
von Lord Marijo
3 Wochen später.
Vaidade und Musculo gehörten zu den stärksten Zauberern, die Froid Mignon kontrolliert. Nun, Froid dachte, dass er sie unter Kontrolle hatte, in Wahrheit versuchten Vaidade und Musculo bereits seit Monaten einen Weg zu finden, den kaltherzigen Froid zu töten. Vaidade war einst der Schüler von Musculo gewesen, aber in den letzten Jahren wurde Vaidade sehr viel stärker. Vaidade´ s Familie war mächtig gewesen, doch nun existierte seine Familie nicht mehr. Sie wurde durch eine einzige Explosion ausgelöscht. Vaidade blieb alleine zurück, zusammen mit Musculo. Aber sie waren nicht lange alleine, denn Froid Mignon nahm sie auf. Er brachte beide mächtige Flüche bei, diese lernten sie in kurzer Zeit und konnten sie auch anwenden. Vaidade und Musculo erledigten viele Aufträge, sie schmuggelten Zaubertränke in das Zaubereiministerium, aus dem Zaubereiministerium und vieles mehr. Froid vertraute den beiden, doch schon bald würde er sie jagen…
Vaidade und Musculo saßen in der Kantine. Wie immer langweilten sie sich. Musculo beobachtete die anderen Hexen und Zauberer. Es waren schwache Leute, die gerade mal den Entwaffnungszauber konnten. Musculo stand auf und spazierte in der Kantine auf und ab. Er war 218 Zentimeter groß, seine Muskeln konnte man nicht übersehen… Er war ein richtiger Muskelprotz. Vaidade hingegen, war 182 Zentimeter groß und recht dünn. Beide hatten schwarzes Haar. Vaidade erhob sich und ging in die Umkleidekabine.
Dort traf er einen weiteren starken Zauberer. Nun, Froid dachte, er sei stark: Covardia.
Covardia diente seit 8 Jahren dem kaltherzigen Zauberer, er erledigte meistens Aufträge, wo er Zauberer oder Hexen töten musste. Aber seitdem er einen Auftrag nicht erfüllen konnte, war Froid Mignon mehr als wütend…
In der Umkleidekabine zeigte Covardia den Neulingen die Umkleidekabine. Froid Mignon gewann jede Woche mindestens 13 Hexen oder Zauberer dazu. Sein kleines Imperium wurde immer größer.
„Ahhh, Vaidade. Was führt dich hier her?“ fragte Covardia, als er Vaidade entdeckte, den er über alles hasste.
„Nun, ich wollte mal vorbei schauen. Ich habe gehört, dass du in Japan versagt hast“ meinte Vaidade und grinste teuflisch, Covardia verzog das Gesicht und begann zu schwitzen.
„Covardia, solltest du noch mal mein Zimmer betreten, dann werde ich dich töten.“
Covardia lachte laut auf, die Neulinge schritten zurück und beobachteten das Geschehen.
„Solange Lord Mignon nicht hier ist, bin ich der Boss hier. Das solltest du aber wissen. Und du würdest mich wirklich töten, wenn ich dein Zimmer betrete?“ fragte Covardia und kicherte weiter.
„Betrete mein Zimmer, dann wirst du sehen ob ich dich töte“ meinte Vaidade, drehte sich um und verließ die Umkleidekabinen.
Covardia sah Vaidade hinterher, er wischte sich den Schweiß von der Stirn und drehte sich wieder zu den Neulingen um.
Als Vaidade sich in der Kantine hinsetzen wollte, sprang Musculo auf:
„JAKE IST TOT!“
Vaidade verpasste Musculo eine Ohrfeige. Musculo setzte sich wieder hin und sah den Boden an.
„Das habe ich mir denken können. Er war immer schon schwach. Wer?“ sagte Vaidade, verschränkte seine Arme und schloss seine Augen.
„Chris Randel und Joel Brown.“
Vaidade öffnete wieder seine Augen, bei dem Namen Randel. Er wusste natürlich, dass sich Chris eines Tages einmischen würde. Aber, dass er seinen Cousin tötet, das hätte Vaidade nicht glauben können.
Musculo und Vaidade gingen in ihre Zimmer, sie bereiteten sich auf den nächsten großen Kampf vor. Bevor sie die 5 Teile des Edelsteines suchen, mussten sie vorher noch Chris Randel und Joel Brown beseitigen.
Hogwarts hatte sich in den letzten 3 Wochen verändert. Die Schüler hatten nun mehr Unterrichtsstunden. Außerdem mussten Schüler aus der 6.Klasse und 7.Klasse arbeiten gehen. Jeder musste seinen Traumjob ausüben. Michael Svoboda arbeitete in Gringotts. Es war immer schon sein Traum gewesen in dieser Bank zu arbeiten. Natürlich wollten die Kobolde nicht mit den Menschen zusammenarbeiten, aber seit Mario Hofman Minister ist, hatte sich vieles verändert. Marko Randel weigerte sich arbeiten zu gehen. Er fand diese Idee schrecklich und schlecht. Rayk King, der neue Schulleiter, verpasste ihm 3 Monate Nachsitzen und zur Strafe musste er in der Nocturngasse arbeiten. Natasha Cortez versuchte den Schulleiter zu überreden, ihn nicht dort hinzuschicken, aber er ignorierte sie.
