
von MissMalfoy_84
@Stiper:
Ja, der Traum war schon nciht schlecht. Und ja, es war ein Traum, aber was kann man nicht alles mit Magie erreichen. *gg* Sie müssen beide wohl so sehr aneinander gedacht haben, dass sie sich in ihren Träumen wiedertrafen...
@Kerisa:
Ich hoffe meine Muse bleibt mir noch ein bisschen treu. Und dieses Mal dĂĽrften auch ncith so viele Fehler drin sein. *gg*
So und nun hoffe ich, dass euch das neue Kapitel gefällt!
Eure Miss Malfoy
Muriel war gerade dabei sich an zu ziehen, als ihre ZimmertĂĽr mit einem lauten Bums aufflog. Voldi sprang fauchend vom Bett hoch und Muriel stieĂź einen spitzen Schrei aus.
Auch der Mensch, der gerade wie ein Hurrikan zur TĂĽre reingerauscht war erschreckte sich, weil Muriel sich erschreckte.
„Sag mal geht's noch, oder sind bei dir nun alle Schrauben locker?“, polterte sie los.
Keuchend stand Tom ihr gegenĂĽber.
„Du und ich, mir müssen reden!“
„Oh jah!! Was machst du in meinen Träumen?“, fragte sie spitz.
„Das gleiche könnte ich dich fragen! Was tust du in meinen?!“, keifte er zurück.
„Ach so! Der Herr Oberbösewicht träumt von indischen Hochzeiten in bunten Klamotten und Sandstränden!“, und der Sarkasmus triefte nur so, dass es eine Freude war.
„Also, was machst du in meinen Träumen?“, fragte er abermals und tat so, als ob er ihre Bemerkung nicht gehört hatte.
„Woher soll ich das wissen? Ich hab schon von dir geträumt, da kannte ich dich noch gar nicht und hätte auch nie damit gerechnet, dass ich dich jemals kennen lernen.“, es fiel ihr sichtlich schwer dieses Geständnis vor ihm ab zu legen und er genoss ihre Verlegenheit in vollen Zügen.
„Und was war das dann heute Nacht?“, fragte er barsch.
Sie stellte sich mit verschränkten Armen vor ihm hin.
„Bin ich hier jetzt der Magier, oder du?! Außerdem ging das von dir aus!“, rechtfertigte sie sich.
„Ohhh!! Du hast dich dann ja auch mehr als heftig gewehrt!“, pflaumte er zurück.
Sie schnitt ihm eine Grimasse und meinte dann ganz beifällig: „Na ja, vielleicht hast du es ja schon so nötig gehabt, dass du schon davon träumst.“
Jetzt war sie eindeutig einen Schritt zu weit gegangen! Er nahm all seine Selbstbeherrschung zusammen und baute sich bedrohlich vor ihr auf.
„Treib es nicht zu weit!“, knurrte er und stierte ihr direkt in die Augen.
„Uiii! Jetzt hab ich aber Angst! Der große böse Voldi!!“, sie tat so als ob ihr vor Angst die Zähne schlottern würden und machte noch diverse andere seltsame Gesten.
Er zählte innerlich bis zehn und drehte sich dann zu ihr um.
„Wo willst du eigentlich hin, wenn ich mal neugierig sein darf?“. fragte er in einem ganz ruhigen Tonfall.
Sie war gerade dabei sich ihre Ohrstecker an zu legen.
„Ich hab eine Vorlesung in der Uni.“
„Na das ist doch wunderbar. Da komm ich doch gleich mal mit!“
„WAS?“, kreischte sie und der Ohrstecker fiel ihr als der Hand.
„Was dagegen?“, fragte er ganz nebensächlich, während er in ihrem Schmuckkasten rumstöberte.
„Du kannst doch nicht in diesen Aufzug mit mir in die Uni gehen!“, sagte sie extrem vorwurfsvoll und deutete auf sein Gewand.
Er schob sie von ihrem Wandspiegel weg, zog seinen Zauberstab und tickte sich einmal damit auf den Kopf.
„Besser so?“, er drehte sich um und vor ihr stand Tom Riddle, ca. 25 Jahre alt und unverschämt gut aussehend.
Sie grinste ihn an.
„Da muss ich ja auch noch auf dich aufpassen, so unverschämt gut, wie du schon wieder aussiehst. Nicht das die weiblichen Wesen dir noch zu sehr auf die Pelle rücken.“, sie zwinkerte ihn an und sah dann auf ihre Uhr.
„Wir müssen los.“, sagte sie etwas hektisch, schnappte sich ihre Laptop Tasche und trampelte die Treppe vorweg runter.
Wenn sie doch nur ansatzweise hätte ahnen können, auf was sie sich da eigentlich eingelassen hatte…
Auf dem Weg zur Uni besah sich Tom die Muggelwelt und war teils erstaunt, aber auch teils schockiert.
