
von Lord Marijo
„Professor, am Ende sterben alle. Überlegen Sie es sich bitte“ sagte Joel Brown, er zitterte leicht.
Sirius war bereit den alten Zauberer anzugreifen, er wartete nur bis er als erstes angriff.
Es fing an zu regnen, Simons Haare wurden nass, er steckte seinen Zauberstab zurück in den Umhang und sah zum Himmel. Diese Kinder wollten nur eines: Frieden
Sollte Oscuridad es schaffen, alle 3 Welten zu einer einzigen zu verschmelzen, dann würde jeder sterben, selbst Simon Terra, sein treuester Diener. Er wollte nicht sterben, er wollte immer schon etwas Gutes tun. Schon als junger Mann versuchte er herauszufinden, wieso seine Eltern getötet wurden. Er wusste es: Man wollte, dass er seine Kräfte für etwas einsetzt, dass jedem guten Menschen hilft. Er stand auf der falschen Seite, und das seit über 30 Jahren. Jetzt ist es vorbei!
„Ihr habt Recht, ich habe meine Seele verkauft…“ sagt er und sah nun zum Boden, er schämte sich.
Kathleen legte ihre Hand auf Simons Schulter, Marko und Joel atmeten erleichtert auf. Sirius nickte zufrieden.
Simon Terra hob den Kopf und lächelte die Kinder an. Ja, so kannte Marko den guten alten Terra.
„Noch ist es nicht vorbei. Ich werde euch zum dunklen Turm bringen, dort müsst ihr alleine rauf gehen und Oscuridad besiegen. Aber passt auf, er ist zwar alt aber mächtig“ erklärte Terra.
Die braune Farbe in der Kette der Elemente löste sich auf. Die Kette wurde pechschwarz, aber nicht nur die Kette, sondern der ganze Himmel. Selbst in der Muggelwelt und Zauberwelt wurde der Himmel pechschwarz.
Chris Randel und Natasha Cortez liefen aus dem Haus und sahen hinauf zum Himmel, genauso wie all die anderen Einwohner der Muggelstadt London. Es donnerte, es regnete immer stärker. Chris wusste, dass die Kinder immer noch lebten, sie haben das Ziel fast erreicht.
In Otopia wurden die grünen Blitze immer schwächer, der Himmel verfärbte sich schwarz und alle Vampire sahen hinauf.
Auf der ganzen Welt tauchten erneut Naturkatastrophen auf, sie verwüsteten alles was sich ihnen in den Weg stellte.
Simon Terra streckte seine Arme aus, jeder berührte seine Handflächen und sie verschwanden. Stonetown löste sich langsam auf, die Verseuchten explodierten, da Simon Terra wieder den richtigen Weg ging.
Im dunklen Turm saß Oscuridad, er setzte einen wütenden Blick auf.
„AAAAHHHH!“
Der mächtige Zauberer schrie und schrie, er wusste, dass es an der Zeit war alles selbst zu erledigen. Er schloss seine Augen und dachte an seine Frau, die getötet wurde: Mary Oscuridad
Simon Terra brachte die Kinder zum dunklen Turm, nun mussten sie nur noch alleine da rauf gehen und den Herrscher der Finsternis vernichten.
„Ich wünsche euch viel Glück!“ sagte Terra und verschwand…
Die Gruppe hatte Angst, Marko berührte als erster die erste Stufe. Alle spürten die kalte Finsternis an diesem Ort. Marko ging die Treppen hoch, Joel und Kathleen folgten ihm sofort, Sirius ging als letztes hinauf.
Nach 20 Minuten erreichten sie endlich den letzten Stockwerk, sie standen vor einem großen schwarzen Tor. Marko drehte sich zu den anderen um.
„Egal was mit mir passiert, versucht nicht mich zu retten“ sagte er, Kathleen erkannte sofort, dass er Angst hatte.
„Marko, wir sind so weit gekommen, wir lassen niemanden im Stich“ sagte Joel entschlossen, Sirius und Kathleen nickten, dann lächelte Marko leicht und drehte sich wieder zum großen schwarzen Tor um.
Das Tor öffnete sich, die Gruppe betrat langsam den letzten Raum in diesem Turm.
„Willkommen“ sagte eine kalte Stimme, die Gruppe sah sich im Raum um, es leuchteten nur ein paar Kerzen.
„Ihr habt Angst. Ich kann es fühlen“ sagte die kalte Stimme, Marko fasste all seinen Mut zusammen.
„Deine Frau starb vor 30 Jahren und nun willst du alles und jeden auslöschen. Du benimmst dich wie ein Kind“ sagte Marko, das schwarze tor schloss sich, Kathleen zuckte zusammen.
Nun leuchteten mehrere Kerzen gleichzeitig auf.
Am anderen Ende des Raumes war ein Thronsessel, dort saß er: Osuridad.
Er hob seinen schwarzen Zauberstab und richtete diesen auf Marko, sofort wurde er gegen die Wand geschleudert.
Als Oscuridad auf Joel zielte, teilte sich sein Zauberstab in 2 Hälften. Er schrie laut auf und sah sich im finsteren Raum um.
