
von LasVegas
Ich hoffe, ihr habt Sylvester gut überstanden? Meine Freunde haben mir mit einem Böller fast die Füße in Brand gesetzt... mit mir kann mans ja machen T.T
@ Dr Butterbier: ich quäle gern, das weißt du doch, meine Liebe.
@ GreenestNight: Dein Wunsch (wenn es ein Wunsch war) ist mir Befehl! Vielen Dank für das Kommi, du bist eine treue Leserin! Ich hoffe du bleibst weiterhin dabei! was an diesem Wochenende noch alles geschieht, kommt aber hauptsächlich erst im nächsten chap!
@ wolf: Ein neuer leser, yay! danke fürs kommi!
@ ~*Hermine95*~: *rotwerd* danke!
@ lilyfan: das warten hat ein ende ^.^ danke fürs feedback!
Was ich eigentlich sagen will:
Hallöle zu einem neuen chap! auf Anfrage von GreenestNight habe ich einen kurzen Einblick in Lilys Freundschaften verfasst, obwohl die ff Hauptsächlich von James' Sicht erzählt wird. Viel Spaß!
„Morgen, Prongsie.“, begrüßte ihn Sirius am nächsten Morgen. James murrte. Sirius nahm das Kissen, unter dem James sich versteckte, hoch und warf es auf den Boden. „Willst du nicht aufstehen?“
„Wie kommst du darauf, dass ich an einem Samstagmorgen um…“, er linste auf seine Armbanduhr. „…halb neun aufstehen will? Moment, halb neun?!“, James war mit einem Schlag hellwach. „Padfoot! Warum bei Merlins Spitzhut hast du mich geweckt?!“
„Na, mir war langweilig.“, Sirius zuckte die Achseln und grinste.
„Du bist unmöglich. Und seit wann stehst du früh auf?!“, brüllte James und schnappte sich sein Kissen, mit dem er Sirius hinterher jagte. Sirius lachte laut, wodurch auch Peter aufwachte, griff sich auch ein Kissen und rannte im Zimmer herum.
„Leute, ihr weckt den ganzen Turm.“, murrte Peter und ließ sich wieder in die Federn fallen, während Sirius die Tür zur Wendeltreppe aufriss und verschwand.
„Bleib gefälligst hier, Pad!“, rief James hinter ihm her und lachte.
„Ihr habt doch immer noch eure Schlafsachen an, Prongs.“, murmelte Peter, bevor er wieder einschlief. Sirius trampelte dicht gefolgt von James die Stufen hinunter und lief dann laut lachend durch den Gemeinschaftsraum, wo sich nur ein paar Schüler aufhielten. James rannte ihm hinterher und schlug das Kissen auf den Rücken seines besten Freundes. Sirius stolperte und krachte auf den weichen Teppich, James konnte nicht mehr stoppen, blieb an Sirius' Beinen hängen und landete neben ihm auf dem Boden. Sie setzen sich lachend auf und kriegten sich gar nicht mehr ein. Jedenfalls solange bis ein Räuspern sie aufmerken ließ.
„Huh? Oh.“, machte Sirius und blickte an sich herunter. Er trug nur Boxershorts und T-Shirt. Dann glitt sein Blick zu James und er grinste, denn James trug nur eine lange Trainingshose. Dann blickte er zur Quelle des Räusperns hin. „Evans und Freundinnen.“, grinste er. James, der mit dem Rücken zu den Mädchen saß, riss Mund und Augen auf. Sirius blickte in James' Gesicht und sagte: „Tut uns Leid Mädels.“, er stand auf und wollte auch James aufhelfen, der aber sitzen blieb und sich nicht rührte. Sirius trat James unauffällig gegen das Bein und James stand auf. James setzte ein gezwungenes Lächeln auf und drehte sich um.
„Morgen, Mädels.“, sagte James.
Isabelle grinste, Mary musterte Sirius und James ungeniert und Jordan sah zu Lily, die in ihrem Sessel saß, nicht aufblickte und weiterhin an ihren Hausaufgaben arbeitete.
„Na? Positiv überrascht?“, fragte Sirius und stellte sich so hin, dass die Mädchen eine gute Aussicht auf ihn hatten. Lily und Isabelle rollten sichtlich die Augen und James murmelte:
„Lass stecken, Padfoot.“ Sirius grinste und ging dann hinter James, der zurück in den Schlafsaal ging, her. Dann kam er noch mal zurück und sammelt die Kissen ein, die sie da gelassen hatten. Oben bemerkte Sirius, dass James einen hochroten Kopf hatte.
„Scheiße, war das peinlich.“, murmelte er.
„Ach Prongsie. So schlimm war's doch auch wieder nicht. Ist dir aufgefallen, wie Mary uns angeguckt hat?“, fragte Sirius und zog sich sein T-shirt über den Kopf. „Die sieht aber auch verdammt gut aus.“ James fühlte wie Sirius ihm auf die Schulter klopfte. „Mach dir nich ins Hemd.“
„Geht ja auch schlecht.“, sagte James und tippte sich auf die nackte Brust. Sirius lachte laut auf und James fiel mit ein.
„Es is spät, Mann. Zieh dir was an und wir gehen frühstücken.“, sagte Sirius und knöpfte sein Hemd zu. „Pete, aufstehen.“, er zog Peter die Decke weg und schlüpfte in eine Jeans. Eine viertel Stunde später trudelten die Drei in der Großen Halle zum Frühstück ein. James mümmelte an seinem Müsli und sah ab und an zu Lily und ihren Freundinnen hinüber, die schon vor ihnen am Tisch gesessen hatten.
„James, was ist los?“, fragte Peter.
„Hm, ich weiß nicht. Irgendwie schwirrt mir der Kopf.“, murmelte James und ließ den Löffel in die Schüssel sinken.
„Wie wär's, wenn du ne Runde fliegen gehst, das hilft dir doch immer und Pete hier und ich gehen mal zu Moony.“, schlug Sirius vor und schob sich eine Gabel Ei in den Mund. „Wenn du wiederkommst, kannst du ja hingehen, dann hat Remus doppelten Besuch.“ James nickte.
„Gute Idee, Pad. So machen wir's.“, sagte James und sie verließen gemeinsam die Große Halle. Auf der Großen Treppe wandten Sirius und Peter sich dem vierten Stock zu, während James nach oben weiter stieg. „Bis später.“
„Yup, wir sind dann im Gemeinschaftsraum wenn du zurück kommst. Ich denke, wir sollten uns mal an die Hausaufgaben setzten. Du hast das ja schon halb fertig.“, meinte Peter und Sirius machte ein verdrossenes Gesicht. James grinste überlegen und stieg weiter die Stufen hinauf. Der Gemeinschaftsraum war nicht sonderlich voll, weil die Schüler entweder noch in ihren Betten lagen, frühstückten oder auf den Ländereien die milde Herbstsonne genossen. Vermutlich würden ihm also einige beim Fliegen zusehen. Er nahm seinen Besen und öffnete das Fenster. James war zu faul auf die Ländereien runter zu gehen und stieg auf die Fensterbank. Die Höhe machte ihm schließlich keine Angst und er setzte sich auf seinen Besen. Einen Moment später rauschte der Wind durch sein Haar und er schoss aufs Quidditchfeld zu, wo auch einige andere flogen. Die meisten waren Ravenclaws und Hufflepuffs, aber es waren auch zwei Gryffindors dabei, Dustin Harper, der seit zwei Jahren den Sucher für Gryffindor machte, und Isabelle, Lilys Freundin, die die Klatscher seit ihrem dritten Schuljahr durch die Luft fegen ließ.
„Guten Morgen.“, rief James. „kann ich auch mitspielen?“
„Morgen, James.“, rief Frank zurück. „Klar, dann passt es auch. Dann spielen wir fünf gegen fünf. Damit war beschlossen, dass sie mit jeweils zwei Jägern, einem Hüter, einem Sucher und einem Treiber spielen würden. Frank ließ den Schnatz, einen Klatscher und den Quaffel los. Es wurde ein lustiges Spiel, da die verschiedenen Häuser untereinander gemischt waren. Dustin und Frank waren bei James, Isabelle aber in der anderen Mannschaft und sie machte ihrem Ruf alle Ehre. James musste verdammt aufpassen, dass es ihn nicht vom Besen schleuderte. So leichtfertig wie sie mit dem Schlagstock umging, könnte man meinen, sie würde eine Fliege mit einer Klatsche schlagen. Sie spielten eine ganze Weile, bis Dustin endlich den Schnatz erhaschte, waren fast zwei Stunden vergangen.
