
von binja
@Draco92 hier kommt die Versöhnung, aber die Probleme sin damit ja noch nicht beendet:-)))
Kapitel 13
Siria merkte wie ihre Hände zu zittern begannen , doch Draco hielt sie weiterhin fest.
„ Dumbledore hat mir alles erzählt..“
„Alles?“ unterbrach Siria ihn mit gepresster Stimme.
„Ja, alles, wer du bist, wer dein Großvater ist....“
„Aber wieso warst du bei Dumbledore, wieso hat er dir alles gesagt, er hat mir doch verboten etwas zu sagen. Ich verstehe gar nichts mehr“
„Warte“, Draco drehte sich um und ging zu einem Schrank. Er holte einige dicken Kissen hervor und warf sie vor dem Kamin auf den Boden. Dann beschwor er ein flackerndes Feuer herauf und ließ sich auf den Kissen davor nieder. Er streckte Siria auffordernd die Hand entgegen. Zögernd setzte sie sich ihm gegenüber.
„Hör zu „ fing Draco an und berichtete ihr alles: Wie er in den Ferien erfahren hatte, daß der dunkle Lord hinter Siria her war, wie sein Vater vorhatte ihn zu benutzen um sie zu verraten, von seinem Plan, der ihm als die einzig mögliche Lösung erschien und davon wie sehr er darunter gelitten hatte ihr so weh zu tun und schließlich von Dumbledore. „Ich konnte es einfach nicht mehr aushalten ohne dich, und da war Dumbledore mein letzte Hoffnung. Es tut mir so leid. Aber ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich konnte nicht zulassen, daß dir etwas passiert, nur deshalb war ich so gemein zu dir. Du musstest mich hassen, auch wenn mich das fast umgebracht hat“ fügte er leiser hinzu.
Siria hatte ihm still zugehört. Jetzt blickte sie prüfend in sein Gesicht. Seine Augen sahen sie ängstlich an und flehten stumm um Verzeihung. „Du hast das alles getan nur um mich zu beschützen?“ Draco nickte.
„Und ich dachte du bist mich leid, ich wäre doch nichts weiter als eine Affäre gewesen.“ Siria liefen die Tränen über das Gesicht. Draco beugte sich schnell vor und nahm ihr Gesicht in seine Hände. „Nein“ flüsterte er heiser,“niemals darfst du denken, du würdest mir nichts bedeuten. Du bist alles für mich, du bist mein Leben.“ Zögernd zog er ihr Gesicht näher an das seine heran. Siria schloss die Augen , als sie seine Lippen auf den ihren spürte. Wie sehr hatte sie sich danach gesehnt. Ihre Hände vergruben sich in Dracos Haaren. Sie wollte ihm so nah sein wie möglich und ihn nie wieder loslassen. All der Kummer der letzten Wochen war vergessen. Draco war hier, bei ihr und alles andere war unwichtig.
Dracos Herz hämmerte in seine Brust. Jetzt erst spürte er wie sehr er Siria wirklich vermisst hatte. Er brauchte ihre Nähe und ihre Wärme wie die Luft zum Atmen. Seine Lippen wanderten begierig über ihren Hals . Siria stöhnte leise auf, als seine Hände vorsichtig unter ihre Bluse glitten und sanft über die nackte Haut an ihrem Rücken strichen.“Ich liebe dich“ flüsterte er kehlig“. Seine Hände umfassten ihre Hüfte und zogen sie auf seinen Schoß. Der Duft und die Wärme ihrer Haut, die er durch den dünnen Stoff ihrer Bluse spüren konnte brachten ihn fast um den Verstand. Noch nie im Leben hatte er eine Frau so sehr begehrt. Doch als Sirias Finger begannen langsam die Knöpfe seines Hemdes zu öffnen hielt er ihre Hände fest. „Bist du dir ganz sicher?“ fragte er eindringlich „Willst du das wirklich?“
„Mehr als alles andere auf der Welt, Draco“. Siria streifte ihm sein jetzt geöffnetes Hemd über die Schultern . Der Anblick seines nackten ,durchtrainierten Oberkörpers ließ ihr einen Schauer über den Rücken laufen. Sanft fuhren ihre Finger über die Konturen seiner Muskeln. Sie fühlte wie Dracos Atmung heftiger wurde und nun öffnete auch er die Knöpfe ihrer Bluse. Er legte seine Hände an ihre Taille und ließ sie über ihren Körper wandern bis zum Verschluss ihres BH´s . Siria schloss für einen Augenblick, fast ängstlich, die Augen als er ihn öffnete. Sie konnte hören wie er scharf die Luft einzog.“Wovor hast du Angst,weißt du nicht wie unglaublich schön du bist?“ Seine Lippen glitten über ihren Hals und die Schultern zu ihrer Brust. Siria meinte ihre Haut stünde in Flammen an den Stellen die seine Lippen berührt hatten .
