
von quarki
So, hier dann nach langer Wartezeit wieder ein Kapitel von mir.
Ich wünsche euch jetzt schon mal Frohe Weihnachten =)
N. Tonks: Hier hast du ein Weihnachts-Chapi^^ Ich hab einfach mal beschlossen, dass Ginny, Hermine und Ann befreundet sind=)
ForeverTonks: Ich bin begeistert, dass ihr alle findet, dass die Idee mit der kleinen Schwester gut ist ;)
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Ann blieb noch mehrere Tage bei ihren Eltern. Dann zog sie wieder in die Wohnung die sie sich schon vor der Entführung mit ihrer Schwester geteilt hatte.
Sie hatte die Tage mit ihren Eltern genossen, doch sie brauchte ihren Freiraum und auch die Nähe ihrer Schwester. Dora war die Tage nicht zu Hause gewesen. Ihre Eltern hätten nur weiter nachgehakt und darauf hatte sie keine Lust.
Sie betrat das Zimmer in der Wohnung und sah sich um. Das Zimmer glich ihrem Zimmer im Elternhaus sehr. Doch ihr Blick fiel auf den Nachtisch und sie drehte das eingerahmte Bild rum. Sie konnte den Anblick von sich und Tim nicht ertragen.
„Glaubst du ihn noch lebend zu finden?“, erschrocken drehte Ann sich um und sah ihre Schwester, die im Türrahmen lehnte. „Die Hoffnung stirbt zu letzt oder nicht?“, antwortete sie. „Ja, aber ob sich darauf verlassen kann?“, Dora ging zu ihrem Bett und ließ sich darauf fallen.
„Wie sieht es mit deiner Hoffnung aus?“, Ann hakte weiter nach. „Wie soll es schon aussehen? Nicht gut. Aber wann gehst du ins Ministerium?“, „In den nächsten Tagen. Aber lenk nicht ab! Glaubst du wenn du es in die rein frisst, wird es besser?“.
„Nein, aber was soll ich tun Annabelle? Er will mich nicht.“, sagte sie und hatte Tränen in den Augen. „Er will dich, aber er ist ein Sturkopf. Er begreift es nur nicht.“, sie nahm ihre Schwester in den Arm. „Was ist mit dir?“, „Ich weiß nicht, ob ich Tim jemals wieder lebend sehe. Ganz einfach, aber ich werde alles tun, um dies zu ermöglichen.“
Am nächsten Tag machte Ann sich auf den Weg ins Ministerium. Sie spürte die Blicke auf sich, doch interessierte sich nicht dafür. Sie drängelte sich mit anderen Ministeriumsangestellten in den Fahrstuhl und stieg im 2.Stock aus. In der Aurorenzentrale, klopfte sie an Gawain Robards Büro und wurde auch eingelassen.
Ann wurde bereits erwartet und Robards war nicht allein. Hinter ihm stand Kingsley und zwinkerte Ann kurz.
„Miss Tonks. Willkommen zurück.“, begrüßte Robards sie und reichte ihr die Hand. „Danke, dass sie mich empfangen Mr. Robards.“, antwortete Ann ihm. Sie mochte Robards nicht sehr, doch es ging hier schließlich um ihren Job. „Entschuldigen Sie die Frage, aber was ist mit Ihnen in Ihrer Abwesenheit passiert?“
„Es tut mir Leid, aber darüber kann ich Ihnen keine Auskunft geben.“, sie sah Robards an, dass es ihm nicht gefiel, doch er redete weiter: „Wir Sie sicher wissen, hätten sie im Sommer eigentlich Ihrer Abschlussprüfung ablegen sollen.“. Meinte er wirklich sie wüsste dies nicht?
„Ja, und leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie die Prüfung erst mit den neuen Bewerbern im Juni ablegen. Das heißt Sie müssen 5 Monate ihrer Ausbildung wiederholen. Sind Sie dazu bereit.“
5 Monate wiederholen? Was blieb ihr anderes übrig? Sie hatte sich nicht umsonst die letzten 2 ½ Jahre durch die Ausbildung gequält.
„Ja Sir.“, antwortete sie deshalb knapp.
„Gut Miss Tonks. Dann sehe ich sie am Montag in unsere Ausbildungsabteilung.“, er stand auf, schüttelte ihr die Hand und sie und Kingsley verließen das Büro.
„Herzlichen Glückwunsch Annabelle.“, er drehte dem Büro den Rück zu und flüsterte: „Heute Abend trifft sich der Orden im Fuchsbau.“, Ann nickte kurz und verließ dann das Ministerium.
„Nymphadora! Du kommst mit!“, reif Ann durch die Wohnung. „Nein, sag einfach ich muss noch arbeiten oder sonst was.“.
Es war Abend und Ann und Dora mussten zum Fuchsbau. Da Freitag war, war Dora zu Hause und nicht in Hogsmeade. Sie wollte nicht mit.
„Er wird nicht da sein. Er hat seine Mission und ich glaube kaum, dass er da sein wird.“, versuchte Ann es weiter, „Und selbst wenn, du musst nicht mir ihm reden.“, „Okay, okay. Ich komme mit, auf deine Verantwortung.“, murmelte Dora und kurze Zeit später apparierten beide.
