
von MissMalfoy_84
„Es wird hier niemand sterben, außer vielleicht deine penetrante Studienkollegin.“ Er lächelte sie liebevoll an, einzig und allein für sie. Er tat eh Dinge für sie, die er vorher nie für möglich gehalten hätte.
„Ich kann sie auch in einen Frosch verwandeln.“
Muriel lächelte, immer noch mit wässerigen Augen.
„Das wird aber ein sehr seltsamer Frosch sein…vor allem ein unglaublich hässlicher.“ Muriel lächelte und wischte sie die Tränenspuren fort.
„Wo warst du vorhin eigentlich?“ Ihr Kopf lag an seiner Brust, ihre Arme um seine Hüfte. Sie wollte ihn am liebsten nie mehr loslassen.
„Bei Dumbledore, ich musste dringend was mit ihm besprechen, dass mir einfach keine Ruhe lies. Ich soll dich übrigens von ihm grüßen. Er redete irgendwas von Weingummibären, die es hier angeblich geben soll.“ Lord Voldemort, mit der Liebe seines Lebens in seinen Armen rollte genervt mit seinen Augen und hätte sich am liebsten über die Schrulligkeit seines ehemaligen Lehrers aufgeregt.
„Goldbären? Das dieser Mann noch keine Diabetes hat ist wirklich ein Wunder!“ Muriel erinnerte es schmerzlich an ihre Oma die sehr starke Diabetes hatte und sich täglich mehrere Spritzen geben musste…Ein Grund wieso sie der Krebs so schnell hinraffte.
„Ich weiß zwar nicht was Diabetes ist, aber es scheint nicht gerade angenehm zu sein. Wann müssen wir eigentlich zu diesen Kojoten…was auch immer los?“
„Etwas später erst. Meine Freundinnen kommen gegen 20Uhr vorbei.“ Sie stand auf, gab ihm einen Kuss auf die Wange und ging zu ihrem Schreibtisch rüber. „Bis dahin muss ich allerdings noch ein wenig arbeiten.“
„Tu dir keinen Zwang an.“ Tom streckte sich auf ihrem Bett und griff neben dieses. Von einem großen Stapel Magazinen fischte er eins heraus und fing an zu lesen.
„Darf man fragen, was du interessantes liest?“ Aus dem Augenwinkel sah Muriel zu ihm rüber.
„Einen Beitrag über das männliche Sexualverhalten und wie dieses das Verhalten beeinflusst. Ich wusste gar nicht das dich sowas interessiert.“, breit grinste er zu ihr rüber und kurz funkelten seine Augen rot auf.
„Eigentlich wollte ich Soziobiologie studieren, aber erhielt dafür keine Zulassung. Trotzdem ist es immer noch eine Leidenschaft von mir. Ist sehr interessant. Man durchschaut sehr schnell Menschen, wenn man sich genügend mit dem Thema auseinander setzt.“
„Ja, es ist sehr interessant. Besonders dieser Selbsttest „Wie aggressiv sind sie wirklich?“ ist sehr interessant!“
„Warum, reicht bei dir die Skala nicht aus?“ Sie ärgerte ihn doch wirklich zu gerne.
Er blickt kurz böse über die Zeitung zu ihr her rüber, sie warf ihm ein unschuldiges Lächeln zu.
„Nein, die Antwortmöglichkeiten sind mir zu harmlos.“ Seine Antwort war todernst gemeint.
„Sind ja nicht alle so…wie sag ich es richtig…anders als du.“ Sie wählte ihre Worte mit Bedacht.
„Ja ich weiß, dass ich etwas Besonderes bin.“
„Bescheidenheit war noch nie deine Stärke, oder?“
„Warum sollte sie es?“ Leicht boshaft grinste er sie an.
Er stand von ihrem Bett auf und stellte sich hinter sie, während sie weiter schrieb.
„Du hast da ein paar Fehler drin.“ Er hatte ihren Text schnell überflogen und war schon sehr erstaunt von dem, was sie geschrieben hatte.
