
von LasVegas
Hallöle zu chap 14!
Eigentlich ist das chap viel länger, aber ich hab es in zwei Teile geteilt. Es war zu lang. Chap 15 kommt aber bald, versprochen!
@Lily-Isabell: das mit James' zweitnamen hat noch eine tiefere bedeutung, doch es wird noch dauern, bis sie gelüftet wird und außerdem gefällt mir der name. aber jedem das sein ^^ danke fürs kommi!
@ew4ever: danke... stimmt, das mit der brille is mir gar net aufgefallen ^^ ja, petunia und pince haben ne gewisse ähnlichkeit.
@~*Hermine95*~: ja, ich mag das cover und alle anderen anscheinend auf. nochma danke!
@LilyEvans91: tut es nicht, hier kommt das chap!
@GreenestNight: Danke, nochmal zu der ZAG-Sache. Das hat James gemeint, als er sagte, dass Lily es schon am eigenen Leibe erfahren hat. Kam das nicht so rĂĽber?
@Janni: Ja, da haste recht...
@red_Ginny: ja, das war auch meine lieblingsszene! danke fĂĽrs kommi!
@Rumtreiberin: danke fĂĽrs kommi, ich wĂĽrd mich freun, wenn du dabei bliebest.
@Rinchen: danke, ein neuer reader, schön, dass es dir gefallen hat!
In aller FrĂĽhe und alter Frische fanden sich Lily, James und Remus bei Arithmantik ein. Lily quatschte gerade etwas mit Alice und Serena, als Isabelle angehetzt kam.
„Morgen.“, begrüßte Remus sie.
„Schon wieder verschlafen?“, fragte James als er von der Schokofroschkarte aufsah, die er gerade aus der Packung genommen hatte.
„Haha.“, machte sie. „Nein, hatte noch was zu erledigen.“
„Sag mal David.“, sprach Remus den blonden Hufflepuff ihres Jahrgangs an. „Was hast du denn da?“
„Ach das?“, fragte David und hielt ein Päckchen hoch. Remus nickte. „Is eben mit der Post gekommen. Meine Mum schickt mir immer irgendwelchen Kram hinterher, den ich absichtlich zu Hause lasse.“, er lächelte. Remus grinste und sagte:
„Ja, kenn ich irgendwoher.“
„Ich auch.“, brummte James und ließ die Schokofroschkarte in die Tasche fallen. Isabelle gesellte sich zu Lily und Alice, die hitzig über jemanden diskutierten.
„Worum geht's?“, lächelte Isabelle. „Ich will mit lästern.“
„Um dein Brüderchen.“, informierte sie Lily.
„Wie, er ist dein Bruder?“, fragte Alice überrascht.
„Jah.“, gab Isabelle zu. „Gray is schon okay. Bin nur beleidigt, weil er es mir nicht gesagt hat.“
„Gray, he?“, hakte Alice nach. „Auf jeden Fall sieht er gut aus.“
„Hey, schwärmst du mir gerade fremd?“, fragte eine tiefe Männerstimme, die zu Frank gehörte.
„Ich doch nicht. Guten Morgen, Bär.“, sagte Alice unschuldig und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Bär war genau das richtige Wort um Frank zu beschreiben, er war groß und breitschultrig, aber sehr nett.
„Morgen, Schnuckel.“, grinste er. „Hab das Frühstück verpasst, tut mir Leid.“
„Ach was.“, winkte Alice ab. „Schon in Ordnung.“
„Ihr beiden seit so was von süß.“, ließ Lily vernehmen. „Ihr passt so gut zusammen.“
„Ich weiß, du willst es nicht hören Lils, aber du und James würdet auch gut zusammen passen.“, stichelte Alice.
„Ach nun hört doch endlich auf damit.“, sagte Lily augenrollend. „Da haben wir aufgehört uns anzublöken und ihr versucht gleich mich mit ihm zu verkuppeln.“ Isabelle und Alice setzten Unschuldsmienen auf und Frank grinste vergnügt. Die Tür schwang auf und die Klasse setzte sich auf ihre Plätze. Nach einer halben Stunde beschwerte sich James leise:
„Oh man, ist das langweilig.“
„Warum hast du das Fach nicht einfach abgewählt?“, fragte Isabelle neben ihm und kritzelte auf ihrer Pergamentecke herum.
„Musst du gerade sagen.“, maulte James.
„Wenigstens bin ich nicht hier, weil meine Angebetete hier ist.“, schoss Isabelle zurück.
„Was soll das denn heißen?“
„Das weißt du doch ganz genau, James.“, Isabelle nickte zu Lily herüber, die eifrig mitschrieb.
„Sie hat Recht, Prongs.“, stimmte Remus brummend zu.
„Ach ihr seid auch keine Hilfe.“, murmelte James und schrieb widerwillig ein paar Zahlen von der Tafel ab. „Wenigstens haben wir gleich Verwandlung.“
„Stimmt.“, sagte Isabelle und zupfte ein Buch aus ihrer Tasche.
„Was tust du da?“, fragte Remus.
„Wonach sieht's aus?“, sie grinste. „Ich lese.“ James drehte das Buch in ihren Händen, sodass sie den Titel erkennen konnten.
„Was ist das denn?“, fragte er neugierig.
„Das hab ich von Lily.“
„Aha.“, machte James. „Ein Sommernachtstraum?“
„Das ist von Shakespeare.“, informierte ihn Lily, die offenbar mit einem Ohr zugehört hatte.
„Wer?“
„William Shakespeare.“, seufzte Remus. „James, du bist wirklich unverbesserlich. Kennst nicht mal Shakespeare.“
„Hmhm.“, stimmte James zu und schlug das Buch auf. „Zettel?“, er grinste. „Was für'n doofer Name.“
„Sagte der Mann, dessen Spitzname Prongs lautet.“, sagte Isabelle augenrollend. „Hör mal, ich steh auch nicht sonderlich drauf, aber es ist besser als Professor Vektors Gelabere.“
„Noch mal die Frage.“, sagte Lily. „Warum bei Merlins Bart hast du dieses Fach gewählt?“
„Keine Ahnung.“, gab Isabelle zu. „Ist doch auch egal. Darf ich jetzt lesen? Danke.“ Sie vertiefte sich in Shakespeares berühmtes Theaterstück und James wandte sich seinem fast leeren Pergament zu.
„Hallo Leute.“, begrüßte Sirius sie gut gelaunt als er bei Verwandlung ankam.
„Padfoot.“, sagte James. „So gut gelaunt?“
„Na klar. Ich durfte länger schlafen und du hast dich durch Arithmantik gequält.“ James seufzte auf und Remus lächelte mitleidig. „Dafür ist jetzt Verwandlung. Bekanntlich mein bestes Fach.“
„Hör auf anzugeben.“, gab Lily trocken von sich. James verstummte und begab sich mit Sirius und Remus schon mal zur offenen Tür. Jordan und Mary gesellten sich kichernd zu Lily, Isabelle, Alice und Serena.
„Was ist denn mit euch los?“, fragte Serena.
„Ach es geht um unserer Zimmergenossin. Melissa.“, weihte Jordan sie ein.
„Was hat sie diesmal angestellt?“, wollte Alice wissen.
„Miss Evans, Miss Cartwright, Miss Daley, Miss McDonald, Miss Walker und Miss Summers, ich darf doch bitten?”, die forsche Stimme Professor McGonagalls holte die Mädchen aus ihrem Getuschel und sie sahen auf. Professor McGonagall hatte die Arme verschränkt und klopfte ungeduldig mit dem Zeigefinger auf ihrem Oberarm herum.
„Tschuldigung.“, murmelte Lily und huschte als erste vorbei ins Klassenzimmer. Dort wurde sie von Melissa unfreundlich begrüßt:
„Wusste ja, sie hätten dich nicht zur Schulsprecherin machen sollen, Evans.“
„Halt doch die Klappe, Newman. Wenigstens mach ich mich nicht vor dem neuen Lehrer für Verteidigung zum Affen, indem ich ganz „zufällig“ die Treppe runterfalle und in seine Arme stolpere. Der steht nämlich nicht so da drauf.“, zischte Lily.
„Ach und woher willst du das wissen?“, wollte Melissa von ihrer roten Gesichtsfarbe ablenken.
„Na ich werd ja wohl wissen, auf welchen Typ Mädchen mein Bruder steht.“, sagte Isabelle nebenbei.
„D-dein Bruder?“
„Jep, mein Bruder.“
„Na, wenn er dein Bruder ist, hat sich das sowieso erledigt.“, schnappte Melissa.
„Pass bloß auf wen du hier beleidigst.“, sagte Isabelle und Jordan meinte:
„Ach hört doch auf damit. Newman wusste noch nie Qualität zu schätzen.“
„Wie meinst du das?!“, keifte sie.
„Wie sie das meinen, Miss Daley ist mir schnurz.“, sagte McGonagall laut. „Miss Newman, seien sie still und setzten sie sich auf ihren Platz, verstanden? Miss Cartwright, Miss Daley, noch einen Mucks!“, drohte sie und die Klasse verstummte gänzlich. „Dann können wir ja anfangen.“
James hatte seinen Spaß daran, Sirius in einen stattlichen Busch zu verwandeln und Remus ließ ihm Blätter auf dem Kopf wachsen. Jordan, die ein Talent für verwandlung hatte, verhexte Melissa, die aufschrie und die Äste befühlte, die ihr aus den Ohren wucherten. James, Sirius und Isabelle wieherten los, während Lily, Mary und Remus nur verhalten grinsten. Doch dann brachen auch sie in Gelächter aus, was ihnen von Professor McGonagall Nachsitzen einbrachte. „Da sie meinen Unterricht anscheinend so lustig finden, dürfen sie heute Abend allesamt in diesem Klassenzimmer erscheinen und -“
„Aber Professor, heute Abend ist doch Quidditchtraining.“, sagte James.
