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Fanfiction

Eine Frage der Erinnerungen - 5.Kapitel

von quarki

N. Tonks: Also ganz verfolgen ist der Stress noch nicht, aber ich hatte den Drang mal wieder was zu schreiben ;)
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Dora hatte sich beim apparieren mit so einer starken Willenskraft auf den Fuchsbau konzentriert, wie nie zuvor.

Unsanft landete sie auf dem unordentlichen Hof. Sie schenkt den vielen Gummistiefeln und Kesseln keine Beachtung und lief mit schnellen Schritten auf die Tür zu.
Fast wäre sie über ein Huhn gefallen, das auf dem Hof herumlief, doch sie fing sich gerade noch.

Endlich hatte sie die Tür erreicht und klopfte. Sie hörte schnelle Schritte und dann Molly Weasleys Stimme, die fragte: „Tonks bist du das?“, „Ja Molly.“, antwortete Dora ungeduldig, sie wusste das nun noch die Sicherheitsfrage folgen würde. „Was ist dir passiert, als du zum ersten Mal ins Hauptquartier gekommen bist?“, „Ich bin über den Trollschrimständer gefallen und, “, sie zögerte kurz, bevor sie weiter sprach „ Remus hat mich aufgefangen.“.

Die Tür wurde geöffnet und Tonks sah Mollys rundes Gesicht. „Ihr habt Ann gefunden??“, war die erste Frage, die Tonks einfiel. „Ja, Kingsley und Mad-Eye. Sie ist im Wohnzimmer.“, zügig durchquerte Dora gefolgt von Molly die Küche.
Als sie das Wohnzimmer betrat, stockte sie kurz und sah sich um. Mad-Eye, Kingsley und Remus saßen dort. Sie lächelte Mad-Eye und Kingsley zu, doch Remus würdigte sie keines Blickes. Sie konnte ihn nicht ansehen.
Auch er betrachtete seine Fußspitzen.

Dann fiel ihr Blick auf Annabelle, die auf dem Sofa lag. Sie ging zu ihr und betrachtete sie genauer.

Sie war blass. Gut, Ann war von natur aus blass, aber nun sah sie fast so aus wie die Wohnzimmerwand. Überall konnte Tonks Schnittewunden und Kratzer erkenne, die aber anscheinende zum größten Teil schon von Molly verarztet worden waren.

Anns hellblonde Haare, fielen ihr in das blasse und schmale Gesicht, dreckig und strähnig.

Dora dachte daran, was ihr Mutter immer über Anns Haarfarbe sagte: „Die Farbe, die Nymphadora zu viel hat, hat Annabelle zu wenig.“

Und dies stimmte. Ann war kein Methamorphmagus wie Dora. Sie war zierlich, schmal und wirkte für die meisten schwach. Doch dies war sie nicht. Ann hatte die 3 Jährige Ausbildung zum Auror fast bestanden, sie war durch alle harten Zwischenprüfungen gekommen, auch wenn viele behauptet hatten, dass sie dies nie und nimmer schaffen würde.
Annabelle wurde sehr schnell wütend, wenn die Leute sie als schwach einstuften, oder sie nicht ernst nahmen.
Sie war zäh und auch wenn sich die Schwestern im Aussehen wenig glichen, so hatten sie doch beinah denselben Charakter.

Moody räusperte sich und Dora schreckte aus ihren Gedanken: „Wo und wie habt ihr sie gefunden Mad-Eye?“, „Also wir sind eigentlich nur dort gewesen, weil wir einen Tipp bekommen haben, das dort ein Todesserversteck sei. Also sind Kingsley und ich los gezogen und...“, „Moment mal, nur Kingsley und du sind losgezogen um ein Todesserversteck zu finden??“, ungläubig starrte Tonks ihren Mentor an. „Aber was ist mit den anderen Auroren?“, „Andere Auroren pah, dass ich nicht lache. Die wollten sich alle nicht um so eine unscheinbare Sache kümmern. Weil ich die Information von einem meiner Informanten hatte und auf dessen Wort legen sie kein Wert. Na ja und es waren ja noch nicht mal alle Auroren da, einige waren zu Hause.“, knurrte er mit einem Seitenblick auf Tonks. „Hey, ich hatte frei!“, protestierte diese sofort.
Über Lupins Gesicht huschte ein Lächeln.

„Jaja“, brummte Moody, „darf ich jetzt weiter reden oder möchtest du noch weiter dazwischen reden? Nein? Also schön. Kingsley und ich sind dann los und haben nach etwas längerem Suchen auch ein Haus gefunden, was ganz nach einem Todesserversteck ausgesehen hat..“, „Wie sieht denn deiner Meinung nach ein Todesserversteck aus?“, fragte Tonks wieder dazwischen. „Nymphadora! Willst du jetzt wissen wie wir deine Schwester gefunden haben oder nicht?!“, polterte Moody. Kingsley saß in seinem Sessel und grinste. „Okay, Okay, ich bin ja schon still…“, murmelte Tonks.

