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Fanfiction

Mondscheinliebe - Ein neues Jahr

von cherry blossom

Ein neues Jahr

Tonks schloss ihre Augen und rannte los. Ein merkwürdiges Gefühl durchströmte sie und sie öffnete ihre Augen. Vor ihr stand eine große,atemberaubende Lok in lackiertem, strahlendem Rot. Hinter ihr erschienen weitere Schüler und deren Eltern. Auf dem Bahnsteig war ein heilloses Durcheinander, wie jedes Jahr. Tonks liebte es sehr. Es hieß, dass nun endlich die Schule wieder beginnen würde und sie auch ihre Freunde wiedertreffen würde. Langsam schob sie ihren Wagen vor sich her, auf dem sich ihr Kauz Jelly heftigst beschwerte und ihre Koffer hin und her rüttelten. „Nymphadora, bitte warte doch auf uns.“ rief eine Stimme hinter ihr ihr zu. „Jaaa, aber nur, wenn du mich nicht mehr so nennst.“ Es war ihre Mutter gewesen. Kein anderer nannte sie sonst bei ihrem Namen. „Nymphadora“ war einfach ein schrecklicher Name und würde es auch immer bleiben. Ihren Freunden hatte sie unmissverständlich klar gemacht, dass, sobald sie einer so nennen würde, etwas Schreckliches passieren würde. Die letzten sechs Jahre hatten sie sich auch gut daran gehalten, niemand war zu Schaden gekommen, bis auf einen kleiner Gryffindor, der es unbedingt ausprobieren wollte, als er es mitbekam und dafür prompt die Quittung kassierte. Er lag danach noch ein paar Wochen im Krankenflügel, da Tonks ihm sämtliche Stimmbänder stumm gelegt hatte und er nicht mehr reden konnte. Aber das war Vergangenheit und Tonks hatte sich damit abgefunden, auch die sechs Wochen nachsitzen hatte sie gut überstanden. „Kind,warum musst du denn immer so rennen? Wir haben doch noch Zeit.“ schnaufte ihre Mutter, die sie nun endlich gemeinsam mit Tonks' Vater eingeholt hatte. „Lass sie doch. Ich war damals genauso.“ Tonks lächelte ihrem Vater zu, wenigstens einer, der sie verstand. Zumindest ein bisschen.
Der Trubel am Bahngleis nahm zu. Immer mehr Schüler strömten herbei und riefen über den ganzen Steig, nur um Freunde zu finden. Tonks wusste,dass es unmöglich war und schaute sich deswegen nur um. Aber auch so war es nicht leicht. Sie war nicht die Größte und auch auf Zehenspitzen konnte sie ihre beste Freundin nicht erkennen. „Dad, kannst du Julie sehen?“ fragte sie ihren Vater mit angespannter Stimme, während sie weiterhin auf Zehenspitzen den Bahnhof absuchte. So viele Köpfe, und keiner gehörte zu ihrer besten Freundin. „Tut mir Leid, Dora. Aber es ist einfach zu voll. Im Zug wirst du sie bestimmt finden.“ „Ich möchte sie aber jetzt schon sehen“ dachte sie sich. Doch ihr Vater hatte leider Recht, es waren einfach zu viele verschiedene Leute. Sie schob ihren Wagen vorsichtig in Richtung des Gepäckwagons. Darauf bedacht, ja niemanden zu verletzen. Auf dem Rückweg sah sie, dass sich ihre Eltern mit mehreren Leuten unterhielten. Neugierig kam sie näher und erkannte Julies Eltern. Sie selbst schien nicht bei ihnen zu sein. „Hi Sarah.“, begrüßte sie die groß gewachsene, schlanke Frau mit den langen dunkelbraunen Haaren. Sarah war sehr hübsch. Ihr Alter sah man ihr nicht an. Nur kleine Fältchen an ihren Augen konnten es bei genauerem Hinsehen verraten. Doch das tat ihrer Schönheit keinen Abbruch. „Wo ist denn Julie?“ fragte Tonks mit leicht Besorgnis erregender Stimme. „Sie kommt doch,oder?“ Sarah drehte sich zu Tonks. „ Hi Dora.“ sagte sie und lächelte dabei. „Natürlich. Sie bringt nur schnell ihr Gepäck in den Wagon. Eigentlich hättet ihr euch sehen sollen.“ Sie schien kurz zu überlegen. „Sie wird bestimmt gleich wieder da sein.“ endete sie und drehte sich wieder Tonks' Eltern zu. Tonks hörte nur mit halbem Ohr dem Gespräch zwischen ihren und Julies Eltern zu. Es ging um deren Arbeit und wie es sonst so lief. Belangloses Zeug, wie immer. Sie fragte sich,wo Julie nur so lange stecken konnte und gerade als sie ihr entgegen laufen wollte, rief hinter ihr jemand ihren Namen. „Tonks.“ Sie drehte sich um und sah Julie auf sie zu rennen. Ein Strahlen bildete sich auf ihrem Gesicht. Zu lange hatte sie Julie nicht mehr gesehen. Sie selbst war mit ihren Eltern vier Wochen in Kanada gewesen und Julie mit ihrer drei Wochen in Rumänien, Drachen beobachten. Die beiden Mädchen fielen sich stürmisch um den Hals, so dass sie sich fast gegenseitig umwarfen. Beide lachten und drückten sich erneut. „Es ist toll dich wiederzusehen.“ sagte Julie und legte Tonks einen Arm um die Hüfte. „Finde ich auch. Sechs Wochen sind viel zu lang.“ Sie liefen zurück zu ihren Eltern, die das Ganze mit einem Lächeln im Gesicht verfolgt hatten. „Na Julie, schöne Ferien verbracht?