
von LasVegas
Bevor ich nach England fahre, muss ich euch natürlich noch ein chappi hochladen! Versteht sich von selbst! Nach England ziehe ich um, doch vielleicht lässt sich da was deichseln, damit ihr nicht allzu lange warten müsst!
Ich werde auch versuchen, bei so vielen andern ffs von mir wie möglich noch was upzudaten bevor ich fahre.
Viel Spaß!
@axel: Ja, aber Sirius hat doch praktisch die bezeichnung arm gemietet in dieser ff...
@Dr. Butterbier: Erstaunlich, wie viel Französisch ich dann doch noch hinkriege, oder?
@h+rinlove: Jaja, der gute Sirius. Depp.
@Lunaaa: Richtig. EMANZIPATION! XD. Da lernen wir heute noch so eine kennen... oder zwei.
@Rinchen: Na, lieber kurz als gar nicht XD
@Compumaus: Freut mich! Aber komplett durchlesen? Whoa!
@Lily_Luna_Lovegood: Sirius stellt sich als absolut unmöglich heraus. so isser eben. Das ist die ober-logik! so muss es sein! Gut, dass du auch endlich den Abo-Knopf gefunden hast!
@LilyEvans91: Yep, Isaac ist absolut peinlich, deswegen ist james ja auch nach ihm benannt XD. Jah, Sirius. Der hat sich Is gegenüber mal wieder wie ein Arsch verhalten und na ja... sagen wir mal: er bereut es. XD
***
~Isabelle~
Wir haben unsere erste Nacht in Potter Manor durchaus gut überstanden, kann man sagen. James' Onkel Isaac wurde wie üblich per Quidditch zur Weißglut getrieben und Diane hat Lily und mir die verbotenen Baby-Fotos gezeigt. James tat mir Leid. Für drei Sekunden, denn dann kam Black und hat mal wieder einen seiner Kommentare abgelassen! Ist das zu fassen? Manchmal glaube ich wirklich, er ist erst fünf und zieht Mädchen an ihren Zöpfen! Da geschieht es ihm schön recht, aufgrund meines Traum-in-Blau-Kleides wie vom Klatscher verhauen dazustehen. Meine Eltern wiederum waren die ersten Gäste und ich kann nicht umhin zu glauben, dass diese Frau einfach NICHT meine Mutter sein kann!
„Hey, was ist?“, fragte Sirius und streckte die Hand nach ihrem Handgelenk aus.
„Gray!“, Isabelle ließ Sirius stehen und umarmte ihren Bruder.
„Izzy.“, grinste Gray. „Du siehst super aus.“
„Danke.“
„Hallo, miteinander.“, grüßte Gray die restlichen Anwesenden. Seine Mutter beschwerte sich umgehend über die Länge seiner Haare und krittelte noch ein wenig weiter an ihm herum.
„Meine sind zu kurz, deine zu lang…“, raunte Isabelle ihm zu. Gray grinste.
„Entschuldigt, dass ich so spät bin.“, sagte Remus und rauschte in den Raum. „Irgendwer hatte die Duschtür zugeklebt…“ Er warf James und Sirius einen bösen Blick zu.
„Das waren wir nicht!“, riefen die beiden sofort.
„Na sicher…“, murmelte Lily.
„Onkel Isaac!“, sagte James.
„Bitte…?“, fragte Isaac. „Ich hab damit gar nichts zu tun.“
„Ja ja…“, brummte Sirius.
„Und ich dachte schon, wir wären zu spät.“
„Jocelyn!“, quietschte Victoria und rauschte zu ihrer ältesten Tochter. „Wie geht es dir? Du siehst sehr gut aus.“
„Danke, Mum.“, sagte Jocelyn und ließ zwei perfekte Reihen Zähne aufblitzen.
„Hallo Jocelyn.“, grüßte Isabelle und umarmte ihre Schwester, die ein paar Zentimeter größer war, als Isabelle. Sirius zog die Augenbrauen hoch.
„Das ist Is' Schwester…?“, raunte er James zu.
„Jep.“, sagte James.
