
von quarki
Und direkt noch ein Chapi^^ Jaja die Ferien ;)
Phoenixlove: Jup, ich geh nach Kanada ;) Ich kann dich ja in den Koffer packen, aber ich glaub das sehen die am Airport nicht soooo gerne..^^Ja Geschwister an sich sind manchmal schon nervig *Aus Erfahrung sprech* Ich konnte die beiden einfach nicht weiter leiden lassen und ein bisschen ans Buch halten tu ich mich ja schon. Wer weiß, wer weiß, vielleicht bin ich so fies..Aber danke für deinen Kommi *Knuddel*
N. Tonks: Hier hast du ein bisschen mehr Remus und Tonks. Und das mit der Sorge klärt sich hier auch^^ Ja FFs sind schon toll, und man richtig drin versinken. Aber was musst du denn lernen? *mitleid hab* Naja hier dann noch ein neues Chap zum Ablenken:
Annabelle Tonks rannte, denn sie wusste, dass ihr nicht viel Zeit blieb. Schlitternd erreichte sie die Drei Besen, ohne nach links oder rechts zu schauen betrat sie den Schankraum und hastete die Treppe nach oben bis sie in das Zimmer ihrer Schwester kam. Dort suchte sie nach einer Feder und Pergament.
Sie konnte sich von Dora nicht persönlich verabschieden, aber einfach gehen konnte sie auch nicht. Also begann sie zu schreiben. Als sie fertig war, blickte sie unsicher auf das Geschriebene. Würde es ausreichen um ihrer Schwester alles zu erklären?
Sollte sie wirklich gehen? Alles was sie sich in den letzten Monaten aufgebaut hatte wieder verlieren? Ihre Ausbildung war fast beendet. Doch es gab sowieso keine Hoffnung mehr. Den Todessern war es gelungen in das zweitstärkste geschützte Gebäude Englands einzudringen. Was hinderte sie daran das Ministerium einzunehmen? Die Chancen Tim zu finden, sanken immer mehr.
Sie konnte nicht ohne ihn leben, das wusste sie. Also, was hatte sie schon zu verlieren außer ihr eigenes Leben? Und das war ohne Tim auch nichts mehr wert. Entschlossen griff sie nach ihrem Reiseumhang, den sie beim Schreiben ausgezogen hatte und disapparierte zu ihrer Wohnung in Muggellondon.
Ann war sich ziemlich sicher, dass es keine Wiederkehr geben würde. Sie suchte nach einer Tasche und warf wahllos Kleidungsstücke hinein. Auch ihre Bücher über Zaubertränke und die dunkeln Künste wanderten in die Tasche. Sie nahm mit, was sie für nötig hielt. Zum Schluss schaute sie in ihren Geldbeutel. Die darin vorhandenen Galleonen würden nicht lang reichen. Aber sie konnte nicht mehr nach Gringotts. Dora hatte noch Geld in ihrem Zimmer, doch konnte sie es einfach nehmen? Am besten sie würde einfach ihren eigenen Verliesschlüssel ihrer Schwester überlassen.
Sich immer noch schuldig fühlend packte Ann das Säckchen in die Tasche, verkleinerte diese und steckte sie in eine Tasche ihres Umhangs.
Den Brief legte sie auf den Tisch.
Und nun? Wo konnte sie hin? Wenn Dora den Brief fand, dann würde sie sie trotz allem suchen. Und wenn nicht sie, dann würde der Orden alles daran setzten sie zu finden. Sie konnte nicht in der Zaubererwelt bleiben. Ihre einzige Chance war die Mugglewelt und vor allem musste sie raus aus London.
Doch sie hatte keine Ahnung wo hin und so durchforstete sie ihr Gedächtnis nach Orten zu denen sie apparieren konnte. Plötzlich kam ihr eine Idee. Filey. Ein Fischerdorf an der Nord-Ost Küste Englands. Tim hatte ihr davon erzählt, einer seiner Freunde aus Hogwarts hatte dort oft mit seinen Eltern Urlaub gemacht und Tim mitgenommen. Der Ort war ein Muggleferienort. Niemand, weder Dora, noch der Orden würden auf die Idee kommen sie dort zu suchen.
