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Eine Frage der Erinnerungen - 10.Kapitel

von quarki

Ben klopfte und nach kurzem Warten, kam von drinnen ein „Herein.“.
Die beiden jungen Auroren traten ein. Professor McGonagall saß über Pergamentblätter gebeugt an ihrem Schreibtisch, sah aber auf als die beiden eintraten.

„Miss Tonks, Mister Wright, was eine Überraschung. Womit kann ich Ihnen helfen?“, ein kleines Lächeln spielte um ihren Lippen.

„Guten Tag Professor.“, grüßte Ann sie. Zwar waren beide im Orden, doch sie konnten nicht anders mit einander reden solange Ben im selben Raum war. „Robards und Dawlish schicken uns. Wir sollen uns um die Bearbeitung des Falls Ronald Weasley kümmern.“, „Und wie kann ich Ihnen da helfen?“

„Wir haben noch ein paar Fragen. Wer war bei dem Vorfall mit Ronald Weasley zusammen?“, antwortete Ben seiner ehemaligen Verwandlungslehrerin. „Professor Slughorn und Harry Potter. Potter sagte, dass sie Professor Slughorn aufgesucht hatten um ihn um etwas zu bitten. Doch worum es sich dabei handelte, kann ich Ihnen nicht sagen. Darüber schweigt Potter und auch Horace hat sich nicht geäußert.“

„Könnte es sich um irgendwelche schwarzmagischen Sachen handeln?“, fragte Ben weiter. „Mr. Wright, Harry Potter ist Du-weißt-schon-wem schon oft entgegen getreten und hat dabei wohl eindeutig gezeigt, dass er nichts mit den dunkeln Künsten zu tun hat. Also denke ich kaum, dass die Angelegenheit irgendetwas mit den dunklen Künsten zu tun hatte. Ich vermute eher, dass es sich um eine Kleinigkeit handelt, die ihm anscheinend Peinlich ist oder die er nicht erzählen möchte.“

Ben wollte etwas erwidern, aber Ann unterbrach ihn: „Gut, das war es erst einmal. Wir werden uns noch ein bisschen im Schloss umsehen, wenn sie nichts dagegen haben.“, „Das Schloss steht Ihnen offen. Sie werden sich ja noch zu Recht finden oder nicht?“, „Ja. Danke Professor und noch einen schönen Tag.“, Ann zog Ben mit auf den Korridor.

„Warum, hast du mich nicht zu Ende reden lassen?“, fragte er, kaum dass sie den Korridor betreten hatten. „Worauf wolltest du denn hinaus? Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Harry Potter etwas mit den dunklen Künsten zu tun hat oder?“, stellte sie die Gegenfrage und machten sich auf den Weg den Korridor entlang.

„Und warum nicht? Es kann doch alles sein. Im Aurorentraining haben wir doch gelernt, dass wir alle Möglichkeiten in Betracht ziehen sollen.“, er folgte ihr. „Ben, nicht alles was man im Training lernt hilft einem. Stell dir vor du kämpfst gegen Todesser. Glaubst du ehrlich, dass du dort nur das brauchen wirst was du im Training gelernt hast?“, jetzt wandte Ann sich ihm zu. „Nein, aber lass uns aufbrechen und das Schloss durchsuchen. Vielleicht finden wir ja doch noch was. Etwas das Proudfoot und Savage übersehen haben. Stell dir mal vor, was die zwei für Gesichter machen würden, wenn die beiden Frischlinge etwas finden, das sie nicht gefunden haben.“, er grinste sie an und die beiden machten sich auf die Suche nach Hinweisen.