„Die sieht wirklich gut aus.“, kommentierte Sirius. „Wahnsinn.“
„Eric, wie geht's?“, fragte Matthew seinen Schwiegersohn, der hinter Jocelyn durch die Tür getreten war und ein Baby in einem Babysitz trug.
„Gut, gut, danke Matthew.“ Eric reichte ihm die Hand.
„Hallo Eric!“ Isabelle grinste ihn an und schaute dann in den Sitz.
„Hey Isabelle.“, sagte Eric. Sie schaute ihn böse an. „Entschuldige… Is. Hier, nimm sie schon.“ Isabelle griff nach dem Sitz und hob Layla heraus.
„Oh… Wirklich niedlich.“, sagte Lily und schaute über Isabelles Schulter. Sie streckte die Hand aus und kitzelte das Baby am Bauch. Layla gluckste vergnügt.
„Möchtest du tanzen?“, fragte James.
„Okay.“, murmelte Lily, die mittlerweile völlig den Überblick verloren hatte, da die Leute nach Gray in großen Trauben und schnell hintereinander durch die Haustür getreten waren, um der Party beizuwohnen. „Du meine Güte, wie viele Leute sind bloß hier?“
„Es werden noch mehr.“, versprach James. „Glaub mir.“ Er zog sie in seine Arme und sie drehten sich auf der Stelle.
„Na, wenn das nicht James ist.“ James seufzte und drehte sich um.
„Lance, Christian…“, brummte James und drückte Lilys Hand. Lily schaute die beiden jungen Männer recht überrascht an. „Was verschafft mir die Ehre?“, fragte er trocken.
„Na… wie viel hast du denn für die bezahlt?“
„Sag das noch mal, Christian…“, knurrte James und starrte ihn böse an.
„Na, selbst hast du die doch nie im Leben aufgerissen.“, lachte der andere, offenbar Lance. Lily zog die Augenbrauen zusammen und stemmte ihre freie Hand an die Hüfte.
„Zieht ab.“, knurrte James. „Sofort.“ Die beiden lachten und wandten sich ab. James drehte sich zu Lily um.
„Erklärung?“, fragte Lily.
„Lance und Christian sind entfernte Cousins aus Frankreich. Vollidioten.“
„Die sollten neidisch auf dich sein?“, fragte Lily, als sie sich wieder an seine Schulter schmiegte.
„Richtig.“, grinste er. „Und das sind sie.“
„Jetzt hör mal, Cartwright, was ist los?“, fragte Sirius zum wiederholten Male. Isabelle seufzte. „Isabelle! Nun komm schon! Jetzt rede doch mit mir!“ Isabelle stellte ihr Glas weg und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Du hörst jetzt zu!“, knurrte sie. „Ich hab es satt, Sirius! Ständig springst du hin und her! Mal bist du der liebste Kerl und dann wider könnte ich dich an die Wand klatschen! Was sollte der Kommentar über das Kinderfoto von James und mir? Lass bloß meinen Hintern in Ruhe!“
„Es tut mir Leid.“, wisperte Sirius. „Das sollte ein Witz sein…“
„Toller Witz.“, brummte Isabelle. „Sirius, entscheide dich mal. Ja oder nein. Freunde oder…“ Sirius packte sie und küsste sie sanft auf die Lippen.
„Du und ich…“, wisperte Sirius und lächelte sie an, dann schickte er einen Blick ihr Kleid hinab. „Ich liebe blau.“
„Hey…“
„Hi.“, sagte Remus überrascht.
„Remus, richtig?“
„Äh… ja. Woher…?“
„Ich bin Hailey.“, stellte sie sich vor und warf ihr langes, dunkelblondes Haar über die Schulter.
„Okay…“, sagte Remus langsam und reichte ihr die Hand. „Wer ich bin, weißt du offenbar schon. Woher eigentlich?“
„Oh, ich bin James' Cousine.“
„Ist nicht wahr?“, fragte Remus nach. „Bist du… bist du Isaacs Tochter?!“
„Ja.“, Hailey lachte. „Er und meine Mutter sind allerdings seit Jahren getrennt. Wir leben…“
„In den USA.“, nahm Remus vorweg. „Man hört es.“, grinste er.
„Na vielen Dank.“
„Kalifornien?“, fragte Remus nach.
„Santa Barbara.“, bestätigte sie. „Woher…?“
„Braun gebrannt, aber kein Südstaatenakzent.“, grinste Remus.
„Okay, das ist zu hoch für mich. Ich wollte eigentlich nur mit dir tanzen?“ Remus schaute sie überrascht an.
„Äh…“, murmelte er.
„Du willst nicht. Auch gut.“, sagte sie leise. „Dann muss ich mich wohl allein vergnügen.“ Sie wandte sich zum Gehen.
„Das hab ich nicht gesagt.“, unterbrach Remus sie. „Ich bin nur überrascht… schrecke ich dich gar nicht ab?“ er deutete auf eine Narbe in seinem Gesicht.
„Nein.“, lachte Hailey. „Ich mag mysteriöse Typen.“ Sie griff nach seiner Hand. Remus glotzte sie an. „Was ist nun, tanzt du mit mir?“ Remus stolperte ihr hinterher und auf die Tanzfläche.
„James?“
„Hm?“, murmelte er in ihr Haar.
„Ich muss mal zur Toilette.“, sie bahnte sich einen Weg durch die Menge. James nickte nur und begab sich zum Buffet, wo er sich ein Glas Punsch eingoss.
„Na, habt ihr endlich eure Prioritäten geklärt?“, fragte er, als er Sirius und Isabelle erspähte, die an einer Wand lehnten und sich unterhielten.
„Prongs!“, grüßte Sirius. „Sag mal, wer ist denn die junge Dame dort drüben?“
„Wer…?“, fragte James und scannte die Umgebung.
„Die, die sich Remus geschnappt hat. Er hatte keine Chance.“, sagte Isabelle.
„Das… das ist ja Hailey.“, stellte James fest. „Du meine Güte… ist die aber groß geworden…“
„Heiß.“, kommentierte Sirius und fing sich einen finsteren Blick von Isabelle ein. Er grinste sie verschmitzt an. „Keine Sorge, sie ist mir nicht blau genug.“ James und Isabelle zogen die Augenbrauen hoch. „So hab ich das gar nicht gemeint!“
„Schon klar.“, lachte James. „Da kommen sie ja.“
„Rem! Hier rüber!“, rief Sirius. Remus bahnte sich einen Weg zu ihnen herüber, Hailey an seiner Hand.
„James!“, sagte sie vergnügt und umarmte ihn. „Lange nicht gesehen.“
„Das kannst du wohl laut sagen, Kleines! Bist ganz schön gewachsen!“ Er hielt sie von sich und begutachtete sie. Dann ließ er eine Haarsträhne durch seine Finger tanzen. „Blond? Wirklich?“
„Die sind nicht gefärbt.“, beteuerte Hailey. „Meine Haare sind braun und werden in der Sonne dunkelblond. Da ist nichts zu machen.“
„Na dann.“, grinste James. „Remus kennst du ja schon, hm?“ Remus wurde rosa um die Nase. Dann deutete James auf Sirius. „Das ist mein bester Freund Sirius Black und das ist Isabelle Cartwright, beste Freundin und Quidditchkollegin.“ Sirius und Isabelle gaben ihr die Hand.
„Sag mal, Prongs. Wo ist Lily?“, fragte Sirius.
„Toilette.“, berichtete James.
„Was denn, so lange?“, fragte Isabelle und schaute auf die Uhr. „Kann nicht sein, Lily braucht nie so lang.“
„Meint ihr, ich sollte mal nachsehen?“, fragte James langsam.
„Was sollte hier schon groß passieren?“, fragte Sirius die Gegenfrage. James zuckte die Schultern.
„Lily…?“, fragte Hailey grinsend.
„Sie ist meine Freundin.“, sagte James.
„Hm… ach ja…“, murmelte Hailey.
„Ja, ja. Hack drauf rum.“, lachte James.
„Moment…“, sagte Hailey. „Rote Haare, grünes Kleid?“
„Ja.“, sagte James. „Woher…?“
„Sie ist vorhin auf die Terrasse gegangen. Also… vor fünf Minuten?“
Lily wandte den Kopf nach oben und beobachtete den Nachthimmel.
„Wie siehts aus, Süße…?“, fragte eine Stimme und sie fuhr herum. Christian. „Ich bin doch viel besser als James.“ Er blickte sie einmal von oben bis unten an. „In jeder Hinsicht…“
„Nein danke.“, brummte sie. „Kein Interesse.“
„Na, aber, aber.“, säuselte er und fuhr sich durchs dunkle Haar.
„Hast du nicht dein Anhängsel verloren?“, fragte Lily ihn und verschränkte die Arme.
„Lance…?“, fragte Christian. „Dem geht es gut. Auch ohne mich…“
„Das glaub ich gern.“, murmelte Lily.
„Nun hör mal, das ist aber nicht besonders höflich, ich habe mich dir bereits vorgestellt, aber wie du heißt, das weiß ich immer noch nicht.“
„Das wirst du auch nicht erfahren.“, fuhr sie ihn an.
„Das ist aber nicht sonderlich nett von dir.“, murmelte Christian. Er streckte die Hand nach ihr aus und berührte sie an der Schulter. Lily trat einen Schritt zurück, bis sie am Rande des Pools stand.
„Fass mich nicht an.“, zischte Lily. „Lass mich in Ruhe.“
„Sagt wer?“, fragte Christian.
„Sage ich.“, brummte Lily.
„Na hör mal…“, knurrte Christian zurück und schaute sie mittlerweile recht wütend an. „Ich war doch sehr freundlich zu dir.“
„Das ist mir egal.“, sagte Lily. „Ich gehe wieder rein.“
„Das glaube ich nicht…“ Er streckte die Hand nach ihr aus.
„Fass sie nicht an!“, knurrte jemand und Christian wurde herum gerissen.
„James!“, rief Lily heiser. James holte weit aus und verpasste Christian einen Schlag ins Gesicht, mit einer solchen Wucht, dass er in den Pool taumelte. Mit einem lauten Platsch krachte er auf die Oberfläche des ruhigen Wassers auf.
„Du kannst froh sein, dass der Pool auf zehn Grad gehalten wird, damit er nicht überfriert, du Mistkerl.“, sagte James drohend. „Alles in Ordnung bei dir?“, fragte er dann Lily, wobei er sich die schmerzende Hand rieb. Sie nickte und nahm seine Hand in ihre, um sich die Quetschung anzusehen. James legte den anderen Arm um sie und zog sie an sich. Er drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. „Gott, ich bin ja so froh, dass dir nichts passiert ist.“
„Danke…“, wisperte Lily.
„Versteht sich doch von selbst…“, murmelte James.
„Prongs, alles in Ordnung?“, fragte Sirius von der Tür und rauschte zu ihnen, gefolgt von Isabelle, Remus und Hailey.
„Ja, alles klar…“, sagte James.
„Was ist denn passiert?“, fragte Remus und schaute sich um.
„Er wollte sich an Lily ranmachen… und zwar nicht auf die feine englische Art.“
„Er ist ja auch Franzose.“, sagte Isabelle lachend.
„Da hab ich ihm halt eine verpasst.“, brummte James und wedelte mit seiner Hand, damit sie abkühlte.
„Ach, da isser ja.“, grinste Sirius und schaute zu Christian, der sich ächzend aus dem Pool zog und sich wieder nach drinnen begab, begleitet von argwöhnischen Blicken der Gryffindors und Hailey. James sagte:
„Ach ja. Lily, meine Cousine Hailey.“ Er nickte zu ihr hinüber. „Hailes, das ist Lily, meine Freundin.“ Sie gaben sich die Hand.
„Isaacs Tochter…?“, fragte Lily misstrauisch.
„Bitte nicht gegen mich verwenden.“, grinste Hailey.
„Hat dein Vater dich überhaupt schon gesehen?“, fragte James
„Nein.“, sagte Hailey. „Oder er hat mich nicht erkannt.“
„Das könnte natürlich sein.“, lachte James.
„Können wir reingehen?“, fragte Lily zitternd. „Es ist verdammt kalt.“ James lachte, legte den Arm um sie und sie gingen zur Terrassentür zurück.