Die Fehler half er ihr aus zu bessern und staunte immer mehr über das von ihre verfasste.
„Du legst alles zu meinem Vorteil aus, oder irre ich mich?“
„Tja, ich bin dir nun mal total verfallen, außerdem ist alles eine Frage der Sichtweise. Es kommt immer auf den Blickwinkel an.“
„Du brauchst dich gar nicht raus zu reden.“ Böse grinste er sie an.
„Tue ich das etwa?“ Ihre Augen trafen sich und etwas hatte sich in seinem Blick geändert. Ein Stück des finsteren Schleiers, der immer in seinem Blick lag war verschwunden.
„So…ich gehe jetzt duschen.“, sagte sie gedehnt und stand auf von ihrem Stuhl.
„Ich hab schon verstanden.“ Tom grinste in sich hinein und sah auf seine Hände. „Soll ich wieder mitkommen und dir den Rücken eincremen?“
„Oh, dass würdest Du tun? Ich wollte ja nicht bitten, aber wenn du schon so fragst.“ Sie sah ihn an und eine Spur von Verlangen lag in ihrem Blick.
Tom sah sie an und sein Blick schweifte zu einem Regal hinter ihr. Dort stand ein in Marmor eingerahmtes Bild von einer orangen Katze. Muriel war seinem Blick gefolgt, Traurigkeit legte sich auf ihren Augen. Er wollte nicht fragen, sondern las einfach ihre Gedanken. Was er sah machte ihn tief in seinem Inneren traurig. Regel, Tod, eine verlorene Muriel.
„Dort wo er jetzt ist geht es ihm besser.“ Muriel Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
„Was meinst Du damit?“, sein Blick war verwirrt.
„Das große Nichts, Himmel, Nirwana, wie auch immer man es nennt. Jeder geht dort hin, wenn er stirbt. Menschen, egal ob böse oder gut, Tiere, einfach alles.“
„Woher weißt du das?“, sein Interesse war geweckt und er beobachtete sie wie ein Tiger seine Beute, während sie ins Bad ging.
„Es ist der berühmte Tunnel mit dem weißen Licht am Ende des Tunnels. Je näher du diesem Licht kommst umso wohler fühlst du dich.“
Wieder war er in ihrem Gedanken. Er sah sie auf einer Liege liegen, die Atmung hatte versagt. Ein Arzt stand über sie gebeugt, drückte unaufhörlich auf ihren Brustkorb, beatmete sie, drückte wieder. Nichts geschah. Spritzen wurden ihr gegeben, monotones Piepen ertönte. Ihr Körper zuckte durch einen Stromschlag, direkt in ihr Herz. Sie war tot.
Sie stand im Bad und zog sich gerade aus.
Dann riss sie ihre Augen auf, ihr Oberkörper schnellte hoch und sie schrie. Der Arzt vor ihr sah sie erleichtert an. Den Rest sah er nicht mehr, denn er hatte sich aus ihren Gedanken zurück gezogen.
Tom grübelte mehr und mehr nach über ihre Worte.
„Warum so nachdenklich?“, sie stand nackt vor ihm und hatte seine Hände in ihren.
„Als ich versuchte Potter als Baby zu töten kam ich auch in diese „Welt“. Das Schrecklichste war, dass ich dort meine Mutter sah.“, Entsetzen und Angst schwang in seiner Stimme mit.
„Was hat deine Mutter gesagt?“, sie wollte nicht zu aufdringlich erscheinen.
Er musste hart schlucken ehe er ihr antworten konnte.
„Sie sagte zu mir, dass ich glücklich werden soll! Ich, der seine Seele in sechs Teile gerissen hat.“ Sieben fügte sie in Gedanken hinzu. Nie dürfte sie ihm sagen, dass auch Harry in dem Moment zu einem Horkrux wurde.
„Dann verschwand sie einfach und ich wurde zu dem körperlosen Wesen.“ Er hatte sich auf den Rand ihrer Badewanne gesetzt, sein Kopf lag in seinen Händen.