„Ihr Muggel seit komisch, wirklich. Man hätte ja annehmen können, dass ihr diese Unsitte, in fahrende Blechdosen zu steigen irgendwann mal ablegt, aber Fehlanzeige.“
„Du, mir wäre ein Besen auch lieber, aber die werden hier nur zum fegen benutzt.“
Sie bogen um eine Ecke und standen dann vor dem Anglistik Institut.
„Ollala Muriel! Da hast du dir aber einen echt heißen Typen geangelt. Willst du ihn mir nicht mal vorstellen?“, sagte ein große Blondine die aus der Menge der Studenten auf sie zu kam.
„Wer ist das?“, raunte Tom ihr zu.
„Mein ganz persönlicher Harry Potter im übertragenen Sinne.“, murmelte sie zurück und setzte ein affektiertes Grinsen auf.
„Warum soll ich dir seinen Namen überhaupt sagen? Du hast ihn doch eh nach zwei Sekunden wieder vergessen…“, brummelte sie vor sich hin.
„Tom - Melinda, Melinda - Tom. Alle Fragen geklärt? gut, danke, TSCHÜSS!“, sie nahm Tom bei der Hand und zusammen verschwanden sie im Institutsgebäude.
„Blöde Kuh! Hat den IQ einer Amöbe und denkt wunder was sie ist!! Die hat ihren Kopf auch nur dazu, damit es nicht in Hals regnet!“, murmelte Muriel immer weiter und Tom kicherte schon neben ihr. Sie setzten sich auf zwei, etwas weiter hinten gelegene Plätze.
Alles was Frau hieß starrte Tom mit großen und immer größer werdenden Augen an. Aus dem Murmeln wurde eine richtige Diskussion, denn keiner konnte verstehen, wo Muriel diesen Typen her hatte und was er von ihr wollte!
„Und Tom, wo kommst du her?“, Melinda warf sich und ihr anderes Paar „Augen“ gekonnt in Pose. Muriel packte gerade ihre Tasche aus, wobei ihr die wüstesten Beschimpfungen durch den Kopf gingen, die Tom alle, quasi per live Übertragung hörte.
„Er lag in einem Weidenkorb vor meiner Tür du hohle Nuss!“, dachte sich Muriel.
Tom lief rot an vom unterdrückten Lachen und versuchte so ernst wie möglich zu antworten.
„England.“, es klang mehr wie ein Piepse. Muriel prustete fast los und griente dann breit.
Er räusperte sich kurz und setzte dann noch mal an, „England, ich komme aus England um genau zu sein, London.“
„Aha, und was machst du dann hier in Hamburg?“, fragte Melinda säuselnd und spielte dabei mit einer Haarsträhne, weil sie wohl annahm, dass es verführerisch auf ihn wirkte.
„Was wohl! Die Weltherrschaft an sich reißen und dir nicht auf deine Silikontitten starren!“, schoss es Muriel durch den Kopf, während sie genervt die Augen verdrehte.
Jetzt konnte Tom sich nicht mehr zurĂĽck halten und lachte laut los.
„Was hat er denn?“, fragte Melinda und blickte dabei ganz dümmlich aus der Wäsche.
„Er ist von natur aus ein sehr heiterer Mensch. Er dachte wahrscheinlich gerade an seine Schwester. Du musst wissen, sie spielte auch immer mit ihren Haaren, so wie du. Na ja und eines Tages hatte sie davon eine Glatze bekommen, weil ihr sämtliche Haare ausgefallen waren durch das ewige um den Fingergewickle.“, Muriels Trockenheit mit der sie diesen zum Himmel schreienden Schwachsinn von sich gab verpasste Tom noch einen Lachanfall. Aber die Krönung war Melindas Gesicht, das plötzlich wie versteinert war. Muriel überlegte kurz ob sie ihr diese absolut blödsinnige Geschichte abkaufte.
„Oh mein Gott, die Ärmste!“, sagte sie dann schockiert.
„Ja, so kann's gehen.“, Muriel setzte einen gewichtigen Gesichtsausdruck auf.
Melinda schien wohl kurz zu überlegen, wenn sie das denn überhaupt konnte und sagte dann: „Ok, dann lass ich euch Zwei mal alleine. Wir sehen uns bestimmt Tom.“, sie zwinkerte ihm zu und zuckelte dann hinternwackelnder Weise zu ihren Freundinnen rüber.
Erleichtert sank Muriel in ihren Stuhl zurĂĽck. Tom kicherte immer noch und kriegte sich fast nicht mehr ein.
„Was war denn das gerade?“, kicherte er und hielt sich die Hände vor den Mund.
„Das war ein Prachtexemplar eines Muggels ohne Hirn und Verstand…Die sind nur für wenige Dinge gut.“
Er sah sie gespannt an und grinste breit.
„Poppen und hübsch aussehen. Du kannst mit einer Packung Keksen vergleichen…aufreißen, vernaschen, entsorgen.“
Sein Gesicht wurde abermals rot und er drohte schon langsam keine Luft mehr zu kriegen, als die TĂĽr an der gegenĂĽberliegenden Wand auf ging und Herr Professor Lohmeier eintrat. Schlagartig herrschte Ruhe und alle sahen zu ihm runter.