Doch auch nach mehrstündiger Suche fanden sie rein gar nichts. „Verdammt, ich glaube wir haben jeden Quadratmeter im Schloss abgesucht. Und was haben wir gefunden? Gar nichts, rein gar nichts. Außer Dreck, alte Pergamente und zerbrochene Federn.“, Tim ließ sich auf die Marmorstufen in der Eingangshalle sinken. „Hier kann man auch nichts finden. Das einzige was wir wissen ist, dass der Met eigentlich von Slughorn für Dumbledore war, dieser ihn aber nie erhalten hatte, weil Slughorn wieder zu eigensinnig war.“, Ann setzte sich neben ihn „Ja und wir wissen, dass Potter Weasley gerettet hat indem er ihm den Bezoar in den Mund gesteckt hat. Bleibt die logische Schlussfolgerung, dass irgendetwas mit dem Met nicht gestimmt hat, aber soweit waren wir auch schon vorher.“, „Heißt im Klartext: Ronald Weasley wurde vergift und zwar durch den Met, den Slughorn ihm angeboten hat. Nur wie das Gift hinein kam und wer es hinein getan hat, dass bleibt die große Frage. Na komm Ben, gehen wir und erstatten Dawlish Bericht. Hier könne wir nichts mehr tun.“, sie erhob sich und die beiden machten sich auf den Weg zurück nach Hogsmeade.

Als sie Richtung Tor gingen ließ Ann ihren Blick über die Länderein schweifen.
Hagrids Hütte, der Verbotene Wald, der schwarze See und die Peitschende Weide. In Hogwarts hatte sie die schönsten 7 Jahre ihres Lebens verbracht. Hatte Hagrid in seiner Hütte besucht, war im schwarzen See geschwommen und hatte gegrübelt, warum jemand einen so gefährlichen Baum aufs Schloss Gelände pflanzte. Jetzt war sie schlauer. Sie wusste, dass Remus Lupin in seiner Schulzeit immer den schmalen Gang entlang gegangen war, um sich in der Heulenden Hütte zu verwandeln. Sie wusste auch, dass ihr Cousin Sirius Black, sein bester Freund James Potter und Peter Pettigrew in den Vollmondnächten als Animagi bei ihm waren.
Moony, Wurmschwanz, Tatze und Krone. Die Rumtreiber.

Tief in Gedanken bemerkte sie nicht wie Ben etwas sagte. Erst als er sie erwartungsvoll ansah, reagierte sie: „Was hast du gesagt?“, „Ich habe dich gefragt, ob du nach Hogwarts zurückkehren würdest wenn du könntest?“. Sie sah ihn an. Er hatte grüne Augen. Wie Tim…, schoss es ihr durch den Kopf.
Sie sah seine Augen vor ihrem inneren Auge. Sah das Blitzen in ihnen, wenn er irgendetwas ausheckte und dies tat er öfter. Kein Wunder, er war mit Fred und George aufgewachsen. Sie sah aber auch das Gemisch aus Liebe, Wärme und Zärtlichkeit, wenn er sie anschaute. Aber auch die Sorge. Die Sorge, die sie gesehen hatte, als sie ihn das letzte Mal in die Augen geschaut hatte.

Plötzlich wurde ihr bewusst, dass sie Ben immer noch in die Augen sah. Rasch wandte sie sich ab und wandte ihre Augen der Heulenden Hütte zu, der sie sich nun langsam nährten. Sie hatten das Tor und die Schutzzauber durchquert und es würde nicht mehr lange dauern bis sie wieder in Hogsmeade waren.

„Ja, ich würde liebend gerne zurückkehren. Hogwarts war wunderbar.“, „Ja, ich auch. Aber das Leben geht weiter Annabelle. Du wirst Tim wieder sehen und ihr werdet wieder zusammen sein.“, überrascht sah sie zu ihm auf: „Wie kannst du dir da so sicher sein?“, fragte sie ihn. „Schau, du bist auch wieder da. Tim wird es schaffen, da bin ich mir eben sicher. Die Hoffnung stirbt zu letzt.“

Wie oft hatte Annabelle diesen Satz in letzter Zeit gehört oder selbst gesagt?
Aber er war wahr und sie hatte Hoffnung und würde diese erst aufgeben, wenn sie Tims Leiche fanden.

Wenig später waren sie wieder in den „Drei Besen“. Sie hatten Dawlish schon erzählt, was sie herausgefunden hatten. Es hatte ihn nicht sehr begeistert, schließlich hatte er die gleichen Dinge schon von Savage und Proudfoot gehört.
Savage war mit einem überlegenen Grinsen in sein Zimmer verschwunden und Proudfoot hatten sie nicht zu Gesicht bekommen.

Da die beiden jungen Auroren den Befehl bekommen hatten die anderen Auroren zu unterstützen, blieben sie vorläufig in den „Drei Besen“.
Ben schlief in einem der übrigen Zimmer und Ann bei ihrer Schwester.
„Wie ist dieser Ben so?“, fragte Dora, als die beiden sich umzogen.

„Ganz okay. Jedenfalls besser als die ganzen anderen Idioten.“, „Wie viele gibt es den bei euch? Ich mein wenn alle außer Ben Idioten sind, kann das ja lustig werden.“, „Da sind noch 4 andere. Kannst du dich noch an Marc Jonas erinnern?“, „Den Kerl, dem du und Mary hinterher gerannt seid in eurem 5tem Jahr?“, sie grinste leicht.

Ann war ein T-Shirt nach ihr: „Nicht ich UND Mary, sondern nur Mary. Ich renne doch nicht so einem Vollidioten hinterher.“, grinsend ließ sie sich aufs Bett fallen. „Anderes Thema. Kommst du Morgen Abend mit in den Fuchsbau?“, sie sah wie sich der Blick ihrer Schwester veränderte. „Nein.“, „Nymphadora, du benimmst dich kindisch. Das letzte Mal, habt ihr es auch geschafft in einem Raum zu sein ohne euch zu verletzten oder anzuschreien.“, „Wenn man von dem seelischen Schmerz absieht Annabelle.“, sie betonte den Namen ihrer Schwester extra stark um sich für die Nennung ihres verhassten Vornamens zu rächen, „Außerdem, warum sollte dieses Abendessen überhaupt noch stattfinden? Ron ist vergiftet worden und liegt im Krankenflügel. Molly hat mit Sicherheit Besseres zu tun, als für den gesamten Orden zu kochen.“, „Sie kocht ja auch nicht für den gesamten Orden, sondern nur für den Halben. Außerdem hat Molly mir extra vorhin im Schloss noch gesagt, dass wir auf jeden Fall kommen sollen.“, konterte Ann. „Vergiss es. Du hast mich letztes Mal schon überredet und was war? ER war da. Nein danke, dass brauch ich nicht noch mal. Er will nichts von mir wissen, also dränge ich mich ihm auch nicht auf.“, „Du bist stur. Genauso wie ich und wie..wie Sirius. Remus hat uns beide mit ihm verglichen. Er meinte wir ähneln uns alle drei sehr.“, sagte sie gedankenverloren. „Du hast mit ihm gesprochen?“, „Ja, ich hab versucht ihm klarzumachen, dass er erstens kein gemeiner, blutrünstiger Werwolf ist und dass er dich zweitens liebt.“, „Lass mich raten, er hatte wieder seine tollen drei Gründe aufgezählt: Zu alt, zu arm, zu gefährlich.“.

Ann nickte nur. „Idiot.“, murmelte ihre Schwester und schaute an die Decke. „Trotzdem kommst du Morgen Abend mit.“, „Nein, Annabelle und das ist mein letztes Wort!“

Ann beließ es dabei, sie wusste, dass sie ihre Schwester am nächsten Abend schon in den Fuchsbau kriegen würde.

Die beiden quatschten noch eine Weile. Kurz darauf, schlief Dora ein und Ann lag alleine in der Dunkelheit.

Sie konnte es nicht verhindern, aber ihre Gedanken endeten immer bei einer bestimmten Person. Tim Mathew Benetton. Sie hatte schon am Nachmittag gewusst, dass die Tränen kommen würden und sie kamen nun. Still und heimlich liefen die Tränen über das blasse Gesicht, auch wenn die Hoffnung zu letzt starb, konnte sie trotzdem weinen. Nach außen war sie stark, doch wenn sie alleine war konnte sie schwach sein.

Die Tränen versiegten erst, als Annabelle Tonks eingeschlafen waren, aber sie taten dies nicht ohne nasse Flecken auf dem Kopfkissen zu hinterlassen.


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Ich sollte nur lesen, aber ich habe die Damen im Hörverlag davon überzeugt, dass es viel schöner ist die Figuren zu spielen, als nur zu zitieren.
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