„Dann kommen sie eben direkt nach dem Unterricht und jetzt ist hier endlich Ruhe!“, befahl Professor McGonagall. Der Rest der Stunde verlief vergleichsweise unspektakulär.
„Zwei Stunden frei!“, brüllte Sirius sobald er über die Türschwelle trat.
„Sag das nicht zu laut, sonst lässt sie uns gleich nachsitzen.“, würgte Jordan ihn ab. Lily verschwand mit Remus und Mary in die Bibliothek, was die anderen strickt abgelehnt hatten. Isabelle meinte, dass Hausaufgaben vor dem Mittagessen noch viel gefährlicher waren als danach.
Nach dem Mittagessen saßen die Siebtklässler voller Vorfreude im Klassenraum für Verteidigung gegen die dunklen Künste. Isabelles Bruder kam hereingerauscht und lächelte sie an.
„Guten Tag.“, sagte er und schlug sein Buch auf. „Wer möchte uns etwas über die letzte Stunde erzählen?“ Lilys und Remus' Hände schossen gen Decke. Alle anderen brauchten etwas länger. „Miss Sutherland?“ Delilah betete herunter, worüber sie letzte Stunde gesprochen hatten. „Danke. Zehn Punkte für Hufflepuff.“ In dieser Stunde beschäftigten sie sich mit dunklen Flüchen und Gegenflüchen und Professor Cartwright beendete die Stunde mit den Worten: „Danke, ihr habt klasse mit gearbeitet. Wenn das so weiter geht, schaffen wir den Patronus noch vor den Ferien.“ Das löste freudiges Gemurmel aus, während die Klasse aus der Tür drängte.
„Nachsitzen.“, seufzte Lily. „Wegen dir ist meine tadellose Schullaufbahn hinüber, Jordan.“, sie gab ihr einen liebevollen Klaps auf den Kopf.
„Hey! Hättest ja nicht lachen müssen.“, gab Jordan beleidigt zurück.
„Das fällt schwer.“, maulte Isabelle. „Ach ja…“
„Warum Nachsitzen?“, wollte Peter wissen.
„Ach, McGonagall meinte, sie müsse uns zum Schuljahresanfang eine reinwürgen.“, erklärte Sirius kurz. „Also, ab zu Verwandlung die zweite.“
„Jah.“, machte Remus, der sich in ein Buch vertieft hatte. Bei Verwandlung wartete schon Professor McGonagall.
„Sie sind ja tatsächlich gekommen.“, sagte sie trocken.
„Na wir doch immer, Professor.“, bestätigte Sirius.
„Dann können sie ja gleich anfangen.“, Professor McGonagall wies auf Karteikarten. „Black, Potter, sie können hier mal schön ihre Straftaten nach Datum sortieren.“
„Aber Professor, das müssen hunderte sein.“, erschrak James.
„Eben.“ Sirius und James setzten sich an die Tische und begannen stumm die Karten zu sortieren. „Mr Lupin, Miss Evans, Miss Cartwright, die Bücher dort hinten im Regal werden neu geordnet. Miss Daley, Miss McDonald, machen sie sich mal bei den Verwandlungstieren nützlich. Käfige putzen, Tiere füttern. Marsch! Und keine Zauberei.“, sie setzte sich vorne hin und korrigiert die Hausaufgaben, die die Siebtklässler vor dem Mittagessen abgegeben hatten. Eine Stunde später waren Lily, Remus und Isabelle längst fertig und halfen James und Sirius. „In Ordnung.“, meinte Professor McGonagall. „Das reicht wohl, denke ich. Potter, wenigstens ihr Aufsatz ist brauchbar.“, fügte sie noch argwöhnisch hinzu. „Sie dürfen gehen.“
„Puh.“, sagte Sirius und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Wusste gar nicht, dass wir so viel angestellt haben, was sie dokumentiert haben.“
„Jah.“, moserte James und massierte sich die Hand.
„Hausaufgaben“, strahlte Lily.
„Quidditch!“, erwiderten James und Isabelle.
„Aber ihr habt doch erst in einer Stunde Training.“, Jordan sah auf die Uhr.
„Sei still, verdammt.“, wies Isabelle ihre Freundin zurecht.
„So, Lily und ich gehen Hausaufgaben machen und ihr geht zu Quidditch.“, klärte Remus das ganze auf.
„Ich entspanne im Gemeinschaftsraum.“, sagte Sirius sofort.
„Wir auch.“, grinsten Jordan und Mary.
***
Bitt lasst mir ein Kommi da! Wir nähern uns der hunderter Grenze! Vielen Dank! *knutsch*
LG LV
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