“ , war die erste Frage von Tonks Mutter. „Oh ja. Sehr sogar. Die Drachen waren einfach nur atemberaubend toll. Ich hätte sie ewig beobachten können. In den Osterferien darf ich dort ein 10- tägiges Praktikum absolvieren. Es ist eine tolle Chance, die ich unbedingt nutzen muss.“ Während Julie dies erzählte, strahlten ihre Augen und sie blühte richtig auf. So weh es auch tat mit anzuhören, dass Julie nach diesem Jahr nach Rumänien ging, so schön war es doch auch zu sehen, wie sie sich freute und sich ihren Traum erfüllen konnte. Tonks unterstütze sie darin voll und ganz, genauso wie es Julie bei ihr tat. Wäre sie nicht gewesen, hätte Tonks den Traum von einem Beruf als Auror schon längst aufgegeben. Sie freute sich mit ihrer Freundin und drückte sie sanft. „Das hört sich echt klasse an. Ich wünsche dir viel Glück.“, meinte Tonks' Vater zu ihr. „Julie, ich denke, es wird Zeit. Der Zug fährt bald ab und ein Abteil haben wir auch noch nicht gefunden.“ sagte Tonks in die Runde. Julie gab ihren Eltern einen Kuss und umarmte Tonks' Mutter. Deren Vater reichte sie die Hand. Auch Tonks verabschiedete sich von allen und gemeinsam stiegen sie in den Zug. „Das letzte Mal. Schon ein komisches Gefühl, oder?“ sagte Julie in einem wehmütigen Ton zu Tonks, während sie sich durch die engen Gänge des Express' quetschten. „Ja, da hast du wohl Recht.“ Die Mädchen kamen an einer leeren Kabine vorbei und Tonks öffnete die Türe. Julie schlüpfte hindurch und Tonks schloss sie wieder. Im Abteil war es ruhiger. Die lauten Stimmen der Schüler waren hier drin nur als ein dumpfes Geräusch zu vernehmen. Entspannt ließen sich die beiden in die Sitze fallen. Diese waren aus altem Stoff gefertigt. Sie waren grünlich und schon durchgesessen. Tonks hatte keine Ahnung, wie alt diese Sitze waren und wie viele Schüler sie schon hatten ertragen müssen. Umso länger sie darüber nachdachte, desto weniger wollte sie es wissen. Draußen auf dem Bahnsteig war es leerer geworden und sie konnte nun gut ihre und Julies Eltern sehen. Diese erspähten sie nun auch und winkten. Mit einem Lächeln winkten Tonks und Julie zurück. Es ertönte ein Pfeifen. „Es geht los.“ Der Schaffner forderte nun auch die letzten Schüler auf, sich nun in den Zug zu begeben. Kurze Zeit später rollte er an. Julie und Tonks winkten wie die meisten Kinder aus den Fenstern ihren Familien zu. Viele schrien Dinge wie „Ich hab dich lieb.“ „Ich schreib dir.“ oder „Wir sehen uns an Weihnachten.“ zu ihren Müttern, von denen die meisten ein Taschentuch in der Hand hielten und in den Armen ihrer Männer lagen. Der Zug verließ King's Cross und das siebte und letzte Schuljahr hatte nun endgültig begonnen.
Mittlerweile war es auf dem Gang ruhig geworden. Die meisten Schüler hatten ein Abteil und ihre Freunde gefunden, nur wenige irrten noch umher. Tonks lehnte an den alten Sitzen des Zuges und dachte nach. Draußen fing es an zu regnen. Leise prasselten Regentropfen gegen die Fensterscheibe und bahnten sich langsam eine Weg die Scheibe hinunter. Die Landschaft war nur schemenhaft durch den Wolkeneinbruch zu sehen. Tonks dachte an ihr bevorstehendes, an ihr letztes Jahr. Ihre gesamte Zukunft würde davon abhängen. Sie war nie besonders schlecht gewesen,der Überflieger schlechthin war sie allerdings auch nicht. Sie musste etwas dafür tun, dass wusste sie. Sie brauchte in allen Fächern mindestens ein „Erwartungen übertroffen“, sonst konnte sie ihren Wunsch Auror zu werden vergessen. Über die Hälfte der Fahrt hatten sie schon hinter sich gebracht. Julie hatte sich wie eine Katze zusammengerollt und schlief mit ihrem Kopf auf Tonks' Schoß. Vor ihr ihre Katze Finja. Tonks schaute die beiden an. Es sah zu süß aus. Schade, dass sie keinen Foto zur Hand hatte. Es wäre ein Bild wert gewesen. Tonks blickte den Rest der Fahrt über hinaus. Die Landschaft konnte sie kaum noch erkennen. Es war nun dunkel geworden und durch den starken Regen, der immer noch tobte, war die Sicht verdunkelt. An ihrer Tür klopfte es leise, die Frau mit dem Süßigkeitenwagen war vorbeigekommen. Auf ihre Frage, ob sie denn etwas wolle, schüttelte Tonks leicht mit dem Kopf und schaute wieder zum Fenster. Nach nur kurzer Zeit hörte man den Zugführer sagen, dass sie in wenigen Minuten in Hogsmeade ankommen würden. Sanft rüttelte Tonks Julie wach. Finja sprang hinunter und legte sich gegenüber auf die andere Sitzbank. Julie blinzelte und rieb sich die Augen. „Wir sind gleich da. Wir sollten uns wohl unsere Umhänge anziehen.“Kaum hatten sie ihre Umhänge über gezogen und ihre restlichen Sachen in ihren Taschen verstaut, hielt der Zug an und die Schülerschar trat aus dem Zug. Hinaus in ein neues Jahr voller Erlebnisse.


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