
von Lord Marijo
Parazitismo machte die Augen auf und setzte sich auf. Er sah sich um. Nach einer Weile stand er auf und ging wie ein Betrunkener die Treppen hinunter. In der Zelle fand er den toten Betrayel, vor dem Zimmer seines Meisters fand er die Leiche von Geant. Als er das Hauptquartier verließ und in Richtung Dschungel ging, fand er die Überreste von Rayo. Er setzte sich hin und sah zum Himmel. Plötzlich schrie er laut auf, sein Herz schmerzte…
Donatello und die anderen näherten sich einem See. Hier duellierten sich Vaidade und Cambiante. Joel konnte sich noch gut daran erinnern, als sie am Ufer Halt machten. Vaidade legte sich hin. Die Nacht war kalt.
Die Kinder und Vaidade schliefen, Donatello hielt Ausschau nach Feinden.
Als die Sonne aufging, machte Joel sofort seine Augen auf, er setzte sich auf und sah zu Donatello. Er lächelte leicht und sah dann wieder zum See. Das Wasser was ruhig, aber gefährlich für Joel.
Kathleen öffnete nun ebenfalls ihre Augen und sah Joel an. Sie konnte spüren, dass ihm etwas beschäftigte, und sie wusste, dass er noch nicht darüber reden konnte. Er griff in seine Hosentasche und nahm den Beutel heraus. Er spürte die wunderschönen blauen Edelsteine in seiner linken Hand.
Wie kann so etwas kleines nur so viel Chaos anrichten? , dachte er und schĂĽttelte leicht den Kopf.
Es fing an zu regnen. Der Regen wurde immer stärker. Blitze schlugen in ganz China ein. Das Gewitter wurde immer stärker.
Donatello weckte Marko und Vaidade auf, sie mussten sofort verschwinden.
Froid Mignon tauchte vor seinem Hauptquartier in China auf, er sah den zerstörten Eingang und knurrte immer lauter. Er betrat sein Hauptquartier. Vieles war zerstört, er entdeckte die Leichen seiner Diener. Er hatte sie ausgebildet, und jetzt waren sie alle tot.
„MEISTER! Sie haben uns überrascht…Und die Edelsteine haben sie mitgenommen…“ sagte Parazitismo von hinten, Lord Mignon drehte sich um und packte ihn am Hals.
„Wer war das?“ fragte er seinen Diener, doch er schüttelte den Kopf.
Ja, er wusste, dass er keine Ahnung hatte.
Das Gewitter wurde immer stärker und Parazitismo´ s Herz schmerzte erneut. Ja, er bekam Angst. Mignon schleuderte seinen stärksten Diener gegen die Wand, sein Herz explodierte… Parazitismo war tot.
Er verlieĂź sein Hauptquartier.
Nun stand er da.
Ganz alleine. Ja, er würde sich an alle rächen, die es gewagt haben, seine Edelsteine zu stehlen.
Er schrie laut auf; das Gewitter wurde noch stärker.
Mignon hielt seinen langen schwarzen Stab fester und versuchte seine Feinde aufzuspĂĽren. Seine Pupillen wurden kleiner, er hatte sie.
Vaidade, Marko, Joel, Kathleen und Donatello blieben abrupt stehen, als sie einen Schrei hörten. Wer war das?
„Mignon“ murmelte Vaidade.
Joel und die anderen zuckten bei diesem Namen zusammen.
Natasha Randel saĂź auf der Couch und trank einen Tee, zusammen mit Eli. Sie machte sich um ihren Mann sorgen. Ja, um ihren liebevollen Ehemann, Chris.
Sie wünschte sich nur eines: Chris sollte neben ihre sitzen, sie umarmen. Eli legte eine Hand auf ihre Schulter. Er machte sich ebenfalls Sorgen. Chris und die anderen waren in großer Gefahr…
„Gib mir meinen Zauberstab, Junge! Wir müssen gemeinsam gegen Mignon kämpfen! Er ist viel zu mächtig!“ sagte Vaidade, doch Marko schüttelte den Kopf und weigerte sich den Zauberstab wieder herzugeben.
Donatello musste die Kinder solange schützen, bis Verstärkung eintraf. Würde er solange durchhalten? Ja, dachte er.
Kathleen sah sich am Ufer um. Sie drehte sich um und sag ihn…Kathleen zitterte am ganzen Körper und hob ihre Hand. Die anderen drehten sich ebenfalls um und hörten für ein paar Sekunden auf zu atmen.
Froid Mignon!
Er hielt in seiner rechten Hand seinen langen schwarzen Stab, mit dem Drachenkopf.
„Ihr habt es also tatsächlich geschafft, mich reinzulegen. Respekt“ sagte Froid Mignon und ging einen Schritt weiter.
Joel fletschte die Zähne, er stellte sich vor Kathleen.
