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Eine Frage der Erinnerungen - 1.Kapitel

von quarki

„Wir können dieses kleine Halbblut doch nicht ewig hier behalten! Sie wird lästig.“, eine kalte und zischende Stimme drang an Anns Ohr und weckte sie aus ihrem unruhigen Halbschlaf. „Oh nein, bitte nicht schon wieder…“, war der erste Gedanke, der ihr in den Sinn kam. Sie wusste, dass es nichts Gutes war, wenn sich zwei von ihnen vor ihrer Zellentür unterhielten. Der Angstschweiß trat Ann aus den Poren und sie versuchte ihren Kopf so leise wie möglich etwas von der dreckigen und harten Liege anzuheben, um die beiden dunklen Gestalten vor ihr nicht auf sich aufmerksam zu machen. Sie kannte die kalte, zischende Stimme nicht, doch als nun die zweite Gestalt sprach, wurde ihre Angst umso größer, doch auch der Hass auf jene Person wuchs. „Aber sie ist wichtig für uns, ein Druckmittel, Print!“, „Sicher, aber hast du denn gar kein Mitleid mit deiner armen, kleinen Nichte, Lestrange?“, ein dreckiges Lachen halte durch den Kerker. „Natürlich Print, was glaubst du denn? Aber wir können sie wirklich als Druckmittel für diesen dreckigen Orden des Phönix nehmen. Meine andere Nichte, diese kleine, miese Gestaltenwandlerin, wird sie retten wollen. Später können wir sie töten. Nymphadorachen, wird sich rächen wollen und wird dann in ihr Verderben rennen, wie auch der Rest des Ordens, genauso, wie es mein Cousin, dieser Blutsverräter getan hat. Aber komm Print, die Versammlung fängt gleich an, und ich glaube nicht, dass der dunkle Lord erfreut sein wird, wenn wir zu spät kommen.“.

Dann hörte Ann wie sich Schritte entfernten. Tränen der Wut und der Verzweiflung schossen ihr in die Augen. Langsam richtete sie sich auf und lehnte sich gegen die harte Kerkerwand. Bellatrix Lestrange, eine der Personen, die Ann abgrundtief hasste. Bellatrix war die Schwester ihrer Mutter, also ein Teil der Familie Black. Der Familie, der fast nur Todesser angehörten. Ihre Mutter hatte sich von der Familie abgewandt und hatte einen Muggelstämmigen geheiratet. Ted Tonks, ihren Vater. Somit war sie von ihrer Familie als Blutsverräterin abgestempelt worden. Genauso wie der Cousin ihrer Mutter, Sirius Black. Er war tot, gestorben durch Bellatrix. Wie feige und nutzlos er angeblich gewesen sei, musste sie sich jedes Mal anhören, wenn ihrer Tante zu ihr in den Kerker kam.

Doch Ann wusste es besser. Sirius war unschuldig und er war Mitglied des Ordens des Phönix. Genauso wie sie, Annabelle Tonks und ihrer Schwester Nymphadora. Aber wenn sie ihrer Tante widersprechen würde, konnte dies schlimme Folgen für Ann haben, und dies wusste sie. Wieder kamen die Tränen und diesmal ließ Ann ihnen freien Lauf. Ihr war wieder bewusst geworden, wie aussichtslos ihrer Lage doch war. Sie würde diesen Kerker wahrscheinlich nie wieder verlassen können. Sie würde sterben. Sterben ohne ihre Familie, ihre Freunde und Tim noch einmal gesehen zu haben. Ja Tim, ihren Freund. Seit 6 Monaten, wusste sie nicht wo er war, ob er überhaupt noch lebte, oder ob sie ihn schon umgebracht hatten. Man hatte sie getrennt, 2 Monate nach dem man sie gefangen genommen hatte. Sie vermisste ihn so sehr, doch so lange er vielleicht frei war, lohnte es sich auch zu sterben. Für Tim, für Dora, für den Orden und somit auch für Harry. Für Harry Potter, für den Jungen der überlebte und der Voldemort töten würde. Das hatte sie beim Eintritt in den Orden geschworen, dass sie bereit war für ihn ihr Leben zu geben. „Aber du stirbst nicht Ann! Noch nicht.

„Also reiß dich zusammen!“, rief sie sich selber zur Ordnung. Ann wischte sich die Tränen weg, schloss die Augen und dachte nach. Über Pläne nach zu denken, die sie hier herausbringen konnten, hatte sie schon lange aufgegeben. Nein, Annabelle Tonks dachte an andere Dinge, an Dinge die ihr halfen in diesem dunklen, dreckigen und nassen Kerker zu überleben. Es waren Erinnerungen. Erinnerungen an ihre Familie und Freunde, an ihrer Kindheit, an die Zeit in Hogwarts, an die Aurorenausbildung, an die Zeit vor dem Krieg. Einfach an Dinge, die schön gewesen waren.

