
von LasVegas
Aloha! Ich dachte, bevor ich nach Irland fahre (Tutorenfahrt), da gibt es noch mal ein chap fĂĽr euch.
@LilyEvans91: Dachte mir fast, dass es dir egal ist, ob ich beleidigt bin! Sowas!
@Dr. Butterbier: Pinky und Brain? Auf so nen ScheiĂź kommst auch nur du! sher geil. Ich hab ne romantische Seite? Ganz was neues!
@*LotusblĂĽte*: Vielen Dank, wenn man ein solch tolles Kommi bekommt, baut das richtig auf.
@James_Potter85: Ach, glaubst du wirklich, dass Sirius sich von solchen Lapalien unterkriegen lässt?
@loopingfly: Ich glaube, wenn man so lang mit Sirius um sich rum leben muss, dann entwickelt man wahrscheinlich Ideen wie Isabelle.
@Katie1992: Das mit dem Patronuspaar wussten wir ja schon vorher.
@*Amira*: Isabelle ist eben von grund auf mies. Genau wie ich ^^
@Lilyfairy: Ich kann nur sagen, die zwei kriegen ihre Dinge einfach nicht auf die Reihe.
@2 of the Marauders: Sirius und seine geheiligten Haare.
@greenday: Danke, danke!
@Lunaaa: Jah, Sirius, der verkappte Romantiker.
@Mrs.Black: Na ja, bei Sirius isses so: Mödchen sind ihm nich so wichtig, aber seine Freunde sind ihm total wichtig, deswegen macht er sich da ja überhaupt erst Gedanken.
@Nelly Potter: Hab mich schon gefragt, wo dein Kommi geblieben ist. ^^
@Die Evans: Sirius und seine Haare. Na ja, er wird wohl drĂĽber hinwegkommen.
@axel: Du hast schon Recht, dass der Patronus nicht wirklich unterrichtet wird. Aber Professor Cartwright hat von Anfang an gesagt, dass der Kurs mit 16 Leuten so klein ist, dass man das mal versuchen könnte und der Kurs ist so fortgeschritten. Es ist ja auch nicht so, als ob jeder in der Klasse das hinbekäme, es soll einfach nur ne Möglichkeit für die Schüler sein, das mal unter Aufsicht zu versuchen. Und wie wir wissen heißt es gar nichts, wenn man einen Patronus zu Stande bringt. Man muss ihn erstmal gegen Dementoren einsetzen können. ^^
Los geht's mim Chap. Und weil wir Sirius so gern leiden sehen:
„Cartwright!“, brüllte Sirius.
„Schrei nicht so rum, sag mir das Passwort.“, murrte die Fette Dame, die sich sichtlich gestört fühlte.
„Das Passwort weiß ich nicht! James hat mir das neue noch nicht gesagt!“
„Dann hast du Pech.“, flötete die Fette Dame.
„Was? Aber Sie kennen mich doch! Sirius Black, nun kommen Sie schon!“
„Nein, der Sirius Black, den ich kenne, würde nie mit in der Dunkelheit leuchtenden, pinken Haaren herumlaufen, tut mir Leid.“ Sirius' Mund klappte auf.
„Toll.“, knurrte er. „Jetzt muss ich warten. Jedenfalls so lange, bis die Turteltäubchen wiederkommen. Ich fass es ja nicht!“
„So ein Pech für dich, aber auch.“, sagte sie, gähnte und schlief ein. Sirius warf die Hände in die Luft.
„Was ist das denn?“, fragte James.
„Was?“
„Das. Da leuchtet was.“
„Sieht aus wie…“, Lily legte den Kopf schief, als sie sich näher ran pirschten. „Lumos.“
„Sirius!“, sagte James. „Was machst du denn hier?“
„Merlin sei Dank, Prongs!“, Sirius streckte die Hand aus und ließ sich von James auf die Füße ziehen.
„Sirius, was ist passiert? Warum sitzt du hier und warum leuchtest du?“
„Die Weiber in diesem Schloss stecken alle unter einer Decke!“ Sirius streckte sich ausgiebig, sodass es knackte. „Nichts für ungut, Lily.“
“Schon gut.“, murmelte sie.
