
von LasVegas
Jaha, ich melde mich auch mal wieder. (Kaum zu gleuben, nicht wahr?) lol. Ich hasse diese Zeit des Jahres, so unglaublich viele Klausuren, es is einfach schrecklich. Na ja, ich habs halt jetz doch geschafft.
Also ich werde nicht mehr alle Kommis beantworten, das wird irgendwann so lang wie die Chaps und euch nervts wahrscheinlich auch nur ^^. Ich antworte natĂĽrlich noch auf konkrete Fragen und Anmerkungen ansonsten gibts ja auch noch Thread und PNs ^^.
@Leni-04: Tut mir wirklich Leid, ich weiĂź leider nicht wie der Schauspieler heiĂźt, der James darstellt. Ich hab das Bild einfach gefunden.
@Nelly Potter: Vielen Dank fĂĽr deine Aufschlussreiche Kapitelanalyse. Das war doch ein Re-Kommi wert.
Das Chapter hier widme ich Dr. Butterbier, denn sie hat es tatsächlich geschafft die 500 voll zu machen!
Ich danke euch allen dafĂĽr, dass ich so treu geblieben seid und mich durch diese ff begleitet habt. Soll natĂĽrlich nicht heiĂźen, dass sie zu Ende ist, es geht noch weiter, keine Sorge. ^^
45
James blinzelte gegen das Sonnenlicht, tastete nach seinem Kissen, das er sich ĂĽber den Kopf zog. Er brummte wegen seiner Kopfschmerzen und drehte der Sonne den RĂĽcken zu.
„Morgen Sonnenschein.“, flüsterte Lily und er schlug die Augen auf. Er blickte in Lilys grüne Augen und sie lächelte ihn an. James drückte sich mit dem Ellbogen von der Matratze hoch und gähnte ihr ein „Guten Morgen“.
„Hätte wissen müssen, dass du ein Langschläfer bist.“, grinste sie.
„Was?“, murmelte James und nun fiel ihm auf, dass sie angezogen vor dem Bett hockte. „Ach lass mich doch.“ Er grinste zurück. Dann ließ er ein Kreischen hören und zog sich die Bettdecke über den Kopf.
„Na hör mal, so schlimm kann dein Kater doch wohl nicht sein.“, sagte Isabelle, die mitten im Raum stand und ratlos zu Lilys Bett schaute.
„Das ist es nicht!“, rief James durch die Bettdecke und fuchtelte wild mit den Armen. Lily drehte sich um und kicherte.
„Was?“, fragte Isabelle.
„Is…“, Lily seufzte. „Zieh dir was an.“
„Was…? Oh!“ Isabelle schaute an sich herunter und erblickte Unterwäsche. Rasch zog sie T-shirt und Jeans über. „Entschuldigt, ich bins gewöhnt hier so herumzulaufen. „James, du kannst wieder gucken.“ James lugte über den Deckenrand mit knallroten Wangen. „Süß, unser Obermacho-Quidditchstar wird rot.“
„Ihr macht mich fertig.“, murmelte James und die Mädchen grinsten sich an.
„Sie hat was?!“, fragte Sirius und glotzte sein Gegenüber an.
„Ja.“, bestätigte James und schoss einen Blick Richtung Isabelle, die sich nur grinsend am Kopf kratzte.
„Das glaub ich ja nicht!“ sagte Sirius.
„Ja, nicht wahr?“ fragte James. „Hat sich nicht mal geschämt.“
„Das meinte ich nicht!“ Sirius schlug ihm mit der flachen Hand auf den Hinterkopf.
„Aua!“
„Du Depp! Warum bin ich bei so was nie dabei?“ Sirius brummte. „Total unfair. Aua!“ er rieb sich den eigenen Kopf, wo Isabelle ihn geschlagen hatte.
„Haste nicht besser verdient!“, sagte Jordan beiläufig.
„Perversling.“, schnaubte Isabelle.
„Das schätzt du doch so an mir.“, grinste Sirius.
„Merlin verschone mich.“
„Hey!“
„Geht das schon wieder los?“, fragte Remus.
„Ja.“, brummte Sirius.
„Dann lasst es.“, seufzte Mary. „Ihr zwei könnt wirklich schlimm sein.“
„Sagst du nur, weil du Kopfschmerzen hast.“, grinste Sirius.
„Danke, das weiß ich selber.“ Mary guckte ihn böse an.
„Still jetzt.“, wies Lily sie an. „Ihr benehmt euch ja wie Erstklässler. Jetzt fehlt nur noch die Essensschlacht.“
„Stichwort!“, riefen James und Sirius und zückten die Zauberstäbe. Sofort begannen Pudding und Marmelade durch die Gegend zu spritzen.
„James!“, rief Lily bevor Isabelle sie unter den Tisch zog.
„Verdammt.“, brummte Mary, die gerade einen Klecks Erdebeermarmelade aus ihren Haaren zu entfernen versuchte. Auch Jordan, Remus und Peter tauchten nun rasch unter den Tisch.
„Sagtest du Erstklässler?“, fragte Mary.
