
von lma23
Hey, sorry das es so lange gedauert hat. Hatte etwas streĂ..
Hier aber trotzdem das eine oder andere Chap
Kommis?
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âAvery. Was willst du hier? Verschwindeâ flĂŒsterte Melinda mit bebender Stimme.
âAber aber, Melinda. BegrĂŒĂt man so einen alten Freund? Ich hab dich gesucht. Ich will dich zurĂŒck nach Hause holenâ sagte Avery und setzte eine verletzte Mine auf.
âIch bin zuhause. Und seit wann sind wir Freunde? Ich verachte dich, schon vergessen?â
âFalls du auf den kleinen Zwischenfall damals in deinem Bett anspielst, dass habe ich nicht vergessen. Es ist an der Zeit, dass du es wieder gut machst. Und jetzt komm mit, oder muss ich dich zwingen?â
Fred hatte sich schĂŒtzend vor Melinda gestellt. Er hatte seinen Zauberstab gezogen und wĂŒrde sie beschĂŒtzen, so wie er es versprochen hatte. Und wenn es das letzte war, was er tat.
âWie sĂŒĂ. Und wĂ€re es nicht so lachhaft, wĂŒrde ich sogar Angst bekommenâ höhnte Avery.
âAber jetzt ist Schluss mit lustig. Du hast keine Chance gegen mich Weasley. Expelliarmus.â
Melindas und Freds ZauberstÀbe flogen ihnen aus den HÀnden und landeten in Averys Hand.
âFeiglingâ schrie Melinda. Wut stieg in ihr hoch. Sie hatte Avery und die anderen Todessern nicht vergessen. Und sie wĂŒrde nie wieder zu ihnen zurĂŒckgehen. Eher wĂŒrde sie sterben. Doch dann kam die Angst. Nicht Angst um sich, denn ihr war klar, das Avery ihr niemals etwas tun wĂŒrde. Sie hatte Angst um Fred.
âVerschwindeâ zischte sie Fred zu, doch der lieĂ sich nicht beirren.
âVergiss es. Ich lass dich nicht alleine. Wir haben versprochen, dich zu beschĂŒtzen und genau das werde ich tun.â
Am liebsten wÀre Melinda ihm um den Hals gefallen, doch die momentane Situation lieà das leider nicht zu.
âTu dir selber einen Gefallen Rotschopf und verschwinde. Ich nehme Melinda mit und keinem anderen wird was passierenâ sagte Avery in ruhigem Ton.
âNiemalsâ schrie Fred. âWenn du Melinda willst, wirst du erst an mir vorbei mĂŒssen.â
âWie du willst, aber du wirst es bereuen. Wenn du keinen Platz machen willst, muss ich dich zwingen. Naja, es gibt genug von euch rothaarigen Bastarden, da kommt es auf einen mehr oder weniger nicht an.â
Avery warf den Zauberstab von Fred auf den Boden, zielte mit Melindas auf Fred und lachte.
âWenn du schon sterben musst, dann wenigstens durch den Zauberstab deiner Geliebten. Avada Kedavraâ
âNeeeiiinâ Melinda schrie schrill auf, als der grĂŒne Lichtblitz auf Fred zusurrte. Sie schubste ihn zur Seite und er fiel mit einem hohen Bogen auf den Boden und aus der Schusslinie. Der Zauber traf auf einen Baum, der gleich darauf explodierte.
âDu mieses Schwein. Das wirst du bereuen.â
âWie denn? Du hast keinen Zauberstab mehr. Was willst du machen? Mich mit Steinen bewerfenâ höhnte Avery.
Dann krachte die TĂŒr vom Laden der Zwillinge auf. Angelockt von dem LĂ€rm auf der StraĂe, waren die GĂ€ste herausgestĂŒrmt. Vor dem Laden stand nun der gesamte Orden und starrten Avery fassungslos an. Als Moody Fred auf dem Boden liegen sah, humpelte er zu ihm, zog ihn auf die Beine und versuchte, ihn in Sicherheit zu bringen. Doch dass war nicht so einfach. Fred wehrte sich mit HĂ€nden und FĂŒĂen und wollte zurĂŒck zu Melinda rennen. Nachdem Moody einigen SchlĂ€gen von Fred ausgewichen war, die nicht nur auf sein Gesicht zielten, sprach er entnervt: âLocomotor Fredâ.
Als er merkte, dass er sich nicht mehr bewegen kann, gab sich Fred wilden Beschimpfungen hin.
Tonks und Remus versuchten, die neugierigen Zuschauer wieder in den Laden zu drĂ€ngen. Remus verschloss die TĂŒr mit dem Collaportus-Zauber und Tonks legte einen Imperturbatio-Zauber ĂŒber den Laden. Das letzte, was sie jetzt gebrauchen konnten war, dass Hysterie ausbrach. Molly und Arthur waren so geschockt von dem Anblick des Todessers, dass sie vergaĂen, Fred fĂŒr seine wĂŒsten Beschimpfungen einen Standpauke zu halten. Sie waren Moody zur Hilfe geeilt und mit vereinten KrĂ€ften zogen sie Fred aus dem Gefahrenbereich.
Harry wollte Melinda zur Hilfe eilen, doch Severus hielt ihn zurĂŒck.
âHalt dich da raus Junge, das betrifft nur Melinda, mich und ihnâ sagte er und rannte zu Melinda.
âAch nein, das Wiedersehen wird ja immer gröĂerâ lachte Avery, als er Snape entdeckte.
âJetzt fehlt uns nur noch eine Flasche Feuerwhisky und wir können uns alle in die Arme fallen.â Er zielte auf Snape und sagte: âCrucio.â
Getroffen fiel Severus zu Boden und wandte sich unter qualvollen Schmerzen.