„Also, wir sind von der Strafarbeit zurückgekommen und… dann hab ich gemerkt, dass ich leuchte.“, knurrte Sirius. James lachte. „Und dann is Isabelle abgehauen. Du kennst sie, sie is verdammt schnell. Jedenfalls hat sie das Portrait hinter sich zugeschlagen und ich kenne das Passwort nicht, weil du meintest, du würdest mir das neue später sagen!“
„Tut mir Leid, Paddy.“, grinste James. „Es lautet Zaubertrankzutat.“
„Heh!“ Sirius klopfte mit den Fingerknöcheln gegen den Rahmen der Fetten Dame. „Los, aufwachen! Heh! Er hat das Passwort genannt, jetzt lassen sie mich endlich rein!“
„Schon gut…“, die Fette Dame gähnte erneut. „Wie lautet das Passwort?“
„Zaubertrankzutat!“, antworteten die drei wie aus einem Munde.
„Richtig.“, sie schwang zur Seite und sie konnten endlich eintreten.
„Cartwright!“, rief Sirius in die Richtung, wo sich Isabelles Lieblingssitzecke befand. Eben jene, die auch die Marauder bevorzugten. „Hey!“ er stampfte hinüber. „Warum hast du…“ er verstummte plötzlich und schaute auf sie hinunter. Isabelle war auf der Couch eingeschlafen, ein Arm hing auf den Boden hinunter, der andere lag quer über ihrem Bauch. Ihr Verwandlungsbuch lag offen auf dem Boden und ihr Atem ging langsam und gleichmäßig. Den Umhang, den sie vorher noch getragen hatte, lag über der Rücklehne.
„Was ist denn, Sirius?“, fragte Lily und lugte über die Rücklehne der Couch.
„Sie schläft.“, hauchte Sirius.
„Ja, sieht so aus.“, meinte James und legte den Kopf schief.
„Tja.“, sagte Lily. „Dann wecken wir sie eben. Wenn sie morgen hier aufwacht… dann mault sie wieder, dass ich sie nicht geweckt habe.“
„Nein, warte.“, sagte Sirius rasch und hielt ihre Hand fest. „Du kannst sie doch jetzt nicht einfach wecken.“
„Wie bitte?“, fragte Lily. „Was ist denn mit dir los?“
„Äh… Ich weiß eine gute Mütze voll Schlaf eben zu schätzen.“, sagte Sirius rasch, beugte sich hinunter und hob Isabelle hoch. „Oh… ich dachte, sie würde mehr wiegen.“
„Lass sie das bloß nicht hören.“, grinste Lily. „Und jetzt? Wie hast du vor, die Treppe hoch zu kommen?“
„Wenn du vor mir gehst, ist das kein Problem.“, sagte Sirius. „Die Treppe verwandelt sich nur in eine Rutsche, wenn ein Junge alleine versucht hoch zu gehen. Ist ein Mädchen dabei, läuft alles glatt. Oder nicht glatt, wenn du so willst.“
„Schön.“, meinte James. „Wir sehn uns gleich, Sirius.“
„Yep.“, sagte Sirius und wartete, dass sich Lily von James verabschiedet hatte, damit er hinter ihr die Treppe erklimmen konnte. Lily hatte den Umhang mitgenommen und stieß nun vorsichtig die Tür auf.
„Das da ist ihr Bett.“, flüsterte Lily und deutete auf das Bett, über dessen Pfosten ein Quidditch-Trikot drapiert war.
„Ich weiß.“, sagte Sirius und legte Isabelle vorsichtig auf ihrem Bett ab. Da er die Decke nicht unter ihrem Körper wegziehen konnte, legte er den Umhang über sie, den Lily ihm reichte.
„Danke, Sirius.“, sagte Lily, als sie ihren eigenen Unhang öffnete und auszog.
„Erzähl bloß nicht James, dass du deinen Umhang vor mir abgelegt hast.“, grinste Sirius.
„Da braucht er sich wirklich keine Sorgen zu machen. Niemals würde ich etwas mit einem Kerl mit pinken Haaren anfangen.“
„Zu schade, Evans.“. flüsterte Sirius und sie lachte leise. „Gute Nacht.“
„Gute Nacht.“, sie küsste ihn sanft auf die Wange und Sirius verließ den Schlafsaal.
-->„[Author:J]Guten Morgen.“, flötete Sirius und weckte die anderen auf.
„Welcher Tag ist heute?“, fragte James verhalten.
„Donnerstag, der 17. November, was denn sonst?!“, fragte Sirius ungläubig.
„Ah ja.“, murmelte James, drehte sich um und versuchte weiter zu schlafen.
„Wa- ihr könnte doch nicht einfach weiter schlafen!“
„Wieso nicht?“, fragte Remus. „So spät ist es doch noch nicht.“ Er linste auf die Uhr. „Wir haben noch über eineinhalb Stunden bis Zauberkunst anfängt.“
„Es gibt nicht mal Frühstück.“, sagte Peter und vergrub das Gesicht in die Kissen. Sirius schob die Unterlippe vor.
„Happy Birthday to me.“, brummte er als er sich angezogen hatte und die Treppe runter stapfte. Allein machte er sich auf zum Frühstück, wo er sich einsam auf eine Bank setzte und Frühstück in sich reinschaufelte. „Unglaublich.“, sagte er zu sich selbst. „Noch nie! Noch nie haben sie es vergessen! So was nennt man dann Freundschaft!“ Weiter konnte er nicht sprechen, weil das Toaststück, das er sich gerade in den Mund geschoben hatte, ihm beinahe die Luft abschnürte.
„Sirius.“, sagte Isabelle eine Weile später. Es war mittlerweile viertel nach sieben und die Halle hatte sich mit frühstückenden Schülern gefüllt. „Was machst du denn schon hier? Sonst stehst du doch selten so früh auf.“ Sie setzte sich neben ihn und auch die anderen Mädchen machten es sich bequem. Sirius wartete kurz, bevor er antwortete.
„Welcher Tag ist heute?“
„Donnerstag.“, sagte Lily.
„Na und? Seit wann stehst du früh auf, wo wir doch nur Zauberkunst in den ersten beiden Stunden haben?“, wollte Jordan wissen. Sirius starrte sie reihum an.
„Konnte nicht mehr schlafen.“, sagte er dann mürrisch und verschränkte die Arme.
„Guten Morgen!“, sagte James gut gelaunt, als er sich neben Lily fallen ließ und sie mit einem Kuss begrüßte.
„Morgen.“, sagte Mary. „James, was ist mit Sirius los?“
„Keine Ahnung.“, sagte James. „Er hat schlecht geschlafen.“
„Ich hab nicht schlecht geschlafen.“, brummte Sirius.
„Siehst du, sag ich ja.“, sagte James und nahm einen Schluck Kürbissaft. Mary nickte einsehend und Jordan grinste.
„Also…“, sagte Remus. „Was habt ihr so in eurem Aufsatz geschrieben? Ich hab ja mehr als eine Rolle gebraucht, um alles zu schreiben.“
„Noch so einer.“, knurrte Jordan, den Blick auf Lily gerichtet, die mit Remus ein Gespräch über besagten Zauberkunstaufsatz begann.
„Yep.“, sagte Mary und schürzte die Lippen.
„Ich hatte Probleme, den einen Fuß überhaupt voll zu kriegen.“, sagte Peter.
„Pete…“, sagte James und zog die Augenbraue hoch. „Nicht einen Fuß. Eine Rolle.“ Peter wurde kalkweiß.
„Oh.“, meinte er nur.
„Ja, oh.“, grinste Jordan. „Na ja, mach dir nichts draus, Peter.“
„Genau.“, stimmte Isabelle zu. „Flittwick ist nie sauer.“
„Eben.“, sagte James. „Ist ja auch egal. Wir sollten gehen, sonst kommen wir noch zu spät.“ Er nahm Lilys Hand und half ihr auf. Sirius trottete missmutig hinter den anderen her, die sich angeregt unterhielten.
Nach Zauberkunst schwieg Sirius die ganzen vier Freistunden hindurch, während Isabelle und James ein kleines Flugtraining einlegten, Lily, Mary und Jordan sich in die Bibliothek verdrückten und Remus mit Peter spurlos verschwand.
„Ich fass es nicht.“, sagte er zu sich selbst. „Nicht nur, dass die meinen Geburtstag vergessen, jetzt lassen die mich auch noch den ganzen Tag allein!“
Sirius ging verfrüht zum Mittagessen, um die anderen nicht zu treffen und machte sich dann ebenso allein auf den Weg zu den Gewächshäusern. In Kräuterkunde arbeitete er nicht wie üblich mit James, der sich mit Lily an einen Tisch stellte, sondern mit Serena und Connor, die ihn freundlich begrüßten, ihm aber natürlich auch nicht gratulierten. Wie konnte er das erwarten, wenn nicht mal seine besten Freunde sich an diesen denkwürdigen Tag erinnerten.
„Hey, Sirius!“, rief James ihm hinterher, als Sirius allein das Gewächshaus verließ und rasch zum Schloss hinüber eilte. „Warte doch mal, was ist denn los?“
„Was los ist?“, fragte Sirius. „Gar nichts. Willst du nicht wieder zu Lily?“
„Lily wollte mit Remus in die Bibliothek. Ich dachte, wir könnten mal wieder nach Hogsmeade schleichen und ein Butterbier trinken?“
„Schön.“, meinte Sirius nur und die zwei machten sich auf den Weg um ihre Taschen im Schlafsaal abzulegen, bevor sie sich durch den Geheimgang hinter dem Spiegel im vierten Stock nach Hogsmeade schlichen.
„James, Sirius!“, sagte Rosmerta, als sie eintraten. „Euch hab ich ja schon ewig nicht mehr gesehen. Das Übliche?“
„Klar.“, sagte James und sie setzten sich in ihre Lieblingswandnische. Bald stellte Rosmerta ihnen zwei große Krüge Butterbier hin und setzte sich kurz zu ihnen, weil im Pub nicht viel los war.
„Wie geht es euch?“, fragte sie.
„Gut.“, sagte James gut gelaunt und nahm einen Schluck Butterbier.
„Hm.“, machte Sirius.
„James, bist du immer noch mit deiner… war es Lily?“
„Ja.“, sagte James stolz. „Ja, wir sind immer noch zusammen.“
„Schön.“, sagte sie und lächelte. „Keine Ahnung, wie sie das aushält. Aber…“
„Hey! Das hab ich jetzt mal überhört!“, beschwerte sich James.
„Gut.“, lachte Rosmerta.
„Kann ich noch eins haben, Rosmerta?“, fragte Sirius und deutete auf seinen leeren Krug.
„Sicher.“, sagte sie und nahm sein Glas, um es erneut zu füllen.
„Das ging schnell.“, sagte James, dessen eigenes Glas noch fast voll war.
„Ja, ich hatte halt Durst.“, brummte Sirius.
„Sicher, dass alles in Ordnung ist?“, fragte James.
„Ja, natürlich.“, knurrte Sirius. „Können wir noch mal in den Honigtopf? Ich will mir noch ein paar von den zischenden Zauberdrops holen. Die sind einfach super.“
„Klar.“, sagte James und nachdem sie ausgetrunken und bezahlt hatten, schlenderten sie zum Honigtopf hinüber.
„Hallo Sirius! Guten Abend James!“, begrüßte ihn die Ladenbesitzerin. „Ambrosius rumort im Keller herum.“ Und wirklich, sie konnten den Ladenbesitzer von unten fluchen hören. Offensichtlich war ihm ein Fass auf den Fuß gefallen. „Was darfs denn sein?“
„Ich hätte gern drei Tüten von den Zauberdrops.“, sagte Sirius.
„Tut mir Leid, mein Lieber, aber die sind alle ausverkauft. Genau wie die Schokofrösche, Schokobesen und Bertie Botts Bohnen. Jemand hat heute Morgen alles aufgekauft und wir kriegen erst am Morgen wieder eine neue Lieferung.
„Das darf doch nicht wahr sein?“, fragte Sirius verzweifelt. „Schön, was habt ihr noch da?“
„Die Zahnweiß-Pferfferminzlakritze, Lutscher mit Blutgeschmack, die getrockneten Kakerlaken und ein paar Pfefferkobolde.“
„Na dann… dann nehm ich die Lakritze, bitte. Eine Tüte sollte erst mal reichen. Ich komm demnächst noch mal wieder.“
„Gut, das macht dann… 5 Sickel.“
„Hier.“, Sirius legte das Geld auf den Tresen und nahm seine Tüte.
„Für dich nichts, James?“, fragte sie.
„Nein, danke.“, sagte James. „Ich hab letztes Mal so viel gekauft, ich hab noch.“
„Gut.“, sie lächelte.
„Bis dann.“, sagte James und die beiden verließen den Honigtopf. „Wie ist die Lakritze?“, fragte er.
„Gut, wie immer.“, sagte Sirius. „Willst du?“
„Nein, danke.“, sagte James. Sirius packte die Tüte in seinen Umhang als sie den Geheimgang betraten. Sie gingen zurück zum Schloss und als sie hinter dem Spiegel standen, fragte Sirius:
„Hast du die Karte?“
„Ja, schon nachgeguckt. Nichts los.“, sagte James und die beiden schoben den Spiegel zur Seite. „Sehr gut. So. Gemeinschaftsraum?“
„Ja.“, sagte Sirius. „Ich muss sowieso noch meinen Zaubertrankaufsatz schreiben. Sluggi hat uns mal wieder viel zu viel aufgehalst.“
„Da hast du Recht.“, James ging fröhlich pfeifend den Gang entlang, die Treppe hoch und bis zum Portraitloch. „Zaubertrankzutat.“
„Richtig.“, die Fette Dame schwang zur Seite.
„Warte mal, James.“
„Was denn?“, fragte James.
„Ihr habts echt vergessen, oder?“, fragte Sirius niedergeschlagen.
„Wovon redest du eigentlich, Padfoot? Du benimmst dich schon den ganzen Tag so komisch.“, sagte James und trat in den Gemeinschaftsraum.
„Ich benehme mich komisch?“, fragte Sirius, als er ihm folgte. „Was geht denn hier ab, warum ist es hier so dunkel?“
„Keine Ahnung.“, sagte James unschuldig.
„Surprise! Happy Birthday, Sirius!“, das Licht ging an und Sirius sah sich umgeben von all seinen Freunden. James, Peter und Remus, Lily, Mary, Jordan und Isabelle, Dustin Harper, sowie einige andere Gryffindors. Sogar Frank und Alice, andere Hufflepuffs und Ravenclaws waren da. Auf Sirius' Gesicht schlich sich ein Grinsen.
„Ihr seid ja so gemein!“, lachte er und empfing dann die Glückwünsche von allen. „James, da habt ihr ja fast den ganzen Jahrgang eingeladen. Wie habt ihr das angestellt, ohne, dass ich es gemerkt habe?“
„Ganz einfach, wir haben alle Leute persönlich angesprochen und ihnen eingebläut, dir nicht zu gratulieren.“, sagte Remus.
„Isabelle und Lily haben sie dann hergeholt, als James dich nach Hogsmeade mitgenommen hat.“, erklärte Mary.
„Nicht schlecht, das muss ich zugeben.“, sagte Sirius. „Und ich dachte schon, ihr hättet es wirklich vergessen.“
„Wir doch nicht.“, lachte Isabelle und umarmte ihn. „Happy Birthday, du blöder Hund.“
„Ja, wem sagst du das?“, fragte Sirius lachend.
„Hey, Sirius!“, sagte Dustin. „Herzlichen Glückwunsch!“
„Danke, Dustin.“, sagte Sirius und lächelte.
„Achtung!“, rief James und mit einem lauten Knall explodierten ein paar Holzfässer, aus denen es nun Feuerwerk regnete.
„Wahnsinn!“, freute sich Jordan.
„Hey, James, wofür sind die Fässer da drüben?“, fragte Sirius und deutete auf sechs weitere Fässer.
„Was meinst du, warum der Honigtopf fast ausverkauft war?“, fragte James und öffnete den Deckel.
„Zischende Zauberdrops! Wahnsinn, Prongs, du bist der Beste!“
„Danke, danke, das weiß ich auch.“, sagte James grinsend. Sirius nahm sich eine handvoll der Drops und sagte,
„Mund auf.“ James öffnete den Mund weit, musste allerdings springen, um den Drop aufzufangen.
„Bin ich froh, dass ich dich nicht ins Team geholt hab.“, grinste James und lutschte auf der Brause herum. Er hob vom Boden ab, wie es die Eigenschaft der zischenden Zauberdrops vorschrieb. Isabelle stahl Sirius ein paar der Drops aus der Hand und steckte sie sich in den Mund. Auch sie hob ein Stück vom Boden ab und hielt sich an seinem Arm fest, um nicht abzudriften. Sirius musste lachen.
„Bleib mal auf dem Boden, Cartwright.“, triezte Sirius sie und sie lächelte.
„Sirius.“, sagte Lily. „Happy Birthday.“ Sie umarmte ihn, wobei Isabelle hilflos abdriftete, bevor sie endlich wieder zu Boden schweben konnte, dank Dustin, der ihre Hand ergriff und sie zu sich hinunter zog. Auch Mary und Jordan schlossen ihn in die Arme, genau wie Remus und Peter, die ihn brüderlich umarmten. Lily nahm James' Hand und zog ihn zu Boden, der er schwebte immer noch 30 Zentimeter über dem Teppich.
„Das müssen ja mindesten vierzig Leute hier sein!“, freute sich Sirius.
„Und Slytherin-frei.“, fügte James hinzu, der sich an Lily festhielt, um nicht erneut abzuheben, als er einen weiteren Drop aß.
„Das versteht sich ja wohl von selbst.“, lachte Sirius und hielt sich an Isabelle fest, als auch er einen Drop aß.
„Hey, Sirius!“
„Ja?“, Sirius drehte sich um und sah Frank und Alice, die ein Paket hochhielten.
„Wie wärs mit einem Geschenk?“, fragte Serena.
„Immer!“, lachte Sirius und nahm es entgegen. „Was ist das?“
„Finds doch raus.“, grinste James. „Gemeinschaftsgeschenk. Von uns allen und meinen Eltern.“
„Was, im Ernst?“, fragte Sirius und schüttelte das Paket. Dann öffnete er die Schleife und entfernte das Geschenkpapier. Er klappte die Schachtel auf und zog etwas Schwarzes heraus. Er drehte es in den Händen und schaute dann alle anderen an. „Ein Helm?“
„Plus das hier.“, grinste James und hielt ihm eine Karte hin. Sirius klappte sie auf und rief:
„Ein Motorrad?! Seid ihr verrückt?! Whoa, wie geil!“
„Du freust dich?“, fragte Remus.
„Ja, Mann, natürlich!“, Sirius konnte es immer noch kaum fassen.
„Vergiss nicht, Mum und Dad einen Dankes-Brief zu schreiben.“, erinnerte James ihn als Sirius ihn glücklich umarmte.
„Wessen Idee war das?“, fragte Sirius.
„Isabelles.“, sagte James und nickte zu ihr hinüber. Sirius drückte James den Helm in den Arm und ging zu Isabelle hinüber, die er am Arm packte, zu sich umdrehte und vor allen anderen küsste. Ein paar Sekunden später lösten sie sich und Sirius sagte,
„Cartwright, du hast die genialsten Ideen.“
„Wenn auch etwas unglücklich ausgedrückt, nehme ich das als Kompliment.“, sagte Isabelle und lächelte.
„So wars gemeint.“, grinste Sirius.
„Aber Padfoot!“, rief James. „Mum und Dad lassen ausrichten, dass du das Motorrad erst zum Schulabschluss kriegst. Und, ich zitiere Mum: Geburtstag, Weihnachten und Abschluss-Geschenk zusammen.“
„Kein Problem.“, frohlockte Sirius und James grinste.
„James, lass uns tanzen.“, meinte Lily nur und zog James dorthin, wo einige andere Schüler sich schon Platz geschafft hatten.
„Muss das sein?“
„Jah, das muss sein.“, lächelte Lily und James folgte ihr, mehr oder weniger freiwillig. Sirius zog Isabelle ein wenig abseits zu einem der Wandnischen-Fenster und setzte sich. Sie setzte sich neben ihn.
„Wie bist du darauf gekommen?“, fragte er.