„Entschuldige.“, korrigierte sich Lily selbst. „Ich meinte Kleinkinder.“ Jordan grinste und Peter lachte verhalten.
„Ach ja.“, seufzte Remus. „Immer dasselbe mit den beiden.“ Er wischte sich Pudding von der Schulter. Isabelle riskierte einen Blick über die Tischplatte, ließ sich aber sofort wieder runter fallen.
„Wie schlimm ist es?“, fragte Lily.
„Schlimmer.“, sagte Isabelle und wischte sich Müsli aus dem Gesicht.
„POTTER! BLACK!“
„Na endlich.“, sagte Jordan.
„Bleibt lieber noch unten.“, warnte Remus. Lily blickte sich um. Die Hälfte der Schüler hockte unter den Tischen, wie sie. Die andere Hälfte schien sich tatkräftig beteiligt zu haben.
„Kommen Sie unter den Tischen vor.“, wies McGonagall an und die Schüler wagten sich wieder nach oben. James und Sirius waren von oben bis unten mit Frühstück bedeckt.
„Mein schöner Pudding.“, heulte Isabelle grinsend.
„Potter. Black.“, sagte McGonagall mit bebenden Nasenflügeln und gezwungen ruhiger Stimme.
„Das warn wir nicht!“, beteuerte James und versuchte vergeblich seinem Umhang wieder zu seiner natürlichen Farbe zu verhelfen.
„Reden Sie keinen Schwachsinn!“, brüllte McGonagall.
„Lily hat ne Essensschlacht vorgeschlagen!“, beteuerte Sirius.
„Wir sehen uns heute beim Nachsitzen. Vier Uhr, mein Büro.“ Mit diesen Worten war die Professorin verschwunden. „Und räumen Sie die Schweinerei weg!“ James und Sirius zuckten zusammen.
„Ja…“, murmelte Sirius wie ein verdroschener Hund und schwang den Zauberstab, wodurch sich das ganze Chaos von selbst beseitigte. „Entschuldigt.“, grinste Sirius in die Runde und blickte die ganzen Schüler an, die völlig bekleckert waren. Isabelle bekam einen schrecklichen Lachflash als sie ihn so bedröppelt sah. Sirius klatschte ihr aus Rache eine Hand voll klebriger Masse auf den Umhang.
„Na hör mal!“, beschwerte sie sich. „Das macht man aber nicht bei Mädchen!“
„Man nicht, ich schon.“, grinste Sirius und sie folgte seinem Beispiel. Sie schaute an sich herunter und wischte es von ihrem Umhang.
„Und die Sache auch noch auf mich schieben, oder was?“, fragte Lily und piekste James in die Brust.
„Es war nicht meine Idee die Idee auf dich zu schieben.“, verteidigte sich James sofort und die anderen lachten. Lily zog eine Grimasse als sie merkte, dass sich eine undefinierbare Masse von Müsli, Orangensaft und Toastkrümeln an ihrem Finger festgesetzt hatten. Sie versuchte es abzuschütteln und wischte es schließlich an der einzig sauberen Stelle von James ab, seiner Wange.
„Geht duschen.“, sagte sie nur und verschränkte die Arme.
„James, du siehst aus wie ein Schwein.“, lachte Remus und Jordan neben ihm kicherte so doll, dass ihr Gesicht rot anlief.
„Black, Potter!“, kreischte Melissa Newman und stemmte die Hände in die Hüften. James und Sirius drehten sich um. Isabelle, sowie Mary und Lily fingen an zu lachen als sie ihre Zimmergenossin erkannten. Sie war wohl nicht schnell genug unter dem Tisch verschwunden, denn sie hatte einen Kaffeefleck auf der Bluse und ihr Haar strotzte vor Eiern und Speck. „Nicht nur, dass das einfach eklig ist!“ fuhr sie fort. „Nein, es ist auch noch total fettig!“
„Deine Probleme möchte ich haben.“, brummte Jordan nur.
„Hast du eine Ahnung wie viele Kalorien in Speck und Eiern stecken, Daley?!“ Jordan zuckte die Schultern.
„Äh… nö.“ Sie grinste. „Wenn interessiert das schon?“
„Argh!“ Melissa wandte sich wieder James und Sirius zu, die sich ansahen und dann machten, dass sie aus der Halle kamen.
„Unmöglich.“, sagte Lily.
„Wie jetzt?“, fragte Isabelle.
„Es geht nicht.“
„Wie meinst du das?!“
„Ich kriegs nicht raus.“
„Lily, du musst es raus kriegen.“, sagte Jordan.
„Jaha.“, stimmte Mary zu.
„Na dann probier du's doch.“ Lily warf ihr den Kamm zu und Mary begann vorsichtig Strähne für Strähne des schokoladenbraunen Haares Isabelles zu kämmen.
„Ach ja…“, sagte Jordan diabolisch. „Wir haben gehört Mr Potter hat sich heute Nacht in deinem Bett vergnügt?“
„Wie bitte?“, fragte Lily. „Isabelle, was hast du denen erzählt?“ Isabelle zuckte die Schultern.
„Die Wahrheit.“, grinste sie.
