
von LasVegas
Hallochen! Wundert euch nicht, ein sehr kurzes Chap, wirklich sehr sehr kurz. Aber ich fahre in fĂĽnf Minuten in den Urlaub und bin davor nicht dazu gekommen noch was zu schreiben, wollte euch aber nicht noch eine Woche aufs neue Chap warten lassen! Ihr entschuldigt also, ja? Sofort, wenn ich zurĂĽck komme, gibt es ein neues!
Aber eine kleine Entschädigung gibt es schon, denn dieses Chap, so kurz es auch ist, treibt den Plot gehörig voran und lässt viel Platz zum diskutieren!
Allerdings hat es auch mal wieder einen dermaĂźen fiesen Cliff, dass ich schon Angst vor euren Kommis hab!
XD
Ich werde dieses Mal auch nicht auf die Reviews eingehen, ihr verzeiht! und nun, viel SpaĂź!
„Typisch!“, Isabelle griff sich ihre Ohrringe und zog sie an.
„Du kennst doch Jo.“, sagte Lily und schlüpfte in einen Umhang.
„Fertig.“, sagte Isabelle und fuhr sich durchs Haar.
„Ich auch gleich.“, sagte Mary und jagte eine Bürste durch ihr langes, blondes Haar.
„Na denn.“, Lily öffnete die Tür. „Party.“
„Seit wann bist du denn so euphorisch wenn wir zu einer seiner Partys gehen?“, grinste Isabelle und ging als Erste die Treppe runter.
„Kommt Jake denn auch?“, fragte Mary.
„Ja, er hat gesagt, wir treffen uns am Besten dort.“, erklärte Lily.
„Gut.“, Mary schloss die Tür.
„Da seid ihr ja!“, begrüßte Sirius die drei Mädchen. „Dann können wir ja gehen!“
„Los geht’s!“, sagte James und führte die Gruppe an.
„Hallo!“, begrüßte Slughorn sie überschwänglich und Isabelle grinste. In seinem Walrossschnurrbart klebte Zucker, zweifellos von der kandierten Ananas, die er doch ständig naschte. „Herein mit ihnen nur herein! Ah, da kommen ja noch mehr!“, rief er verzückt und trollte sich zu ein paar Hufflepuffs hinüber.
„Wohin gehen wir?“, fragte Sirius, wurde jedoch unterbrochen:
„Lily.“
„Hey, Jake.“, sie begrüßte ihn mit einem kurzen Kuss.
„Hallo alle miteinander.“, Jake grinste in die Runde und zeigte sein Zahnpastalächeln. James zwang ein Lächeln auf seine Lippen und murmelte etwas von:
„Nationalmannschaft suchen…“
„Dass die hier sein sollen, hab ich auch gehört!“, freute sich Jake und James fiel siedendheiß wieder ein, dass Jake ebenso Quidditchspieler war.
„Ja…“, brummte James.
„Butterbier!“, durchbrach Remus gekonnt die Stille und zog James und Sirius zum Buffet.
„Ich hasse ihn!“, zischte James vor sich hin und Sirius klopfte ihm auf die Schulter.
„Ja…“, machte Isabelle.
„Da hinten stehen Connor und Serena bei Alice und Frank!“, sagte Mary und sie dampfte mit Jordan ab.
„Ich hol uns mal was zu trinken.“, sagte Jake und verschwand Richtung Buffet.
„Lils.“, sagte Isabelle sobald er außer Hörweite war. „Ich halts nicht mehr aus. Hör zu.“ Lily öffnete den Mund um etwas zu sagen, doch sie bekam keine Chance dazu. „Hör einfach nur zu. Dir selbst weh zu tun ist eine Sache, aber das, was du den beiden Jungs antust, die dich wirklich sehr mögen, kann ich mir nicht länger ansehen. Entweder, oder. Du musst dich entscheiden.“ Isabelle sah Jake wieder auf sie zu kommen und setzte noch rasch hinzu: „Hör zur Abwechslung mal nicht auf deinen Kopf.“, dann lächelte sie Jake an und verschwand in der Menge. Sie ließ eine perplexe Lily zurück. Lily bewunderte ihre Freundin zutiefst für ihre direkte Art und damit den Nagel meist auch noch direkt auf den Kopf traf. Lily hatte die Worte ihrer besten Freundin sehr genau verstanden.
Währenddessen versuchten Remus und Sirius James zu beruhigen.
„Mensch, Jamie.“, sagte Sirius. „Reg dich ab, okay? Ich weiß ja, dass es dir stinkt…“
„Gar nichts weißt du, Pad. Das ist es ja.“
„Jetzt hör auf dich in Selbstmitleid zu suhlen, dass hilft dir gar nicht.“, versuchte es Remus und schob ihm ein Butterbier in die Hände. „Schau mal, wen ich entdeckt habe…“, er deutete auf eine große Gestalt. James’ Augen wurden groß. Der Captain der Nationalmannschaft.
„Los, Prongs, geh schon!“, Sirius schubste ihn in die Richtung und James bahnte sich einen Weg zu dem Quidditchstar.
„Sir?“, fragte er und der große Mann drehte sich zu ihm um. „James Potter. Ich bin der Kapitän der Quidditchmannschaft von Gryffindor.“, er hielt ihm eine Hand hin und Matthew Brody schlug ein.
