
von MissMalfoy_84
@Stiper: Ach der Traumprinz kommt schon noch, keine Angst. Die liebe Melinda wird noch ein paar Mal auftauchen und...hihi...das wird lustig!*gg*
Und nun wünsche ich viel Spaß mit dem neuen Kapitel!
Sagt mir bitte wie es euch gefallen hat!
Liebe Grüße, Miss Malfoy
Immer noch leicht flatterig in den Knien gingen sie zurück zu Muriel, wo sie auch schon laut miauend auf sie wartete.
„Entschuldigung! Ja, schimpf ruhig mit mir! Ich weiß das du Hunger hast!“
Sie ging in die Küche und Voldi folge ihr Schwanz wedelnder Weise. Tom ging ihr ebenfalls nach und amüsierte sich über ihren Kater.
Er inspizierte die Küche wahrend sie Voldis Futter fertig machte und blieb ganz fasziniert vor der Mikrowelle stehen.
„Ich erkläre dir jetzt nicht was das ist und wie es funktioniert. Ich zeig es dir einfach.“ Sie ging zum Kühlschrank rüber und nahm eine Plastikdose heraus in der Nudeln und Soße waren.
„So, pass auf. Noch ist es kalt.“, sie öffnete die Tür der Mikrowelle und stellte die Schüssel hinein. Dann drehte sie den Timer auf drei Minuten und stellte unterdessen das Radio an und deckte den Tisch. Tom stand gebeugt vor der Mikro und sah der Schüssel zu, wie sie sich im Kreis drehte.
„Komische Erfindung.“, sagte er kopfschütteln.
Dann machte es „ping“…Tom erschrak, zückte seinen Zauberstab und blickte sich um .
„Ganz ruhig! Die Mikrowelle hat nur fertig geschleudert!“
Sie öffnete die Tür und natürlich, wie konnte es auch anders sein packte Tom die heiße Schale an und verbrannte sich die Finger, was er gleich lauthals kundtat.
„Au!! Das ist ja heiß!“
„Wirklich! Wie ein kleines Kind! Hat man dir nicht beigebracht heiße dinge nicht an zu packen?“, sie tadelte ihn wie die Mutter es bei einem kleinen Kind tun würde.
Beleidigt sah er sie an, während sie mit Topflappen in den Händen die Schale heraus nahm.
„Und, was essen?“, sie deutete auf die Schüssel.
Er schnüffelte an der Schale und sie verdrehte nur die Augen.
„Fertig geschnüffelt?“
„Ja, ich probiere es mal. Sieht ja ganz interessant aus.“
Sie teilte die Portion auf die beiden Teller auf und stellte jedem noch etwas zu trinken hin.
„Miau!!“, schrie Voldi und sah dabei sehr grantig aus.
„Verzeihung der Herr!“, Muriel nahm Voldis Teller und stellte ihn an einen der freien Plätze am Tisch. Der Kater sprang galant auf den Stuhl und stellte sich mit den Vorderfüßen auf den Tisch und fing an zu fressen.
Tom, der neben Voldi saß beobachtete das Schauspiel sehr ungläubig.
„Der Kater frisst vom Tisch, ich fass es nicht.“
„Ja und er schmatzt noch nicht mal, er hat schließlich Manieren. Aber, komm seinem Futter nicht zu nahe…er kann sehr grantig werden wenn es um sein Fressen geht.“, sie hielt ihm ihren rechten Arm hin, der übersäht war mit alten Narben von Kratzern die Voldis Krallen zu verdanken waren.
„Du meinst nicht, dass er mal als Todesser einspringen könnte?“, fragte er nachdem er ihr Essen probiert hatte und fies dazu grinsen musste.
„Wenn du mir garantierst, das er lebend wieder kommt.“
„Wo wir wieder ein Problem hätten.“, fügte Tom hinzu.