„Keine Ahnung, ich weiß doch, dass du einige Poster von Motorrädern in eurem Schlafsaal hängen hast, obwohl ich mir im Nachhinein überlegt habe, ob das nicht nur wegen den leicht bekleideten Mädchen ist, die sich auf den Ledersitzen räkeln.“
„Ist es nicht.“, versicherte Sirius und lächelte. „Das ist das beste Geschenk, das ich je bekommen habe. Danke.“
„Klar doch.“, sagte sie. „Wir sind doch immerhin beste Freunde.“
„Sind wir das?“, fragte Sirius.
„Ich dachte?“
„Na ja.“, sagte Sirius. „Ist es normal, wenn man seine beste Freundin küssen will?“
„Weiß nicht, vielleicht solltest du das mal untersuchen lassen.“, überlegte Isabelle. „Madame Pomfrey kann dir doch da bestimmt weiterhelfen.“
„Hm…“, meinte Sirius. „Ich glaube, da gibt es noch was anderes, das man tun kann.“
„Und was kann man dagegen tun?“, frage Isabelle scheinheilig. „Irgendwas, womit ich dir helfen kann?“
„Unter Umständen.“, sagte Sirius. „Außer du willst, dass ich Serena frage?“
„Wag es ja nicht.“, knurrte sie und streckte sich, um seine Lippen mit ihren zu erreichen. Sie küsste ihn kurz und lehnte sich dann wieder zurück.
„Hm… nein, Symptome treten noch immer auf.“
„Sowas.“, sagte Isabelle.
„Ich glaube, die Dosis war nicht hoch genug.“, überlegte Sirius langsam. „Machs noch mal.“ Sie schüttelte grinsend den Kopf bevor sie ihn erneut küsste. „Hm…“, murmelte Sirius gegen ihre Lippen. „Ja… ja, schon besser.“ Sie löste sich von ihm. „Nein, jetzt wird's wieder schlechter!“
„So schlimm?“, fragte Isabelle. Sirius stöhnte und hielt sich den Bauch.
„Oh ja, oh… ich glaube, ich muss sterben… Leb wohl, Isabelle, es war schön, dich gekannt zu haben.“ Er wurde steif und kippte rückwärts, bis er gegen die Steinwand lehnte.
„Oh nein, ich habe ihn umgebracht.“, witzelte Isabelle.
„Da hilft nur Mund-zu-Mund-Beatmung.“, krächzte Sirius und sie beugte sich lächelnd vor, um ihn zu küssen. „Besser.“, murmelte Sirius und lehnte sich vor. Sirius zog sie näher zu sich und vertiefte ihren Kuss. „Noch besser… sehr gut.“
„Eigentlich schade drum.“, meinte Sirius als sie die Fässer zur Seite schoben.
„Schon, aber wir können die Teile ja nicht einfach hier stehen lassen.“, sagte James und hievte gemeinsam mit Remus das noch fast volle Fass Zauberdrops die Treppe hoch. „Wir haben sowieso zu viel gekauft. Das reicht ja noch für den nächsten zehn Partys!“
„Keine Sorge.“, meinte Isabelle und schnappte sich ein paar Schokofrösche. „Jordan hat übermorgen Geburtstag.“
„Tatsächlich?“, fragte Sirius. „Jordan hat am zwanzigsten November?“
„Ja, hat sie.“, sagte Mary und grinste Jordan an, die nickend auf der Couchlehne hockte.
„Und somit ist sie die älteste von uns.“, sagte Isabelle.
„Hey, Leute, etwas Hilfe hier!“ Peter hatte das Fass losgelassen, das er mit Lily die Treppe hoch gewuchtet hatte und sie wurde beinahe davon zerquetscht. James und Isabelle kamen ihr sofort zur Hilfe und Sirius sagte:
„Mann, Pete! Du kannst doch nicht einfach loslassen!“
„Tut mir Leid.“, sagte Peter entschuldigend.
***
Na... wie fandet ihrs?
Wenn Du Lob, Anmerkungen, Kritik etc. über dieses Kapitel loswerden möchtest, kannst Du einen Kommentar verfassen.
Zurück zur Übersicht - Weiter zum nächsten Kapitel