„Gut. Wo war ich? Ach ja. Also sind wir dort rein, natürlich haben wir vorher ausgekundschaftet wie viele Todesser sich in dem Haus befanden. Es waren aber anscheinend nur 4 da. Also sind Kingsley und ich hinein und haben uns mit den Todessern duelliert, wir hatten den Überraschungseffekt auf unserer Seite, mit uns haben die ganz sicher nicht gerechnet.“, er lachte. „Na ja, dann sind wir runter in den Keller und haben Annabelle gefunden, da war sie allerdings noch bei Bewusstsein. Ach ja, das habe ich ganz vergessen, auf dem Weg nach unten kam uns Lestrange in die Quere und…“, „Habt ihr sie wenigstens erledigt?“, fragte Tonks, die bei der Erwähnung dieses Namens wütend geworden war. „Tonks!“, rief Molly entsetzt. Tonks wollte zu einer Rechtfertigung ansetzten, aber Moody brachte sie mit einem Blick aus seinem echten Auge zum schweigen, bevor er fort fuhr: „Nein, wir wollten uns nicht mit ihnen auf eine Stufe stellen. Naja, jedenfalls haben wir Ann daraus geholt und sind mit ihr raus um zu apparieren. Eigentlich hatte ich vermutet, dass sie bei Bewusstsein sein würde, wenn wir hier ankommen.“. Sowohl sein magisches als auch sein echtes Auge richteten sich auf Kingsley.

Der räusperte sich und sprach dann in seiner tiefen und ruhigen Stimme weiter: „Bevor wir appariert sind, war ging es ihr gut. Na ja, immerhin so gut, wie man es nach 6 Monaten Gefangenschaft erwarten kann. Doch dann, es tut mir Leid, aber ich musste ihr eine Frage beantworten. Sie wollte wissen ob wir Tim schon gefunden hatten.“. Tonks schloss kurz die Augen. Klar, dass das ihre Schwester schwer getroffen hatte. Dann sah sie wieder Kingsley an. „Ja, als wir dann hier waren, haben wir sie sofort rein gebracht und Molly hat sich um sie gekümmert. Kurz darauf habe ich dir eine Nachricht geschickt.“, schloss er.

Tonks nickte und sah wieder ihre Schwester an. Sie berührte deren Hand und erschrak leicht: „Sie ist ja eiskalt.“, „Es ist Januar Tonks!“, brummte Moody.
„Es geht ihr soweit gut. Eigentlich müsste sie in ein paar Stunden wieder zu sich kommen. Ich hoffe es ist nicht schlimm, dass wir eure Eltern nicht benachrichtigt haben?“, Molly überging einfach Mad-Eyes Kommentar.
„Das ist gut so! Annabelle hätte euch umgebracht, wenn ihr das getan hättet.“.
Molly Weasley zog eine Augenbraue hoch und sah Tonks fragend an.

„Bevor Ann verschwand damals, hatten sie und meine Eltern einen fürchterlichen Streit. Ann sprach nicht mehr mit ihnen, darum denke ich nicht, dass sie so erfreut sein wird, wenn sie hier auftauchen.“. Das überzeugte Molly Weasley anscheinend nicht wirklich, denn sie war wohl der Meinung, dass Andromeda und Ted Tonks ein Recht darauf hatten zu erfahren, wie es Ann ging. Doch sie beließ es überraschender Weise dabei.

„Wenn dann alles geklärt ist. Kingsley wir müssen.“, Mad-Eye stand auf und Kingsley folgte ihm. Die beiden verabschiedeten sich von Molly und Tonks und disapparierten ins Ministerium.

„Ich werde dann auch mal.“, sagte Lupin zögernd und stand auf. Tonks sah nicht auf. Sie konnte ihm nicht schon wieder in die Augen schauen.

„Komm doch nächste Tage zum Abendessen vorbei Remus.“, „Ich denke nicht, dass das klappt Molly. Wie leid es mir tut. Aber meine Mission….“, er ließ den Satz offen.
„Ach ja, das habe ich ja total vergessen. Dann bis bald Remus und pass auf dich auf.“. Lupin lächelte ihr zu, dann warf er einen kurzen Blick auf Tonks, die aber nicht aufsah.

Sie wird nie mehr mit dir reden!

Schoss es ihm wieder einmal durch den Kopf.
Eilig verließ er den Fuchsbau und disapparierte.

Molly sah ihm nach und richtete dann das Wort an Tonks: „Ihr könnt euch doch jetzt nicht ewig ignorieren.“,
„Molly, bitte nicht jetzt. Er will mich nicht und Punkt. Bitte…“, sagte Dora ohne sie anzusehen.

„Na gut, na gut. Aber sollten wir nicht doch deine Eltern verständigen?“. Dora seufzte: „Nein, Molly. Ich will warten bis sie wieder wach ist, dann soll sie sagen ob sie sie sehen will oder nicht.“.
Nach wenigen Sekunden verschwand Molly in die Küche und Tonks lehnte sich mit dem Rücken an das Sofa und dachte nach.
Damals, bevor Ann verschwunden war, hatte sie wirklich fürchterlich mit ihren Eltern gestritten.