Draco legte sich zurück auf die Kissen und zog sie mit sich, so das sie auf ihm zu liegen kam . Sein Hände erforschten jedes Stückchen Haut auf ihrem Körper und öffneten schließlich langsam die Knöpfe ihrer Jeans. Siria hatte das Gefühl, der Raum um sie herum würde sich in einem einzigen Wirbel auflösen und es gab nur noch Draco und sie und ihre Gefühle.......
Später lagen beide glücklich unter Dracos Umhang zusammengekuschelt. Sirias Kopf lag auf Dracos Schulter und sie malte mit dem Finger kleine Muster auf seinen Brust. Draco spielte mit ihren Haarsträhnen.
Siria seufzte „Ich wünschte wir könnten hier bleiben, ich will nicht mehr runter ins Schloss zu den anderen. Das hier ist wie in einer anderen Welt zu sein“
Draco lächelte und küsste sie sanft. „ Aber leider können wir nicht ewig in unserer Welt bleiben und da draußen warten viele Schwierigkeiten auf uns. Wir müssen uns überlegen, was wir jetzt tun. Der dunkle Lord wird erfahren wer du bist, wenn er es nicht schon weiß . Er wird mit allen Mitteln versuchen an dich heranzukommen.“
„Hier in der Schule bin ich erst einmal sicher, das hat Dumbledore doch auch gesagt.“
„Du darfst die Schule aber nicht verlassen und....“
Siria lachte leise“Soll ich etwa den Rest meines Lebens hier verbringen ?“
„Nimm das bitte ernst Siria, Du weist was ich meine. Keine Ausflüge nach Hogsmead oder ähnliches“
„Draco bitte, das ist doch albern, an den Hogsmeadwochenenden sind hunderte Schüler im Dorf. Voldemort wird es doch nicht wagen mich da anzugreifen!“
„Draco sah Siria ernst an „Du hast nicht die geringste Ahnung wozu er fähig ist. Ich habe es erlebt, glaub mir er wird einen Weg finden dich zu erwischen sobald du die Mauern der Schule verlässt.“
Siria stütze sich auf ihren Ellenbogen und sah Draco an“Ich weiß, du machst dir Sorge um mich, aber ich habe nicht vor mich weiterhin zu verstecken. Es soll sich keiner mehr in Gefahr bringen,weil er mich beschützen will. Voldemort ist nicht nur eine Gefahr für mich, sondern für alle. Harry hat gesagt, man kann aber nicht immer vor der Gefahr weglaufen, man muss sich ihr stellen, und damit hat er recht. Wir müssen alle zusammenhalte und ihn gemeinsam bekämpfen.Nur so haben wir eine Chance ihn diesmal endgültig zu besiegen “
„Soso, Harry hat das gesagt“ Draco verzog das Gesicht, verkniff sich aber dann doch weiter Bemerkungen. „Vielleicht hast du ja Recht, aber ich bitte dich, Siria, bring dich nicht bewusst in Gefahr. Ich würde es nicht überleben, wenn dir was passiert. Versprich es mir !“
Siria umarmte ihn.“ich verspreche es“ flüsterte sie.
Es dämmerte schon als die beiden Hand in Hand durch die Gänge des Schlosses zurück in ihre Gemeinschaftsräume schlichen. Siria war so glücklich, daß ihr alle Gefahr und Bedrohungen , die draußen lauern mochte im Moment völlig unwichtig erschienen. Leise schlich sie sich in den Schlafsaal , kletterte ins Bett und zog die Vorhänge zu. Lächelnd berührte sie ihre Lippen, die Draco eben noch zum Abschied leidenschaftlich geküsst hatte. Bei dem Gedanken an ihn und seine Hände überall auf ihrem Körper durchlief sie ein wohliger Schauer. Sie drehte sich auf die Seite und schlief , immer noch lächelnd ein.