Das erste was ihr in den Sinn kam, war ihre Ankunft in Hogwarts und der Sommer davor. Ann erinnerte sich noch genau, wie aufgeregt sie den ganzen Sommer über gewesen war und wie groß ihre Angst davor gewesen war ein Squib zu sein. Dora war auch nicht wirklich hilfreich gewesen, denn entweder sagte sie nur, dass der Brief schon kommen würde, oder wenn sie mal wieder sauer auf ihre kleine Schwester war, dass sie doch eh ein Squib sei. Ihre Eltern hatten sie jeden Morgen beruhigt, wenn bei der Eulenpost wieder kein Brief aus Hogwarts dabei gewesen war. Doch dann, eines Tages, als sie wieder aufgeregt vor dem Küchenfenster stand und auf die Post wartete, kam endlich eine Schleiereule mit dem lang ersehnten Brief am Bein. Wie glücklich sie damals gewesen war und sie erinnerte sich genau noch daran, wie sie ihrer Schwester gesagt hatte, dass sie nun doch kein Squib sei und mit ihr nach Hogwarts gehen würde. Dora sah so aus, als wüsste sie nicht, ob sie sich über die Nachricht freuen sollte oder lieber genervt sein sollte, da nun ihre kleine Schwester auch in Hogwarts sein würde. Also hatte sie nur zurück gegrinst, mit einer ihrer pinken Haarsträhnen gespielt und weiter ihr Müsli gelöffelt. Doch Ann wusste, dass Dora die Zeit mit ihr in Hogwarts nie gehasst hatte. Sie und Dora waren sich immer sehr nahe gewesen.

Am Morgen, an dem sie in die Winkelgasse gingen um die Schulsachen für Ann und Dora zu kaufen, war Ann noch aufgeregter gewesen, als den ganzen Sommer zuvor. An diesem Tag würde sie endlich ihren eigenen Zauberstab bekommen. Darum drängte sie auch ihrer Eltern und Dora als erstes zu Ollivander zu gehen. Als sie den Laden betraten, läutete ein Glöckchen und Mister Ollivander kam zu ihnen. „Ahh die junge Miss Tonks, ich habe schon auf sie gewartet.“. Darauf wusste Ann nichts zu antworten, also nickte sie nur stumm. Ihre Eltern hinter ihr lächelten wissend und Dora inspizierte indessen sie Regale. „Miss Tonks! Würden Sie mir bitte den Gefallen tun und sich ruhig auf diesen Stuhl da, “, er wies auf einen Stuhl in der Ecke und schaute Dora weiterhin warnend an „zu setzten. Bei ihrem letzten Besuch vor 2 Jahren, gingen doch ein bisschen zu viele Dinge kaputt.“. Zerknirscht ging Dora zu dem Stuhl und setzte sich. Oh ja, an ihren letzten Besuch konnte sie sich noch gut erinnern. Was ließ der Mann auch seine Gerätschaft da liegen, wo sie ihr in die Quere kommen konnten? Mister Ollivander wandte sich wieder Ann zu: „Wollen wir doch mal sehen….Ah ja, probieren sie mal den hier 7 ½ Zoll, mit der Schwanzfeder eines Phönix, Weide, sehr biegsam.“, er zog eine Schachtel aus dem Regal, holte den Stab heraus und drückte ihn Ann in die Hand. Sie schwang ihn einmal kurz, doch es tat sich nichts. „Nein, nein. Der ist es nicht, probieren sie lieber diesen hier Esche 10 ½ Zoll, mit einem Kern aus Einhornhaar“, wieder drückte er ihr einen Stab in die Hand. Diesmal durchfloss Ann eine Wärme, die wohl vom Stab ausging und sie schwang ihn einmal kurz. Es sprühten grüne Funken aus der Spitze und Mister Ollivander klatschte begeistert in die Hände: „Hervorragend! Und so schnell. Ihrer Schwester hat über eine Stunde gebraucht.“, Dora warf ihm einen bösen Blick zu und war froh als sie endlich den Laden mit ihren Eltern und Schwester verlassen konnte. „Irgendwie mag der Typ mich nicht. Aber ich ihn auch nicht.“, stellte sie draußen fest. „Mag vielleicht daran liegen, dass du vor zwei Jahren, fast seinen ganzen Laden zertrümmert hast.“, sagte ihrer Mutter lachend und legte einen Arm um sie. „Aber mach dir nichts daraus Dora, wir lieben dich doch für deine Tollpatschigkeit.“, hatte Ann hinzugefügt.

Lächelnd öffnete Ann die Augen wieder. Sie wusste noch ganz genau, dass sie für diese Bemerkung einen schmerzhaften Stoß in die Rippen von ihrer Schwester bekommen hatte. Wie gut es doch tat, sich an die Kabbelein zwischen ihr und Dora zu erinnern. Auch die Erinnerungen an das alltägliche Leben. Denn Ann war zwar in eine Welt geboren, in der Krieg herrschte, doch als sie 6 Jahre alt gewesen war, war Voldemort besiegt worden und das normale Leben hatte wieder statt gefunden. Annabelle seufzte.
Sie vermisste ihre Schwester so sehr.
Ihre tollpatschige, lustige und auch freche Art, ihre immer wechselnde Haarfarbe, sie vermisste einfach alles.
Doch es war ungewiss für Ann, ob sie Dora jemals wieder sehen würde. Es war ungewiss, ob sie überhaupt jemals wieder aus diesem Kerker rauskommen würde. Und so blieb ihr wieder nur die Flucht in die Erinnerungen.

In Erinnerung an glückliche Momente in ihrem Leben.



Anmerkung: Ich dachte mir Tonks bräuchte mal eine kleine Schwester ;)


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