„Cooles Spiel.“, meinte Dustin, als er landete.
„Na ich weiß nicht.“, erwiderte James. „Wenn du jetzt jedes Mal solange brauchst um den Schnatz zu fangen, weiß ich nicht, ob ich dich noch mal mit in die Mannschaft nehme, mein Lieber.“
„Was? Aber Isabelle!“, Dustin gestikulierte zu der Brünetten hinüber, die gerade ein paar Meter weiter landete. „Wenn sie jedes Mal einen Klatscher auf mich abfeuert, während unser Treiber pennt, dann kann ich doch nichts dafür.“, maulte er.
„Dustin, Dustin.“, James beugte sich zu ihm herunter. „Das war ein Witz. Du bist klasse geflogen.“
„Und ich dachte schon, du wolltest mich rauswerfen und stattdessen Carl Flemming ins Team holen.“
„Bist du verrückt? Niemals würd ich den ins Team lassen. Der weiß ja nicht mal wie man Schnatz buchstabiert.“, beruhigte ihn James und machte sich zusammen mit dem um ein Jahr jüngeren auf zum Schloss. Diesmal zu Fuß. Sie schritten durch das Portal und die Treppen hoch. „Ich muss hier lang. Mein Freund Remus ist im Krankenflügel, ich geh ihn besuchen. Mach's gut, Dustin und sieh zu, dass du Sonntag pünktlich bei den Auswahlspielen bist.“
„Klar, ich doch immer. Tschüss.“, grinste Dustin und wanderte die Treppe weiter hoch. James war wieder guter Laune und schlenderte den Vierten Stock entlang. Vor der Tür zur Krankenstation dachte er kurz an die Warnung, die Madame Pomfrey ihnen ausgesprochen hatte. `Und wehe sie kommen vor Sonntag wieder` oder so ähnlich. James zuckte die Achseln und stieß die Tür auf. Er fand Remus aufrecht im Bett sitzend vor und er unterhielt sich mit Lily, die nun aufsah und den Blick dann schnell wieder auf das weiße Laken richtete.
„Hey.“, sagte Remus.
„Hey, Rem. Wie geht's dir heute?“
„Nicht viel anders als gestern Nacht, Prongs.“, grinste Remus, James sah ihn alarmiert an und nickte zu Lily, die noch immer ihre Finger betrachtete. „Sirius und Peter waren schon da.“, redete Remus ungeachtet weiter.
„Ja, ich weiß.“, meinte James. „Ob du es glaubst, oder nicht, die beiden haben vor Hausaufgaben zu machen.“ Remus lachte.
„Ich, ähm, ich geh dann mal, gute Besserung, Remus.“, sagte Lily, stand auf und gab Remus einen kleinen Kuss auf die Wange. James stierte die beiden an. Lily bedachte ihn mit einen kurzen Blick und verließ dann den Raum.
„Was, bei Merlins Barte, war das denn?“, wollte James wissen. „Läuft was zwischen Lily und dir?“, James ließ sich auf den nun leeren Stuhl fallen.
„Nein, natürlich nicht, das würde ich dir niemals antun und du weißt das, Prongs.“, sagte Remus ehrlich. „Wir sind einfach nur gute Freunde.“ Durch James' laute Stimme angelockt kam nun Madame Pomfrey ins Zimmer gerauscht.
„Mr Potter!“
„Oh-oh.“, machte James und zog vorsichtshalber schon mal den Kopf ein.
„Miss Evans, na gut, da weiß ich wenigstens, dass sie den Raum nicht verwüstet, aber hatte ich ihnen nicht verboten, hier aufzutauchen, bevor sie ihren Freund wieder abholen können?!“
„Jaah, schon, aber-“
„Kein aber, Mr Potter, nehmen sie ihren Besen und dann raus!“, sie sah ihn drohend an und er stand auf und packte seinen Besen.