Eigentlich war der Ursprung der Streitereien Anns Aurorenausbildung gewesen. Ihre Eltern hatten nie verstanden warum sich ausgerechnet auch noch ihre jüngste Tochter für diesen Beruf entschieden hatte, sie waren in diesem Punkt genau der gleichen Meinung gewesen wie alle anderen. Annabelle sei zu schwach, zu oft krank.

Okay, dies Stimmte wirklich, Ann war in ihrer Kindheit sehr oft krank gewesen und das sah man ihr auch manchmal an. Doch ihre innere Stärke hatte sie nie verloren. Als dann Anns Beziehung zu Tim zur Sprache kam, war alles eskaliert:


Rückblick:

„Warum musst du denn auch unbedingt eine Aurorenausbildung machen?“, Andromeda Tonks sah ihre jüngste Tochter fragend an.
„Weil es das ist was ich machen will, Mum! Was ist daran falsch? Dora ist schließlich auch Auror!“, rechtfertigte diese sich. Dora blickte auf, als sie ihren Namen hörte. Die Familie saß am Abendbrottisch und ihre Mutter hatte wieder das leidige Thema zur Sprache gebracht. „Ja, aber du? Ich meine Dora ist, sie ist…“, doch Ann unterbrach sie: „Was willst du sagen?! Dora ist stärker, nicht so schwach und kränklich wie du?!“, „Annabelle, deine Mutter wollte damit nur sagen, dass“, doch auch ihren Vater ließ sie nicht ausreden, sie kannte diese Sprüche nur zu gut. „Ich weiß genau was sie damit sagen wollte! Dora war doch schon immer für alles besser geeignet als ich. Ich die arme, kleine, kränkliche Ann, die immer von ihrer großen Schwester in Schutz genommen werden musste! Aber das bin ich nicht! Und ich habe die gleiche Kraft und Ausdauer wie sie!“, „Diese Ausbildung, klaut dir doch deine ganze Freizeit“, warf ihre Mutter wieder ein. „Und wenn du mal Zeit hast, verbringst du sie mit diesem Tim“, ergänzte ihr Vater. „Und? Was stört es euch?!“, „ Wir sind deine Familie Annabelle! Wir möchten dich gerne öfters sehen, aber du bist lieber bei Tim und den Weasleys.“, „Verdammt, worum geht es hier eigentlich?! Um meine Beziehung zu Tim oder meine Ausbildung, was euch eigentlich beides nichts angeht!“, Ann war aufgesprungen.
Jetzt wurde es auch Dora zu bunt: „Was streitet ihr eigentlich ständig?! Ist es nicht völlig egal, was Ann für eine Ausbildung macht? Und mit wem sie die Zeit verbringt? Klar Mum, ich verstehe euch, dass ihr uns öfter sehen wollt, aber das geht nicht. Wir haben auch noch andere Verpflichtungen wie den Orden.“
„Der Orden, der Orden….Annabelle setzte dich wieder hin!“, „Gar nichts werde ich tun! Ihr seid gegen Tim, gegen meine Arbeit, gegen den Orden! Gibt es eigentlich irgendetwas, was ich in euren Augen richtig gemacht habe?! Nein, ihr seit immer nur am meckern, was ich denn alles falsch mache! Mir reicht es!“, mit diesen Worten verließ sie das Haus und knallte die Tür hinter sich zu.


Tonks wusste, dass es ihren Eltern furchtbar Leid tat, was sie gesagt hatten, doch sie glaubte nicht, dass Ann sie sehen wollte. Es war einfach zu viel passiert.
Seufzend, sah Dora auf ihre kleine Schwester herab. Sie sah ab Anns Hals etwas aufblitzen. Nachdem sie genauer hingesehen hatte, sah sie, dass dies die Kette war, die sie beide von ihren Eltern vor Jahren bekommen hatten.
Automatisch griff sie sich mit der Hand an den Hals und berührte mit den Fingerkuppen ihre Kette.

Es war ein silberner Anhänger, der rund war und darauf befanden sie die Buchstaben N und A. Ein kleiner Stein zierte jeden Buchstaben.
Tonks lächelte leicht, diese Kette, hatten die Todesser Ann nicht abnehmen könne, nur der rechtmäßige Besitzer, konnte sie ablegen.


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Ich will mehr wie jeder andere, dass Joanne K. Rowling mit meiner Luna zufrieden ist, denn es ist ihr Charakter. Ich hatte schon einen Albtraum davon, auf der After-Show-Party zu sein, Jo zu treffen und sie schüttelt nur ihren Kopf und schaut traurig. Das ist mein Irrwicht. Aber bis jetzt hat sie sich mir gegenüber positiv verhalten, also bin ich optimistisch.
Evanna Lynch