Wenn der Wolf mit dem Lamm... - Alte Bekannte
von lil Tonks
Es geht endlich weiter...
@~*Nymphadora-Tonks*~ : Schön, dass ich nicht die einzige bin, die die Schule von viel schöneren Aktivitäten abhält. Hoffe, dass du auch bald zum weiterschreiben kommst!!
@Phoenixmaid: Lass dich mal überraschen!!^^
@HellAngel: Danke schön, ganz süß von dir!!
Nun ja, ich wollte es nicht wirklich ausschreiben, weiß ja nicht wie alt meine Leser alle sind^^ Naja, gut das hält und auch nicht vom lesen ab oder?!^^
@Black Werewolf: Aber klar doch, auch wenns immer etwas dauert...
@Saoirse: Es dauerte aber es geht weiter...
Danke für eure Geduld meine Lieben & viel Spaß beim nächsten Chap!!
Es war noch finster vor den Fenstern des Schlafzimmers als Remus am nächsten Morgen erwachte. Tonks neben ihm schlief tief und fest. Ein Lächeln zog sich über das Gesicht des ehemaligen Marauder bei dem Anblick seiner Dora. Er strich ihr übers bonbonrosafarbene Haar und seufzte leise. So friedlich schlief sie neben ihm. Wiedermal kamen in ihm Zweifel auf, dass er sie überhaupt verdient hatte.
Ein Blick auf die Uhr verriet ihm, dass es Zeit war aufzubrechen. Dumbledore hatte ihm geraten so früh wie möglich abzureisen. Erstens um weiteren Diskussionen mit Tonks auszuweichen und zweitens um sich an Ort und Stelle ein Bild der Situation machen zu können.
Vorsichtig nahm Remus Tonks´ Arm von seiner Brust,schlug die Decke zurück und stand auf. Er zog sich an und machte sich im Bad zurecht. Tonks schlief währenddessen mit Seelenruhe weiter. Alles erledigt, kam er zurück ins Schlafzimmer um sich von Tonks zu verabschieden. Allerdings brachte es Remus nicht übers Herz die schlafende Hexe aufzuwecken. So küsste er sie aufs Haar und strich ihr über die Wange. „Pass auf dich auf Dora!!“ Damit verließ er das Schlafzimmer und machte sich auf den Weg zu den Werwölfen.
Einige Stunden später erwachte Tonks, geweckt durch ihren unbarmherzigen Wecker. Einmal mehr landete dieser, durchs Fenster geschmissen, im Garten des Hauses.
Langsam krabbelte sie aus dem Bett. Mit zusammengekniffenen Augen stand sie vor ihrem Schrank um sich ein passendes Outfit für die Arbeit zu suchen.
Nachdem sie das Bad, nun schon etwas munterer, verlassen hatte, stieg ihr der allmorgendliche Duft von frischem Kaffee in die Nase. Schnell fand sie den Weg, ohne zu stolpern, die Treppe hinunter zur Küchentür.
„Morgen Scha...“ Gegen ihre Erwartung saß kein gut gelaunter Remus in der Küche, der sie fröhlich begrüßte. Nur eine volle Kaffeekanne stand auf dem Tisch, daneben ein Zettel mit Remus´ Handschrift.
Guten Morgen Schatz!!
Lass dir den Kaffee schmecken, viel Spaß in der Arbeit
und mach dir nicht zu viele Sorgen um mich.
Ich vermisse dich schon jetzt und freue mich auf
unser Wiedersehen in ein paar Tagen.
Bis dahin, pass auf dich auf und stell nichts an.
In Liebe dein Remus
Da fiel Tonks wieder ein, dass Remus ja heute zu den Werwölfen aufgebrochen war.
Zu gern hätte sie ihn in der Früh verabschiedet. Einmal mehr verfluchte sie sich dafür solch ein Langschläfer zu sein. Grummelnd machte sie sich Frühstück, schenkte sich Kaffee ein und schlug den Tagespropheten auf. In der Nacht hatte es mal wieder einen Anschlag auf Muggelstämmige gegeben. Tonks wusste sofort, dass dahinter nur die Todesser stecken konnten, auch wenn das Ministerium sich darüber tot schwieg.
Gerade deshalb war die Hexe Aurorin geworden, den auch ihr Vater war Muggel und sie würde ihn, wenn nötig, mit ihrem Leben beschützen.
Nach drei Tassen Kaffee war es auch für Tonks an der Zeit das Haus zu verlassen. Ein paar Schritte vom Haus entfernt apparierte sie ins Ministerium. Dort herrschte wie immer reges Treiben. Viele Hexen eilten durch die große Haupthalle des Ministeriums. Tonks bahnte sich ihren Weg durch die Menge zu einem der Aufzüge. Sie quetschte sich gerade noch hinein, bevor sich die Türen schlossen. Es dauerte bis sie endlich die Ebene der Aurorenzentrale erreicht hatte. Dort ging es schon etwas ruhiger zu. Tonks wurde von einigen Kollegen begrüßt, doch sie hatte heute nicht die beste Laune. Auf dem Weg in ihr Büro lief sie beinahe den Wasserspender um und sties mit dem Zauberminister zusammen. Endlich im Büro wartete auch noch ein Haufen Papierkram auf sie.