„Okay, okay. Remus, bis morgen.“, dabei zwinkerte er verschwörerisch und grinste.
„Denken sie gar nicht erst dran!“, brüllte Madame Pomfrey und riss die Tür auf. James ging hindurch und sagte höflich:
„Bis morgen, Madame Pomfrey.“ Dann grinste er unverschämt und sah, wie die Tür vor seiner Nase zu knallte. „Sehr nett.“, murmelte er zu sich selbst. Ein Stück weit hatte James gehofft, Lily stünde im Gang und wartete auf ihn, aber dem war natürlich nicht so. Er seufzte und spielte einen Moment lang mit dem Gedanken einfach wieder durch die Tür zu huschen, sah aber dann ein, dass es wohl zu riskant war. Im Gemeinschaftsraum fläzte Sirius auf einer Couch und Peter kritzelte fieberhaft an einem Aufsatz herum.
„Sieh mal, Prongsie.“, Sirius wedelte mit einem Blatt Pergament. „Ich hab Moonys Aufsatz gefunden. Den kannst du jetzt auch abschreiben. Es is Verwandlung.“
„Nee, lass mal, Verwandlung mach ich mit links selbst.“, meinte James und ließ sich mit einem weiteren Seufzer auf die Couch gleiten.
„Evans, schon wieder?“
„Nein, ich schätze immer noch.“
„Ha. Ja, das hätte ich mir denken können.“, murmelte Sirius. „Sag mal, warum redest du nicht mit Moony?“
„Hab ich schon.“
„Eben gerade?“
„Nee, gestern Nacht. Ich bin hingeschlichen mit dem Tarnumhang.“
„Ja, und?“, fragte Peter.
„Er meinte, ich solle ihr Zeit geben, sie käme schon auf mich zu und würde sich dann entschuldigen.“
„Wie er immer auf solche Sachen kommt.“, murmelte Sirius geistesabwesend. „Jetz wo du sagst, vielleicht ist er n selbst n Mädchen.“, Sirius grinste diabolisch. „Ich mein, schau dir mal diese Handschrift an.“ James lachte.
„Nur weil du eine Sauklaue hast, heißt das nicht, dass jeder Kerl unleserlich schreibt.“, kommentierte James.
„Haha.“, machte Sirius.
„Sag mal, was machen wir heute Nachmittag?“
„Wie wär's, wenn wir mal wieder etwas die Schule unsicher machen? Mir ist irgendwie langweilig.“
„Na schön, ich hab nichts besseres vor.“, sagte James.
„Gut.“, Sirius klatschte in die Hände. „Dann ist das beschlossene Sache.“ Doch sein bester Freund war aber nicht richtig bei der Sache, sondern nickte nur ab und zu und beobachtete die Mädchen, die gerade durchs Portraitloch kamen und schnurstracks auf der Treppe zu ihrem Schlafsaal verschwanden.
*
Während Sirius, Peter und James ihren ersten Streich fürs neue Schuljahr planten, lag Lily in ihrem Schlafsaal auf ihrem Bett und dachte nach. Worüber, wusste sie selbst nicht allzu genau. Sicher, James geisterte in ihrem Kopf herum und es plagten sie noch immer Schuldgefühle. Sicher würde es gut tun mit ihren Freundinnen darüber zu reden, aber sie konnte sich ihre Reaktionen schon bildlich vorstellen. Jordan würde sich durch die hellbraunen, welligen Haar fahren und sagen, dass sie zwar mitfühlte, aber Lily müsse sich unbedingt bei James entschuldigen. Isabelle hingegen würde darauf plädieren, dass James sich wohl noch mieser fühlen müsste als sie. Dabei konnte Lily vor sich sehen, wie die blauen Augen sie anfunkelten. Und Mary würde erst ihre blonden Haare über die Schulter werfen und ihr dann vor Augen führen, dass ihr letztes Schuljahr furchtbar werden würde, wenn sie nicht mehr mit dem anderen Schulsprecher redete. Aber die drei würden definitiv in einem Punkt übereinstimmen. Lily sollte sich bei James entschuldigen und wenn sie ehrlich war, fühlte sie das ja auch, aber es ging ihr dermaßen gegen Strich, dass sie sich gehen lassen hatte, dass ihr einfach nicht einfiel, wie sie das anstellen sollte. Plötzlich flog die Tür auf und Jordan, Isabelle und Mary kamen herein. Lily seufzte innerlich. Sie würden sie ausquetschen, ganz sicher. Automatisch, als könne es ihr helfen, legte Lily die linke Hand über die Augen.