Ein letzter Blick in die Wohnung dann verschwand Annabelle Tonks und ließ nur einen Brief und einen Verliesschlüssel zurück.
„Dora! Schau nur deine Haare.“, aufgeregt löste sich Remus Lupin von den Lippen der junge Hexe vor ihm. „Was…“, doch weiter kam sie nicht, denn sie fuhr sich mit der Hand an den Kopf und hielt sich eine ihrer pinken Strähnen vor das Gesicht. „Was ist da passiert?“, fragte Remus der immer noch wie gebannt auf ihre Haare starrte. „Begreifst du es denn nicht? Ich bin wieder glücklich.“, antwortete sie leise lächelnd und küsste ihn wieder. Er löste sich wieder von ihr und sah ihr in die Augen: „Das hätte alles früher geschehen können. Es tut mir Leid, dass ich so ein Idiot war und dir so weh getan habe.“, schuldbewusst senkte er den Blick, doch Dora hob sein Gesicht mit dem Finger leicht an, so dass er ihr wieder in die Augen sah: „Jetzt bist du da und hast es endlich begriffen, dass ist das wichtigste.“, er zog sie wieder an sich und so blieben sie noch eine Weile stehen. „Ich bin müde. Bleibst du bei mir heute Nacht?“.
Unsicher sah Remus sie an: „Dora…ich….“, „Bitte..“, flüsterte sie und sah ihn aus braunen Augen bittend an. „Ich…okay, gut. Aber wir müssen uns noch von Molly verabschieden.“. Zusammen machten sie sich auf den Weg in den Krankenflügel. Als sie ihn leise betraten waren nur noch Molly, Fleur und Arthur da die weiterhin um Bills Bett herum standen. Durch das leise Knarren der Tür drehten sich Arthur und Molly um. Ein Lächeln stahl sich auf ihre Gesichter als sie die ineinander verschränkten Hände von Remus und Dora sahen. „Wie geht es ihm?“, fragte Dora leise. „Besser. Er ist vorhin kurz aufgewacht.“, „Merlin sei Dank.“, sagte Remus. „Molly, weißt du wo Ann ist?“, Dora hatte fast erwartete ihre Schwester im Krankenflügel zu treffen. Verwundert schüttelte Molly den Kopf: „Sie hat kurz nach Remus den Krankflügel verlassen. Eigentlich müsstet ihr, ihr begegnet sein. Wahrscheinlich wollte sie Ruhe haben. Schließlich ist Dumbledores Tod für uns alle ein schwerer Schlag.“, betrübt nickte Dora. „Gut, wir werden dann jetzt gehen. Gute Nacht alle miteinander.“, verabschiedeten sie sich. „Gute Nacht ihr zwei.“
Dora hatte es eilig nach Hause zu kommen, irgendwie hatte sie ein komisches Gefühl und machte sich Sorgen um Ann. Auf dem Weg nach unten trafen sie auf Ben. „Tonks, du sollst dich morgen früh bei Dawlish melden und deine Schwester auch. Ich habe sie zwar vorhin gesehen, aber sie hatte es wohl eilig.“, sagte er. „Wo hast du sie gesehen?“, fragend sah Dora den jungen Auror an. „Sie kam mir entgegen, als ich zum Schloss kam. Dawlish hat mich geschickt. Er und die Anderen kommen bald nach.“, „Gut, danke Ben.“, hastig verabschiede sie sich und lief mit Remus an der Hand weiter: „Dora, was ist los? Warum rennst du so?“, „Ich habe ein komisches Gefühl bei der Sache. Es ist nicht Anns Art einfach so zu verschwinden ohne sich von irgendjemand zu verabschieden.“, erklärte sie ihm beim Laufen.
Kaum hatte sie die drei Besen erreicht, bestätigte sich ihr Gefühl. Anns Reiseumhang und ein paar ihrer Sachen fehlten, die sonst bei Dora im Zimmer gelegen hatte. „Los, sie wird in unsere Wohnung sein.“, stumm folgte Remus ihr und nahm ihre Hand als sie zusammen disapparierten. „Ann? Annabelle?“, rief Dora, als sie die Wohnung betrat. Doch es blieb still. Sie lief in alle Zimmer und endete schließlich in der Küche. „Sie ist nirgendwo zu finden.“, sagte sie besorgt zu Remus, doch er zeigte nur auf den Tisch, auf dem ein Umschlag lag.