âJetzt reicht es. Ich kann nicht zuschauen wie dieser Dreckskerl meine Freunde quĂ€ltâ sagte Harry, doch bevor er eingreifen konnte, schrie Melinda:
âDas war zuviel Avery. Du wirst keinen meiner Freunde mehr angreifen. Verstanden?â
âWie gesagt, dein Zauberstab liegt hier bei mir. Du kannst mir nichts antunâ erinnerte Avery sie.
âUnterschĂ€tz mich nicht. Vergiss nicht, wessen Blut in mir flieĂtâ drohte Melinda.
âKeine Sorge, dass vergesse ich schon nicht. Das ist der einzige Grund, warum du noch lebst, mein Kindâ antwortete Avery und schickte erneut den unverzeihlichen Fluch auf Severus.
Der schrie noch mehr und alle sahen, dass er die Schmerzen nicht mehr lange ertragen wĂŒrde.
Das war zuviel. Melinda sammelte innerlich alle KrÀfte, die sie aufbringen konnte und konzentrierte sich auf Avery.
Durch die Gruppe des Ordens ging ein Aufschrei. Melindas sonst dunkelblauen Augen waren rot, um sie herum tobte ein Sturm, der sie einzuschlieĂen schien und es ging ein dunkles Leuchten von ihr aus.
Avery hatte vor Schreck von Severus abgelassen und beobachtete Melinda fassungslos.
Er hatte das schon mal gesehen und damals schon hatte es kein gutes Ende genommen.
Severus, der immer noch am Boden lag, schrie mit letzter Kraft: âMelinda nein, bitte nichtâ
Doch es war zu spĂ€t. Zu lange hatte sie mit angesehenen, wie der Todesser ihre Freunde angriff. Zu lange hatte sie auf den Tag der Rache gewartet. Zwar war es nur einer der Todesser, doch der sollte fĂŒr den Anfang reichen.
Langsam hob Melinda ihre HĂ€nde, richtete sie auf Avery und mit einer Stimme, die mit nichts mehr an ihre ĂŒbliche erinnerte, sprach sie:
âAvada Kedavra.â
UnfÀhig, sich zu bewegen, wurde Avery von dem Fluch getroffen und war tot, eher er auf dem Boden aufschlug.
Und auch Melinda brach in sich zusammen. Der Fluch kostete schon an sich einiges an Kraft, doch ihn ohne Zauberstab zu sprechen, hatte alle Energie aus ihr herausgesaugt.
Dann kam Bewegung in den Orden. Tonks apparierte ins Ministerium um VerstĂ€rkung zu holen, die die Umgebung nach weiteren Todessern absuchen sollte. Moody humpelte zu Avery, um dessen Tod endgĂŒltig festzustellen. Molly und Arthur vergewisserten sich, dass keinem ihrer Kinder etwas passiert war. Harry lief zu seinem alten Zaubertrankmeister und half ihm auf. Er war noch etwas wackelig auf den Beinen, rannte aber sofort zu seiner Nichte, die sich nicht mehr bewegte.
âMein Gott, wie konnte sie nur so dumm sein. Sie weiĂ doch, dass sie all ihre magische Energie dafĂŒr braucht. Hoffentlich ist es nicht schief gegangenâ flĂŒsterte er Ă€ngstlich.
âDas war nicht das erste mal, dass sie so was gemacht hat? Ich meine, ohne Zauberstab zu zaubernâ wollte Harry wissen.
âNein, aber es wird hoffentlich das letzte Mal gewesen sein. Wenn es schief gegangen ist, wird sie nie wieder zaubern könnenâ antwortete Snape traurig.
âWieso?â
âSpĂ€ter Harry, spĂ€ter. Zuerst muss ich sie zurĂŒck ins Schloss bringen. Sie brauch jetzt Ruhe und eine Reihe von ZaubertrĂ€nken, damit sie wieder zu KrĂ€ften kommt.â
Harry nickte und nahm Melinda auf die Arme. Sie schweben zu lassen erschien im unpassend, da er so immer Verbrecher transportierte und Severus schien noch zu schwach, um sie zu tragen.
Er wollte eigentlich den FuĂweg nach Hogwarts nehmen, als seine Freundin zu ihm gerannt kam.
âHermine und Minerva nehmen kurz den Abschirmzauber vom Schloss. Es ist gefĂ€hrlich, Todesser könnten ins Schloss gelangen. Also mach schnell und apparier schon hochâ drĂ€ngte sie.
Ohne sich zu verabschieden verschwand Harry mit einem leisen >Plopp<.
Tonks kehrte kurze Zeit spĂ€ter mit einigen Ministeriumsmitarbeitern zurĂŒck, die sich gleich daran machten, die Umgebung zu durchsuchen. Nachdem sie aber, zur allgemeinen Erleichterung, nichts verdĂ€chtiges gefunden hatten, kehrten sie zurĂŒck zum GeschĂ€ft der Zwillinge. Die Auroren vergewisserten sich noch schnell, das kein Muggel unter den Zuschauern war, dessen GedĂ€chtnis sie hĂ€tten verĂ€ndern mĂŒssen und lieĂen sich dann von Moody und Tonks Bericht erstatten. Die beiden erzĂ€hlten alles, was sie wussten, verheimlichten aber, dass Melinda den Todesfluch gesprochen hatte. Melinda wĂ€re sofort nach Askaban gekommen und das wollte keiner. Stattdessen behauptete Moody, er hĂ€tte Avery getötet und seine Kollegen glaubten ihm. Keiner kontrollierte den Zauberstab des alteingesessenen Aurors denn man war sich einig, dass er richtig gehandelt hatte.
Nachdem die Auroren disappariert waren, verabschiedeten sich auch die GĂ€ste und der Orden machte sich auf den Weg nach Hogwarts.
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