„So, Lils.“, sagte Jordan und setzte sich neben Lily aufs Bett.
„Dann schieß mal los.“, forderte Mary sie auf.
„Hm?“, machte Lily nur, verharrte aber in ihrer Position. Sie spürte, wie Isabelle Lilys Beine anhob und sich auch hinsetzte. Dann legte sie Lilys Beine auf ihrem Schoß ab und sagte:
„Wir sind doch weder blind noch blöd, Lils.“
„Wovon redet ihr eigentlich?“, fragte Lily, obwohl sie es natürlich wusste.
„Und nur zu deiner Information, du bist auch nicht blöd.“, setzte Isabelle noch hinzu.
„Danke.“, brachte Lily hervor.
„Evans, verdammt noch mal, rede endlich! Was ist los?“, sagte Jordan ungeduldig, ihre dunklen Augen glitzerten vor Neugierde. Lily nahm ihre Hand weg und seufzte laut auf.
„Wie kommt ihr auf die Idee, das irgendwas los ist?“, fragt Lily unschuldig.
„Jetzt reichts.“, meinte Mary, warf wie erwartet die Haare zurück und beugte sich über Lily. „Entweder du erzählst uns jetzt deine Geschichte, oder ich geh zu James und frag ihn.“ Lily sah sie an.
„Na schön.“, gab Lily auf und erzählte ihnen die ganze Begebenheit. Ihre Freundinnen reagierten so, wie sie es sich ausgemalt hatte. Isabelle legte als erste los:
„Lils! Du glaubst du fühlst dich schlecht? Potter da unten sieht aus wie ein Häufchen Elend. Der kriegt es nicht mal hin, einen vernünftigen Streich zu planen!“
„Genau!“, stimmte Mary zu. „Und außerdem willst du doch nicht schweigend ein Jahr lang mit ihm zusammen arbeiten und da wäre ja auch noch der Fakt, dass du dir dann ewig Vorwürfe machst. Jordan schloss die Strafpredigt mit den Worten:
„Ich versteh dich ja, aber trotzdem…“ Dann sagten die drei synchron:
„Du musst dich bei ihm entschuldigen!“, Lily sah ihre drei Freundinnen an.
„Ja.“, sagte sie und hob abwehrend die Hände. „Ja doch, ich weiß.“
„Na dann.“, sagte Isabelle. „Mission erfolgreich erledigt.“
„Wisst ihr was?“, fragte Lily.
„Was?“, hakte Mary nach.
„Es ist gruselig wie gut ich euch kenne.“, schloss Lily mit einem Lächeln auf den Lippen. Isabelle grinste sie breit an und meinte dann:
„Lils, es ist Samstag, was machen wir? Und wehe das Wort mit „H“ fällt jetzt.“, sie hob warnend den Zeigefinger.
„Wie wär's, wenn wir etwas spazieren gehen?“, schlug Mary vor.
„Gute Idee, dann fällt mir sicher auch ein, wie ich mich am besten entschuldige.“, stimmte Lily zu und stand auf. „Obwohl ich ihn gerne etwas schmoren lassen würde.“ Isabelle schüttelte augenrollend den Kopf und fuhr sich mit der Hand durch die langen, dunkelbraunen Haare.
„Wisst ihr, es is richtig warm diesen Herbst, würd mich nicht wundern, wenn Mary das vorgeschlagen hat, weil ein paar Jungs im See baden.“, meinte Jordan mit einem Blick aus dem Turmfenster.
„Ich doch nicht.“, sagte Mary unschuldig und verließ als erste den Raum. Lily, Isabelle und Jordan folgten kopfschüttelnd.
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