Sie setzte sich zu ihm auf den Rand der Badewanne. Zögernd umschlossen ihn ihre Arme und sein Kopf ruhte an ihrer Schulter.
„Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass du in unsere Welt gekommen bist.“ Seine Stimme war nur ein Flüstern. Sie lächelte glücklich und schloss die Augen. Ich liebe dich Tom formte sich in ihren Gedanken, die Antwort folgte prompt, genau so wortlos.
Seine Hände griffen unter ihren Hintern, hoben sie hoch und kaum waren ihrer Gesichter auf einer Höhe, küsste er sie. Ihre Beine umschlangen ihn fest, sie wollte ihn nie mehr loslassen. Dieser Kuss wirkte wie Hypnose auf sie. Er war in ihr, auch wenn nicht wirklich. Sie sah die letzten Stunden von ihm. Das Gespräch mit Dumbeldore und sie trauten ihren Augen und Ohren nicht. Immer und immer wieder küsste er sie.
„Du kannst hier bleiben?“ formte sie als Frage in ihren Gedanken. Die Antwort war ein „ja“ und noch mehr Leidenschaft seinerseits. Seine Knie drohten weich zu werden, als er sie immer wieder küsste.
„Voldi, Voldi…was machst Du denn da?“, seine nervige Stimme im Kopf war wieder da und dieses Mal noch nerviger als zuvor.
„Verschwinde endlich du Nervensäge!“, antwortete er.
Zwischen zwei Küssen schaffte er es mit ihr zurück in ihr Zimmer zu ihrem Bett. Er legte sie auf ihr Bett, kurz trafen sich ihre Blicke, da war es auch schon um sie geschehen. Als ob Muriel vergessen hatte, wie man jemanden auszog fummelte sie an seinem T-Shirt rum. Ein Schnipsen seiner Finger und der lästige Stoff war verschwunden. Er sah ihr tief in ihre Augen. Das Verlangen, was sie nach ihm hatte, brannte in ihnen. Ihre Hände legten sich in seinen Nacken und zogen seinen Kopf zu ihr runter.
„Ich liebe Dich Tom.“, flüsterte sie ihm zu und seine Lippen legten sich auf ihre.
Keine Magie die er beherrschte vormochte das Folgende zu verursachen. Ein Feuerwerk der Gefühle brach los, jedes Mal wenn sich ihre Lippen trafen, ihre Finger sich in seinen Rücken krallten, sie miteinander verschmolzen. Sei Kopf war das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit leer. Nichts beschäftigte ihn, nur das warme und wohlige Gefühl durchströmte ihn. Als wenn eine Welle nach der anderen sich am Strand brechen würde, so überrollten sie beide Wellen von Gefühlen. Sein Innerstes brannte. Der Eispanzer um sein Herz war zerplatzt und es strahlte, heller als jeder Stern. Wärme durchströmte ihn. Seine Haut wurde warm, gar heiß und empfindlich. Jede Berührung von ihr spürte er so intensiv wie sonst nichts anderes vorher.
Ihr Körper zuckte unter seinem und wieder versanken sie in einem innigen Kuss, als er das heiße Gefühl in seinen Lenden fühlte. Keuchend lag er auf der ebenso keuchenden Muriel.
Ihre Hände ruhten auf seinem Rücken und kraulten vorsichtig seinen Rücken. Jede Berührung waren wie tausend Nadelstiche.
„Sowas habe ich noch nie erlebt.“, keuchte er.
„Das nennt man auch Liebe Tom, nun kennst du die andere Seite.“ Entsetzt sah er sie an. Anscheinend war Dumbledore's Stimme nur in seinem Kopf zu hören.
„Alles in Ordnung mit dir?“, ein wenig besorgt sah sie ihn an.
„Ja, nur…wieso antwortet gerade Dumbledore auf meine Frage, die er eigentlich gar nicht hätten hören können?“ Er sah sie an und dann zu ihrem Kleiderschrank.
„Er versteckt sich doch nicht in deinem Schrank, oder?“
Muriel schmunzelte ihn an und küsste ihn zur Beruhigung.