Eli Strobolz wurde vom Posten den Stellvertretenden Schulleiters enthoben. Er unterrichtete aber weiterhin Muggelkunde. Simon Terra übernahm nun seinen Posten.
Einige Schüler wussten, dass das Zaubereiministerium Hogwarts unter Kontrolle haben wollte. Selbst zu der Zeit von Dumbledore versuchten sie die Schule unter ihrer Kontrolle zu bringen, aber Dumbledore konnte das verhindern. Chris Randel wehrte sich ebenfalls dagegen, doch am Ende brachte es nichts. Mario Hofman feuerte ihn und Rayk King durfte den Posten des Schulleiters übernehmen.
Joel Brown saß in der großen Halle, gleich neben Sirius. Er hatte in den letzten Wochen keinen Appetit mehr. Seit Chris gefeuert wurde, waren viele Schüler enttäuscht, traurig…Natürlich hofften alle, dass er eines Tages zurückkehren würde, doch so wie es aussah, würde Rayk King nun für immer die Schulleitung übernehmen. Simon Terra ging am Slytherintisch vorbei, er legte einen Brief vor Joels Nase hin und ging weiter. Joel sah Simon Terra hinterher, er drehte sich um und nickte ihm zu. Joel öffnete den Brief.
Lieber Joel,
ich brauche deine Hilfe. Zwei weitere Zauberer werden bald im blauen Garten eintreffen. Ich warte dort. Du musst Hexen und Zauberer zusammentrommeln. Jeder, der helfen will, soll kommen.
Liebe Grüße,
CR
Joel las den Brief erneut durch, er nickte dann entschlossen und sah hinüber zu Marko. Er las gerade den neuesten Zeitungsartikel durch:
CHRIS RANDEL, MÖRDER VON JAKE RANDEL?
Jake Randel, Minister vor Mario Hofman, wurde vor 3 Wochen ermordet. Das Ministerium geht davon aus, dass Chris Randel der Mörder sei. Man konnte Jake Randels Zauberstab nicht ausfindig machen. Man vermutet, dass Chris Randel ihn gestohlen hat. Ist Chris Randel ein Verbrecher?
….
Joel wusste welchen Artikel Marko gerade durchlas. Er selbst kannte diesen bereits und war enttäuscht. Jeder war enttäuscht. Joel verließ die große Halle.
Chris stand mitten im blauen Garten und wartete auf die „Gäste“. Er wusste, dass sie bald eintreffen würden. Er hatte natürlich die neuen Artikel des Tagespropheten gelesen. Jetzt war er ein Flüchtling, er musste sich verstecken. Sollten die Auroren ihn erwischen, so müsste er nach Askaban gehen und das für immer. Der Kuss des Dementors wartete auf ihn…
Joel tauchte auf, das Amulett hatte ihn erneut hier her geführt. In den letzten 3 Wochen hatte er es geschafft, das Amulett unter Kontrolle zu bekommen. Nicht jeder würde so etwas schaffen…
Donatello van Geuden folgte dem kleinen Vampirjungen. Als Chris den Lehrer für Zaubertränke sah, erinnerte er sich an Madam Sulzer. Sie starb, weil ihre Zeit gekommen war. Sie hatte einen wichtigen Brief hinterlassen und er hatte ihn verbrannt. Donatello interessierte sich aber nicht mehr für die Edelsteine.
Sie stellten sich neben Chris hin und warteten gemeinsam auf den neuen Feind.
Vaidade und Musculo tauchten vor der kleinen Gruppe auf, sie verschränkten ihre Arme vor der Brust und grinsten breit.
Donatello zog sofort seinen Zauberstab hervor, genauso wie Chris und Joel. Musculo hörte auf zu grinsen und setzte eine ernste Miene auf.
„Vaidade und Musculo… Ihr werdet niemals die Edelsteine finden“ meinte Chris.
„HA! Du wirst schon sprechen, du elender Wurm, DU!“ sagte Musculo und zeigte mit dem Zeigerfinger auf Chris, Vaidade hob die Hand und verpasste Musculo eine Ohrfeige.
„Sei nicht lächerlich. Dein Cousin hat gute Arbeit geleistet, aber leider fehlt uns noch eine Information. Wo ist der erste Edelstein?“ fragte Vaidade.
Joel beobachtete die mächtigen Zauberer, er wollte auf keinen Fall fliehen. Nein, er blieb entschlossen neben Chris Randel stehen.
„Nein“ sagte Chris ernst.
Vaidade schüttelte leicht den Kopf und sah zu Musculo, der bereits nervös wurde.
„Quetsch es aus ihm heraus“ befahl Vaidade seinem alten Mentor.
Musculo nickte leicht, und lachte dann laut auf.
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