„Man hat mich noch nie reingelegt. Seit ihr Bengel hier aufgetaucht seid, lief alles schief. Aber keine Angst. Ihr werdet schnell sterben“ meinte Mignon und kicherte.
Donatello stellte sich vor die Kinder, er hielt seinen Zauberstab bereit.
Mignon schrie laut auf, ein Blitz schlug ein und er verschwand. Donatello schritt zurück, doch Mignon stand bereits vor ihm. Er lächelte ihn an und schlug mit seinem Stab in seinen Bauch. Donatello spuckte Blut aus und fiel auf die Knie. Mignon holte mit dem Stab aus und schlug Donatello zu Boden. Dann zog er seinen Zauberstab und richtete diesen auf Kathleen. Sie versuchte ihren schnell zu ziehen, doch sie wurden durch die Luft geschleudert und landete im Wasser.
Mignon packte Joel am Hals und warf ihn zu Boden, dann trat er ihn kräftig in den Bauch.
„Expelliarmus!“
Mignon wehrte den Fluch mit seinem Stab ab. Er lachte laut auf und schlug Marko den Zauberstab aus der Hand. Marko hob seine Hände. Er flog gegen einen Baum.
Vaidade zitterte leicht, er konnte nicht glauben, was er hier sah. War Mignon tatsächlich so stark?
„Vaidade, mein alter Freund. Du hast mich verraten. Dich werde ich zuerst töten“ sagte Mignon und holte mit dem Stab aus.
Marko warf Vaidade´ s Zauberstab in dessen Richtung; Vaidade fing ihn auf und schleuderte Froid Mignon nach hinten, aber er landete auf den Füßen und setzte eine böse Miene auf.
Es regnete immer noch sehr stark.
Mignon ging langsam auf Vaidade zu und lächelte nun leicht. Er wollte noch ein wenig spielen, bevor er den Verräter tötet.
„Betrayel hat seinen Auftrag erledigt. Er hat mich befreit“ erwähnte Vaidade, und Mignon blieb stehen.
Mignon wusste, dass Betrayel eines Tages sein Reich verraten würde. Aber, dass er Vaidade befreien würde, hätte er niemals geglaubt. Er lächelte weiter und ging weiter auf den Verräter zu.
„Stupor!“
Der Fluch prallte am schwarzen Stab ab, er flog auf Marko zu. Donatello sprang dazwischen und wehrte den Fluch ab. Marko sah zu Donatello auf, dieser nickte ihm zu.
Mignon machte eine kurze Drehung, dann warf er seinen Stab auf Donatello, dieser versuchte ihn zu zerstören, doch er wehrte jeden Zauber ab. Der Stab landete vor Donatello und eine große Explosion schleuderte Donatello und Marko nach hinten. Mignon zog seinen Zauberstab.
„Avada Kedavra!“ rief Lord Mignon, der grüne Blitz sauste auf Donatello.
Plötzlich löste sich der grüne Blitz auf. Mignon hob eine Augenbraue und sah sich verwirrt um.
Sirius Godric Riddle richtete seinen Zauberstab auf Froid Mignon und lächelte leicht.
„Angeber“ sagte Mignon.
Der Stab flog zurĂĽck zu Mignon, der Lord lief auf den kleinen Riddle zu.
Joel stand wieder auf und suchte nach Kathleen. Er suchte und suchte nach ihr doch sie war nirgends zu sehen.
Eine nasse Hand berĂĽhrte seine Schulter: Cambiante.
Er zuckte zusammen. Cambiante legte Kathleen auf den Boden und lächelte das Mädchen an.
Ein blauer Blitz flog an Sirius Kopf vorbei, dann schoss ein roter Blitz an Mignon´ s Kopf vorbei. Sein Stab leuchtete grün und schoss eine grüne Kugel auf den Jungen ab.
„Protego!“ rief Sirius, die grüne Kugel wurde abgewehrt, allerdings flog er nach hinten.
Mignon lachte.
Sirius stand wieder auf. Kathleen hustete, sie öffnete ihre Augen und sah Joel an. Dann setzte sie sich auf und sah Froid Mignon an, den neuen Feind.
„Ich werde euch alle miteinander vernichten. Niemand wird mich daran hindern, meinen größten Traum zu verwirklichen. NIEMAND!“ sagte Mignon und streckte seinen schwarzen Stab aus.
3 grĂĽne Kugelnschoss sie ab. Eine auf Vaidade, die zweite auf Donatello und die dritte auf Sirius. Vaidade wehrte die Kugel mit seinem Schutzschild ab, doch er fiel nach hinten. Donatello wurde getroffen, er wurde nach hinten geschleudert. Sirius fiel ebenfalls nach hinten, als er die grĂĽne Kugel abwehrte.
Cambiante stieĂź einen lauten Schrei aus, Mignon drehte sich zu seiner alten Dienerin um und kicherte.
„Ich lasse nicht zu, dass ihr sie tötet, Meister“ sagte sie mit ernster Stimme und ging auf ihren Meister zu.
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