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Fanfiction

Mondscheinliebe - Vertretung bei Snape

von cherry blossom

So, nach langer Zeit hier mal wieder ein Teil von meiner FF.
ich hoffe, ich habe nicht alle meine Leser durch die lange Zeit vergrault....
In diesem Chap musste ich leider viel auf J.K.R. zurückgehen. Es wird wohl die meisten ein wenig an den dritten Band erinnern. Aber ich brauchte das für die Story. Aber die nachfolgenden Kapitel sind so ziemlich alle ganz frei^^
Viel Spaß ;)
______________________________________________
Vertretung bei Snape


Seit drei Wochen war Tonks nun bereits wieder in Hogwarts.
In dieser Zeit waren keine allzu großen Ereignisse geschehen, wenn man von denen der ersten Tage absah. Tonks hatte ihre Stunden des Nachsitzens ohne größere Verluste hinter sich gebracht, nur hatte Hufflepuff danach zwanzig Punkte weniger, da Dora es sich nicht nehmen ließ, Snape zu provozieren. Die Quittung dafür hatte sie schnell zu spüren bekommen.
In Verteidigung war ebenfalls alles in Ordnung, doch Tonks blieb weiterhin sehr ruhig und sobald sie Lupin begegnete, spürte sie seine Blicke wieder auf sich ruhen, deswegen packte sie Julie immer und lief schnell an ihm vorbei. Diese schaute dann immer sehr verwirrt und grüßte Lupin schnell im Vorbeigehen. „Lass das.“, fauchte Tonks sie dann immer an. „Aber es ist doch unser Lehrer.“ verteidigte sich Julie. „Egal.“ Doras Haare, die sich kurzzeitig leicht rot gefärbt hatten, wurden allmählich wieder lila.
Die Tage schlichen dahin, die Schüler genossen die letzten Sonnenstrahlen, bevor der Herbst endgültig hereinbrechen würde. Tonks saß am See, gemeinsam mit Julie, die gelehnt an einen Baum ihre Augen geschlossen hatte und so tat, als ob sie schlief. „Morgen ist Vollmond.“
„Weiter?“, fragte Tonks verdutzt. Wie kam Julie denn wieder auf so etwas? „Und weiter? Hast du Dumbledore nicht gehört?“, Dora strengte ihre grauen Zellen an, doch es machte nirgends klick. Julie verdrehte die Augen und seufzte. „Mich würde es nur zu oft interessieren, wo du manchmal mit deinen Gedanken bist.“ Julie sah Tonks neugierig an, doch diese sah sie nur fragend an, tat so, als wüsste sie nicht, dass Julie jetzt gerne eine Antwort von ihr gehört hätte. „Na, Dumbledore hat doch gesagt, dass wir an Vollmondnächten in unseren Schlafräumen bleiben sollen. Erinnerst du dich nicht?“ „Doch, aber nur wage.“, gab Tonks zurück.
Den Rest des Tages blieben sie am See, machten Hausaufgaben und dachten über ihre Zukunft nach. „Und du machst in den Osterferien ein Praktikum in Rumänien?“ fragte Dora Julie. Bei dem Gedanken wurde Tonks anders. Ihre Freundin so weit entfernt von sich zu wissen, behagte ihr gar nicht. Auch machte es sie traurig. Sie hatten in diesen sieben Jahren so viel zusammen erlebt und Dora hatte gedacht, dass es nach ihrer Schulzeit erst so richtig los gehen würde. Aber Julies Zukunft lag in Rumänien, dass musste sie einsehen und sie freute sich auch für ihre Freundin, sehr sogar, doch eine gewisse Traurigkeit war nun mal nicht zu verbergen.
„Oh ja.“ Julie war sofort Feuer und Flamme, ihre Augen strahlten und sie begann wie ein Wasserfall zu erzählen. Tonks lächelte. Julie war so glücklich, da konnte sie nur schlecht traurig sein, und doch war sie es. „Oh Dora. Das wird so toll. Du musst mich dann mal besuchen kommen. So oft es geht, ja?“ Julie wurde plötzlich ernst. „Bitte, du musst es versprechen. Und ich möchte auch jede Woche, ach Quatsch, jeden Tag einen Brief über deine Ausbildung lesen. Ja?“ Tonks schaut ihr in die Augen, beugte sich nach vorn und nahm ihre beste Freundin in den Arm. „Natürlich. Jeden Tag einen Brief. Jeden Monat ein Besuch.“ Sie drückte ihre Freundin fest und bemerkte, wie diese leise schluchzte. Auch Tonks liefen kleine Tränen die Wangen hinunter.
Sie ließ Julie los und wischte mit ihrem Handrücken ihre Tränen von den Wangen. „Wir werden uns nicht aus den Augen verlieren.“ Tonks lächelte. „Genießen wir die Zeit, die wir noch haben. Komm.“ Sie streckte Julie eine Hand hin und zog sie auf die Beine. „Okay.“ Julie schnäuzte sich die Nase, dann gingen sie gemeinsam nach oben, Richtung Hogwarts.
Im Klassenzimmer war die Stimmung noch ausgelassen. Jeden Moment musste zwar Professor Lupin hereinkommen, doch das störte die wenigsten Schüler. Sie hatten das Gefühl, als würde Lupin es selbst gefallen und machten sich so keine Sorgen. Doch plötzlich knallte die Tür des Klassenzimmers zu, die Fensterläden ebenso und die kleinen Papierflieger, die bis eben munter ihre Kreise durch die Lüfte gezogen hatten, verbrannten und stießen einen letzten, qualvollen Schrei aus.
Verängstigt blickten die Schüler sich um. Snape war erschienen. Verblüfft sahen sich die Schüler an und tuschelten. „Ruhe.“, sagte Snape in seinem gewohnt bissigen und kühlen Ton. Schlagartig verstummten die Schüler, richteten sich auf und schauten nach vorn. Snape stand dort und blickte durch die Klasse. Ab und zu blieben seine Augen bei einem Schüler haften, der seinen Blick beschämt und verängstigt von ihm abwandte. Snape verdrehte die Augen und spottete über die gesamte Schülerschar, was für Flaschen sie doch wären, es nicht würdig wären, Zauberer und Hexen zu sein, geschweige denn überhaupt zu existieren.
Im Unterricht sagte keiner ein Wort mehr. Jeder konzentrierte sich auf seine Aufgabe, die er zu erledigen hatte. Nur Tonks starrte an die Decke und träumte. „Na, sind wir schon fertig, Miss Tonks?“ Snape war an Doras Tisch aufgekreuzt und hatte sie in ihren Tagträumen gestört, dafür hätte sie ihm am liebsten einen Schockzauber aufgehalst, doch das konnte sie ihrem Haus nicht antun, noch dazu war sie Vertrauensschülerin, was sie in diesem Moment doch eigentlich gerne vergessen hätte. „Nein.“, brummelte sie und senkte ihren Blick auf ihr Blatt Pergament, als Snape weiter ging.
Am Ende der Stunde ließ Snape ein paar Schüler ihre Ergebnisse vortragen, bewertete sie alle jedoch als grottenschlecht und zog so Hufflepuff und Gryffindor je fünfzig Punkte ab, womit Hufflepuff nun auf dem letzten Platz lag. Als Hausaufgabe trug er ihnen auf, sich mit der Seite 324 in ihrem Buch zu beschäftigen und ein Blatt Pergament darüber zu verfassen. Die ganze Klasse stöhnte und einige schienen entsetzt über das Thema zu sein, doch Tonks hatte keine Lust es jetzt nachzuschlagen, nur um zu wissen, was es war. Das würde sie sowieso noch früh genug erfahren.
Gemeinsam mit Julie schlenderte sie zur Großen Halle und aß dort zu Mittag. Sie bekam nicht viel runter, ihr wurde jetzt schon schlecht, wenn sie daran dachte, wie viel sie für Snape noch schreiben musste. Dora stand auf, gab Julie ein Küsschen auf die Wange und verabschiedete sich. Sie war auf dem Weg in die Bibliothek, als sie McGonagall besorgt mit Dumbledore reden hörte. Doch die beiden flüsterten und so konnte sie nicht viel verstehen. Es schien um etwas Geheimes zu gehen, sie wollte schon weiter gehen, als plötzlich der Name Remus fiel. Den Fuß noch erhoben, um ihn auf die Treppenstufe abzusetzen und die Hand bereits auf dem Geländer, blieb sie stehen. Ihre Ohren strengte sie an, um so viel wie möglich zu hören. Doch leider bekam sie nur Fetzen mit. Remus...Unfall...schrecklich...zu spät...der Trank...so kann es nicht weiter gehen...
Plötzlich schauten Professor Dumbledore und McGonagall Dora an, diese grinste nur, wünschte einen guten Mittag und rannte schnell die Stufen zur Bibliothek hinauf.
Die Bibliothek war bereits gut besucht, obwohl Tonks gleich nach dem Essen gegangen war und auf jegliches Geschwätz verzichtet hatte. Sie durchschritt die hohen Reihen der Bücherregale, viele davon bestimmt vier Meter hoch und setzte sich an einen freien Platz. Sie kramte in ihrer Schultasche nach dem richtigen Buch, zog es heraus und schlug es auf. Gelangweilt legte sie ihr Kinn auf ihre aufgestützte Hand und suchte nach der richtigen Seite. Als sie diese gefunden hatte, konnte sie es nicht glauben und überprüfte noch einmal die Zahl, die sie sich aufgeschrieben hatte. Sie stimmte. Das konnte nicht sein. Das Thema hatten sie bereits vor drei, oder vier Jahren durchgenommen. Wieso also holte es Snape nun wieder zum Vorschein? Soweit Tonks wusste, war es auch gar nicht im Lehrbuch der Klasse Sieben enthalten.
Kopfschüttelnd begann sie den Artikel zu lesen.