Mit zitternden Händen nahm sie ihn und öffnete ihn vorsichtig. Heraus kam ein Bogen Pergament, Dora begann zu lesen:
Dora,
wenn du diesen Brief liest, bin ich wahrscheinlich und hoffentlich schon Meilen weit weg. Ich werde Tim suchen. Ich kann nicht ohne ihn leben und nun ist mit Dumbledore auch noch die letzte Hoffnung gestorben. Bitte suche mich nicht!
Es ist meine Sache. Ich weiß, dass es nur sehr geringe Chancen gibt, dass ich lebend zurück kehre, aber ich möchte ihn wenigstens noch einmal sehen.
Ich hoffe du verstehst mich. Auch wenn mir im Moment alles hoffnungslos vorkommt, ihr dürft die Hoffnung nicht aufgeben! Ihr dürft die dunkele Seite nicht gewinnen lassen.
Es tut mir Leid, dass ich mein Versprechen, welches ich beim Eintritt in den Orden gab nicht halten kann, aber schütze du Harry weiter. Er ist wichtig im Kampf gegen Du-weißt-schon-wen. Wenn ihr diesen Kampf gewinnt, dann werdet glücklich. Dora, werde glücklich mit Remus. Ich habe euch gesehen in Hogwarts und ich wünsche euch alles vorhandene Glück. Dora, lebe das Leben, was ich nun nicht mehr leben kann.
Es ist wahrscheinlich, dass ich bei meiner Suche auf Bellatrix treffe, doch auch wenn dieser Kampf aussichtslos für mich ist, werde ich nicht um Hilfe rufen. Ich will euch nicht gefährden. Es ist mein Kämpf. Bellatrix wollte mich töten von Anfang an. Mich und Tim. Vielleicht bekommt sie was sie will, aber ich vertrau trotz Hoffnungslosigkeit auf euch, dass ihr sie am Ende besiegt.
Dora, du bist die beste und tollste große Schwester die man sich wünschen kann und ich wünsche mir wie gesagt nur eins von dir: Werde glücklich!
Vergesse mich bitte nie. Mum und Dad wissen nicht, dass ich gehe. Ich konnte es ihnen nicht sagen. Es tut mir leid, dass du es ihnen nun sagen musst, aber du bist stark Dora. Suche mich trotzdem nicht!
In Liebe,
Annabelle
P.S: Ich habe mir Geld von dir genommen, als Entschädigung liegt mein Verließschlüssel für Gringotts diesem Brief bei.
Mit tränenüberströmtem Gesicht ließ Dora den Brief sinken und brach auf dem Küchenboden zusammen. Remus war sofort bei ihr und hielt sie fest. Sie drückte ihr Gesicht gegen seine Brust weinte. Sie hatte ihrer Schwester schon wieder verloren. Sie hatte sie nicht beschützen können. Beruhigend strich Remus ihr über den Rücken, er hatte keine Ahnung was passiert war, aber es war nichts Gutes.
Die Minuten vergingen und Doras Weinen war in leises Schluchzen übergegangen. Immer noch hielt Remus sie in seinen Armen. „Ich…ich..hab sie schon wieder ver..verloren.“, schluchzte Dora nach langer Zeit auf. „Wen hast du verloren?“, er kannte die Antwort schon bevor sie sie aussprach. „Ann.“, sie löste sich von ihm und drückte ihm wortlos den Brief in die Hand.
Als er ihn gelesen hatte, war er schockiert. Damit hatte er nicht gerechnet. Doch er verstand Annabelle. Obwohl es gegen jede Vernunft war, auf eigene Faust los zu ziehen. „Wir müssen den Orden verständigen.“, sagte Dora tonlos. Sie hatte sich wieder etwas beruhigt. „Dora sie will nicht, dass wir sie finden.“, sagte er sanft. „Sie müssen bescheid wissen.“, fuhr sie fort. Remus nickte nur und schickte seinen Patronus los um die Ordensmitglieder in den Fuchsbau zu holen.
Er selbst wartete in der Küche von Anns und Doras Wohnung auf Dora. Sie wollte sich nur kurz frisch machen. Seufzend setzte er sich auf einen Stuhl. Würde Dora das verkraften? Erst der Tod Dumbledores, Remus Magen zog sich schmerzhaft zusammen. Auch er hatte nicht geglaubt, dass Dumbledore sterben könnte und nun war es geschehen. Er, der Führer des Ordens des Phönix, Schulleiter von Hogwarts und der einzige vor dem Du-weißt-schon-wer Angst hatte, war tot. Getötet von Severus Snape, dem Menschen dem er vertraut hatte. Wut stieg in Remus hoch. Sirius hatte Recht gehabt, er und Harry hatten immer Recht gehabt. Man konnte Severus Snape nicht trauen. Warum hatte Dumbledore das getan? Dem Mann vertraut der sein Mörder werden sollte?
Wenn Dumbledore Snape nicht vertraut hätte… „Auch dann hätte er ihn getötet.“, sagte er zu sich selbst in Gedanken. „Hör auf vor dem Unausweichlichen weg zulaufen.“
Er zuckte zusammen, als eine kleine Hand sich auf seine Schulter legte. „Lass uns gehen.“, hörte er die tonlose Stimme von Dora. Er stand auf und sah sie an. Wieder hatte sie mausbraune Haare, diesmal war es nicht wegen ihm und trotzdem kam Remus sich irgendwie schuldig vor. Ihre Augen waren rot geweint. Remus wusste nicht warum, aber er zog sie in seine Arme und sie lehnte sich dankbar an ihn. „Bitte, lass mich nicht auch noch alleine.“, flüsterte sie kaum hörbar. „Dora, das werde ich nie mehr tun. Ich verspreche es dir.“, er ahnte nicht, dass er dieses Versprechen schon bald brechen würde.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Fuchsbau.
Als sie dort eintrafen, war schon der fast komplette Orden versammelt. Nur McGonagal fehlte, sie musste in der Schule bleiben. Und Snape..
„Tonks! Remus! Was ist passiert?“, besorgt nahm Molly sie in Empfang und bugsierte sie zu Stühlen am Tisch. Alle am Tisch blickten die Beiden an und Dora holte den Brief hervor. Sie war nicht in der Lage zu erzählen was passiert war. Es dauerte einige Zeit, bis alle den Brief gelesen hatten. In dieser Zeit sahen sowohl Molly als auch Remus besorgt Dora an. Doch Mollys Blick schweifte über die entsetzten und geschockten Gesichter der Ordensmitglieder und blieb schließlich an der Küchenuhr hängen. Sie atmete scharf ein. Nun stand nicht nur Tims Zeiger auf „Tödliche Gefahr“, sondern die anderen Neun ebenso.
„Dieses Mädchen ist wahnsinnig, das ist purer Selbstmord!“, ergriff Moody das Wort. „Sie handelt aus Liebe.“, warf Molly ein. „Trotz allem wird es sie umbringen.“, erwiderte Moody und sein magisches Auge rollte wild hin und her. „Genau deswegen müssen wir sie suchen!“, Dora hatte denn Blick gehoben und sah Moody an. „Mad-Eye, bitte!“, „Tonks, sie hat ausdrücklich gesagt, dass wir sie nicht suchen sollen.“, mischte sich nun auch Arthur Weasley in die Diskussion ein. „Genau! Und wenn Annabelle nicht gefunden werden will, dann werden wir sie auch nicht finden.“, Moody drückte sein magisches Auge heraus und tunkte es in sein Wasserglas. „Mad-Eye!“, reif Molly entrüstet. „Aber wir können sie doch nicht sterben lassen!“, Dora war aufgesprungen und schmiss dabei ihren Stuhl um. „Und was sollen wir deiner Meinung nach tun? Annabelle wird nicht so töricht sein und sich in der Magischenwelt aufhalten. Begreif es Nymphadora, sie wird nicht lebend zurück kehren, aber sie wollte es so und nicht anders.“, Moody stupste weiter sein Auge im Wasserglas auf und ab.
Doras Haarfarbe wechselte unaufhörlich von Rot nach Schwarz. Sie war wütend. Wollten die Anderen Ann wirklich sterben lassen? „Ich lass sie doch nicht einfach sterben!“, reif sie wütend. „Tonks, sie will es so! Es würde nichts bringen sie suchen zu lassen. Nur Zeitverschwendung. Wahrscheinlich finden wir sowieso nur noch ihre Leiche.“, das war zu viel für Dora, sie wandte sich um, fiel beinah noch um den umgefallenen Stuhl und stürmte nach draußen.
„Lass sie da draußen nicht alleine Remus.“, besorgt blickte Molly ihr hinter her. Remus, der bis jetzt wie alle Anderen auch stummer Zeuge der Diskussion geworden war, sprang auf und lief ihr hinter her.
„War das nötig Alastor?“, fragte Kingsley Mad-Eye, als die Haustür des Fuchsbaus hinter Remus ins Schloss gefallen war. „Ist doch wahr.“, knurrte dieser nur. „Aber das hätte man auch weniger drastisch und brutal darstellen können!“, fuhr Molly ihn an. „Tonks ist Auror, die verkraftet das schon.“, „Ja, aber sie hat gerade ihre Schwester und die Hoffnung verloren.“, sagte Kingsley mit seiner ruhigen und tiefen Stimme und die Mitglieder des Orden des Phönix verfiel in Schweigen.
„Dora! Warte!“, Remus Lupin rannte über den Hof der Weasleys. Vor ihm stapfte wütend Tonks. Doch er war schneller und heilt sie zurück. Als er sie zu sich umdrehte, sah er die Tränen in ihren Augen: „Sie wollen sie sterben lassen...Einfach so…Warum Remus? Warum? Warum tut sie mir das an?“, „Dora, sie tut es aus Liebe zu Tim. Wir können sie nicht retten.“, sagte er leise und hielt sie weiter fest. „DU bist auf ihrer Seite! Ich dachte wenigstens du verstehst mich! Ich kann sie nicht einfach in den Tod laufen lassen. Verstehst du das nicht?! Ich dachte du liebst mich…“, die Tränen liefen ihr wieder offen über das herzförmige Gesicht. „Dora, das ist nicht fair. Ich weiß was ich dir die letzten Monate angetan habe, aber ich liebe dich. Nur kann ich nicht anders als den Anderen zu stimmen, weil sie Recht haben. Ann hat ausdrücklich gesagt, dass wir sie nicht suchen sollen. Sie war bereit diesen Schritt zu gehen. Keiner verlangt von dir, dass du sie freiwillig gehen lässt. Es ist schwer das zu akzeptieren, aber versuche es wenigstens. Du tust ihr und dir keinen Gefallen damit.“. „Remus ich kann nicht...Ich muss sie suchen gehen…Sie ist doch meine Schwester…“, wieder drückte Dora das Gesicht an seine Brust. „Und das wird sie auch immer bleiben. Aber du kannst sie nicht zurückholen. Annabelle kommt aus eigener Kraft zurück oder…oder sie kommt nie wieder.“, er hielt sie weiter fest, da sie sonst drohte auf die Knie zu sinken. „Aber…meine Schwester…ich….nicht….“, vereinzelte Worte ihres Widerstandes drangen noch an sein Ohr, aber auch diese verstummten bald und gingen in eine leises Schluchzen über, bis auch dies erstarb. Dora hatte aufgegeben, sie wusste, dass Remus und die Anderen Recht hatten. Sie musste es akzeptieren und auch wenn es schwer war: sie musste weiter leben: „Werde glücklich mit Remus.“, hatte Ann geschrieben. Sie musste es versuchen, für ihre Schwester. Sie würde nicht aufgeben. Nicht sie.
Leise lächelnd hob sie ihren Kopf und sah Remus in die Augen: „Ich werde nicht aufgeben, hörst du? Ich werde glücklich werden mit dir. Ann hat es so gewollt. Ich liebe dich Remus.“, ihre Stimme glich einem Flüstern. „Ich liebe dich auch Dora, auch wenn ich lange gebraucht habe um das zu bemerken.“
Lange noch stand das Paar im Hof des Fuchsbaus und hielt sich in den Armen. Sie würden glücklich werden, wenn auch nicht gleich, irgendwann würden sie glücklich werden. Ann hatte es so gewollt.
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So das war es erstmal...
tbc
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