„Siehst Du, er kann weder einen Zauberstab halten, geschweige denn zaubern.“
Voldi sah zu seinem Namensgeber und dann zu Muriel und dann auf ihre Teller.
„Wag dich mein Freund! Vielleicht überlege ich es mir ja doch noch mal und leihe dich als Aushilfstodesser aus.“, sie hielt ihm ihre Gabel drohend vor die Nase.
Voldi schnaubte verächtlich und sprang dann diva like vom Stuhl und stolzierte aus der Küche.
„Sehr eigenwillig dein Kater.“, sagte Tom und verkniff sich sein Lachen.
„Hast du das gekocht?“, er war schon fast fertig mit essen.
„Ja, ich hab es zumindest versucht.“
„Schmeckt gut, also kochen kannst du.“
Sie sah von ihrem Teller hoch und kniff bedrohlich die Augen zusammen.
„Und weiter, was soll mir das jetzt sagen?“, sie versuchte böse zu schauen.
„Ach na ja…ich meine…ja…“, druckste er rum.
„Falls du denken solltest, dass ich einen „Todesser Catering Service“ aufmache, kannst du es ganz schnell wieder vergessen!“
„Schade.“, er sah bedröppelt auf den Tisch und dann wieder zu ihr.
Der Gedanke an sich war so was von lächerlich, aber als Tom dann wirklich anfing zu lachen, hielt sie auch nichts mehr zurück.
„Lunchpakete für deine Angestellten aus der Angestelltenkantine!“, kicherte Muriel und verschluckte sich fast.
„Wahrscheinlich haben sie dann auch noch alle irgendwelche exotischen Lebensmittelallergien mit dem Erfolg das ich sie umbringe und nicht die Auroren.“
„Dann musst du mir ihren Ausfall aber bezahlen oder selber einspringen.“, kicherte Tom.
„Kein Problem, ich werfe dann mit ultrascharfen Chili, das Verbrennungen 4. Grades zufügt oder serviere Arsensuppe…schmeckt man übrigens nicht raus aus Kapernsoße.“, sagte sie ganz beifällig und aß genüsslich weiter.
„Muss ich jetzt Angst haben?“, fragte er ganz vorsichtig.
Sie grinste nur breit und zuckte kurz mit den Augenbrauen.
„Mhm…also ich muss hier noch irgendwo was haben.“, sie tat so als wäre es das normalste auf der Welt Arsen im Gewürzregal stehen zu haben.
„Dann soll mir noch mal jemand sagen, ich bin gefährlich.“, Tom schüttelte lachend den Kopf.
„Hier ist jetzt aber nichts dran, oder?“
„Na ja, wir leben noch. Dürfte als ein gutes Zeichen sein. Außerdem vergifte ich mich nicht selbst.“, sagte sie ganz trocken.
„Um noch mal darauf zurück zu kommen, was hast du damit gemacht? Nur so aus böswilligen Interesse.“
„Es wirkt schleichend, ohne das du wirklich davon etwas davon mitbekommst und wenn ich noch ein bisschen Zeit gehabt hätte wäre Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf nicht mehr unter den Lebenden. Aber diese Person wird auch eines Tages an den Richtigen geraten und das Wissen ist schon eine Genugtuung.“
„Willst du nicht doch Todesser werden? Du hast viel Potenzial.“, und da war er wieder der alte Voldemort den sie so sehr liebte.
„Die Jobaussichten sind fantastisch!“
„Zahlst du Gefahrenzulage?“, sie klang interessiert dabei.
„Nein, aber bei dir könnte ich eventuell mal eine Ausnahme machen.“, und sah sie leicht verrückt an.
„Wäre eine Überlegung wert…aber dann musst du in Zukunft sehr viele Dinnerpartys geben. Funktioniert übrigens auch mit Beta-Blockern und Viagra.“
„Was ist denn nun schon wieder Viagra?“
„Ein Potenzmittel. Das nimmt Mann wenn er keinen mehr hochkriegt.“, erklärte sie ganz abgeklärt.
