
von LasVegas
Hallochen! Jep, neues chap von mir! Der Titel verrät ja schon einiges, aber... na ja, ihr werdet ja sehen.
Hat so lange gedauert, weil ich erst keine Zeit hatte und dann Probleme mit dem Tippen, weil ich mir den rechten Zeigefinger bei nem kleinen Rollerunfall verstaucht habe...
Sodele,
@James_Potter85: Sirius und Is? Die machen mal wieder alles auf ihre Art...
@Lilyfairy: Die Frage ist nur, ob irgendetwas jemals gut wird, wenn Sirius Black involviert ist.
@Nelly Potter: Was dazwischen komme? NEEEIIIIN, wie kommst du denn darauf?!
@Lunaaa: Schön, wenn ich dir den Abend versüßt habe. Lily und James... Ja, den beiden widme ich mich bald wieder.
@2 of the Marauders: Wies mit denen weiter geht... Tja, sag ich nich ^^
@loopingfly: Danke, danke.
@Dr. Butterbier: OOS, definitiv. Aber das macht ja nix. Singende Kürbisse? Keine Ahnung... Es war jedenfalls nich Bio. Jocy lässt einen ja nicht zum Nachdenken kommen. XD
@greenday: Ja, bin auch sehr stolz auf die Weckmethode.
@Katie1992: Na du hast ja Ansprüche. Noch länger? ^^
@LilyEvans91: Ich hab keine Ahnung wie ich immer auf sowas komme... Nujo. Wir Sirius reagiert... das sehen wir ja jetzt.
@axel: Tjaja, bist du gemein, der arme Sirius.
@Mrs.Black: Hehe, Sirius' Reaktion werden wir ja noch erleben.
@-tonky-: Erstmal, vielen Dank, dass du dich durch 51 Chaps gekämpft hast. ^^ Zweitens, danke für das Mega-Kommi, drittens, schön, dass dir die Charaktere so gefallen und viertens, genau diese Reaktion soll Melissa auch hervorrufen.
@*Amira*: Hab mich schon gewundert, wo dein Kommi bleibt ^^. Danke!
@Rinchen: Schön, dass du auch wieder mit von der Partie bist. Chaos oder Happy-End. Was denkst du?
Da wir die 600-Kommi-Grenze überschritten haben, widme ich dieses chap Katie1992 für das 600. Also, dieses Chap ist zwar nicht romanlang, dafür aber für dich ^^. Zufrieden?
Jedenfalls kommt hier das neue chap, viel Spaß und lasst ein Review da!
Chappi 52:
„Sorry, Lily.“, sagte Sirius und packte James am Arm. „Den muss ich mir kurz borgen.“
„Ja, klar.“, sagte Lily, die nur ein wenig in sich hineingrinste aufgrund von Sirius' verkniffenem Gesichtsausdruck und sich dann Remus zuwandte, der an einem der Tische lehnte und fröhlich mit Peter, Jake und Frank plauderte, der sich strikt weigerte mit Alice zu tanzen. „Hey.“, sagte Lily.
„Hey.“, antwortete Alice beleidigt und versuchte erneut Frank zum Tanzen zu überreden.
„Hallo Lily.“, sagte Jake und versteckte sein Gesicht halb hinter seinem Kelch, den er gerade an die Lippen setzte.
„Hey Jake.“, sagte sie und lächelte ihn an. Er grinste zurück und stellte seinen Kelch ab.
„Meinst du James bringt mich um, wenn ich dich auffordere?“
„Wahrscheinlich.“, sagte Lily mit einem Lächeln auf den Lippen.
„Das ist riskant.“, überlegte Jake. „Aber… ich werds riskieren.“ Er lächelte. „Darf ich bitten?“ Remus zog eine Augenbraue hoch und sah Lily intensiv an.
„Einen Tanz.“, gab Lily nach und warf Remus ein Lächeln zu, der allerdings nur skeptisch einen Blick Richtung James und Sirius warf, die sich eingehend unterhielten, wobei Sirius wild gestikulierte.
„Was tut sie da?!“
„Wer denn, Sirius?“, fragte James genervt. „Weißt du, ich war gerade beschäftigt!“
„Isabelle!“
„Was ist… sie tanzt. Ja und?“
„Mit dem?“
„Mit wem?“
„David-keine-Ahnung-wie-er-weiter-heißt!“, sagte Sirius eindringlich.
