
von LasVegas
Sodele, da ich mich endlich aufgerafft habe, mal ein neues Chap zu schreiben... Wahnsinn, is das schon wieder lange her... XD Das nächste dauert nicht so lange, versprochen. Ich werds im Flugzeug nach Prag schreiben, oke? Aber heute, zur Feier des Tages gibt es noch mal eins, denn ich hab heute meine Noten vom schriftlichen abi bekommen und war dermaßen positiv überrascht, dass mich nichtmal das Scheißwetter runterziehen kann. Ich hoffe ich kann euch mit diesem Überleitungschap (nächstes chap geht's dann bei den Potters daheim erst richtig los!) ein wenig den Tag verschönern. XD
@Dr.Butterbier: Die AVO ist die Anti-Voldemort-Organisation, du Depp! Schreibs dir auf...
@Mrs.Black: Moody mag James schon... er ist ihm nur etwas zu quirlig. XD
@Lunaaa: Wow, Monster-Kommi! Vielen Dank! Ja, Sirius hat doch seine prophetischen Momente XD. Wir werden sehen. Danke fĂĽr das Moody-Kompliment, es macht SpaĂź ihn zu schreiben. Und ich hatte am 21.4.
@LilyEvans91: Nur weil Dumbledore die Zeit nicht für reif hält... nun, lies selbst XD
@Isabelle: Jaaaaah, mein lieblings-reviewer! Jaaaaah, ich hab gefeiert XD. Es geht noch ein Weilchen weiter! XD Dann freuen wir uns doch einfach gegenseitig *freuz*! Ich hab mir das mit der Erzählperspektive zu Herzen genommen, du wirst dich auf das nächste Chap freuen.
@Lily_Luna_Lovegood: Ich freu mich unheimlich, dass du dich angemeldet hast, denn jetzt kann ich deine Kommis lesen! YAY. Sirius... ist eben Sirius.
An alle nochmal vielen Dank für die Geburtstagsglückwünsche und eins noch: Ich hab mir eine neue FF-Idee ausgedacht, weiß aber noch nicht, wann ich sie zu Papier bringe. Vielleicht wirds auch nur ein One-shot (wahrscheinlich aber doch länger!). Haltet jedenfalls die Augen offen für: "Nachhilfe für Anfänger"!
Viel SpaĂź beim chappi!
~Lily~
Es ist schon beinahe peinlich was letzten Abend passiert ist. Wie kleine Kinder haben James und Sirius sich mal wieder mit Snape angelegt, bevor sie Connor endlich zu Madame Pomfrey gebracht haben. Is hat mich unterdessen durchs halbe Schloss gehetzt, weil sie undbedingt schneller sein wollte, als die Jungs. Mit anderen Worten, besser sein, als Sirius. Das hat sie dann auch geschafft, schließlich war sie es, die das Passwort für Dumbledore's Büro rausgekriegt, dafür aber dann einen völlig kopflosen Plan angekurbelt hat. Mad Eye Moody und Dumbledore waren nicht sonderlich erfreut über fünf Teenager, die im Büro des Schulleiters verlangten, einer Geheimorganisation beitreten zu dürfen.
Sirius krachte mit einem stumpfen 'plopp' auf den Boden.
„Wehe, du machst die Dusche an, Prongs!“, knurrte Sirius noch bevor er die Augen überhaupt öffnete.
„Sirius!“, Isabelle trat ihm in die Seite.
„Aua!“, er setzte sich auf. „Mann, Cartwright!“
„Frau!“, knurrte Isabelle.
„Seid doch still!“, mahnte Jordan ihn.
„Wieso?“, fragte Sirius genervt.
„Schaut doch mal.“, murmelte Mary und deutete auf die beiden schlafenden Gestalten im Raum. Lily und James saßen aneinander gelehnt und schlafend auf der zweiten bequemen Couch, wobei James seinen Arm um Lilys Schultern gelegt hatte.
„Ja, sehr süß.“, brummte Sirius. „Was machen wir jetzt eigentlich hier?“
„Wir haben hier geschlafen.“, Isabelle reckte sich ausgiebig.
„Hey, wie machst du denn das?“, fragte Sirius und versuchte, ihre Bewegung nachzuahmen, bekam aber die Arme nicht weit genug hinter dem Rücken verschränkt, verlor das Gleichgewicht und fiel vornüber.
„Bin gelenkig.“, sagte sie knapp und zuckte während ihrer Verrenkungen auch noch die Achseln.
„Lass uns das doch gerade mal im Schlafsaal ausprobieren.“, grinste Sirius anzüglich und ließ seine Augen über den Streifen entblößte Haut huschen, als ihr Pullover hoch rutschte, weil Isabelle die Arme über den Kopf streckte.
„Schlafsaal ja, Ausprobieren nein.“, lachte Isabelle. „Wir müssen nämlich packen, um den Sonderzug zu erwischen.“
„Ohne Frühstück?!“, maulte Sirius lauthals.
„Was ist denn los?“, fragte James verwirrt, als er aufschreckte.
„Eigentlich gar nichts.“, meinte Mary.
„Na ja, wenn ihr nicht sofort packen geht, verpasst ihr den Zug, so viel steht ja schon mal fest.“, sagte Jordan.
„Ich hab schon gepackt.“, murmelte Lily, ließ sich seitlich, quer über James' Schoß auf die Couch fallen und schloss die Augen wieder.
„War ja klar.“, sagte Sirius.
„Beeilen wir uns, Pad.“, sagte James. „Dann können wir uns beim Imbisswagen mit Kesselkuchen und Pastete eindecken.“
„Du musst dich erstmal loseisen.“, brummte Sirius und schlurfte zur Treppe hin.
„Da hat er Recht.“, sagte Remus, streckte sich, bevor er Sirius folgte.
„Bis gleich, James. Mädels, helft ihr mir?“, flötete Isabelle und rauschte die Treppe hoch.
„Klar!“ Mary packte Jordan bei der Hand und zog sie hinterher.
„Lily…?“, murmelte James.
„Hm?“, kam es nur zurück.
„Ich muss auch packen.
„Geht nicht. Ich liege gerade bequem.“, nuschelte sie.
„Äh… danke? Aber ich finds nicht so bequem, muss ich sagen.“, sagte James, bewegte sie dazu, sich kurz aufzusetzen, damit er sich ebenfalls auf die Couch legen konnte, um sie neben sich zu ziehen. Lily kuschelte sich eng an ihn. „Jah, viel besser.“, seufzte James grinsend. „Du bist schön heute morgen…“ Lily musste leise prusten.
„Ich trage noch den Eyeliner von gestern Abend, der sicher verwischt ist, meine Haare sind wirr und meine Klamotten uralt… James, mach keine Witzchen.“
„Ich mag dich so wie du bist.“, flüsterte er in ihr Ohr und schlang einen Arm um ihre Taille.
„Seid ihr schon wieder eingeschlafen?!“, trompetete Sirius lauthals.
„Hm…was?“, fragte James verschlafen.
„Sieht so aus.“, sagte Isabelle, eine Sporttasche eng um ihre Schulter geschlungen und einen Eulenkäfig in der Hand, in dem leise eine nachtschwarze Eule fiepte.
„Dann müsst ihr jetzt aber aufstehen.“, sagte Remus. „Wir haben nur noch eine Viertelstunde.“
„Lily. Komm schon, aufstehen.“, brummte James und stieß sie leicht an.
„Ich bin müde.“, murmelte Lily.
„Wir haben dir deine Tasche mitgebracht, Lils.“, sagte Mary und ließ sie auf den Boden fallen.
„Na gut…“, nuschelte Lily. „Wo ist die Katze?“ Sie setzte sich auf und blickte sich um.
„Die Katze?“, fragte Sirius. „Muss die unbedingt mitkommen?“
„Ja, die Katze muss mitkommen. Ich kann sie ja schlecht hierlassen.“, brummte Lily.
„Wir stimmen ab. Ich bin dafür.“, sagte Sirius und hob die Hand. Remus, Lily, Isabelle, Jordan, Mary und James schauten ihn nur zweifelnd an.
„Vergiss es, Padfoot.“, sagte James, stand auf und hob die schlafende Katze von einem bequemen Fußschemel nahe am Feuer. Sahara streckte sich ausgiebig und kuschelte sich in seine Arme.
„Hier ist der Korb.“, Jordan schob ihn zu ihm hin.
„Sie hasst den Korb.“, sagte Isabelle langsam.
„Sie hat Recht, pass auf, James.“, warnte Lily ihn.
„Das wird schon.“, sagte James selbstsicher und schob Sahara in den Korb. Sie ließ ein lautes Miauen und Fauchen ertönen. „Waaah!“ James machte rasch das Türchen zu, bevor die hervorschnellende Pfote ihn erwischen konnte.
„Wir habens dir ja gesagt.“, seufzte Isabelle. „Kommt ihr jetz, oder was?“
„Wir kommen…“ Lily zog ihren Winterumhang an und hängte sich dann die Tasche um. „James, tut mir Leid, wegen mir hast du jetzt gar keine Sachen gepackt.“
„Ach was, ich wohn doch Zuhause.“, lachte James. „Ich wird schon was zum Anziehen finden, meinst du nicht?“
„Keine Ahnung, vielleicht?“, grinste Lily.
„Okay, dann gehen wir jetzt.“, sagte Remus bestimmend. „Los geht's.“
„Schön.“, sagte Sirius.
„Schönen Urlaub.“, wünschte Mary ihnen.
„Ich wette, ihr habt Spaß.“, lachte Jordan.
„Tut mir Leid, dass ihr nicht mitkommt.“, sagte James entschuldigend.
„Ach was, vergiss es, James.“, winkte Mary ab. „Wir haben sowieso keine Zeit.“
„Wieso?“, fragte Lily.
„Ja, was habt ihr jetzt wieder ausgeheckt?“, bohrte Isabelle nach.
„Wir haben uns fürs Jahrbuch-Komitee eingeschrieben.“, grinste Jordan.
„Das passt.“, seufzte Sirius.
„Stimmt.“, meinte James. „Ihr seid schließlich die größten Tratschtanten im Jahrgang.“
„Das nehmen wir als Kompliment.“, flötete Mary. „Mädels, umarmt mich, wir müssen los.“
„Richtig.“, stimmte Jordan zu und breitete die Arme aus. Lily und Isabelle umarten sie fest und schlossen auch Mary in die Umarmung ein.
„Gruppenkuscheln.“, sagte Sirius trocken. „Ist ja wohl nicht zu glauben.“ Der Abschied verlief dann doch relativ schnell und da Lily, Isabelle, Remus, Sirius und James den Sonderzug erwischen mussten, rauschten sie die Gänge entlang.
„Noch fünf Minuten!“, rief Isabelle, als sie durchs Portal stürmten.
„Da! Die letzte Kutsche!“, Sirius deutete auf das letzte leere Gefährt.
„Schnell!“, sagte James und stürzte los. Ohne Gepäck war es ein leichtes für ihn, die Kutsche rechtzeitig zu erreichen. „Ihr müsst kurz auf uns warten, ja?“, sagte er zu den unsichtbaren Thestralen. „Wir sind auch wirklich gleich da.“ Dann lief er zu den anderen zurück und half Lily mit ihrem Gepäck.
„Sehr nett, James, danke.“, sagte Lily und packte nun mit beiden Händen den Katzenkorb. Zu fünft quetschten sie sich schließlich in die Kutsche.
„Mann! Ist das eng!“, rief Sirius.
„Ach was, ist doch nur für ein paar Minuten.“, sagte Remus.
„Pech, Sirius.“, sagte Isabelle und setzte sich auf seinen Schoß. „Die letzte Kutsche ist immer die kleinste und abgerissenste.“
„Danke!“, rief James aus dem Fenster Richtung Thestrale. „Wir sind fertig.“ Die Kutsche setzte sich in Bewegung und erreichte binnen weniger Sekunden ihr eigentliches Tempo. Sie holperte mehr als gewöhnlich, was an den Macken im Holzrad lag, wie Remus trocken bemerkte.
„Schaut mal!“, sagte Isabelle und beugte sich weit aus dem Fenster.
„Cartwright! Du fällst gleich raus!“, warnte Sirius.
„Tu ich nicht!“, antwortete sie und löste beide Hände vom Fensterrahmen, um ihre Haare zurückzuhalten.
„Tust du doch!“ riefen die anderen panisch und Sirius schlang mangels anderer Möglichkeiten beide Arme um ihre Hüfte.
„Das ist echt cool!“, konnten sie sie hören.
„Was denn?“, Remus streckte den Kopf durch das andere Fenster und lachte dann laut los.
„Was ist denn da?“, fragte Lily und Remus machte ihr Platz. Auch Lily konnte ein Lachen nicht unterdrücken.
„Häh?“, fragte James, setzte sich auf den Fensterrahmen, des gegenüberliegenden Fensters und hielt sich am Dach fest, sodass er darüber spähen konnte. Dann ließ er vor Lachen beinahe los und kippte gefährlich weit rückwärts.
„Prongs, pass doch auf!“, brüllte Sirius. „Mal im Ernst jetzt, seit wann bin ich hier der Verantwortungsvolle?“ Er streckte den Kopf zwischen Isabelles Rücken und dem Fenster hindurch. „Gut, dass du so dünn bist, Cartwright.“, brummte er.
„Das nehm ich als Kompliment.“, brummte sie. „Schau mal da, Sirius.“
„Wie cool ist das denn? Der arme Kerl hat wohl echt nix zu tun…“, Sirius lachte, als er endlich erblickte, was schon alle anderen so amüsiert hatte. Dem Riesenkraken war im zugefrorenen See wohl langweilig geworden, denn er hatte sich für jeden seiner Arme ein Loch ins Eis gebohrt. Seine Tentakel ragten hindurch und warfen sich gegenseitig Dinge zu. Er spielte mit einem großen Stein und einem großen, toten Fisch.
„Hey! Ist das ein Grindeloh?“, fragte Sirius und deutete auf das quietschende Objekt, das der Krake in die Luft geworfen hatte.
„Na ja, lieber ein Grindeloh, als der Turnschuh, den ich im ersten Jahr auf der Fahrt über den See im Wasser verloren hab!“, rief James und die anderen lachten, als sie den knallroten Schuh entdeckten, auf dem sich mittlerweile schon Algen und Plankton abgesetzt hatten. „Er wollte ihn so gerne behalten! Was sollte ich schon tun? Na ja, McGonagall fand es zwar nicht so toll, dass ich halb barfuss in die Große Halle gelatscht bin.“
„Du warst außerdem klatschnass.“, bemerkte Remus.
„Stimmt.“, sagte James und rutschte wieder in die Kutsche hinein. Auch die anderen setzten sich wieder. „Das fand McG auch nich so klasse.“
„Sie hat dich fürchterlich angeknurrt.“, erinnerte sich Lily. „In dem Moment hatte ich richtig Angst vor ihr.“
„Ach was, Gonni ist doch ganz zahm.“, grinste Sirius.
„Ich dachte, du magst keine Katzen.“, lächelte Isabelle und drehte sich auf seinem Schoß zu ihm.
„Sie ist keine Vollblutkatze. Und sie hat die Autorität mir Nachsitzen aufzuhalsen…“
„Hier! Leute, ein leeres Abteil!“, rief Sirius.
„Da wollte ich gerade…“, murmelte ein Zweitklässler schüchtern.
„Hast du was gesagt?“, fragte Sirius mit hochgezogenen Augenbrauen.
„Nein!“, fiepte er und drehte sich auf dem Absatz um, um in die andere Richtung zu flüchten.
„Sirius Black!“, schalt Lily ihn, als sie bei ihm ankamen. „Das hast du nicht wirklich gerade getan?!“
„Hab ich nicht? Gut, wenn du damit besser leben kannst?“ Sirius zog seine Tasche ins Abteil, wuchtete sie direkt vor seinen Stammplatz, ließ sich nieder und stapelte seine Füße auf die Tasche.
„Na dann…“, sagte James und folgte seinem besten Freund.
„James!“, sagte Lily schneidend und er zuckte zusammen. Er schaute unschuldig über die eigene Schulter und fragte:
„Hm?“
„Du tolerierst das?! Du bist genauso Schulsprecher wie ich!“
„Jah… na ja…“, murmelte James. „Schau mal, der Kleine ist doch jetzt eh weg. Er muss doch lernen, sich durchzusetzen.“ Lilys Blick verdunkelte sich und sie starrte ihn praktisch nieder.
„Lily, reg dich ab.“, sagte Isabelle, klopfte ihr auf den Rücken und setzte sich neben Sirius. „Der Kleine ist weg und außerdem… willst du jetzt das Abteil verlassen, ihn suchen und riskieren, dass ein Haufen Slytherins sich hier breit macht?“
„Muss ich jetzt den Sitz desinfizieren, oder wie?“, fragte Sirius angeekelt. Remus rollte die Augen.
„Nein, Padfoot.“, seufzte James.
„Heute bist du wieder besonders kindisch, was?“, brummte Lily und setzte sich resigniert neben James, der einen Arm um sie legte.
„Mach doch nicht so ein Gesicht, Lily.“, bat er. „Da kriegt man ja ein ganz schlechtes Gefühl.“
„Gut so.“, maulte sie und öffnete die Tür des Katzenkorbes, aus dem Sahara sofort herausstolzierte und sich streckte.
„Pack das Vieh weg.“, brummte Sirius.
„Vergiss es.“, brummte Lily und blitzte ihn böse an. Sirius schlucke, sah seine Niederlage ein und stand auf.
„Sagt mal…“ Sirius streckte den Kopf zur Tür hinaus. „Meint ihr, der Imbisswagen ist heute auch da…?“
„Jetzt guckt euch den an.“, sagte Lily trocken.
„Tatsache.“, meinte Isabelle. „Da wartet er auf den Imbisswagen und wenn er kommt, pennt er.“ Remus und James blickten von ihrem Kartenspiel auf. Sirius hatte die Füße noch immer auf seiner Tasche platziert, die Arme verschränkt und schnarchte leise vor sich hin.
„Das Beste is die Katze.“, grinste Remus und nickte zu Sahara, die es sich auf Sirius' Füßen breit gemacht hatte.
„Wie sie den Gestank aushält, ist mir sowieso ein Rätsel.“, nuschelte Isabelle und die anderen lachten.
„Hm… was ist denn los?“, fragte Sirius schläfrig.
„Faszinierend! Er ist aufgewacht!“, sagte James. Plötzlich stieß Sirius einen Schrei aus.
„Nehmt es da weg!“, er deutete auf Sahara, die augrund des Lärms missbilligend ein Auge öffnete.
„Sirius, stell dich doch nicht so an.“, seufzte Isabelle.
„Du hast so tief geschlafen, dass du das gar nicht gemerkt hast.“, sagte Remus.
„Du hast nicht mal mitgekriegt, dass James den halben Imbisswagen leer gekauft hat.
„Waaas?!“, brüllte Sirius und sprang auf, sodass die Katze nut einem lauten Fauchen auf Lily's Schoß sprang. „Der Imbisswagen war schon hier?!“
„Also Lily.“, sagte James und zog sie etwas beiseite, weg von Remus, Isabelle und Sirius, die sich auf dem Bahnsteig umsahen.
„Was denn?“
„Also meine Eltern…“, murmelte James. „Sie sind… nicht normal.“
„Wer ist schon normal?“, fragte Lily lachend. „Ich hab sie doch bereits kennengelernt. Na ja, mehr oder weniger. Wieso, hast du Angst, sie könnten mich nicht mögen?“, eine Sorgenfalte legte sich auf ihre Stirn.
„Nein, nein, natürlich nicht.“, sagte James rasch. „Lily, sie werden dich lieben! Sie werden mich rauswerfen und dich adoptieren, glaube mir. Es ist eher…“
„James!“, rief jemand und James fuhr herum.
„Dad…“, sagte er.
„Jimmy!“
„Mum!“, knurrte James. „Nenn mich nicht so, ich hasse es!“ Er wandte sich kurz an Lily: „Egal, was sie dir auch immer erzählen, sie übertreiben total.“ Lily nickte verdutzt.
„Alles klar… Jimmy.“ James warf ihr einen bösen Blick zu.
„Umarme deine Mutter!“, forderte Diane James auf und er tat wie geheißen. Dann drückte er seinen Vater kurz an sich und winkte die anderen herbei. Diane und William begrüßten unterdessen Lily.
„Diane!“, grinste Sirius. „Hallo! Du siehst gut aus.“
„Charmeur.“, brummte Diane, nahm ihn aber mütterlich in den Arm.
„Hallo William.“, sagte Isabelle und reichte ihm die Hand.
„Isabelle, was siehst du deiner Schwester ähnlich.“, lobte er.
„Ich bin nicht sicher, dass das ein Kompliment ist…“, murmelte Isabelle leise und Lily grinste verhalten. Verglichen mit ihrer Schwester war Jocelyn allerdings der Engel auf Erden.
„Und Remus ist auch dabei, wie geht es dir, mein Lieber?“, fragte Diane.
„Kann nicht klagen.“, sagte Remus und fuhr sich durchs Haar.
„Kommt, lasst uns rasch verschwinden.“, sagte William und schaute sich verstohlen um. „Los, beeilt euch. Hier, ich helfe euch mit eurem Gepäck.“ Er schwang den Zauberstab und steckte die verkleinerten Taschen in seine Jackettasche.
„Danke, Dad.“, sagte James und nahm Lilys Hand, die nur noch den Korb mit ihrer Katze in der rechten Hand hielt. Isabelle hob Musics Eulenkäfig hoch und die sieben machten sich auf den Weg zum Pfeiler.
„Wartet.“, sagte Diane, als die Jugendlichen durch den Pfeiler treten wollten. „Wir reisen per Portschlüssel.“
„Portschlüssel?“, fragte Sirius.
„Wo habt ihr denn den her?“, fragte Isabelle neugierig.
„Äh…“, machte William und lief leicht rosa an.
„Und du fragst dich, warum ich so bin, wie ich bin?“, murmelte James in Lilys Ohr. Sie lächelte vor sich hin.
„Fragt nicht.“, beharrte Diane und streckte die Hand aus, in der sie eine alte Haarbürste hielt. Sie streckten alle die Hände aus und legten einen Finger auf die Bürste.
Sie tauchten in hinter einem Gebüsch wieder auf und nachdem William sichergestellt hatte, dass niemand sie beobachtete, traten sie hervor. Diane stieß das schmiedeeiserne Tor auf und Lilys Augen folgten dem Kieselweg bis zum Manor. Ihr Kiefer klappte nach unten und sie riss die Augen auf. Die Potters waren reich, das wusste sie, aber das…
„Lily, mach voran.“, sagte Isabelle. „So gings mir auch, als ich das erste Mal hier war.“ Als James sie streifte, um zu seiner Mutter zu gelangen, hörte sie ihn zischen:
„Und keine Babyfotos, Mum.“
***
Jah, MĂĽtter sind schon peinlich, nicht wahr? XD
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