„Annabelle, Nymphadora, kommt rein. Wie geht es euch?“, Molly Weasley begrüßte sie stürmisch. „Molly! Nenne mich nicht Nymphadora.“, brauste Tonks auf, aber kaum hatten sie die Küche betreten ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen und entspannte sich. Remus war nicht da.
Der Rest des Ordens, der Ann noch nicht gesehen hatte, begrüßte sie und bis zum Beginn des Treffens wurde sie von ihnen auch nicht in Ruhe gelassen.
Dann kam Dumbledore und alle setzten sich an ihrer Plätze.
„Willkommen. Als erstes möchte ich Annabelle Tonks wohlbehalten zurück begrüßen.“, er lächelte Ann kurz zu, die zurücklächelte. Sie mochte die Ruhe und Sicherheit, die von ihrem ehemaligen Schulleiter ausging.
Das Treffen nahm seinen Lauf und die einzelnen Mitglieder berichteten über ihrer Mission und über den Kampf gegen die Todesser.
Dann klopfte es an der Tür und Arthur erhob sich um zu öffnen. Kurze Zeit später kehrte er zurück. Mit Remus Lupin im Schlepptau. Ann merkte, wie Dora neben ihr zusammenzuckte und ihren Blick auf den Boden richtete.
Remus sah nicht gut aus. Er war noch dünner als sonst und auch eine Kleidung machte keinen guten Eindruck.
„Entschuldigt die Verspätung, ich kam nicht eher weg.“, sagte er und ließ seinen Blick über den versammelten Orden schweifen. Länger als bei allen anderen blieb er an Tonks hängen, doch dann setzte er sich und das Treffen ging weiter.
Am Ende blieben noch ein paar Mitglieder bei den Weasleys, denn Molly wollte kochen.
„5 Monate sollst du nachholen? Warum denn das? Was bringt das?“, Molly war verwundert und verärgert, als sie von Anns Gespräch mit Robards hörte. „Ich vermute immer noch, dass es eine Schikane ist. Robards wollte wissen, was in den letzten Monaten passiert ist. Tja, da muss ich durch.“, „Robards hat genug zu sagen im Ministerium um eine Extraprüfung für dich zu organisieren. Aber wie du schon sagst, er will es nicht. Er ahnt, dass du im Orden bist.“, sagt Kingsley mit ruhiger Stimme.
„Dieses verdammte Ministeriumsgesindel. Die haben dafür gesorgt, dass ich in den Ruhestand gehen musste und alle mich für Verrückt halten.“, Mad-Eyes magisches Auge drehte sich wild in seiner Höhle.
„Womit sie ja nicht ganz Unrecht haben.“, murmelte Tonks so leise, dass nur Bill, der auch anwesend war und Ann sie hören konnten. Die beiden mussten sich ein Grinsen stark verkneifen.
Molly unterbrach das Gespräch in dem sie das Essen auftischte und so entstanden viele kleine Unterhaltungen am Tisch.
Neben Ann saß Lupin. Dora war ans andere Tischende geflohen und vermied den Blick in ihrer Richtung.
„Wie geht es dir unter den Werwölfen?“, fragte Ann. „Na ja. Es sind halt Werwölfe. Die die im Lager sind, sind schon keine Menschen mehr. Sie sind blutrünstig und haben Spaß am töten.“, antwortete er langsam. „Warum gehst du dann zurück?“, „Annabelle, ich bin einer von ihnen. Außerdem hilft es dem Orden.“, „Ja Remus, du bist zwar ein Werwolf, aber du bist nicht einer von ihnen.“, sagte die junge Hexe bestimmt. Sie schwiegen ein paar Minuten, doch Ann registrierte genau die Blicke, die er immer wieder ihrer Schwester zu warf.
„Warum stehst du nicht einfach zu deinen Gefühlen?“, bohrte sie weiter. Er seufzte. „Weißt du, dass du deiner Schwester sehr ähnelst? Und Sirius? Ihr alle habt eine sture Art.“, „Trotzdem verstehe ich dich nicht. Das was du tust, ist genauso stur. Du liebst sie. Ich sehe es dir doch an.“, Ann sprach endlich das aus, worauf das Gespräch schon die ganze Zeit hinauslief.
„Ann. Ich bin zu alt, zu arm, zu gefährlich. Ich kann deine Schwester nicht lieben.“, sagte er leise, sah sie aber nicht an. Er hatte es wieder gesagt.
„Ich verstehe es nicht Remus und wenn du schon von meiner Ähnlichkeit zu Sirius sprichst, wirst du wohl auch verstehen, dass ich dieses Thema nicht ruhen lassen werde.“, sagte Ann bestimmt, „Obwohl es mich eigentlich nichts angeht.“, fügte sie noch hinzu.
„Ja, dass ist mir durchaus bewusst.“, antwortete Remus Lupin mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen.
Annabelle Tonks hatte wirklich viel Ähnlichkeit mit Sirius.
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