
von LasVegas
Hallo! Nachdem NRW und Co. schon länger wieder leiden... Kommt von mir doch ein kleines Chap für alle armen Schweine, die wie ich entweder in Hessen oder Rheinland-Pfalz wohnen und somit heute den Schul-Schock abbekommen haben!
Bei mir wars mal wieder typisch: Acht Jahre interessiert es die Frau einen Sch..., was wir in ihrem Unterricht machen... und heute fängt sie knallhart mit nem neuen Thema an. Und dabei haben wir doch letzte Nacht nicht geschlafen, sondern stattdessen das Ende der Ferien begossen... War lustig, aber das ist keinem zu empfehlen, der noch wach sein will, wenn der Unterricht dann losgeht. XD Außerdem hab ich erfahren, dass wir unsere Abi-Prüfungen in Containern schreiben dürfen, weil die Stadt sich entschlossen hat, unsere Schule nach fast vierzig Jahren auch mal wieder zu sanieren. Super... *Fähnchenschwenk*... hah. Ironie.
Aber nun zu den Re-Kommis:
@LilyEvans91: Hm... jaaa, die Kekse XD
@Lilyfairy: Sirius und standhaft? Jaaa, klar.
@James_Potter85: Na, mal sehen, was Sirius am FuĂźende seines Bettes vorfindet, was?
@Die Evans: Salzkekse... haben doch auch was, oder?
@*Amira*: Jah, ich bin eben geborene Weltenbummlerin. Eigentlich nicht ^^. Meine Eltern haben mich eben immer mitgenommen und in Toronto hab ich Freunde besucht ^^ Sie ist Tokio Hotel Fan, ansonsten aber echt cool. XD Nicht, dass sich das ausschlieĂźen wĂĽrde *hust*
@loopingfly: Du und deine Smileys! Ich weiĂź immer schon von wem das Kommi is, bevor ich den Namen lese XD
@Lily014: Na ja, also, Hand aufs Herz... natürlich hat James die Kekse versaut. Lily, das Zaubertranktalent würde doch nie die falsche Zutat zugeben... Und die Pläne für die Party stehen ja eigentlich schon, James hat es nur verpennt das ganze auch zu verwirklichen. Jetzt heißt es also ranklotzen XD
@*lily-flower*: Danke, danke!
@Dr. Butterbier: Janz jenau! Typisch Männer! Alles klar, Regina? hättst mich ja wenigsten Ken Adams nennen können ^^. Filmende muss sein, wenns schon kein Cliffy is... von denen bekommen wir dann auch bald mal wieder welche.
@greenday: Jah, das hab ich wohl etwas mies getimt, wie?
@Lunaaa: Jah... also ich hab heute wieder schule gekriegt... und die 13 is schrecklich -.- buhhh... na ja. Ich bin gern unterwegs außerlandes! Das mit dem Zucker/Salz musste doch sein. Hab ich zwar aus OTH abgekupfert, aber das stört ja keinen ^^.
@axel: Jep, das ist eben typisch Mann.
Nach ewigen gelabere, das eh keiner liest (denk ich) mal das neue chap!
„Oh Mann! James, du hast dich ja auch mal wieder um gar nichts gekümmert, oder?“, brummte Lily, als sie die Große Halle betrat.
„Na ja!“, sagte James. „Ich hatte nicht gerade den Kopf frei, wenn du mich fragst.“
„Okay.“, sagte Lily. „Wir müssen uns beeilen, damit das alles noch was wird. Ich meine, Weihnachtsbäume in der Großen Halle schön und gut. Aber das Party-Feeling bleibt da ja wohl aus, oder?“
„Schon…“, gab James zu. „Und jetzt?“
„Ganz einfach.“, sagte Lily. „Wir beeilen uns. Magischer Schnee, Musik, singende Rüstungen, bewegliche Eisskulpturen, das ganze Programm. Los geht's.“
„Was denn?“, fragte James. „Wir allein?“
„Na ja! Die anderen kommen nachher zum Helfen.“, sagte Lily. „Los, los!“
„Okay.“ James schwang den Zauberstab und begann damit, die großen Tische in kleine Tische zu verwandeln, die genug Platz zum Feiern ließen.
„Wir haben sieben Stunden.“, sagte Lily.
„Dann hau rein, Evans.“, grinste James und Lily beschwor den magischen Schnee, der sich, sobald er die zweieinhalb Meter Grenze über dem Boden erreicht hatte, in Luft auflöste. „Nett. Welche Musik?“
„Frank hat mir versprochen, sich darum zu kümmern.“, sagte Lily. „Er bringt Musik mit.“
„Super. Frank hat ne riesige Sammlung.“, stimmte James zu. „Hey, da kommen die anderen!“
„Na, da habt ihr euch aber noch nicht überanstrengt!“, rief Sirius.
„Halt die Klappe und mach dich nützlich, Padfoot!“, rief James zurück.
„Sagt mal…“, fragte Remus, der gerade die Tische dekorierte. „Warum habt ihr die Party eigentlich auf heute gelegt? Weihnachten ist doch erst morgen. Wäre ne Party morgen nicht viel logischer gewesen?“
„Klar.“, sagte James. „Aber wir wollten nicht ohne dich feiern. Ist einfach blöd, dass Vollmond dieses Jahr auf Weihnachten fällt. Wo Peter schon nicht da ist…“
„Leute…“, sagte Remus. „Das hättet ihr nicht tun müssen.“
„Warum?“, fragte Lily. „So können wir in Weihnachten reinfeiern. Ist doch super!“
„Find ich auch.“, sagte Isabelle und legte ihm einen Arm um die Hüften. „Remus, ohne dich wärs blöd. Wir können doch nicht feiern, wenn wir wissen, dass du…“
„Danke.“, grinste Remus.
„Klar doch.“, sagte Sirius.
„Also los.“, sagte Jordan. „Dann mal ran an die Sache!“
„Mädels!“, rief Mary. „Los geht's, jetzt wird's aber langsam Zeit! Wir müssen uns fertig machen!“
„Ihr habt noch drei Stunden.“, sagte Sirius. „Ihr braucht drei Stunden?“
„Na ja, wir müssen Melissa rauswerfen und alle vier duschen.“, meinte Jordan. „Das dauert schon eine Weile.“ Sirius kratzte sich am Hinterkopf.
„Na schön.“, sagte James. „Dann macht euch mal hübsch, Mädels.“
„Wir sind immer hübsch.“, lachte Isabelle.
„Na ja.“, sagte Sirius und sie schaute ihn drohend an. „War nur'n Witz.“
„Gut gerettet.“, brummte Lily ironisch.
„Los, los.“, sagte Jordan. „Auf geht's.“
„Ich bin zuerst unter der Dusche!“, rief Mary. „Meine Haare dauern am längsten!“
„Hey, kein guter Grund!“, beschwerte sich Jordan noch, aber Mary war schon auf der Treppe verschwunden.
„Wir sehen uns nachher.“, sagte Lily zu James. „Hier ist Schadenskontrolle angesagt. Die beiden ticken noch völlig aus!“
„Komm schon, Lils.“, sagte Isabelle. „Die nehmen uns sonst noch den Schlafsaal auseinander.“
„Yep.“, sagte Lily und sie folgten den anderen beiden die Treppe hoch.
„Das ist doch mal wieder typisch Mädchen, oder?“, fragte Sirius.
„Schon.“, lachte James. „Es lohnt sich. Immerhin haben wir dann was Schönes anzugucken.“
„Stimmt.“, lachte Sirius. „Übrigens, Remus!“
„Hm?“
„Wir haben da auch noch n schönes Geschenk für dich.“
„Was?“, fragte Remus.
„Jep.“, sagte James. „Wir geben's dir jetzt.“
„Hier.“, sagte Sirius und gab ihm einen Karton.
„Warum denn jetzt schon?“, fragte Remus.
„Na ganz einfach.“, sagte James. „Weil Sirius deinen Festumhang angesteckt hat.“
„Er hat WAS?!“, fragte Remus.
„Jah…“, sagte Sirius aus Versehen. „Deswegen ja das.“ Remus machte den Karton auf.
„Hey, ist das…?“
„Ein neuer Festumhang, ja.“, sagte James. „Und lehn ihn gar nicht erst ab, wir nehmen ihn nämlich nicht wieder zurück. Der gehört dir.“
„Hey… danke, Jungs.“, freute sich Remus.
„Ach was, versteht sich doch von selbst.“, sagte Sirius.
„Stimmt, immerhin hast du meinen alten in Flammen aufgehen lassen.“, brummte Remus. „Ihr kriegt eure Geschenke aber nach wie vor erst morgen.“
„Na gut…“, murmelte Sirius enttäuscht.
„Okay.“, sagte Lily, die die Letzte in der Dusche gewesen war. „Wo steckt eigentlich Newman?“
„Oh, noch nicht mitgekriegt?“, fragte Isabelle, die in Unterwäsche durch den Schlafsaal spazierte. Ich hab sie rausbugsiert und sie ist freiwillig mit ihrem ganzen Zeug abgezogen. Sie duscht bei den Zweitklässlerinnen, der Schlafsaal ist nämlich leer. Die sind alle nach Hause gefahren.“
„Na so was.“, lachte Jordan. „So Mädels… fertig zum Anziehen?“, fragte sie, als sie ihre Korkenzieherlocken fertig gestylt hatte.
„Nein.“, sagte Lily, die gerade per Zauberstab ihre Haare fönte. „Mir fällt gerade ein, dass ich eigentlich gar nichts zum Anziehen habe. Jedenfalls nichts Neues. Ich dachte ja eigentlich, dass ich die Party verpassen würde.“
„Und eigentlich st ja erst morgen Weihnachten.“, sagte Isabelle. „Aber wir Mädels hatten eine geniale Idee. Unsere Geschenke gibt es heute Abend schon. Sonst wäre deins nämlich hinfällig.“
„Was meint ihr damit?“, fragte Lily.
„Das hier.“, sagte Jordan und hielt ihr etwas vor die Nase.
„Was ist das?“, fragte Lily und strich mit den Fingern über den weichen Stoff.
„Das, meine Liebe.“, grinste Mary. „Ist das Kleid, das wir für dich gekauft haben.“
„Seit ihr verrückt?!“, fragte Lily und starrte ihre Freundinnen an.
„Nein.“, sagte Isabelle, "Ich glaub nicht. Wenn du's nicht willst…“
„Doch, ich will es!“, sagte Lily.
„Ja, grün steht auch sonst keiner von uns.“, sagte Mary. „Los, zieh es an.“ Lily schaute die drei an.
„Ihr meint das Ernst?“
„Absolut.“, sagte Jordan. „Los, anziehen!“ Lily nahm das Kleid von ihren Freundinnen und entfaltete es.
„Oh… Mädels.“, sagte Lily und schüttelte den Kopf.
„Zieh es an!“, sagten die drei gleichzeitig.
„Schön.“, sagte Lily und streifte es über.
„Oh… Wahnsinn.“, hauchte Isabelle.
„Lils, du siehst… wirklich, wirklich gut aus.“, sagte Jordan.
„Schuhe!“, sagte Mary und kramte in ihrem Koffer.
„Mary, die sind rot, die kann sie nicht zum grünen Kleid anziehen.“, sagte Jordan.
„Kein Problem.“, sagte Isabelle und färbte die Schuhe mit einem Schwenker ihres Zauberstabs grün. „Perfekt. Komm, Lils. Anziehen.“
„Ich bin mir nicht sicher, dass ich in denen laufen kann.“, sagte Lily.
„Du sollst auch nicht laufen, du sollst gut aussehen.“, grinste Mary. „Los jetzt, schlüpf rein.“ Lily stieg in die Schuhe.
„Super.“, sagte Jordan. „Steht dir wirklich gut.“
„Die Haare?“, fragte Mary.
„Die bleiben so.“, lachte Isabelle. „James hat sie so am Liebsten.“
„Meine Haare?“, fragte Lily und fuhr durch ihre langen Locken.
„Oh ja.“, stimmte Jordan zu. „Ja, er liebt deine Haare. Eindeutig.“
„Sag ich ja.“, grinste Isabelle.
„Ach ja… zum Thema…“, murmelte Lily. „Er… James hat mir gesagt, dass er…“
„Dass er was?“, fragte Jordan.
„Dass er…? Oh Lily! Hat er dir wirklich gesagt…?“
„Er hat gesagt, er liebt mich.“, lächelte Lily.
„Oh Lils!“, quietschte Mary und die drei Mädchen umarten Lily gleichzeitig.
„Herzlichen Glückwunsch.“, grinste Jordan. „Du hast einen Idioten gezähmt.“
„Das kannst du laut sagen.“, lachte Lily. „So Mädels… was zieht ihre denn so an?“
„Hier.“ Jordan hielt ein sonnengelbes Kleid hoch.
„Das ist meins.“, sagte Mary und zeigte ihnen ihr schwarzes Kleid.