„Henson, Sirius. David Henson.“, seufzte James.
„Wie auch immer! Sie tanzt mit ihm!“
„Na und?“ James zuckte die Schultern. „Du tanzt ja auch mit allem, was einen Rock unterm Umhang trägt, Pad.“
„Aber…“
„Es ist ja nicht so als wärst du in sie verliebt, Sirius. Also lass den Scheiß.“ Sirius antwortete nicht. „Nein!“ James riss den Mund auf. „Also doch! Ich wusste es!“
„Und selbst wenn es so wäre.“, betonte Sirius. „Sie hat mir ziemlich deutlich gemacht, was sie von der Idee hält.“
„Armer Padfoot, hat sie dein Ego angekratzt?“, stichelte James.
„James…“, knurrte er. „Lass es sein.“
„Schon gut.“ James hob die Hände abwehrend. „Und was... wenn du einfach mal mit ihr redest? Schließlich hast du angefangen Serena aufzufordern. Meinst du nicht, dass es ihr gutes Recht ist auch etwas Spaß zu haben?“
„Spaß.“, höhnte Sirius. „Du spinnst ja. Sie schmeißt sich ja ran an den Kerl.“
„Sirius, die haben nicht mal Körperkontakt.“ James rollte die Augen. „Du bist paranoid.“
„Tse…“
„Und ich muss mich jetzt darum kümmern.“, sagte James, der gerade Lily und Jake entdeckt hatte. Damit huschte er von dannen.
„Und ich bin paranoid, oder was?“, fragte Sirius sich selbst.
James ließ sich neben Remus gegen den Tisch fallen und lehnte sich nach hinten um seinen Kelch zu nehmen.
„James.“, sagte Remus überrascht. „Hast du…“
„Die zwei gesehen?“, fragte James. „Ja.“
„Und du willst nichts unternehmen?“, fragte Remus ungläubig.
„Aufpassen kann ich auch von hier.“, sagte James. „Wenn ich mich jetzt einmische, dann ist sie nur wieder sauer auf mich.“ Remus starrte ihn an.
„Ich bin positiv überrascht, Prongs.“, sagte er in einem lobenden Tonfall. „Lily hat einen guten Einfluss auf dich.“ Doch Remus hatte sehr wohl bemerkt wie fest James seinen Kelch umklammert, denn seine Knöchel traten weiß hervor. „Nur einen Tanz.“, sagte Remus. „Sie hats versprochen.“
„Sehr gut.“, murmelte James, „Denn der ist jetzt vorbei.“ Und wirklich hörte die Musik kurz auf und Lily kam wieder auf sie zu, Jake im Schlepptau.
„James.“, sagte sie etwas nervös. „Du bist ja schon wieder da.“
„Sieht so aus.“, sagte James und hob den Arm, sodass er Lily an sich ziehen konnte und sein Arm schützend um ihre Schultern lag. Sie küsste ihn kurz auf die Lippen und James lächelte sie an. Dann brachte er sich dazu auch Jake kurz anzulächeln. „Hi Jake.“, sagte er so freundlich wie möglich.
„James.“, sagte Jake. „Ich sollte gehen. Man sieht sich.“ Er hob kurz die Hand und drehte sich dann um.
„Wo will der denn jetzt plötzlich hin?“, fragte James.
„Wahrscheinlich zu seiner Freundin.“, sagte Lily.
„Freundin?“, James schaute Jake hinterher, der sich zu einer Sechstklässlerin begab, die ihn auf die Wange küsste. „Sowas…“
„Henson.“, sagte Sirius und nahm Isabelles Hand von Davids Arm. „Tut mir Leid.“ Er zog Isabelle mit sich und flüsterte zu sich selbst: „Oder auch nicht.“
„Sirius!“, rief Isabelle als sie hinter ihm her stolperte. „Was zum Riesenkraken ist los?!“
„Sag mal, wie kommt's, dass du mit dem tanzt?“
„Was denn, wer… Du meinst David?“
„Ja.“
„Was geht dich das an?“, fragte Isabelle, doch sie wusste, dass sie nicht fair zu Sirius war. Es hatte ihr ja schließlich auch nicht gefallen, dass Sirius so viel mit anderen Mädchen getanzt hatte.