„Na so was brauche ich ja nun nicht.“
„Kann ich nicht beurteilen, außerdem sollst du auch nicht alles auf dich beziehen.“, Tom bekam rosa Ohren.
„Mach ich dich verlegen?“, leicht fies grinsend sah sie ihn an.
„Mich? Ha! Das geht gar nicht!“, doch es kam etwas zu hastig und so ganz glauben wollte sie es ihm auch nicht.
Als sie mit dem Essen fertig waren, räumte sie das schmutzige Geschirr in die Spülmaschine und zusammen gingen sie in Muriels Zimmer.
„Was hast du heute noch vor?“, fragte Tom sie interessiert.
„Ein bisschen muss ich jetzt noch an meiner Abschlussarbeit arbeiten und heute Abend ist Kojoten Abend, was soviel heißt wie feiern mit den Mädels.“
„Wie? Ihr feiert Kojoten?“
Sie amüsierte sich über seine völlige Unwissenheit über die Muggelwelt.
„Nein mein Süßer, das ist eine Veranstaltung für Frauen, die Männer sind nur im Publikum. Es geht darum, welche Weibergruppe am besten auf einem Bartresen tanzen kann.“, erklärte sie.
Er sah sie ungläubig an.
„Wie bitte? Ist das eine Art Sport?“
„Nein, eine Leidenschaft!“, und ihre Augen funkelten ganz gefährlich dabei.
„Also wirklich, ihr Muggel seit alle verrückt! Hab Geräte die das Essen aufwärmen, tanzt auf Bartresen als eine Art Wettkampf, fahrt in Blechdosen durch die Gegend und feiert Kojoten!“
„Hey, ganz langsam Freundchen! Ihr spielt Quidditsch wo Spiele Jahre dauern können! Was ist das denn bitte für ein Blödsinn?!“, giftete sie ihn an.
„Noch lange nicht solch ein Blödsinn wie auf dem Tresen tanzen!“, giftete er zurück.
„Du hast doch gar keine Ahnung davon Voldilein! Ich schwöre dir, wenn wir anfangen zu tanzen, fängst selbst du an zu sabbern!“, sie sah ihn verführerisch an und küsste ihn auf die Wange.
Er stand wie benebelt vor ihr und in seinen Gedanken spielten sich schon wieder die tollsten Szenen ab.
„Ja, aber nur weil ich weiß wie du nackt aussiehst!“, seine Kopfstimme war wieder da.
„Es war so schön ruhig ohne dich! Kannst du nicht sterben gehen?“
„Ich hab dich auch vermisst Voldilein!“, brüllte seine innere Stimme lachend.
„Klappe!“
„Halt du sie doch!“
„Ich denk nicht mal daran!“
Er kam sich sichtlich bescheuert vor, wie er in Gedanken mit sich selbst stritt.
„Siehste ich auch nicht! Und geh mit zu dem Kojotenabend du Blödmann! Vielleicht kriegst du sie ja jetzt endlich rum! Das letzte Mal hast du es ja ganz toll vermasselt gehabt! Das tut ja schon weh, wie du dich manchmal anstellst!“
„Wie heißt es so schön, man soll nichts überstürzen.“, dachte er sich und machte einen zufriedenen Eindruck.
„Ja ja du Moralprediger! Seit wann legst du denn auf so was Wert?“
„Seit wann muss ich mich bei dir rechtfertigen?“, und dann war endlich Ruhe in seinem Kopf!
„Was dagegen wenn ich mitkomme?“, fragte er breit grinsend.
„Halte ich dich nicht von deiner Arbeit ab?“, sie stand immer noch vor ihm.
„Selbst Oberschurken brauchen mal Urlaub.“, ihre Gesichter kamen sich immer näher…Sie sahen sich lange in die Augen…
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