Simon Terra war im Raum, mit seinem silbernen Schwert. Er deutete auf das hintere Fenster.
„Ihr müsst schnell fliehen. Er ist viel zu stark“ sagte Terra und wischte sich den Schweiß von der Stirn, Oscuridad setzte eine böse Miene auf und erhob sich.
Oscuridad, Herrscher der Finsternis, schrie laut auf. Seine Haut und sein Fleisch schmolzen, es bildete sich Raum im finsteren Raum. Nun bekam der Herrscher der Finsternis große schwarze Flügel. Wenige Sekunden später stand er nur noch als Skelett da, ging mit schnellen Schritten auf Terra zu, schlug ihm den Zauberstab aus der Hand und packte ihn an den Hals, hob ihn hoch und zerdrückte langsam seinen Hals.
Sirius, Kathleen und Joel versuchten mit ihren Zauberstäben das Fenster zu zerstören, doch es klappte nicht. Joel entschloss sich, mit seinen Fäusten auf die Scheibe zu schlagen. Als die Gruppe das Skelett sah, wurden sie immer nervöser und versuchten weiter, das Fenster zu zerstören.
„Der letzte Todesengel…“ flüsterte Marko.
Todesengel wurden vor über 100 Jahren vernichtet, da sie eine große Bedrohung für die Zauberwelt darstellten. Albus Dumbledore vernichtete Oscuridads Eltern, doch er wusste nicht, dass es noch einen Todesengel gab. Man feierte ihn als Held.
Simon Terra bekam kaum noch Luft, er schloss langsam seine Augen. Oscuridad schleuderte Terra gegen das Tor und ging auf das hintere Fenster zu. Marko schnappte sich eine Kerze und steckte diese in das Skelett hinein, es schrie laut auf und warf die Kerze auf das Fenster, es zerbrach in viele Stücke. Dann drehte er sich um, schlug Marko in den Kopf und zog ihn an den Haaren hoch. Joel musste Marko helfen, er zog seinen Dolch aus dem Umhang und schnitt ein Seil durch, das einen Kronleuchter festhielt. Der Kronleuchter fiel genau auf Oscuridad, Marko fiel auf den Boden. Das Skelett schrie laut auf, es konnte sich nicht mehr bewegen. Marko ging zu den anderen, sie entdeckten eine Leiter. Marko sah hinüber zu Terra, als er etwas sagen wollte, hob Terra die Hand.
„Geht. Ihr seid noch jung, euer Leben ist wunderbar. Ich werde versuchen ihn zu töten“ sagte Simon Terra und lächelte die Gruppe an.
Doch Oscuridad konnte sich vom Kronleuchter befreien, flog in die Höhe, landete hinter Simon und schlug den alten Mann in den Rücken. Dann drehte er sich zum Fenster und ging langsam auf dieses zu.
Oscuridad schubste Joel aus dem Fenster. Marko konnte ihn noch festhalten. Joel hielt sich mit der anderen Hand an der Leiter fest und atmete erleichtert auf. Oscuridad sprang aus dem Fenster, breitete seine teuflischen schwarzen Flügel aus und schrie laut auf. Er packte Marko am Arm und zog ihn von der Leiter weg. Marko versuchte nicht sich zu befreien, da er zusammen mit dem Skelett in der Luft war. Er konnte spüren, dass sein Ende langsam nahte…
Oscuridad packte nun auf Joel am Arm, er flog mit beiden hinunter auf die Oberfläche. Dort schleuderte er beide ins Gebüsch, sie standen wieder auf, doch Markos Arm war gebrochen. Das Skelett schlug zwei Mal auf Markos Kopf ein, dieser fiel sofort ohnmächtig zu Boden.
Nein, nicht ohnmächtig, er tat nur so. Oscuridad ging auf Joel zu, er streckte seinen rechten Arm nach ihm aus, doch binnen einer Sekunde lag sein Arm auf dem Boden. Oscuridad schrie laut auf. Marko hatte ein silbernes Schwert in seiner Hand. Terra ließ es vom obersten Stockwerk hinunterfallen.
„Dein Ende naht, Oscuridad“ sagte Marko.
Das Skelett schrie erneut laut auf, schlug Marko zu Boden und versuchte das Schwert an sich zu reißen, doch Marko hielt es in seiner Hand fest. Marko stand auf, Tränen flossen seine Wangen hinunter. Er schlug mit dem Schwert auf Oscuridad ein.
Der Kopf des Skeletts teilte sich in 2 Hälften. Das Skelett leuchtete hell auf und explodierte vor Joel und Marko.
Oscuridad war tot.
Es hörte auf zu regnen, es donnerte auch nicht mehr. Die Sonne ließ sich wieder blicken.
Der schwarze Himmel löste sich auf, die Kette der Elemente explodierte. Der Frieden kehrte wieder zurück.
Kathleen, Marko, Sirius und Joel tauchten wieder im Wohnzimmer der Familie Randel auf. Sie sah sich um und entdeckten Chris, Natasha und Eli.
„Willkommen zurück“ sagte Chris Stimme.
Sie waren wieder zuhause, in Sicherheit.
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