„Was geht…“ Sirius fasste sich an den Kopf. „Ich fass es ja einfach nicht, das fragst du noch?!“
„Ja, das frag ich noch.“, sagte Isabelle. „Was ist los? Sag mir einfach, was dein Problem ist!“
„Mein Problem?“
„Ja, dein Problem!“ Isabelle fuhr sich fahrig durchs Haar. „Raus damit. Sofort, oder ich gehe!“ Sirius starrte sie an, schob ihr seine Hände in den Nacken und küsste sie. Sie machte sich los. „Sirius!“ Sirius ließ sie los und musste dann zusehen, wie sie ging. Die Treppe hoch und aus seinem Sichtfeld. „Is!“ Doch sie hörte ihn nicht mehr. Oder sie wollte ihn nicht mehr hören.
„Sirius, was ist denn mit dir los?“, fragte James, der genau wie Lily, Remus, Mary Jordan und Peter als einer der Letzten aus der Halle trat.
„Gar nichts.“ Sirius schaute nur grimmig drein und folgte den Schülermassen. Remus und James schauten sich nur hilflos an und nach einem raschen Kuss für Lily von James huschten sie ihm hinterher.
„Warum hab ich das dumme Gefühl, dass das was mit Isabelle zu tun hat?“, fragte Jordan.
„Weil es so ist.“, befürchtete Lily und zog ihre Freundinnen an jeweils einer Hand zur Großen Treppe.
„Da haben wir endlich das Lily-James-Problem aus der Welt geschafft und jetzt das.“, murmelte Mary und Jordan nickte.
„Das hab ich jetzt mal überhört.“, sagte Lily und zog die beiden weiter.
„Sirius, was genau ist passiert?“, fragte James und klopfte an die Badzimmertür. Sirius hasste Baden und tat es nur im Vertrauensschülerbad oder wenn ihn wirklich etwas bedrückte. „Du sitzt in der Badewanne, ich hör doch das Wasser rauschen.“
„Lasst gut sein, Jungs.“, rief Sirius. „Schon in Ordnung… Ich muss nur mal nachdenken.“ Remus, Peter und James sahen sich ratlos an, ließen dann aber von der Tür ab und Sirius in Ruhe. Dieser planschte unterdessen im heißen Wasser herum und tunkte immer wieder das Muggelentchen aus gelbem Gummi unter Wasser. „Versteh einer die Frauen.“, brummte er schließlich und ließ sich tiefer ins Wasser gleiten, sodass auch sein Kopf unter der Oberfläche verschwand.
„Is?“, fragte Lily und hob die Bettdecke ihrer Freundin an. „Na nu? Wo ist sie denn?“
„Cartwright?“, fragte Melissa Newman. „Im Badezimmer. Könntet ihr sie vielleicht da raus holen? Ich will mir die Haare waschen.“
„Das interessiert uns herzlich wenig.“, schnauzte Mary sie an. „Entweder du wartest oder du gehst.“ Melissa schien keine passende Antwort zu finden und so verschwand sie durch die Tür zur Wendeltreppe. Jordan rollte die Augen.
„Ganz im Ernst?“, fragte sie. „Das Mädel geht einem aber auch echt auf den Zauberstab.“
„Das kannst du laut sagen.“, seufzte Lily und klopfte an die Badezimmertür. „Is?“
„Die Tür ist offen.“, sagte Isabelle von drinnen.
„Auf in die Schlacht.“, meinte Mary nur und Lily drückte die Türklinke hinab.
„Oi.“, murmelte Mary als sie Isabelle in der Badewanne vorfand.
„Du?“, fragte Jordan. „Du in der Badewanne?“
„Und?“, Isabelle schaute die Mädchen an.
„Du sagst doch immer, dass Baden das gleiche ist wie im eigenen Dreck zu schwimmen?“, fragte Jordan.
„Jo, bitte.“, brummte Lily. „Aber du hast natürlich Recht. Is, du badest grundsätzlich nur im Vertrauensschülerbad. Oder wenn dir kalt ist.“
„Tja…“ Isabelle legte den Kopf schief. „Na ja. Weiß nicht. Ich hatte Lust.“ Sie pustete, sodass der Schaum erzitterte.
„Okay.“, sagte Lily ungläubig.
„Leute.“, sagte Isabelle und legte die Arme auf den Rand der Wanne.
„Die Situation ist irgendwie merkwürdig.“, sagte Mary und schaute zu Lily, die sich gegen das Waschbecken lehnte.
„Mädels.“, sagte Lily. „Nur zwei Minuten?“
„Schon verstanden.“, sagte Mary und verließ mit Jordan das Badezimmer.
„Du siehst verheult aus.“, meinte Lily nachdem die anderen beiden die Tür geschlossen hatten. Isabelle lachte.
„Ich hab das Gefühl wir zwei haben die Rollen getauscht.“
„Jetzt wo du's sagst.“, überlegte Lily. „Jetzt gebe ich die Ratschläge, die du eigentlich nicht hören willst.“
„Toll, vielen Dank, dann schieß mal los.“, sagte Isabelle, ein kleines Lächeln auf den Lippen.
„Sirius' Ego zu knacken… hat nicht funktioniert?“, fragte Lily.
„Natürlich hat es funktioniert, es war deine Idee, Lil.“, sagte Isabelle und Lily lächelte. „Ich kann einfach nicht glauben, dass wir dieses Gespräch führen. Über Sirius von allen Typen.“
„Jah…“ Lily setzte sich neben die Wanne. „So… also was ist passiert? Was hat er getan?“
„Er war ganz er selbst.“, seufzte sie.
„Oh je.“ Lily seufzte. „Sag mir, dass David noch lebt?“
„David lebt noch.“, versicherte Isabelle.
„Gut.“
„Sirius hat mich sozusagen entführt.“, erklärte Isabelle. „Dann… draußen in der Eingangshalle hab ich ihn gefragt, was er eigentlich will, aber er hat den Mund nicht aufgekriegt und dann bin ich gegangen.“ Sie schnaubte. „Ach und nicht zu vergessen: Er hat mich geküsst, schon wieder!“
„Und das ist schlecht?“, fragte Lily unschuldig.
„James hat eindeutig einen verdammt schlechten Einfluss auf dich.“, brummte Isabelle.
„Ach ja.“, sagte Lily.
„Ja, und das ist gut so.“, grinste Isabelle. „Lily, endlich wirst du mal lockerer.“
„Was soll das denn heißen?“
„Gar nichts.“, Isabelle versuchte ihr Grinsen zu verstecken.
„Zurück zum Thema.“, sagte Lily. „Er hat dich geküsst? Hat der sie noch alle?“
„Danke.“, stimmte Isabelle zu und tauchte kurz mit dem Kopf unter. „Also.“
„Also, hast du geweint?“
„Nein!“ Isabelle schüttelte den Kopf und verspritzte Wassertropfen. Lily wischte sich das Wasser von Gesicht und Hals.
„Wofür war das?“
„Die Unterstellung.“ Isabelle seufzte. „Na ja, trotzdem. Schleift mich aus der Halle, tut so als hätte ich gerade einen Mord begangen, küsst mich und erwartet dann… was genau?“
„Woher soll ich das wissen?“, fragte Lily.
„Hallo? Du bist meine beste Freundin, du gehst mit seinem besten Freund?! Irgendwas davon muss doch reichen um eine vernünftige Antwort auf die wohl bescheuertste Frage der Welt zu kriegen?“
„Tut mir sehr Leid.“, sagte Lily. „Aber da kann ich wohl nicht wirklich helfen.“ Sie zuckte die Schultern.
„Na ja. Jedenfalls… eigentlich ist es auch egal. Ich fange nichts mit ihm an.“
„Ach… wirklich?“
„Jah!“
„Ich hatte mir auch vorgenommen nichts mit James anzufangen.“
„Das war was ganz anderes.“
„Ach ja…?“
„Ja. Bei euch war es märchenmäßig. Er liebt dich, du liebst ihn…“
„Whoa…“, sagte Lily. „Wer spricht hier von lieben?“
„Lily, komm schon.“ Isabelle lächelte sie an. „Ich bin mir ganz sicher, dass er dich liebt.“
„Wenn du das sagst.“, Lily stand auf und seufzte. „Beeil dich ein bisschen und dann schmeißen wir die Räucherstäbchen ins Klo und kramen Schlafanzüge und Kuschelsocken aus. Es gewittert und das heißt wir machen Mädelsabend im Schlafsaal. Zur Not schmeißen wir eben Newman raus.“
„Vorschlag angenommen.“, grinste Isabelle und griff nach dem Handtuch.