Der Werwolf
Der Begriff setzt sich aus Wer, aus dem Althochdeutschen, was soviel wie Mann bedeutet, und Wolf zusammen. Werwolf wird man, indem man von einem anderem gebissen wird, jedoch nur, wenn er in der Werwolfgestalt auftritt.
Zu jedem Vollmond, also ein Mal im Monat, werden diese Menschen zu Werwölfen. Im Gegensatz zu Animagi, die ihre Gestalt beliebig ändern können, sind Werwölfe an den Mond gebunden.
Es gibt spezielle Tränke, die die Gefahr, die von diesen Kreaturen unweigerlich ausgehen, verringert, doch muss dieser sehr regelmäßig eingenommen werden. [...]


Umso mehr Tonks las, desto interessierter wurde sie und als sie schließlich aufhörte, war die Bibliothek nur noch mit wenigen Schülern besetzt und draußen dunkel. In weiter Ferne konnte man noch die Sonne erkennen, die sich langsam zu verabschieden schien. Der Mond war schon aufgegangen und Tonks bemerkte, dass es Vollmond war, wie Julie ihr bereits gesagt hatte.
Sie schaute ihn an. Es war ein wundervoller Anblick. Den Mond über dem See zu sehen, in dem er sich spiegelte. „Mädchen,komm. Ich möchte abschließen“.
Tonks packte schnell ihre Sachen zusammen und verließ gemeinsam mit Madam Pince, der Bibliothekarin, die Bibliothek. Sie wünschte ihr eine gute Nacht und machte sich auf zum Gemeinschaftsraum der Hufflepuffs. „Kürbispastete“. Die Wand drehte sich und Tonks schlüpfte hinein. Im Gemeinschaftsraum saß keiner mehr bis auf Julie. Sie lag auf dem Sofa, wie eine Katze zusammengerollt und schlief friedlich. Dora lächelte und setzte sich ihr gegenüber auf einen der Sessel. Sie holte ein Blatt Pergament hervor und begann ihren Aufsatz für Snape zu schreiben.

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Kommis?*liebgugg*


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