„Sag mal, Hailes, ist deine Mutter eigentlich auch da?“, fragte James. „Ich hab Tante Liza schon ewig nicht mehr gesehen.“
„Ja, sie ist da.“, sagte Hailey. „Bestimmt zieht sie mit deiner Mutter über meinen Vater ab.“
„Darauf würde ich wetten.“, grinste James. „Da hinten stehen sie. Ich sollte sie begrüßen.“ Die anderen folgten ihm bis zu Diane und einer schlanken, blonden Frau, die Hailey sehr ähnlich sah. „Tante Liza.“, sagte James. „Na, lästert ihr über Onkel Isaac?“
„James, lange nicht gesehen.“, lächelte sie. „Wie geht es dir? Hat Hailey deine Freunde und dich aufgemischt?“, fragte sie mit einem Blick auf das Gefolge hinter James.
„Ach was.“, winkte James ab und legte einen Arm um seine Cousine. „Sie war ganz brav.“
„Ganz der Onkel, was James?“, fragte Isaac, der wie aus dem Nichts zwischen Diane und Liza auftauchte. „Schon wieder ein neues Mädchen im Arm.“ Sie starrten ihn an.
„Dad…“, sagte Hailey trocken. „Ich bin's, Hailey.“ Isaac musterte sie einen Moment.
„Ist nicht wahr…“, murmelte er. Sie schlug sich mit der Hand gegen die Stirn.
„Wenn du öfters vorbeikämst, wüsstest du wie deine Tochter aussieht.“, fuhr Liza ihn an.
„Na, jetzt beruhige dich mal! Ihr seid es doch, die weggezogen sind.“, beschwerte sich Isaac.
„Und es ist ja so schwierig einen Linien-Portschlüssel nach Kalifornien zu nehmen, um deine Tochter zu besuchen, ist mir klar.“
„Sie hätte mich ja auch besuchen können!“
„Du glaubst doch nicht, dass ich das Kind in diesen Zeiten allein rumreisen lasse?“, knurrte Liza.
„Sie ist sechzehn, nicht sieben.“, sagte Isaac.
„Siebzehn.“, sagte Hailey. „Dad, wirklich.“
„Siebzehn…? Ist es schon 1977? Meine Güte, ich werde alt.“, murmelte Isaac und Liza setzte sofort zu einer neuen Schimpftirade an.
„Du weißt, dass du jederzeit bei uns einziehen kannst?“, fragte James Hailey.
„Danke für das Angebot, vielleicht komme ich darauf zurück.“, nuschelte Hailey grinsend.
„Nur zu deiner Information!“, knurrte Liza. „Sie wird dieses Jahr mit der Schule fertig!“
„Also leg schon mal ein bisschen Geld beiseite für mein Geschenk.“, flötete Hailey lachend.
„Geschenk…?“, fragte Isaac. „Was willst du denn haben?“
„Och…“, sagte Hailey lachend.
„Genug jetzt!“, fuhr Liza dazwischen. „Wenn du es überhaupt zu ihrer Zeugnisvergabe schaffst, fress ich nen Besen!“
„Aber nicht meinen.“, sagte Hailey.
„Das Mädchen gefällt mir.“, flüsterte Isabelle.
„Sag mal, Hailes…“, sagte James laut. „Welches Team der britischen Liga mochtest du noch gleich?“
„Die Hollyhead Harpies.“, sagte Hailey und warf ihrem Vater einen Blick zu, der die Augenbrauen zusammenzog.
„Was?! Hailey, eine Frauentruppe ist doch…!“
„Dir ist klar, dass die Harpies drei Plätze vor den Cannons liegen, oder?“, warf James lachend ein.
„James…!“, brummte Isaac.
„Schon gut, wir gehen.“, lachte James. „Wer will Kürbispastete? Viel ist nämlich nicht mehr da! Isaac hat fast alles aufgegessen.“ Grinsend begaben sich die sechs wieder zum Buffet.
„Hailey, du tust mir echt Leid, deine Eltern sind schlimmer als meine.“, sagte Isabelle.