„Es kann losgehen.“, sagte Mary und schmiss das letzte Räucherstäbchen in die Toilette.
„Sehr schön.“ Lily setzte sich auf Isabelles Bett, welches Jordan gerade an ihr eigenes gerückt hatte. Auf dem selbstkreierten Doppelbett machten die Mädchen es sich gemütlich und schlürften heiße Schokolade, die Lily besorgt hatte.
„Lils, wo hast du die her?“, fragte Isabelle, deren Haare durch das Ausbleiben von Bürste und Föhn ziemlich abstanden.
„À propos.“, sagte Lily und verschwand aus dem Gemeinschaftsraum.
„Lily?“, fragte James als er die Tür ihres Schlafsaals öffnete.
„Habt ihr schon geschlafen?“, fragte Lily.
„Na ja, ja.“, sagte James verschlafen. „Remus ist ziemlich fertig, die Party war vielleicht etwas anstrengend. Und weil wir ja auch nicht gerade ausgeschlafen sind, immerhin waren wir die ganze Nacht wach um die Kürbisse fertig zu kriegen… da gehen wir meistens früher ins Bett.“ Er gähnte.
„Dann will ich dich nicht weiter aufhalten.“, grinste sie und küsste ihn sanft auf die Lippen. James schaute sie überrascht an.
„Womit hab ich den denn verdient?“, fragte er.
„Danke.“
„Für was?“
„Den Tipp mit der heißen Schokolade.“
„Kein Problem.“
„Wie geht's Sirius?“, fragte Lily.
„Schläft wie ein Baby. Hat sich aber komisch benommen.“
„Die zwei.“, seufzte Lily. James nickte kurz und von drinnen kam ein Brummen. „Tut mir Leid, ich wollte euch nicht wecken.“
„Kein Problem.“
„Gute Nacht.“
„Ja, gute Nacht.“ James schaute ihr nach und lächelte nur in sich hinein bevor er sich wieder seinem Schlafsaal zuwandte und sich zu Bett begab.
„Lils, wo warst du?“, fragte Jordan.
„Mich bei James bedanken. Wegen des Tipps für die heiße Schokolade. Es lohnt sich die Freundin des Obermarauders zu sein.“, grinste Lily.
„Es lohnt sich auch die Freundin der Freundin des Obermarauders zu sein.“, stellte Mary fest. „Mann, es stinkt immer noch nach Räucherstäbchen.“
„Dann machen wir eben die Fenster auf.“, sagte Isabelle und tapste mit ihren dicken, knallroten Socken zum Fenster hinüber um es aufzureißen.
„Machst du Witze?“, fragte Jordan. „Es ist verdammt kalt draußen. Und es gewittert!“
„Ich weiß.“, sagte Isabelle. „Dann decken wir uns eben zu. Gestank oder warm anziehen?“
„Schön.“, grinste Jordan und Isabelle machte das Fenster auf. Ein Windstoß fegte in den Schlafsaal und Isabelle schlug das Fenster wieder zu. Als sie sich umdrehte, war sie klatschnass.
„Toll.“, brummte sie. „Womit hab ich das verdient?“
„Komm schon, Is.“, sagte Lily und schlug die Decke zurück, sodass sie darunter krabbeln konnte.
„Danke, Lils.“, sagte Isabelle. „Aber ich zieh mir erst was anderes an.“
„Gute Idee. Mit den Klamotten holst du dir bei den Temperaturen auch ne Lungenentzündung.“, grinste Mary.
„Ach was.“, Isabelle zog die Boxershorts und das Top aus und ersetzte es durch eine Schlafanzughose und T-shirt. „Besser?“
„Ja.“, lachte Jordan und Isabelle setzte sich neben Lily, die ihr die Tasse heiße Schokolade wieder in die Hand drückte.
***
Muhaha, bin ich gemein.
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