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Fanfiction

Eine Frage der Erinnerungen - 2.Kapitel

von quarki

@N.Tonks: Ja, die Idee fand ich auch gut xD Ich wollte auch eine Person mal selber erfinden ;)
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Ann träumte sich wieder in die Vergangenheit. Sie wollte den Kerker und ihre Verzweiflung ausblenden, und wieder gelang ihr dies.

Diesmal trugen ihre Erinnerungen sie zum 01.09.1985. Ihr erster Tag in Hogwarts, schon die Fahrt im Hogwartsexpress war aufregend gewesen, sie hatte mit Dora bei deren Freunden aus Hufflepuff in einem Abteil gesessen. Für Ann und ihrer Familie stand klar fest, dass sie auch ein Hufflepuff werden würde. Ihr Vater war dort gewesen. Ihre Mutter war eine Slytherin, worauf sie nicht stolz war, aber sie war halt eine Black.

Als sie dann endlich am Bahnhof von Hogsmead angekommen waren, war Ann mit den anderen Erstklässlern über den See gefahren und hatte mit ihnen vor der Großen Halle gewartet. Dann endlich konnte sie die Große Halle betreten und ihr blieb der Mund offen stehen. Die Halle war einfach atemberaubend. Begeistert stellte sie sich in die Reihe der Erstklässler und wartete darauf, dass ihr Name aufgerufen wurde. Dann endlich „Tonks, Annabelle.“, Ann ging zum Stuhl und setzte sich, das Letzte was sie sah, bevor ihr der Hut über die Augen rutschte war Doras hochgestreckter Daumen. Ann konnte sich auch noch genau an die Worte des Hutes erinnern:

„Ahh…noch ein Tonks-Mädchen. Ich erinnere mich noch gut an deine Schwester. Nach Hufflepuff habe ich sie geschickt. Auch an deine Mutter kann ich mich noch gut erinnern, eine Black. Aber du gehörst weder nach Slytherin noch nach Hufflepuff.“, Bei diesen Worten, hatte Ann verwundert die Augenbrauen hochgezogen, „Ja, du hast richtig gehört, bei dir sehe ich noch etwas anderes. Also bei dir bin ich mir nun sicher. GRYFFINDOR.“

, das letzte Wort war vom Hut laut ausgerufen worden und Ann nahm den Hut ab. Ihr Blick suchte Dora und die saß mit offenem Mund am Hufflepufftisch. Der nächste Name wurde schon aufgerufen: „Weasley, Charlie“,
doch was Charlie Weasley wurde, dass konnte Ann nicht weiter in ihren Erinnerungen verfolgen, denn ein lauter Knall, ließ sie die Augen aufreißen.

Irgendwas musste im Obergeschoss passiert sein. Nur was? Es musste irgendetwas gewesen sein, was die Todesser nicht freute, denn aufgeregte Stimmen drangen von oben zu ihr in den Kerker. Hoffentlich war es etwas Gutes für Ann. Aber schlimmer, konnte es eigentlich auch nicht mehr werden. Wieder drangen Stimmen zu ihr, doch es waren nicht viele.

Ann überlegte, seit Bellatrix und der andere Todesser bei ihr gewesen waren, mussten mindestens 1 ½-2 Stunden vergangen sein. Sie hatten von einer Versammlung gesprochen. Wahrscheinlich war diese schon zu Ende und die meisten hatten das Versteck schon verlassen. Ganz schön kurze Versammlungen haben die, dachte sie. Aber immerhin ließ das darauf schließen, dass sie nichts weiter planten. Gut für uns, dachte Ann grimmig.

Aber was da oben vorging, konnte sie sich nicht erklären. Oder doch, irgendjemand musste unbefugt eingedrungen sein und sie hoffte sehr, dass dieser jemand sich gut zu verteidigen wusste, denn immerhin mussten dort oben mindestens Bellatrix und die Malfoys noch sein, wenn nicht sogar noch andere Todesser.

Vielleicht würde dieser jemand sie retten. „Mach dir nicht zu große Hoffnung Ann!“, schoss es ihr durch den Kopf. „6 Monate sitzt du nun schon hier, ob sie dich überhaupt noch suchen?“, „Natürlich suchen sie dich. Dora hat dich nicht aufgegeben und Tim erst recht nicht, wenn er noch lebt. Ja wenn.“, Ann seufzte. Der Lärm oben nahm ab und Ann richtete sich wieder auf, doch beim Aufstehen, schrabbte ihre linke Hand an einem hervorstehenden, scharfen Eisenstück vorbei und die Haut riss vom Handgelenk bis zu den Fingerknöcheln auf. Ihr entfuhr ein Aufschrei uns sie sank wieder zu Boden.
„Verdammt das auch noch. Kannst du denn nicht besser aufpassen?“, schallte sie sich selber in Gedanken.

Vorsichtig nahm sie ihre andere Hand von der Wunde. Sie blutete stark und Ann blieb nichts anderes übrig als einen Streifen von ihrem ohnehin schon zerfetzten Umhang zu reißen und sich damit die Hand zu verbinden. Nicht sehr hygienisch, aber was sollte sie sonst tun? Wenn sie Pech hatte, würde sich die Wunde entzünden und dann hatte sie ein ernsthaftes Problem.

Gedankenverloren strich sie sich eine hellblonde Haarsträhne aus dem Gesicht. Ihre Haare so wie auch der Rest ihres Körpers waren dreckig.