„Nachwuchsspieler, sehr gut.“, grinste er. „Matthew Brody.“
„Ja, Sir, ich weiß. In den Sommerferien hab ich das Spiel gegen Irland gesehen und ihr Schnatzfang war einfach Wahnsinn.“
„Danke.“, grinste Matthew Brody und schon bald waren sie in ein Gespräch vertieft.
„Wo wir gerade davon sprechen…“, James winkte jemandem in der Menge zu. „Die Grundlage meiner Mannschaft. Darf ich vorstellen: Isabelle Cartwright und Dustin Harper.“
„Wow!“, machte Dustin in schierer Bewunderung. „Matthew Brody.“ Er reichte seinem Idol die Hand und lächelte breit.
„Gute Nachwuchstalente sind immer wichtig. Die Mannschaft von Morgen.“, grinste Brody und reichte dann Isabelle die Hand. „Wenn man fragen darf, welche Positionen spielen sie?“
„Treiberin.“, sagte Isabelle und er nickte.
„Dachte ich mir, fester Händedruck.“, er lächelte sie charmant an und sie wurde leicht rosa. James starrte sie an. Eine Isabelle Cartwright lief doch nicht rosa an. Und schon gar nicht wegen eines solchen Kompliments. James verstand die Welt nicht mehr. Sirius kam wie aus dem Nichts herbeigefegt und sagte:
„Sie entschuldigen doch, Mr Brody.“, dann griff er nach Isabelles Handgelenk und zog sie mit sich.
„Sirius!“, rief sie. „Was ist denn…?!“ Doch schon verschwanden sie in der Menge und James hörte sie nicht mehr. Er dachte ein paar Sekunden nach. Konnte es sein, dass Sirius aka Padfoot Black etwa eifersüchtig…? Neeeein., dachte James. Das war unmöglich. Damit schloss James seinen Gedankengang ab und widmete sich wieder Matthew Brody, der mittlerweile noch mehr Zuhörer gewonnen hatte. Frank hörte mit leuchtenden Augen zu, wobei Alice nicht sonderlich begeistert schien und sich mit Serena, Jordan und Mary auf die Tanzfläche verabschiedete. Remus entdeckte er bei David Henson, einem Mitschüler aus Hufflepuff. Snape drückte sich in einer Ecke herum und umklammerte das Butterbier in Händen. James wandte sich ab und steckte die rechte Hand in die Hosentasche, wo er etwas fand, das er schon fast vergessen hatte. Es war Lilys Armband, das sie bei der letzten Party unfreiwillig ihm überlassen hatte, als es kaputtgegangen war. James hatte es ihr immer noch nicht zurückgegeben, aber repariert. Er ließ das Silber durch die Finger gleiten und seufzte.
Eine Weile später kam Isabelle aufgeregt in seine Richtung gelaufen. So schnell es eben ging bei einer Traube von Leuten.
„James!“, rief sie. Er beugte sich zu ihr herunter und lauschte ihren geflüsterten Worten.
„WAS?!“, fragte James lauthals und hatte die Aufmerksamkeit aller, die um Matthew Brody und seine Mannschaft versammelt standen. „Ist nicht dein Ernst!“
„Doch.“, sagte Isabelle.
„Wo ist sie?“
„Hab sie rausgehen sehen.“
„Entschuldige mich.“, sagte James und rauschte Richtung Ausgang. Matthew Brody und Konsorten starrten ihm hinterher.
„Äh…“, machte Isabelle. „Wichtige Angelegenheit.“, sie begab sich mit peinlich berührter Miene zu Jordan und Mary um ihnen die Neuigkeit zu erzählen. Zusammen machten sie schließlich auch Sirius und Remus ausfindig. Nun standen sie in einer Traube und diskutierten:
„Wir sollten sie suchen.“, sagte Mary.
„Nein.“, sagten Sirius und Isabelle gleichzeitig.
„Warum?“, fragte Jordan.
„Ich hab James hinterher geschickt.“, erklärte Isabelle.
„Schlaues Mädchen!“, erkannte Jordan.
„Hoffen wir, dass das auch so läuft, wie du es geplant hast.“, brummte Remus. „Sonst haben wir wirklich ein Problem.“
„Stimmt.“, seufzte Mary.
„Hey! Vertraut ihr mir etwa nicht?!“, fragte Isabelle, doch den anderen war nicht zum lachen zu mute.
„Lily?“, fragte James leise und näherte sich ihr, die zum Fenster hinaus starrte und den Wind durch ihr rotes Haar fegen ließ. Sie drehte sich nicht um. „Hey.“, machte James vorsichtig und legte ihr eine Hand auf die Schulter. Er merkte, dass sie zitterte. Ob vor Kälte oder nicht, vermochte er nicht zu sagen. „Was ist los? Was hat er getan?“, er stand nun direkt hinter ihr und Lily wirbelte herum um die Arme um seinen Hals zu schlingen und das Gesicht in seinem Umhang zu verbergen. Ein sehr leises Schluchzen entrann ihrer Kehle und James erkannte warum sie zitterte. Sie weinte. Er schloss die Arme um ihren Körper und drückte sie tröstend an sich.
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