„Danke.“, lachte Hailey. „So schlimm ist es normalerweise nicht. Sie sehen sich ja auch eigentlich nie.“
„Und was wirst du nach der Schule anstellen?“, fragte Sirius. „Bleibst du in Kalifornien oder ziehst du wieder nach England?“
„Ich weiß nicht…“, murmelte sie. „Mal schauen, was sich so ergibt.“
„Nur noch zwei Minuten!“, sagte James aufgeregt und richtete seinen Zauberstab auf seine Kehle. „Sonorus.“ Dann klang seine Stimme durch den ganzen Saal. „Sehr geehrte Gäste, Es sind nur noch zwei Minuten bis Mitternacht und ich möchte Sie bitten, doch bitte in den Garten zu treten, um dem Feuerwerk beizuwohnen. Es wird ein Knaller!“ Einige Leute lachten verhalten und James murmelte „Quietus.“ Dann packte er Sirius und Remus bei den Handgelenken. „Kommt schon, wir müssen uns beeilen. Mädels, ihr geht mit den anderen nach draußen.“ Lily und Isabelle warfen sich einen Blick zu.
„Ihr jagt aber nicht das Haus in die Luft, oder?“, fragte Lily.
„Keine Sorge, Evans.“, grinste Sirius. „Bis gleich.“
„Ich ahne Böses…“, murmelte Isabelle, als sie den Jungen nachsahen.
„Wie schlimm kann es schon werden?“, fragte Hailey.
„Schlimm!“, erwiderten die beiden.
„Sirius und James in Action sind keine gute Mischung. Und wenn Remus mitmischt, kriegt das ganze auch noch eine klare Organisation!“, beschwerte sich Lily.
„Nun kommt schon, sonst verpassen wir alles!“, sagte Isabelle und sie begaben sich nach draußen, wo es angenehm warm war.
„Netter Temperatur-Zauber.“, kommentierte Lily.
„Ich hab gelernt.“, sagte James, der plötzlich hinter ihr auftauchte. „Ein paar Stunden bei Schnee in eurem Vorgarten haben mir gereicht. Pad, sag den Countdown an!“ Sirius schaute auf seine Uhr.
„10!“, begann er und die Umstehenden fielen mit ein.
„9… 8… 7…“
„James, gibt es denn kein Feuerwerk?“, fragte Lily.
„Wie kommst du darauf?“, fragte James unschuldig.
„Hier ist nichts aufgebaut.“
„6… 5… 4…“
„Warte nur ab.“, grinste James.
„Ja, aber…“
„3… 2… 1…“
„Ich liebe dich.“, sagte er und küsste sie, als alle anderen
„Frohes neues Jahr!“ riefen.
„Ich dich auch.“, sagte Lily verwirrt, als sie sich lösten. Sie drehte sich um, um vielleicht Sirius oder Remus mit Feuerwerkskörpern zu erblicken, doch Sirius hatte sich Isabelle geschnappt und küsste sie leidenschaftlich. Hailey hatte sich ein Herz gefasst und den verwirrten Remus in einen Kuss verwickelt. „Aber was ist mit dem…“
„FEUERWERK!“, brüllte Sirius, sobald er sich von Isabelle gelöst hatte und aus dem Pool schossen Raketen in die Luft, die in bunten Funkenregen wieder auf die Gäste niederprasselten und „Oh“s und „Ah“s von der Menge ernteten.
„Dr. Filibusters Fabelhaftes Nass Zündendes Hitzefreies Feuerwerk!“, sagten Sirius, Remus und James gleichzeitig.
„Genial.“, gab Isabelle zu.
„Wahnsinn!“, sprach Hailey ihre Anerkennung aus.
„Besser jedenfalls, als der ganze andere Kram, den sie sonst immer treiben.“, meinte Lily und James schob die Unterlippe vor.
„Unfair.“, beschwerte er sich. „Das magst du doch so an mir.“
„Gut, dass du das weißt.“, grinste Lily.
„Jetzt schau.“, sagte James und deutete gen Himmel. „Das große Finale!“ Eine Rakete explodierte und erleuchtete den Nachthimmel für ein paar Sekunden in allen Farben.
***
So... wie gefällt euch James' Cousine? Im nächsten Chap werden wir sie noch etwas besser kennenlernen!
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