„Nein, hier versteckt sich niemand.“ Wieder küsste sie ihn.
Sein Blick wurde ruhiger. Er machte keine Anstalten von ihr runter zu gehen.
„So leid es mir auch tut und so sehr ich deine Nähe auch genieße, aber wenn du heute Abend Mädels auf einer Bar tanzen sehen willst, sollten wir duschen gehen.“ Wieder küsste sie ihn und er erwiderte diesen. Sein Verlangen war noch lange nicht gestillt, was sie spürte, als er seine Hüften gegen ihre presste.
Zwischen zwei Küssen stöhnte sie laut auf.
„Dann geh ich mal duschen.“, fies grinste er sie an und stand dann ganz gemächlich auf.
Sie lag auf ihrem Bett und starrte ihm nach, wie er leicht tänzelnd in Richtung Bad verschwand.
„Tom Marvolo Riddle, du bist ein gemeines Mistaas!“, knurrte sie und stand von ihrem Bett auf.
Er stand vor ihrer Dusche und bemerkte ihr Erscheinen durch einen flüchtigen Seitenblick. Sie sah irgendwie…verändert aus. Das boshafte Grinsen auf ihrem Gesicht verhieß nichts Gutes. Als sie hinter ihm stand, ihre Hände über seinen flachen Bauch nach unten glitten, wusste er es. Sie wollte es ihm heimzahlen und er hatte verdammt schlechte Karten. Leicht bedröppelt stand er vor ihrer Dusche, nachdem sie hineingestiegen war. Ein Bekannter hatte ihr sie gebaut, komplett auf Klarglas mit einer Duschvorrichtung die einen Regen imitiert. Sie drehte das Wasser auf und ließ es sich auf den Körper regnen. Nass und nackt sah sie noch verführerischer aus, schoss es ihm durch den Kopf.
Irgendwie schaffte er es zu ihr in die Dusche, schloss die Tür hinter sich und trag hinter sie. Seine Hände glitten über ihren Rücken, als sie sich runter beugte um ihr Haar Shampoo zu nehmen und dabei ihr wohlgeformtes Hinterteil an seine Lenden drückte, hätte er am liebsten laut losgeschrien. Sie grinste ihn fies von unten hoch an, wusste sie doch wie er mit sich kämpfte. Sie spürte es besser gesagt.
„Alles in Ordnung? Du wirkst so…mhm…geistesabwesend.“ Ihr Kopf war in eine Schaumkrone eingehüllt. Er hatte alle Mühe sich zusammen zu reißen.
„Ja, alles Bestens.“, presste er zwischen seinen Zähnen hervor.
Fantasien füllten seinen Kopf und er war ihr sehr dankbar, dass sie nach fünf Minuten die Dusche verließ. Das Wasser stellte er von angenehm warm auf eiskalt, es hatte den gewünschten Effekt. Ein grausames Spiel hatte er begonnen, dass er nur verlieren konnte.
Eingewickelt wie eine Mumie stand Muriel war dem Spiegel und sah sich an. Sie zupfte ihre Augenbrauen und cremte ihr Gesicht an. Tom sah ihr aus der Dusche zu, kurze Zeit später war auch er fertig. Das kalte Wasser hatte geholfen und seine Erregung fortgespült. Muriel war dabei sich ab zu trocknen und cremte sich anschließend an. Der exotische Duft ihre Lotion erfüllte ihr Bad und Tom hatte schon wieder alle Mühe um sich zusammen zu reißen. Vergnügte hüpfte sie nackt wie Gott sie schuf vor ihrem Kleiderschrank rum suchte sich ihre Kleidung für den Auftritt raus.
Komplett in schwarz war es, viel Leder und Metall und alles sehr sparsam was die Menge an Stoff anging. Das würde sie heute Abend also tragen, dazu mörderisch aussehende Stiefel mit metallenem Absatz. Oh ja, heute Abend würde er leiden. Das wusste er jetzt schon.
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