„Guten Tag meine Damen und Herren“ und zwei Stunden englische Literatur der Neuzeit begannen.
Thema war heute, Harry Potter, was Muriel mehr verwunderte als Tom, denn nie hätte sie geahnt das ein Mann, der Shakespeare als den bedeutungsvollsten Autor der Literaturgeschichte ansah, diese Worte überhaupt in den Mund nahm.
Tom hörte interessiert zu, was wohl kaum einer der hier Anwesenden tat. Wenige interessierten sich für Harry Potter und die, die es taten, wurden als Freaks abgetan.
„Nun, was denken Sie, warum wurde Tom Riddle zu Lord Voldemort?“, fragte der Professor und sah in den Hörsaal, doch er bekam nur nichts sagende Blicke zurück.
„Muriel, wie steht es mit Ihnen? Sie sind doch eine unerschöpfliche Quelle wenn es um das Harry Potter Universum geht. Bitte, Sie haben meine volle Aufmerksamkeit.“, der Professor schaute sie erwartungsvoll an.
Sie straffte ihre Schultern und setzte sich gerade hin. Alle Blicke ruhten auf ihr, während sie sprach.
„Nun Herr Professor, Tom Riddle ist nur das zu was ihm die Gesellschaft machte. Er wuchs in einem Waisenhaus für Muggel auf und lernte nie etwas wie ein familiäres Umfeld kennen. Er hatte keine Freunde oder jemanden dem er sich anvertrauen konnte. Seine Zuflucht war die schwarze Magie die er schon früh erlernte. Außerdem ist er nie wie das behandelt worden, was er war, ein außergewöhnlicher und überaus talentierter Junge. Die Muggel sahen ihn als einen Aussätzigen an und behandelten ihn auch so, wodurch sich der Hass auf sie erklären lässt. Erst als Dumbeldore ihn fand und nach Hogwarths brachte lernte er so etwas wie eine „Familie“ kennen und traf dort auf Menschen die die gleichen Fähigkeiten hatten und ihn respektierten, doch ich behaupte, zu dem Zeitpunkt war es schon zu spät gewesen. Er wurde zu dem, was andere aus ihm gemacht hatten und daher trifft ihn am allerwenigsten die Schuld.“
„Mhm…ja…sehr gut Muriel. Meine Damen und Herren, Sie sollten sich ein Beispiel an Ihrer Kollegin nehmen.“, ermahnte der Professor den ganzen Hörsaal.
Der Unterricht ging weiter und sie saĂź nun wieder zurĂĽck gelehnt neben Tom.
„Du würdest mich auch noch vor dem Zaubereiministerium verteidigen, oder?“
„Ja, das würde ich, denn ich kenne die Wahrheit und sehe nicht, dass was die anderen sehen wollen.“
Das Herz machte einen kleinen Sprung und lieĂź sich dicht neben Muriel in den Stuhl sinken.
Nach zwei Stunden war die Vorlesung beendet und sie packte ihre Sachen ein.
Melinda kam auf Muriel zu und sah sie ĂĽberheblich an.
“Bravo Muriel, hast du super gemacht! Voldemort ist nur das zu was ihm die Gesellschaft machte…!“, äffte sie Muriel nach.
Unterdessen wurde Muriels Lächeln immer süßlicher.
„Ach Melinda, ich wusste es, dass du es nicht verstehen würdest. Mein Beileid…aber ich kann es dir ja gar nicht übel nehmen. Vielleicht hättest du dir lieber Gehirn implantieren lassen sollen, anstellen von Silikon. Aber ich weiß, blöd ist gleich sexy…Oder wie heißt es so schön…Dumm poppt gut?“, ihre Stimme war so süßlich das es schon vom zuhören klebte und man Zahnschmerzen bekam.
Entsetzt sah Melinda sie an.
Sie wollte gerade den Mund aufmachen, aber da kam Muriel ihr zuvor.
„Melinda, Schätzchen…(sie klappte ihr den Mund zu) spar dir deine heiße Luft für kalte Tage, die Erderwärmung ist schon schlimm genug.“
Sie lächelte freundlich, nahm Tom bei der Hand und ging mit ihm hinaus.
„Also wenn du willst…ich könnte…“, er zog gerade seinen Zauberstab hervor.
„Nein, lass gut sein. Auch sie hat ihre Existenzberechtigung und ohne sie wäre das Leben sehr langweilig.“, sagte Muriel grinsend.
Sich aufführend wie eine Filmdiva kam Melinda mit ihren Freundinnen aus dem Hörsaal.
Tom bemerkte es und ehe Muriel etwas sagen konnte, zog er sie an sich ran und ihre Lippen wurden eins. Melinda klappte der Kiefer runter und der Zorn war ihr an zu sehen.
Ach ja...wer hat nicht schon mal solch eine Erfahrung gemacht...Push the Knöpfchen...please
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