
von lil Tonks
Hallo meine Lieben!! Unglaublich aber wahr-ich hab endlich weitergeschrieben^^ Es ist zwar etwas anders geworden als vorher geplant aber ich hoffe es gefällt trotzdem.Ich freu mich schon so wahnsinnig auf die Weihnachtsferien,denn da hab ich hoffentlich endlich wieder mal richtig Zeit zum schreiben.
Hab nämlich schon eine ganz nette Idee für eine neue FF.
Also dann, viel Spaß beim lesen und danke für eure netten Commis. Freu mich immer wieder darüber!!
PS: Bin schon am schreiben vom 6.Chap-hoffe es wird schnell fertig!!^^
Das Zusammentreffen mit einer ihrer 'netten' Tanten brachte Tonks´ Laune auf den absoluten Nullpunkt. Den Rest des Tages vermied jeder ihrer Kollegen sie auch nur anzusehen. Kaum hatte sie Dienstschluss verschwand sie aus dem Ministerium.
Was Tonks jetzt brauchte war eine Frustshoppingtour durch die Winkelgasse.
Den Weg vom Ministerium zum Tropfenden Kessel, dem Durchgang zur Winkelgasse, ging Tonks zu Fuß um wieder einen freien Kopf zu bekommen.
Ihr war bewusst, was für eine Bedrohung ihre Tanten waren. Beide reinblütige Blacks und dazu noch Anhänger Voldemords. Und warum hassten sie Tonks?! Weil sie die Tochter der aussätzigen Schwester war. Der Schwester, die einen Muggel geheiratet hatte und damit die Familienehre verletzt hatte. Andromeda, neben Sirius eine weiter Schande der Familie. Tonks konnte über diesen ganzen Blödsinn nur den Kopf schütteln.
Im Tropfenden Kessel angekommen begrüßte sie Tom, der Wirt, mit einem freundlichen Lächeln. Tonks nickte ihm zu und verschwand durch den Hintereingang aus der Bar. Dort stand sie nun vor einer Ziegelwand, die sich durch ein paar Berührungen mit dem Zauberstab in den Durchgang zur Winkelgasse verwandelte.
Das gemütliche Treiben verbesserte Tonks Laune auf Anhieb. Die Hexen und Zauberer hier hatten es nicht so eilig wie all die Muggel in den Straßen Londons.
Gemütlich schlenderte die junge Aurorin durch die verwinkelte Gasse. Im Schaufenster des Geschäftes Qualität für Quidditch war der neuste Rennbesen zu bewundern. Tonks blieb für einen Moment stehen und betrachtete den edlen Besen.
Wie gern würde sie auf dem Ding durch die Lüfte gleiten. Aber die Tatsache,dass der Preis nicht angegeben war, gab Tonks zu verstehen, dass das wohl nie passieren würde. Mit einem kurzen Seufzen wandte sie ihren Blick ab und ging weiter.
Nach ein paar Schritten blieb Tonks beim nächsten Schaufenster stehen. Die in rosa und blau dekorierte Auslage lies ihre Augen leuchten. Strampelanzüge, Gitterbettchen winzig kleine Söckchen und noch vieles mehr. Einfach gesagt, alles was ein Baby so brauchte. Tonks hatte noch nie mit Remus darüber geredet, aber sie konnte sich gut vorstellen irgendwann mal ein eigenes Baby mit ihm zu haben.
Fröhlich vor sich hin summend ging Tonks weiter. Das Bild von einem Mini-Remus mit pinken Haaren ging ihr nicht mehr aus dem Kopf.
Am nächsten Tag hatte Tonks keinen Dienst und so machte sie sich auf zum Grimmaultplatz um sich zu erkundigen ob man schon etwas von Remus gehört hatte. Er wollte ja eigentlich so schnell wie möglich zurück sein. Sie öffnete die Tür und rief ein freudiges „Guten Morgen!!“ in den Raum. „TONKS STUFE!!“ kam ein schon fast panischer Schrei aus der Küche zurück. Doch wie durch ein Wunder übersah sie Tonks diesmal nicht und hüpfte galant darüber. Sirius kam aus der Küche gerannt. Erleichtert stellte er fest, dass seine Cousine noch auf den Beinen stand. „Hey Tonks!!“ grüßte er sie nun um einiges entspannter. „Hey Sirius!! Wie siehts aus, hat man schon was von Remus gehört?!“ Sie sah ihn erwartungsvoll an. „Nein,leider nicht, aber ich wette der liegt noch schlafend in seinem Bett bei diesem Zauberer. War ja schließlich eine anstrengende Nacht gestern.“
„Hmm...ja,du wirst schon Recht haben!!“ Tonks setzte ein zuversichtliches Lächeln auf, auch wenn sie sich innerlich Sorgen um ihren Remus machte.