Draco lag noch lange wach in seinem Bett. Er konnte einfach nicht schlafen. Einerseits war er überglücklich wieder mit Siria zusammen zu sein, andererseits konnte er den Gedanken an seinen Vater und Voldemort nicht verdrängen. An alles das was passieren konnte. Er hatte in der letzten zeit erlebt, wie mächtig Voldemort wieder war und was er alles tat. Er hatte ein ganz ungutes Gefühl, als ob irgendetwas schreckliche passieren würde und dieses Gefühl ließ ihn nicht zur Ruhe kommen. Er stand zum ersten mal auf der anderen Seite und spürte jetzt auch die Angst die sich in einem breitmachte bei dem Gedanken an Voldemort, der diejenigen bedrohte die man liebt.
Am nächsten Morgen erschien Siria reichlich verspätet am Frühstückstisch. Sie hatte es auch gar nicht eilig die anderen zu treffen, vor allem Harry nicht. Hoffentlich ging das ganze Theater jetzt nicht wieder von vorne los. Denn Harrys Meinung von Draco war bestimmt nicht besser geworden, nach dem Vorfall gestern im Quidditchstadion. Bevor sie sich dem Tisch näherte holte sie noch einmal tief Luft und setzte ein möglichst unbeteiligte Miene auf. Die Blicke der drei Freunde richteten sich sofort auf sie. Um Hermines Mundwinkel zuckte es leicht, Ron sah eher neugierig aus und Harry hatte prüfend die Augen zusammengekniffen. Seine Lippe war noch immer etwas geschwollen.“Wo warst du“ seine Stimme klang schärfer als er es wohl beabsichtigt hatte. Siria fühlte sich auch sofort in die Verteidigungsposition gedrängt. Sie zwang sich dennoch ruhig zu bleiben. „Bei Draco“ antwortete sie und sah die anderen herausfordernd an.
„Ha,“ Ron schlug mit der flachen Hand auf den Tisch, „habe ich es doch gewusst“.
Harry blickte leicht säuerlich drein“Hat er sich wieder bei dir einschleimen können? Ich dachte du hättest was gelernt“
„Es ist anders als du denkst Harry.“ ,sie blickte sich um,“ hier drin ist mir zuviel los, lasst uns rausgehen , dann erzähle ich euch alles.“
Die vier zogen sich ihre Mäntel und Schals an und machten sich auf zu einem Spaziergang über die Ländereien. Der Regen hatte aufgehört und ab und zu wagte sich auch die Sonne hervor.
Siria erzählte, was sie alles gestern Abend von Draco erfahren hatte, den Grund für sein Verhalten und von seinem Gespräch mit Dumbledore.“
„Na, das war ja alles sehr edelmütig“, Harrys Stimme klang noch immer etwas skeptisch,“und er hat wirklich mit Dumbledore gesprochen.“
„Ja, das hat er , und der hat ihm soweit vertraut, daß er ihm alles erzählt hat, also könntest du ihm auch etwas vertrauen.“
Harry zuckte mit den Schulter und meinte leise und bedeutungsvoll zu Ron“Dumbledore vertraut auch Snape.....!“
„Na, ich bin auf jeden Fall erstmal froh, daß jetzt alles geklärt ist“,warf Hermine rasch ein,“es war ja nicht mehr mit anzusehen, wie du dich gequält hast.“
„Hat Dumbledore denn auch gesagt, was du jetzt tun sollst?“ wollte Harry wissen,“ es ist ja wohl klar, daß es jetzt nur noch eine Frage von Zeit ist, wann Voldemort von dir erfährt.“
„Ich habe ja noch nicht selber mit Dumbledore geredet, aber Draco wollte mir schon verbieten die Schule zu verlassen und nach Hogsmead zu gehen“ grinste Siria.
„Na , ich gebe es ja nicht gerne zu, aber da bin ich ausnahmsweise mal seiner Meinung. Du ziehst doch wohl unter den Umständen nicht ernsthaft in Betracht den nächsten Hogsmeadausflug mitzumachen.“
„Und ob ich das tue, ich werde mitkommen, das habe ich auch Draco schon gesagt. Was soll denn da unter den vielen Leuten passieren!“
Harry seufzte und mit einer Stimme ,als ob er einem kleinen Kind was erklären müsste, fuhr er fort
„Voldemort wird es egal sein, ob da hundert Leute sind oder nur einer. Er wird seine Todesser losschicken und die werden dich erwischen. Also mach dich darauf gefasst, daß du hier bleiben wirst und wenn ich dir eine Ganzkörperklammer auf den Hals jagen muss.“
Siria blickte ihn , jetzt doch leicht beunruhigt, an.“Naja, wir werden ja sehen. Ich denke es wird nicht nötig sein hier zubleiben. Aber mal abwarten, was Dumbledore dazu meint. Bis zum nächsten Ausflug ist ja noch etwas Zeit“
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