Remus war währenddessen in dem kleinem Muggeldorf, das neben dem Wald lag in dem sich die Werwölfe aufhielten, angekommen. Dumbledore hatte bei dem einzigen Zauberer des Dorfes eine Behausung für Remus organisiert.
Der kleine rundliche Zauberer namens Johnson begrüßte Remus freundlich.
„Vielen Danke, dass ich bei ihnen wohnen darf Mr. Johnson!!“ „Aber kein Problem, Dumbledores Freunde sind auch meine Freunde!!“ antwortete dieser. Er bat Remus herrein und zeigte ihm sein Zimmer. „Ich lasse sie nun allein. Ich verbringe Vollmondnächte grundsätzlich nicht mehr hier, seit diese Biester, sie entschuldigen, im Wald ihr Unwesen treiben!!“ Remus nickte nur und Johnson verließ das Zimmer.
Vom Fenster aus konnte man den Waldrand sehen. Bei Tageslicht sah es nicht mal so schlimm aus. Doch Remus wusste was ihn da drin heute Nacht erwarten würde.
Er schluckte und wandte sich vom Fenster ab. Seine Tasche stand noch ungeöffnet neben dem Bett. Remus machte sich daran etwas auszupacken. Das Foto von ihm und Tonks stellte er aufs Nachtkästchen und strich lächelnd darüber. Das Fläschen mit dem Wolfsbanntrank stellte er daneben.
Fluchend stolperte Tonks aus dem Lift in die Mysteriumabteilung. „Wo sind diese verdammten Praktikanten wenn man sie mal braucht?!“ knurrte sie. Jetzt durfte sie an ihrem ohnehin schon besch....eidenen Tag auch noch Botenjunge spielen. Irgendwelche Zetteln die gaaanz dringend zu dem und dem mussten.
„Warum vertrauen sie sie dann mir an, wenn sie doch ach so wichtig sind?!“ fluchte Tonks weiter vor sich hin. Sie war so vertieft, dass sie die Gestalt nicht bemerkte die vor ihr in den Gang einbog. Und wie es kommen musste rannte Tonks in sie hinein.
„Können sie nicht aufpassen!!“ zischte die blonde Dame. „Tschuldigung!!“ gab Tonks leicht gereizt zurück, während sie die Zetteln die sich auf dem Boden verteilt hatten wieder aufhob. Als sie sich wieder aufrichtete und die Person ansah, mit der sie gerade zusammen gestoßen war, erstarrte sie.
„Ach sieh an,die kleine dreckige Halbblut-Tochter meiner blutsverräterischen Schwester!“ sagte Narzissa Malfoy mit gefährlich leiser Stimme. Tonks fasste sich schnell wieder und funkelte ihre Tante an. „Tante Narzissa!! Wie geht’s Onkel Lucius?! Gefällt es ihm den in Askaben?!“ gab sie der blonden Hexe finster grinsend zurück. In das Gesicht der sonst so blassen Narzissa stieg die Zornesröte. Sie zog ihren Zauberstab und hielt ihn Tonks unters Kinn. „Traust du dich, mich hier anzugreifen?! Dann siehst du deinen lieben Lucius schneller wieder als dir lieb ist!!“
Die beiden Frauen fixierten sich mit zusammengekniffenen Augen. Der Hass den beide für einander empfanden war regelrecht zu spüren. Schließlich wandte sich Narzissa ab und steckte den Zauberstab wieder weg. Sie hatte eingesehen, dass es keinen Sinn machen würde ihre Nichte hier anzugreifen. Aber ihre Chance würde kommen, da war sie sich sicher.
„Grüß deinen dreckigen Werwolf!!“ zischte sie Tonks zu bevor sie um die nächste Ecke verschwand.
Es wurde langsam dunkel in dem kleinen Dorf der Muggel. Die hatten anscheinend schon verstanden, dass es nicht ratsam war das Haus nach Anbruch der Dunkelheit zu verlassen. Und trotzdem schlich eine Gestalt durch die wenig beleuchteten Gassen des Dorfes. Remus hatten den Wolfsbanntrank getrunken und war nun auf dem Weg in den Wald. Am Waldrand blieb er stehen und atmete tief durch. Er spürte, dass die Verwandlung einsetzte. Wie immer bereitete es ihm höllische Schmerzen. Remus ging in die Knie, als sich quälend langsam das Fell über seine Haut zog. Schon drang ein tiefes Heulen aus seiner Kehle. Durch den Trank hatte er sich ganz gut unter Kontrolle und wusste, was zu erledigen war. Auf allen vieren betrat er den Wald.
Sofort drang der empfindlichen Nase des Werwolfs der intensive Geruch der anderen Werwölfe in die Nase. Möglichst leise folgte er dem Geruch. Immer wieder hörte Remus das typische Heulen der Werwölfe. Kurz vor einer Lichtung stoppte er. Der Geruch war nun so intensiv, dass Remus sich sicher war,dass sie hier sein mussten.
Hinter einem Busch versteckt, spähte er in die Lichtung. Aber sie war leer.
>>Verdammt, wo sind sie?!<< Plötzlich spürte Remus eine pelzige Tatze auf seiner Schulter. Er drehte sich ruckartig um und blickte in das dunkle Grinsen von Fenrir Greyback. „Guten Abend Remus!! So sieht man sich mal wieder!!“
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