„Lust auf Frühstück?!“ fragte Sirius, der die Sorgen um Remus teilte. „Gern!!“
Tonks folgte ihrem Cousin in die Küche des alten Hauses.
Dort war bereits eine riesen Frühstückstafel hergerichtet. „Woow Sirius, erwartest du jemanden?!“ fragte Tonks und lies ihren Blick über den, unter dem Gewicht ächzenden, Tisch wandern. „Nein, ich hatte nur vorgestern eine Unterhaltung mit Kreacher, bei der ich ihm mit Kleidung gedroht habe und seit dem ist er sehr darauf bedacht mir alles Recht zu machen!!“ Sirius grinste amüsiert und lies sich am Tisch nieder. „Außerdem kennst du meinen Appetit!!“
Die beiden frühstückten gemütlich, doch Tonks hielt es nicht lange aus. Ständig wanderte ihr Blick auf die Küchenuhr.
„Nun geh schon heim und schau ob er schon da ist!!“ Bei diesen Worten von Sirius sprang Tonks etwas zu freudig auf und sties sich das Knie beim Tisch an.
„Autsch....verfluchtes Ding!! Ääh, danke fürs Frühstück Sirius...wir sehen uns!!“
Sirius lachte über die Schusligkeit seiner Cousine. „Sag bescheid wenn er da ist!!“
„Mach ich!!“ Damit verschwand Tonks aus der Küche. Sirius hörte sie noch den ganzen Weg bis zur Tür fluchen.
Kaum war sie zu Hause angekommen sprang Tonks vom Besen und hastete zur Tür.
„Remus?!“ rief sie von Vorzimmer durchs Haus.
Doch sie erhielt keine Antwort. Remus war noch nicht wieder da...
Tonks atmete genervt aus. >>Wo bleibt er so lange?!<< Sie lies sich aufs Sofa fallen, doch da hielt sie es nicht lange aus.
Vom Wohnzimmer gings in die Küche. Tonks beschloss Remus etwas zu kochen, da er sicher hungrig war wenn er wieder kam. Doch das war viel zu schnell fertig. So gings von der Küche ins Bad. Tonks fiel auf, dass sie schon lang nicht mehr geputzt hatte. Sie dachte darüber nach es nach Muggelart zu säubern, aber das war ihr dann doch zu blöd. Mit einem Schwänker ihres Zauberstabes war das Badezimmer sauber und Tonks wieder ohne Beschäftigung.
Unruhig lief sie die Treppe zweimal auf und ab bevor ihr einfiel, dass sie das Bett heute Früh nicht gemacht hatte. Gut, sie hatte noch nie in der Früh ihr Bett gemacht. Doch jetzt musste sie sich von der Sorge um Remus ablenken und lief ins Schlafzimmer. Nachdem auch das, dank Magie, erledigt war zwang sich Tonks dazu wieder etwas ruhiger zu werden. Es hatte doch keinen Sinn sich hier verrückt zu machen.
Doch gerade als sie sich das eingeredet hatte, klopfte es heftig an der Tür.
Tonks sprang auf und lief, nicht ohne über eine Teppichfalte zu stolpern, zur Tür.
Sie ries sie auf.
Vor ihr stand ein kleiner rundlicher Zauberer, der höflich seinen Hut zog.
„Ja, kann ich ihnen helfen?!“ fragte Tonks und versuchte dabei den entäuschten Unterton in ihrer Stimme zu unterdrücken.
„Miss Tonks?!“ fragte der Zauberer und setzte seinen Hut wieder auf.
„Die bin ich.“ antwortete Tonks und sah den Mann vor ihr fragend an. „Ich bin Mr.Johnson und muss ihnen leider mitteilen, dass ihr Freund Mr.Lupin im St.Mungo liegt!!“ „WAS?!“
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