sie begannen zu tanzen auch wenn sie beide keinen blassen Schimmer von indischen Volkstanz hatten.
„Zauberst du hier gerade?“, fragte Tom sie während er seine Füße zum Takt der Musik bewegte.
„Nein, sehe ich etwa so aus als wenn ich gerne eingeklemmte Nerven im Rücken habe und einen Knoten in meinen Beinen?“
Die Musik wurde lauter und als wenn sie nicht Herr ihres Selbst waren, reichten sie sich die Hände und zack fanden sie sich an einem Strand wieder.
„Also langsam wird mir das zuviel! Ich sehe aus wie ein Kanarienvogel, springe von einer Welt andere…das ist selbst für mich zu viel!“, er schlug die Hände über seinem Kopf zusammen und sah resigniert nach unten.
„Ein ziemlich großer Kanarienvogel würde ich sagen oder meinst du nicht eher ein Flamingo?“, stichelte sie breit grinsend während sie mit ihren Füßen im warmen Sand spielte.
Er sah sie böse an und packte sie. „Na warte!“, johlte er und hob sie hoch. Er verharrte in dieser Position und sah zu ihr hoch. Sie lachte und strahlte mit der Sonne um die Wette.
Vorsichtig stellte er sie auf ihre Füße zurück. Sie standen sich gegenüber und vorsichtig nährten sie sich einander an. Dieses Kribbeln im Bauch wurde bei beiden immer unerträglicher.
„Ich kann nicht.“, sagte Muriel leise.
„Doch, du kannst. Dies ist nur ein Traum.“, er zog sie an sich ran und küsste sie leidenschaftlich. Seine Küsse wurden fordernder und er stöhnte leicht auf, als sie ihm zärtlich in den Hals biss.
Er packte sie am Hintern und hob sie hoch auf seine Hüfte, kurz bevor sie ganz langsam und sanft nach hinten umkippten.
Das Meer hinten ihn rauschte an den Strand, während sie sich nackt im Sand liegend küssten.
„Tom…“
Er legte ihr den rechten Zeigefinger auf die Lippen und schüttelte kaum merklich den Kopf. Dann küsste er sie…leidenschaftlich, doch ganz zärtlich…Es schien als ob seine Hände überall an ihr waren…
PIEPPIEPPIEPPIEP…es war neun Uhr.
Muriels Wecker riss sie aus ihren Träumen und sie blickte sich verwirrt um und registrierte, dass sie in ihrem Zimmer war.
Erleichtert fiel sie in ihre Kopfkissen zurück und stellte die nervige Quäke ab.
„So ein verdammter Mist! Was war denn das?“, Voldemort fluchte laut vor sich hin, während er aufstand und sich am liebsten kaltes Wasser in seine Unterhose gegossen hätte.
Er warf sich sein Gewand über und ging hinaus in seinen Garten wo er auf und ab tigerte.
Er hatte ihre Haut unter seinen Fingern spüren können…er konnte ihre Erregung spüren und die Gefühle die von ihr ausgingen…
Und nun war sie fort, dabei war doch alles nur ein Traum…ein sehr realer Traum…
Er hirschte zurück in sein Haus, schnurstracks auf den Kamin zu und überlegte kurz.
Na...was sagt ihr? Push the button!
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel