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Fanfiction

Missverständnisse machen einem das Leben schwer - Mädchen klar im Vorteil & mysteriöse Fotografien

von LasVegas

Hallo!
Ich hab mein versprechen gehalten und das Kapitel in Prag geschrieben... es nur nicht sofort hochgeladen, da ich noch mündliche Prüfungen habe. Politik hab ich sehr erfolgreich hinter mir sowie die schriftlichen Prüfungen auch, am Freitag kommt noch Deutsch, was leider nicht so erfolgreich verlaufen wird. Gedichte kann ich einfach nicht XD. Aber für euch erstmal ein neues Kapitel!
@LilyEvans91: Jaja, James' Eltern werden aber noch sehr viel peinlicher!
@Dr. Butterbier: Nein, es is noch nich Neujahr. Aber in 2 Tagen XD. Du könntest Recht haben, was die Fotos betrifft... höhö
Klar gibts en Jahrbuch!
@Lily_Luna_Lovegood: Jah, zwischen denen passiert noch was... versprochen!
@Lunaaa: Richtig, Sirius ruled immer! Potter Manor... da geht's noch gut ab, glaub mir. Und in Prag hab ich en bissl Urlaub gemacht und ein paar Freunde aus den USA getroffen. Na ja, so mitten im Abi... läuft!
@Mrs.Black: Klar sind Mums peinlich! Sind sie ja immer. Aber das ist ja auch in Prdnung. Die brauchen ja auch ihren Spaß. Die Bilder von James kommen natürlich, das ist doch vorprogrammiert. Das hätte James aber ja vorher warnen müssen. Also, bevor er Lily eingeladen hat. XD


Weiter mit dem Chappi!

Ach nee, noch ganz wichtig. Dr. Butterbier, das Chap is für dich... so ganz im Examensstress, mein Pooh. Armes. Wir paggn das schon. XD

Jetz aber echt weiter!

~Remus~
Stress pur sag ich da! Erst verschlafen wir und kriegen nur noch die letzte abgewrackte Kutsche, um den Sonderzug zu erwischen, wobei wir fast noch umgekippt sind, weil der Riesenkrake eine tolle Show für uns aufgelegt hat. Im Zug haben sich Lily und Sirius in die Haare gekriegt und in King's Cross stellten sich James' Eltern mal wieder als genauso kindisch heraus, wie Pad und Prongs. Na ja, irgendwo muss es ja herkommen. Wie genau Lily sich vorgestellt hat, das auszuhalten... keine Ahnung. Jedenfalls ist sie aus allen Wolken gefallen, als sie erfahren hat, wie reich die Potters wirklich sind...

„Wahnsinn…“, hauchte Lily, als sie durch die Eingangstür traten.
„Lils, nicht stehenbleiben, sonst geben die Knie nach.“, grinste Isabelle. Lily nickte schwach und tappte weiter voran.
„Stellt eure Sachen hier ab.“, wies Diane die Jugendlichen an und sie taten wie geheißen. „Ihr müsst doch Hunger haben.“ Sie schaute Sirius an.
„Du kennst mich, Diane! Immer hungrig!“, lachte Sirius. „Tee? Im Salon?“
„Wie üblich, Sirius.“, grinste William und öffnete die Tür.
„Super!“ Sirius stürmte durch die Tür.
„Äh…“, murmelte Remus langsam. „Du meine Güte, er benimmt sich mal wieder…“
„Wie Zuhause.“, setzte James ein. „Richtig. Das ist er hier ja auch. Na los, kommt. Unsere Elfe macht den allerbesten Kuchen der Welt.“
„Elfe?“, fragte Lily leise und zog Isabelle am Ärmel, als alle anderen schon im Salon verschwunden waren. „Die haben ne Hauselfe?“
„Ja.“, bestätigte Isabelle leise. „Lonky. Sie ist wirklich nett.“ Ein leises Plopp hinter ihnen ließ Lily herumfahren. „Ja, unsere Sachen sind bereits oben im Zimmer.“, sagte Isabelle und zuckte die Schultern. „Nun komm aber. Sonst bekommst du nichts mehr vom weltbesten Kuchen.“ Isabelle packte die Hand ihrer besten Freundin und zog sie in den Salon.
„Trinkst du noch immer Zitronentee?“, fragte Diane und Isabelle grinste breit.
„Genau, vielen Dank.“
„Und du, Lily?“
„Keine Umstände…“, nuschelte Lily schüchtern.
„Lily trinkt am Liebsten Pfefferminz, Mum.“, sagte James und streckte die Hand nach Lily und Isabelle aus. Er grinste sie an. „Die Damen zu mir, bitte sehr.“ Die Mädchen ließen sich links von ihm auf der Couch nieder und nahmen ihre Teetassen von Diane entgegen.
„Vielen Dank.“, sagten sie gleichzeitig.
„Oh… der Kuchen!“, seufzte Sirius, als die zierliche kleine Elfe eine Sevierplatte auf den Tisch stellte. „Und was esst ihr?“
„Na, also Sirius!“, schalt William ihn.
„Oh! Entschuldige, mit euch teile ich natürlich, William und Diane.“, versprach Sirius. „Aber wies mit James und den anderen aussieht…“
„Sprich weiter…“, brummte James. „Pass bloß auf, was du sagst, Black.“
„Ich stimme zu.“, wisperte Isabelle in ihren Tee. „Wir erdrosseln dich heut Nacht.“
„Ach, das traust du dich sowieso nicht.“, winkte Sirius ab.
„Das werden wir ja noch sehen.“, murmelte Remus.
„Kinder, seid friedlich.“, bat Diane.
„Ach Mum.“, lachte James. „Das ist friedlich. Du solltest sie mal erleben, wenn es wirklich losgeht.“ Seine Hand suchte die Lilys und ihre Finger verschlangen sich automatisch. Lily wurde leicht rosa um die Nase, geschah dies doch alles vor James' Eltern. James jedoch grinste sie selbstsicher an.

„So…“, sagte James, als sie die Treppe hinaufstiegen. „Hier, das ist das Zimmer, in dem ihr pennt, Mädels.“ Er stieß die Tür auf. „Macht euch doch nichts aus, oder? Also das mit dem Bett?“ Er deutete auf das große Bett unter dem Fenster.
„Ach was.“, sagte Isabelle und ließ sich aufs Bett fallen. „Is doch super. Oder Lily?“
„Sicher.“, nuschelte Lily und sah sich im restlichen Raum um. Ein Schreibtisch und Bücherregal standen an einer Wand und an der anderen eine große Kommode. Die Taschen der Mädchen, sowie Eulen- und Katzenkäfig standen leer auf dem Bett. Sahara lag bereits schnurrend auf dem Kissen und Music war wohl durchs offene Fenster entschwebt. „Gemütlich.“
„Gut.“, lachte Sirius. „Dann schauen wir uns doch mal mein Zimmer an. Da wird sich ja wohl nichts groß verändert haben.“
„Ne. Meine Mutter hat sich da vermutlich nicht mal reingetraut.“, überlegte James. „Und die arme Lonky wird sie da auch nicht reingeschickt haben.“ Sirius stieß die Tür zum nächsten Zimmer auf, nachdem die fünf das der Mädchen verlassen hatten.
„Hm… alles noch so wies war.“, sagte er glücklich.
„So siehts auch aus.“, brummte Isabelle.
„Nein, das gibt's nicht!“, sagte James fassungslos. „Sie hat tatsächlich dein Bett frisch bezogen.“
„Deine Mutter mag mich eben.“, grinste Sirius und drehte sich im Zimmer um. Einige Quidditchposter und Motorradbilder säumten die Wände. Isabelle zog eine Augenbraue hoch, als sie das Pin-up über Sirius' Bett erblickte.
„Was gefunden, das dir gefällt, Cartwright?“, fragte Sirius und folgte ihrem Blick. „Neidisch, was?“
„Auf jeden Fall.“, Isabelle rollte die Augen. „Auf dem Ledersitz wollte ich mich auch unbedingt räkeln. Wie ungemein bequem.“
„Na, aber der jungen Dame geht's doch nicht um Bequemlichkeit.“, grinste Sirius lasziv und grinste sein Poster an.
„Oh Gott…“, brummte Isabelle. „James, lass uns in dein Zimmer gehen?“
„Erst kommt noch das von Remus.“, lachte James und führte sie in einen Raum gegenüber von dem von Sirius. „Du kennst das ja, Rem.“ James öffnete die Tür und die Mädchen schauten interessiert hinein, stellten aber fest, dass es sich nicht sonderlich von dem ihrigen unterschied.
„Und dein Zimmer?“, flüsterte Lily neugierig in James' Ohr, wobei sie seine Hand ergriff.
„Nebenan.“, erklärte er.
„Dann gehen wir doch einfach mal dahin.“, grinste Sirius. „Lily, wenn du das Chaos siehst… dann schießt du den guten Jamie gleich in den Wind, das versichere ich dir.“ James wurde blass, während Lily die Augenbrauen hochzog.
„Da hat er vielleicht irgendwie… Recht.“, lachte Remus.
„So schlimm?“, fragte Lily.
„Ähh…“, murmelte James. „Gebt mir fünf Minuten.“
„Keine Chance.“, Isabelle steuerte direkt aus der Tür und auf James' Zimmer zu.
„Hey!“, rief James, rannte an ihr vorbei und stellte sich in den Türrahmen, bevor sie die Tür öffnen konnte. „Vergesst es…“ Isabelle grinste ihn diabolisch an, drehte unter seinem Arm den Türknauf und die Tür schwang nach innen auf. „A… aber!“ James fuhr herum und starrte in sein Zimmer.
„Was habt ihr denn?“, fragte Lily. „Sieht doch ordentlich aus?“ Sirius und Remus lachten laut auf.
„Nicht zu fassen!“, prustete Remus. Lily drückte sich an James vorbei und betrat sein Zimmer. Sie drehte sich lächelnd auf der Stelle und betrachtete sein Bett, den Schreibtisch und ein Regal, sowie einen Kleiderschrank und eine Kommode. Dann fielen ihr Poster auf, die denen in Sirius' Zimmer nicht unähnlich waren. Ein paar Fotos säumten James' Wände und den Schreibtisch, die von den Mädchen neugierig beäugt wurden.
„Ähhhh!“, James rauschte in den Raum und raffte ein paar Fotos zusammen, die er sofort in die rechte obere Schublade im Schreibtisch versteckte.
„Was war denn da drauf?“, fragte Lily.
„Nichts!“
„Nichts müsstest du ja auch nicht verstecken.“, brummte Lily und zog die Schublade auf, doch er drückte sie wieder zu.
„Jedenfalls nichts für dich.“, beharrte er. „Und jetzt raus hier. Wir gehen im Dorf nen Kaffee trinken.“
„Aber…“ Lilys Finger gierten danach, die Schublade aufzureißen und sich die Fotos anzusehen.
„Zieht euch was Warmes an.“, riet Remus, der den Schneefall draußen beäugte. „Es schneit wie verrückt.“
„Sag mal, James. Ist das dein erster Besen?“, fragte Isabelle und deutete auf einen alten Kometen an der Wand.
„Jep.“, grinste James stolz.
„Du fliegst nen Komet?!“, fragte Isabelle völlig außer sich.
„Flog.“, sagte James. „Na hör mal! Das konnte ich mir doch damals noch nicht aussuchen. Heutzutage flieg ich natürlich ein paar Klassen höher. Aber los jetzt, ich könnte wirklich einen leckeren Kaffee von Jenna vertragen.“
„Jenna?“, fragte Lily pikiert.
„Der gehört das Kaffee die Straße runter.“, informierte Sirius sie.
„Na dann.“, sagte Lily langsam.
„Komm, wir ziehen uns an.“, Isabelle packte ihre Hand und zog sie aus dem Zimmer. James wartete, bis die Tür geschlossen war und riss dann seine Schublade auf. Er raffte einen kleinen Berg Fotos zusammen und stopfte sie in einen Briefumschlag. Den wickelte er in seinen Tarnumhang, den er aus seinem Koffer zupfte, und dieses Paket steckte er unter sein Bett.
„James, du bist ja paranoid.“, seufzte Sirius.
„Erzählt mir der Kerl, der sich aus Angst vor Isabelle nachts mit der Marauder's Map im bett verkriecht.“, spottete James und zog sich eine warme Jacke und Schal an.
„Sehr lustig.“ Ein paar Handschuhe fand James in seiner Kommode.
„Jetzt kommt halt.“, sagte James. „Los, los. Zieht euch an. Und zwar Muggelsachen!“

„Boah, ist das kalt!“, fluchte Sirius und zog den Reißverschluss seiner Lederjacke nach oben.
„Selber Schuld.“, murmelte Lily und knöpfte ihren Mantel bis oben hin zu.
„Ach… sei still.“, sagte Sirius.
„Sie hat Recht.“, flötete Isabelle. Sirius stierte ihr in die Augen, während sie ihre Jacke richtete.
„Sei nicht so frech, Cartwright.“ Er schlug ihr mit der Hand auf den Jeans bedeckten Hintern. Sie packte seine Hand und verdrehte sie, bis er aufquietschte. „Ahh… lass los! Lass los, es tut mir Leid.“, winselte er.
„Das sollte es auch.“, sagte sie, ein leichter Rotschimmer auf ihren Wangen. James rollte die Augen, legte den Arm um Lily und schob sie Richtung Remus, der ob der Peinlichkeit bereits ein Stück vorgegangen war.

„Jenna! Hallo!“, grüßte Sirius die junge Frau hinterm Tresen.
„Sirius! Habt ihr schon wieder Ferien?“
„Schon wieder?“, fragte Sirius. „Wohl eher endlich!“
„Wie man's nimmt. Ich habe meine Lieblingskunden wieder, das ist jedenfalls positiv. Was darfs denn sein?“ Sie alle bestellten ihre Muggelgetränke und setzten sich an einen Tisch, etwas abseits in einer Nische.
„Lasst uns ein Spiel spielen.“, schlug Sirius vor, als man ein Bier vor ihn stellte.
„Lass mich raten.“, sagte Lily. „Wir spielen ein Trinkspiel?“
„Richtig.“, lachte Sirius. „Keiner von uns darf was sagen. Kein Wort. Auch kein Lachen, Stöhnen, Kichern, sonst was.“
„Warum sollte einer von uns stöhnen?“, fragte Isabelle, nicht sicher, ob sie die Antwort überhaupt hören wollte.
„Das wirst du gleich hören.“, würgte Sirius sie mit einem Grinsen ab. „Die anderen müssen natürlich irgendwie versuchen, eine Reaktion von jemandem hervorzurufen. Wer verliert, muss trinken.“
„Und wir hören dann auf, wenn einer von uns so umkippt, wie Peter?“, fragte Remus trocken. „Ich hab aber nur ne Cola.“
„Natürlich nicht.“, sagte Sirius gespielt bestürzt. „Niemals! Wir essen heute Abend schließlich mit den Potters, das können wir uns nicht leisten. Es geht einfach darum ne Menge Spaß zu haben. Ach ja: Kein Körperkontakt, das wär unfair. Wer verstößt muss auch trinken.“
„Nur, weil du kitzlig bist.“, brummte Isabelle.
„Woher weißt du denn das?“, forschte Lily nach.
„Äh…“ Isabelle wurde erneut ein wenig rosa. „Wie auch immer. Wie viel muss man denn trinken?“
„Ich würde sagen… nen großen Schluck?“, schlug James vor und die anderen nickten.
„Okay.“, Sirius grinste. „Los geht's.“ Stille. Für eine Minute starrten sie sich nur gegenseitig an. Lily klopfte abwartend mit den Fingern auf der Tischplatte herum. Isabelle wackelte mit dem Fuß des übergeschlagenen Beines auf und ab. Sirius versuchte derweil sie zum kichern zu bringen, indem er sie intensiv ansah. Remus schüttelte nur amüsiert den Kopf, während James in sein Glas schaute.
„So wird das nie was.“, lachte jemand und alle sahen auf. Jenna stand vor dem Tisch und grinste sie breit an. „Mädels, ihr seid klar im Vorteil.“ Sie ließ sie wieder allein und Lily warf ihrer Freundin einen ratlosen Blick zu, die allerdings verstanden zu haben schien. Isabelle schaute Sirius tief in die Augen und beugte sich vor. Keine zwei Zentimeter trennten die Lippen der beiden und sie ließ ihre rechte Hand von ihrem Nacken nach vorne und an den Kragen ihrer Bluse wandern, den sie mit den Fingern teilte. Ihre Fingerspitzen strichen sanft über ihre Haut und Sirius musste schlucken, als seine Augen zu ihrem Dekolleté wanderten. Lily zog grinsend eine Augenbraue hoch, Remus schaute Isabelle anerkennend an und James musste krampfhaft ein Lachen zurückhalten.
„Ich geb auf…“, nuschelte Sirius und presste seine Lippen in einem Kuss auf die Isabelles. Sie ließ ihn ein paar Sekunden verweilen, bevor sie sich zurücklehnte.
„Du hast verloren, Black.“, grinste sie. „Gleich zweimal.“
„Na schön.“, brummte Sirius. „Blödes Spiel, schöner Schluss…“ Die anderen lachten.

„Gerade noch rechtzeitig. Zieht euch rasch die dicken Jacken aus.“, sagte Diane. „Das Abendessen ist fertig.“
„Mum?“, fragte James sie leise. „Wer hat mein Zimmer aufgeräumt?“
„Das war ich, mein Junge.“, sie lächelte. „Ich dachte, da du uns endlich mal deine Freundin mitbringst, sollte sie nicht aufgrund deiner „Ordnung“ gleich wieder Reißaus nehmen. Ich mag sie nämlich.“ James starrte seiner Mutter nach.
„Kommst du?“, fragte Lily und fasste mit ihrer kleineren Hand nach seiner. Er nickte noch etwas überrascht und murmelte:
„Ich glaube, meine Mutter will uns verkuppeln.“
„Aber wir sind doch schon zusammen.“, lachte Lily.
„Ich meinte damit, dass sie mir als nächstes ihren Verlobungsring in die Hand drückt und mit dir Kleider shoppen will.“ Lily wurde blass.
„Hat sie das gesagt?“
„Nicht direkt.“, sagte James. „Aber sie hat mein Zimmer aufgeräumt, damit du nicht wieder verschwindest. Sie meint es Ernst.“
„Na ja.“, meinte Lily nur und strich ihm sanft durchs Haar, während sie noch auf die anderen warteten. „Wir werden sehen.“ James grinste und gab ihr einen sanften Kuss auf die Lippen, bevor sie das Esszimmer betraten, wo ein volles Menü mitsamt Nachtisch aufgetischt worden war.
„Steak.“, wisperte James. „Ich liebe diese Elfe.“
„Muss ich mir Sorgen machen?“, fragte Lily.
„Vielleicht. Kannst du kochen?“
„Das weißt du doch.“, sagte Lily.
„Wenn du nicht gerade Zucker mit Salz verwechselst.“, stichelte James.
„Das warst du, mein Lieber.“, brummte Lily.
„In dem Fall… musst du dich nicht sorgen.“ Er gab ihr einen weiteren Kuss, diesmal auf die Schläfe und führte sie zu einem Stuhl, als die anderen auch endlich eintraten. William kam aus der Küche, entkorkte eine Flasche Wein und setzte sich ans Kopfende. Diane folgte ihm und verteilte die Weingläser.
„Elfenwein?“, fragte William.
„Ja.“, sagte James. „Lil?“
„Gerne, vielen Dank.“
„Ich auch, William.“, fügte Sirius hinzu.
„Da sag ich nicht nein.“, Remus zuckte die Schultern und auch Isabelle nahm ein Glas.
„Guten Appetit.“, sagte Diane fröhlich.
„Warten Sie noch einen Augenblick, bitte.“, sagte Lily schüchtern und alle Augen richteten sich auf sie. „Ich möchte nur… Ich möchte mich dafür bedanken, dass wir die restlichen Ferien hier verbringen und am Ball teilnehmen dürfen.“
„Gern geschehen, Lily.“, lächelte Diane.
„Richtig, vielen Dank, Diane.“, murmelte Isabelle peinlich berührt, dass sie nicht auf die Idee gekommen war.
„Selbiges gilt natürlich auch für mich.“, sagte Remus rasch.
„Es ist uns eine Freude mal wieder volles Haus zu haben.“, grinste William. „Hier ist sonst so wenig los.“
„Darauf trink ich, Dad.“, lachte James und hob sein Glas.

„Meinst du… meinst du, das waren Fotos von anderen Mädchen?“, murmelte Lily, als sie neben Isabelle im Bett lag.
„Oh Gott, Lily.“, gähnte Isabelle und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. „Natürlich nicht.“
„Woher willst du das wissen?“
„Ich weiß es eben.“, brummte sie. „Aber wenn du dir solche Sorgen machst… dann geh doch einfach nachschauen.“
„Der hat die Bilder doch längst woanders versteckt.“, murmelte Lily.
„Mag sein.“, überlegte Isabelle langsam. „Hat sie wahrscheinlich sogar in seinen Tarnumhang gewickelt und dann versteckt.“
„Tolle Aussichten…“, seufzte Lily.
„Geh sie suchen. James schläft wie ein Stein und ich hatte eigentlich auch vor, etwas zu schlafen. Schließlich steht morgen die Party überhaupt an.“
„Ich will dich ja nicht um deinen Schönheitsschlaf bringen.“, sagte Lily und ließ die nackten Füße auf den kühlen Holzboden sinken.
„Nimm deinen Zauberstab mit. Aber gegen Aufrufezauber hat er die Bilder wahrscheinlich geschützt. Ein bisschen Licht kann aber nicht schaden.“ Lily nickte, stand auf und tappte Richtung Tür.
„Schlaf gut.“ Sie öffnete sie, huschte hinaus und schloss die Tür wieder. Leise schlich sie den Gang ein Stück weiter, hörte vor Sirius' Tür leises Schnarchen und sah unter Remus' Tür noch einen sanften Lichtstreifen hindurchschimmern. Vermutlich nutzte er die Gelegenheit ein eigenes Zimmer zu haben und las noch bis spät in die Nacht. Lily holte noch einmal tief Luft und öffnete dann die Tür zu James' Schlafzimmer, die leise knarrend nachgab. Sie tappte vorsichtig hinein und schloss die Tür hinter sich. Dann entzündete sie ein fahles Licht an der Spitze ihres Zauberstabs und beobachtete mit einem leichten Schauer, der ihr den Rücken hinunterlief, wie sich groteske Schatten an den Wänden bildeten, die von James' altem Kometen, seinem Schreibtisch und den anderen Möbeln geworfen wurden. Entgegen aller Vernunft ging Lily zu seinem Schreibtisch und zog langsam die Schublade auf, fand sie jedoch bis auf Pergament und Federn leer vor. Sie tastete den Raum darin dennoch ab, falls er einfach nur seinen Tarnumhang darüber gelegt hatte. Doch dem war nicht so. Sie schob die Schublade wieder zu und drehte sich um. Wo würde James etwas verstecken? Sie versuchte es mit einem „Accio“, blieb aber wie zu erwarten erfolglos. Es widerstrebte ihr zwar, aber ihre Neugierde trieb sie dazu, die oberste Schublade seiner Kommode zu öffnen, wo sie ebenfalls alles abtastete. Außer Socken und Unterwäsche fand sich allerdings nichts. Auch in der zweiten und dritten Schublade entdeckte sie nur T-shirts und ein paar Jeans. Frustriert sah sie sich weiter um, und dachte kurz sogar daran, sein Bücherregal zu durchsuchen, entschied sich dann aber doch dagegen und für seinen Nachtschrank. Sie ging neben dem Kopfende seines Bettes in die Hocke und beobachtete sein Gesicht für ein paar Sekunden. Er sah so friedlich aus. Dann zog sie die Schublade auf, fand darin aber nur ein kleines Kästchen und ein Buch. Sie fluchte beinahe unhörbar und wollte schon aufgeben, als ihr die Idee kam, dass James die Fotos mitsamt Tarnumhang sicherlich nicht sorgfältig versteckt, sondern eher einfach irgendwohin gepfeffert hatte. Ihre Intuition sagte ihr, einfach mal unters Bett zu schielen und als sie auch dort nichts entdeckte, wollte sie bereits frustriert zurückgehen, sah dann aber eine Papierecke, die scheinbar aus dem Nichts hervorlugte. Ein Marauder-würdiges Grinsen legte sich auf ihre Lippen und sie streckte die Hand aus. Das Päckchen aus Tarnumhang und Fotos entfaltete sie in ihrem Schoß, nachdem sie sich vorsichtig auf James' Bettrand gesetzt hatte. Er schlief offenbar noch immer tief und fest. Lily atmete tief ein und richtete dann das Licht des Zauberstabs auf die Fotos. Entgegen all ihrer Vermutungen, war nicht ein einziges von James' Verflossenen. Nein, sie alle zeigten ein und dieselbe Person, nämlich sie selbst.
„Bist du jetzt beruhigt oder hältst du mich für einen verrückten Spanner?“ Lily erschrak fürchterlich und fiel beinahe von seinem Bett. James entzündete eine Kerze, die ein sehr viel angenehmeres Licht spendete, als ihr Zauberstab, der sowieso erloschen war, als sie ihn hatte fallen lassen. „Alles in Ordnung?“
„Das eine… schließt das andere in deinem Fall nicht gerade aus.“, murmelte sie. „Tut mir Leid, dass ich geschnüffelt habe… ich wollte…“
„Schon in Ordnung. Ich hätte mir mit dem Versteck vielleicht auch etwas mehr Mühe geben können…“ Lily blätterte weiter durch die Fotos.
„Du hast all diese Bilder von mir?“, fragte Lily leise.
„Na ja… ich hatte die Hoffnung so gut wie aufgegeben, dass ich dich jemals näher als auf den Fotos kennen würde. Das ist ja glücklicherweise nicht eingetreten.“ Er grinste sie verschmitzt an. „Oh Gott, blätter bloß nicht weiter…!“ Doch es war bereits zu spät, denn Lily hielt ein Bild von sich selbst in Händen, auf dem mit einem Muggelkugelschreiber Herzchen und Schnörkel gezogen wurden. „Oh Mann, wie peinlich…“, seufzte James, doch Lily verschloss seinen Mund mit einem atemberaubenden Kuss. James sank rückwärts in sein Kissen und zog sie mit sich aufs Bett. Lily schlüpfte zu ihm unter die Decke und kuschelte sich an ihn.
„Ich liebe dich.“, wisperte sie ihm ins Ohr.
„Ich dich auch.“, grinste James glücklich.


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Ich will mehr wie jeder andere, dass Joanne K. Rowling mit meiner Luna zufrieden ist, denn es ist ihr Charakter. Ich hatte schon einen Albtraum davon, auf der After-Show-Party zu sein, Jo zu treffen und sie schüttelt nur ihren Kopf und schaut traurig. Das ist mein Irrwicht. Aber bis jetzt hat sie sich mir gegenüber positiv verhalten, also bin ich optimistisch.
Evanna Lynch