Schreie, die von der Treppe herkamen, ließen sie zusammenzucken. Schnell wandte sie sich zur Treppe und sah Schatten an den Wänden.„Ihr dreckiger Abschaum! Der dunkle Lord wird euch schon zeigen wer die Macht hat.“, hörte sie Bellatrix schrille Stimme. „Träum weiter Lestrange! Stupor!“, hörte sie eine tiefe Stimme. Ann kannte diese Stimm, aber nein, dass konnte nicht sein. „Stupor!“, riefe dieselbe Stimme noch einmal, doch Bellatrix lachte nur hämisch: „Kannst du es nicht besser? Ich dachte du…“, doch was Bellatrix dachte, sollte Ann nie erfahren, denn in diesem Augenblick, bellte jemand „Stupor!“ und Ann sah einen roten Lichtblitz und sah wie der Schatten, der wohl Bellatrix gehörte zusammen sackte. Jetzt vernahm sie auch das Klock, Klock, anscheinend von einem Holzbein stammte. Anns Herz machte einen Hüpfer. Sollte das wirklich wahr sein?

„Danke Alastor.“, meinte die tiefe Stimme. „Keine Ursache.“, knurrte die Stimme, die zuvor den Zauber gegen Bellatrix gesprochen hatte. „Aber jetzt lass uns sie suchen gehen, ich will nicht länger als nötig hier sein.“, das Klock, Klock kam näher und Anns Herz schlug schneller, dann plötzlich stand ein Mann vor ihrer Zellentür, den sie nur all zu gut kannte. Alastor Moody. „Ann, bist du das?“, rief nun die erste, tiefe Stimme. „J..ja! Ich bin hier!“, sagte sie mit zitternder Stimme. Tränen stiegen ihr ins Gesicht.

Endlich! Endlich hatten sie sie gefunden. „Mad-Eye, Kingsley seit ihr das?“, „Klar, wer sonst?“, knurrte Moody und tippt mit seinem Zauberstab gegen das Schloss der Zellentür. Sie öffnete sich knirschend und die beiden Auroren betraten die Zelle. „Ann alles klar bei dir? Bist du verletzt?“, fragte Kingsley sofort. „Nur meine Hand.“, sagte Ann und hob ihrer verbundene Hand hoch. „Wie habt ihr mich gefunden?“, „Nicht hier!“, unterbrach Moody sie, „Wir müssen hier schnellst möglich raus. Ich nehme an, du hast keinen Zauberstab mehr?“, fragend sah er sie an. „Nein! Oder glaubst du ich sitze hier zum Spaß fest?!“, antwortete ihm Ann schnippisch.

Kingsley Shacklebolt lächelte, auch nach ihrer 6 Monatigen Gefangenschaft, hatte die junge Hexe immer noch ein schnippische und ironische Antwort auf Moodys, manchmal wirklich komische Fragen. Doch die 6 Monate hatten sie gezeichnet, Annabelle Tonks sah schlecht aus.

„Beeilen wir uns lieber hier heraus zu kommen“, sagte Moody und stampfte in Richtung Treppe davon. Schwankend folgte Ann ihm und wäre beinah gefallen, wenn Kingsley sie nicht aufgefangen hätte. „Komm, ich stütze dich.“, sie folgten Moody bis zur Treppe.
Anns Blick fiel auf ihre Tante die bewusstlos am Boden lag: „Wollen wir sie einfach so davon kommen lassen?“, fragte sie an Kingsley gewandt. „Ja, wir wollen uns doch nicht mit ihnen auf eine Stufe stellen, oder?“. Das stimmte, so tief sinken wie Bellatrix wollte Ann nicht. Mühsam folgten sie und Kingsley Moody, der die Treppe hinauf stampfte und dann in einer großen Halle stehen blieb.

„Wo sind wir hier eigentlich?“, fragte Ann weiter. Der Treppenaufstieg, hatte ihr klar gemacht, dass sie sehr schwach und wackelig auf den Beinen war. „Geheimversteck der Todesser irgendwo in Cornwall. Aber mehr wenn wir wieder in Sicherheit sind.“, antwortete Moody ihr und sah sich in der Halle um. Auf dem Boden lagen Lucius und Narzissa Malfoy, beide bewusstlos. Zügig stapfte Mad-Eye auf die Tür zu und Kingsley und Ann folgten ihm.

Draußen war es bereits dunkel und Ann atmete glücklich die kühle Nachtluft ein. Seit 6 Monaten hatte sie in diesem Kerker gesessen. Seit 6 Monaten hatte sie keine frische Luft mehr eingeatmet, keine Bäume, Sträucher und Vögel mehr gesehen und jetzt sah sie über sich den klaren Sternenhimmel. „Ich bin frei!“, dachte sie glücklich. „Ann! Hast du mir zugehört?“, Moody funkelte Ann an. „Ah…also…ich…nein.“. Moody grummelte etwas das klang wie: „Genau wie die Schwester.“, und sagt dann, „Wir müssen apparieren, aber ich vermute, du bist zu schwach dazu? Deshalb nimmst du Kingsleys Arm und ihr appariert zusammen.“, sagte er und deutete auf Kingsley. „Klar, ok. Kein Problem.“, antwortete Ann ihm und mit einem Plopp, war Moody verschwunden.

„Wollen wir?“, fragend schaute Kingsley sie an und hielt ihr seinen Arm hin. „Moment. Kingsley, bitte sag mir eins. Ist Tim frei?“. Kingsley sah ihr in die Augen, schüttelte kurz den Kopf und packte Ann dann am Arm.

In diesem Moment fühlte sich Annabelle Tonks noch hoffnungsloser, als in den Tagen und Wochen ihrer Gefangenschaft. Als Kingsley mit ihr appariert, wurde alles um sie herum schwarz und Ann fiel in Ohnmacht.


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