„Das kleine Schwarze, sagte Isabelle anerkennend. „Klassisch.“
„Und du, Is?“, fragte Lily. Isabelle deutete auf ihr Bett, auf dem sich ein Haufen hellblauer Stoff befand. „Hellblau?“
„Ja.“, sagte Isabelle und steckte sich ihre langen Ohrringe an.
„Gut, dass wir das wussten.“, grinste Mary.
„Wieso?“, fragte Isabelle.
„Na darum.“, sagte Jordan und hielt ein Päckchen hoch. „Wir haben dein Geschenk darauf abgestimmt.
„Ihr habt mir Schuhe gekauft?“, fragte Isabelle und lachte, als sie das Päckchen aufmachte. „Hey, Wahnsinn! Danke!“
„Kein Problem.“, sagte Mary.
„Rein in die Kleider, Mädels.“, wies Lily sie an. „Ich fühl mich so over-dressed.“ Die Mädchen schlüpften in ihre Kleider.
„Zuschnüren, bitte!“, sagte Jordan und Isabelle band das Kleid am Rücken zusammen.
„Weißt du was?“, fragte Isabelle.
„Was?“, fragte Jordan.
„Dieses Gelb steht dir unglaublich gut.“, sagte Isabelle anerkennend.
„Das sind die Spanier-Gene. Na ja, halb wenigstens.“, lachte Jordan. „Die dunkle Haut kommt da eben gut.“
„Da hast du Recht.“, sagte Lily.
„Was soll ich mit meinen Haaren machen?“, fragte Mary. „Die sehen so langweilig aus.“
„Ich hab da nen Vorschlag.“, sagte Lily und wühlte in ihrem Schrankkoffer. „Wie wärs hiermit?“
„Was ist das?“
„Dein Weihnachtsgeschenk.“, grinste Lily und nahm die Bürste von ihrem Nachttisch. Sie kämmte Marys Haare und steckte sie mit der silbernen Spange hoch. „Na bitte! Perfekt.“
„Wow, Lily, die ist echt… die ist wunderschön!“, freute sich Mary über die Spange. „Dankeschön!“
„Ach was.“, sagte Lily. „Kein Problem. Is, was machst du mit den Haaren?“
„Na, da bleibt mir ja wohl nicht viel übrig, oder?“, brummte Isabelle und fuhr sich durchs Haar. „Sirius…“
„Tja.“, sagte Jordan und schlang einen Arm um ihren Hals.
„Dafür ist dein Kleid der Hammer!“, lachte Mary.
„Die hellen Farben stehen uns Halb-Südländern eben gut.“, grinste Jordan und sie und Isabelle gaben sich ein High-Five.
„Na ja.“, sagte Isabelle. „Viertel. Ich bin nur Viertelgriechin.“
„Ach was.“, lachte Jordan. „Das zählt.“
„Wenn du das sagst.“, lachte Isabelle und hielt ihren Arm neben Jordans. „Aber siehst du, deine Haut ist dunkler.“
„Beschwert euch nicht!“, sagte Mary und hielt ihren Arm hoch, der sehr viel heller war.
„Aber dir steht ja die helle Haut auch.“, grinste Isabelle. „Also. Zurück zum Thema. Ich bin fertig.“
„Ich auch.“, sagte Jordan.
„Lilys Make-up fehlt noch.“, sagte Mary und Lily verdrehte die Augen, als die Mädchen sie auf ihr Bett drückten.
„Übertreibt es nicht, ja?“, fragte Lily.
„Wir doch nicht…“, sagte Mary mit einem unschuldigen Blick zu Jordan hinüber.
„Oh-oh.“, brummte Lily. „Habt ihrs bald?“
„Jaha.“, sagte Jordan und trug ihr Lidschatten auf.
„Lily.“, sagte Mary. „Jetzt mach doch nicht so ein Gesicht!“
„Fertig.“, sagte Isabelle. „Lass den weg.“, sagte sie zu Mary, die Lily gerade mit knalligem Lippenstift zu Leibe rücken wollte. „Der steht ihr nicht und er hält nicht lange, ich glaube nämlich nicht, dass James sich hier lange zurückhalten können wird.“
„Da könntest du Recht haben.“, lachte Mary. „Sind wir fertig?“
„Ja.“, sagte Lily, ohne auf die anderen zu achten, und stand auf. „Nur noch eins.“ Sie nahm eine kleine Box von ihrem Nachttisch und öffnete sie.
„Was ist da drin?“, fragte Jordan und die Mädchen schauten über ihre Schulter.
„Ist das…?“, fragte Mary.
„Ja, das ist der Kürbis, den James mir geschenkt hat.“, bestätigte Lily.
„Ist der… gewachsen?“, fragte Isabelle. „Und der schreit ja auch gar nicht mehr.“
„Tja.“, sagte Lily. „Er ist gewachsen und schläft.“
„Wie hast du ihn eigentlich jetzt getauft?“, fragte Mary.
„Sie war äußerst kreativ.“, grinste Isabelle. „Er heißt Pumpkin.“
„Wow, Lily.“, lachte Jordan. „Da hast du dich ja mal wieder selbst übertroffen.“
„Ich weiß.“, Lily zuckte die Schultern. „Na ja.“ Sie stellte die Box wieder auf ihren Nachttisch, ließ sie aber offen. „Wehe, der ist nicht mehr da, wenn ich wieder komme.“, adressierte sie die schlafende Katze auf ihrem Bett. „Hörst du, Sahara?“ Die Katze öffnete die Augen, gähnte und rollte sich auf den Rücken, damit die Mädchen ihren Bauch kraulen konnten. Isabelle musste grinsen und beugte sich vor, um ihre Finger durch das weiche Bauchfell gleiten zu lassen.
„Lass sie, Lily.“, grinste Isabelle. „Sie ist viel zu faul.“
„Wenn du das sagst.“, murmelte Lily.
„Na ja, dann können wir ja gehen, oder?“, fragte Mary.
„Klar.“, sagte Lily lachend und verschwand durch die Tür.
„Sie ist echt glücklich.“, sagte Jordan lächelnd.
„Ja.“, bestätigte Isabelle. „Sie hats verdient. Und James auch.“
„Zeit für eine Party, Mädels.“, grinste Mary und schlüpfte in ihre Schuhe.
„Oh!“, sagte Jordan. „Schuhe! Moment.“, sie wühlte in ihrem Koffer und fischte ein paar High Heels heraus, die sie im Gehen anzog. „Los geht's.“
„Oh Maaaann!“, beschwerte sich Sirius. „Kommen die heute noch? Das ist ja einfach nur… Wir hätten allein vorgehen sollen. Warum warten wir noch mal auf die Mädchen?“
„Deswegen.“, sagte James und nickte zur Treppe der Mädchen hinüber, wo ein paar High Heels auf der oberen Stufe auftauchten.
„Oder auch nicht!“, sagte Remus.
„Newman!“, sagte Sirius und machte ein angeekeltes Gesicht.
„Sehr gut erkannt, Padfoot.“, lachte James und beobachtete, wie Melissa sich auf der Treppe zur Schau stellte, sodass der ganze Gemeinschaftsraum sie ansah.
„Newman, tu uns allen einen Gefallen.“, ertönte eine Stimme. „Und fall entweder die Treppe runter oder mir nicht mehr auf die Nerven.“ Isabelle legte ihr die Hand auf die Schulter und drückte sie zur Seite. „Und wenn du das schon nicht hinkriegst… dann geh wenigstens zur Seite.“ Remus und James lachten, so wie einige andere im Gemeinschaftsraum auch, als Melissa Newman in ihrem blassrosa Kleid die Treppe runter stolperte. Sirius starrte Isabelle an, die in ihrem hellblauen Kleid ganz anders aussah, als sonst.
„Wahnsinn…“, nuschelte er nur.
„Ja…“, murmelte James, als Lily direkt hinter ihr die Treppe herunterstieg. „Wow.“ Remus gluckste.
„Ladies!“, rief Sirius, der offensichtlich seine Sprache und sein freches Mundwerk wiedergefunden hatte. „Hier drüben!“ Die Mädchen kamen zu ihnen herüber und er verbeugte sich theatralisch.
„Du siehst…“ James konnte Lily nur anschauen. „Ich… mir fehlen die Worte. Du bist so schön.“
„Danke.“, flüsterte sie und ließ dann zu, dass er sie küsste.
„Hey Cartwright.“, sagte Sirius.
„Ja?“, fragte sie.
„Hast dich ja richtig rausgeputzt, was?“
„Was dagegen?“, grinste sie.
„Ganz und gar nicht.“, lachte er. „Blau steht dir gut.“
„Ich weiß…“, sagte sie. „Es passt zu meinen Augen.“
„Nein.“, sagte Sirius. „Es kaschiert.“ Die Mädchen starrten ihn mit offenen Mündern an.
„Das hat er nicht gesagt. Sag mir, dass ich mich verhört habe?“, flüsterte Mary zu Jordan.
„Nein…“, sagte Jordan. „Hast du nicht.“
„Blau kaschiert nicht. Aber weißt du, was wirklich kaschiert?“, fragte Isabelle. Wenn sie sich ärgerte, ließ sie es sich nicht anmerken. „Schwarz.“, sie klopfte ihm auf den von schwarzem Festumhang bedeckten Bauch.
„Touché.“, gab er zu. „Nein, im Ernst.“ Er legte einen Arm um ihre Taille und schob sie Richtung Portraitloch. „Es wird mir eine Ehre sein mit dir auf dieser Party aufzutauchen.“
„Wer hat jemals gesagt, dass ich mit dir da hin gehe?“, fragte Isabelle.
„Rache ist süß.“, grinste Lily, die sich von James gelöst hatte.
„Seid ihr bereit?“, fragte Mary.
„Na sicher.“, lachte Sirius.
„Sag mal, Remus.“, Jordan schob ihren Arm unter seinem durch. Remus schaute sie perplex an.
„Was dagegen, zwei wunderschöne junge Frauen zur Party zu begleiten?“, fragte Mary, die sich an seinen anderen Arm hängte. „Als Freunde, versteht sich.“
„Na sicher.“, sagte Remus. „Es wäre mir eine Ehre.“
„Na dann.“, sagte Lily lächelnd und ließ ihre Hand in James' gleiten. „Können wir ja gehen, oder?“
„Wo bleibt ihr denn?“, rief Sirius, der schon halb mit Isabelle durchs Portraitloch geschlüpft war.
„Wir kommen!“, rief James und zog Lily hinterher.
„Das haben wir gut hinbekommen.“, meinte Remus anerkennend, als er die Große Halle betrat.
„Eindeutig.“, stimmte Jordan zu.
„Jah.“, lachte James und sah sich um.
„Sieht aus wie Schnee.“, sagte Isabelle anerkennend.
„Hallo Leute!“
„Frank! Alice!“, sagte Lily. „Mensch, wie seht ihr denn aus?“
„Tja.“, sagte Alice. „Mann hat uns sozusagen eingeschneit!“
„Wenn du mich fragst…“, sagte Frank lachend. „Dann ist das magischer Schnee! Und er kitzelt wie verrückt!“
„Du siehst aus wie ein zwei Meter großer Schneemann.“, lachte Mary.
„Das Zeug geht ja auch nicht mehr runter!“, beschwerte sich Frank. Sirius und James pfiffen unschuldig eine völlig schiefe Melodie.
„Was habt ihr angestellt?!“, fragte Alice.
„Ach…“, sagte Sirius. „Keine Sorge. Ihr werdet es schon wieder los. Es hält nur zehn Minuten.“
„Selbstklebender Schneeregen.“, sagte James und deutete auf eine Schneekanone, deren Schnee nicht verpuffte, bevor er etwas berührte. „Unsere neuste Erfindung.“
„Und natürlich Lähmzaubermistelzweige.“, setzte Sirius hinzu.
„Wie bitte?“, fragte Remus. „Ihr habt gesagt, die hängt ihr nicht auf!“
„Wir haben sie nicht aufgehängt!“, beteuerte James. „Die fliegen frei in der Gegend rum und suchen sich ihre Opfer selbst!“
„Ihr seid doch unmöglich!“, sagte Remus verzweifelt.
„Warum, was machen die?“, fragte Mary.
„Ich kann es mir vorstellen.“, brummte Lily.
„Ganz einfach.“, sagte Sirius und schob Isabelle ein paar Schritte zur Seite, sodass sie direkt unter einem der Mistelzweige zum stehen kam.
„Was soll das, Sirius?!“, fragte sie. „Hey, ich kann mich nicht richtig bewegen! Meine Füße sind wie festgeklebt!“
„Eben.“, lachte James.
„Und wie kommt sie da wieder los?“, fragte Jordan.
„Sie muss geküsst werden.“, sagte Sirius. „Ist doch klar.“ Er beugte sich zu ihr runter und küsste sie sanft.
„Ihr könnt nur hoffen,“, sagte Isabelle grinsend, als sie wieder gehen konnte. „Dass McG niemals von den Dingern erwischt wird."
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