„Er hat sich nicht in meinem Bett vergnügt, wenn ich bitten darf.“, brummte Lily.
„Ja, ja.“, grinste Jordan.
„Zurück du den Haaren!“, sagte Lily rasch bevor das Thema aus den Fugen geriet.
„Klebt wie Kaugummi.“, sagte Mary überrascht und zog den Kamm weg, an dem ein langer Faden undefinierbarer Masse klebte. „Bäh…“
„Was ist jetz?“, fragte Isabelle.
„Ich fürchte…“, sagte Jordan und schaute sie entschuldigend an.
„Kann ja wohl nicht sein.“, brummte Isabelle. „Wir sind Hexen und kriegen das Zeug nicht aus meinen Haaren?“
„Tut mir Leid.“, sagte Lily.
„Du kannst ja nichts dafür.“ Isabelle seufzte.
„Mit Magie und Wasser klappts auch nicht.“, murmelte Lily. „Das haben wir schließlich schon probiert.“
„Da bleibt nur eins.“, sagte Isabelle, stand auf, stellte sich vor den Spiegel im Bad und nahm den Zauberstab zur Hand.
„Nein!“, rief Jordan. „Nicht doch!“
„Das kannst du nicht ernst meinen!“, stimmte Mary zu.
„Anders geht's ja nicht.“, widersprach Isabelle.
„Is, bist du sicher, dass du das machen willst?“, fragte Lily.
„Ich hatte sowieso eine Kürzung nötig.“, antwortete sie nur, schloss die Augen und schwang den Zauberstab. Plötzlich hielt sie ein Bündel loser Haare in der Hand. Ihre Freundinnen starrten sie an.
„Is…“, sagte Lily und betrachtete sie eingehend.
„Was?“, fragte sie, die Augen immer noch fest zu.
„Das steht dir.“, sagte Jordan überrascht. „Nur schade um die schönen Haare.“
„Ja.“, stimmte Mary zu und dann: „Los, mach die Augen auf.“ Isabelle blinzelte und schaute sich dann im Spiegel an. Sie sah so anders aus. Die Haare so kurz, wie sie seit ihrem fünften Lebensjahr nicht mehr gewesen waren.
„Lass mich mal.“, sagte Lily, nahm ihr den Stab aus der Hand und schnipselte an ihrer Frisur herum. Fünf Minuten später grinste Lily sie an.
„Passt total zu dir.“
„Wow.“, sagte Mary. „Typveränderung!“
„Unglaublich.“ Jordan starrte sie an. Isabelles Haare berührten nicht einmal mehr ihre Schultern und doch… sie fand Gefallen daran.
„Das gefällt mir.“, sagte sie und die Freundinnen lächelten sich an. „Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass Black mir Schadensersatz leisten muss.“ Das Lächeln auf ihren Lippen formte sich zu einem diabolischen Grinsen.
„Der arme Sirius.“, sagte Mary.
„Mir tut er gar nicht Leid.“, schnappte Lily, immer noch sauer, weil Sirius versucht hatte die Geschichte auf sie abzuwälzen.
„Ich hoffe, der ist fertig mit duschen, denn jetzt kriegt er was zu hören.“, sie schaute kurz auf das Haarbündel in ihrer Hand und ließ es dann in den Mülleimer fallen.
„Die schönen Haare…“, murmelte Jordan wehleidig, bevor sie den anderen folgte.
Sirius und James saßen sauber und frisch geduscht im Gemeinschaftsraum und bauten ein Kartenhaus aus explodierenden Karten als die Mädchen zu ihnen stießen. Isabelle räusperte sich und Sirius, ganz auf die Karten fixiert, winkte sie ab.
„Warte kurz. Ich muss nachdenken…“ auch James hatte nicht aufgesehen, sondern glotzte konzentriert auf die Karten.
„James.“, sagte Lily.
„Was denn, Lil?“, fragte er, nicht aufsehend. „Setz dich, wir sind gleich fertig.“ Lily schüttelte den Kopf aufgrund dieser Ignoranz.
„Isabelle!“, sagte Remus, der von seinem Buch aufschaute. „Was zum…?!“ Jetzt sah auch Sirius auf und ließ vor Schreck prompt eine Karte fallen, die auf den anderen landete und eine Kettenreaktion von kleinen Explosionen hervorrief. Die Wolke lichtete sich nach einigen Sekunden und Sirius saß reglos da und starrte sie an. James guckte ebenso überrascht.
„Was…? Deine Haare…? Was ist… passiert?!“
„Du bist passiert, Black!“, knurrte sie. „Deine pappige Müslimischung hat mir die Haare so verklebt wie ein Kilo Kaugummi!“ Sirius stand auf und schritt auf sie zu, dann sagte er: „Steht dir aber.“
„Red dich bloß nicht raus.“, warnte sie. „Dafür revanchiere ich mich.“ Sirius schluckte. „Du solltest auch schlucken, mein Lieber.“
„Du, James.“, flüsterte Peter und lehnte sich zu James hinüber.
„Was denn?“
„Was ist denn los? Was ist denn mit ihren Haaren?“
***
Ach Gottchen. Peter eben.
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel