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Fanfiction

Missverständnisse machen einem das Leben schwer - Die geheime Schwesternschaft & Neujahrs-Apfelpfannkuchen

von LasVegas

Ja, jaaaa ich weiß! Es hat einfach mal wieder ewig gedauert, aber wer hätte gedacht, dass umziehen und studieren so anstrengend is!

@axel: Jaaah... Ich hätte auch mal gern magisches Neujahr...
@Dr. Butterbier: Ja, Hailey IST eben typisch Westküste XD. Und... ähm. es sind nich knapp 60, sondern knapp 70 chaps. XD
@Lily_Luna_Lovegood: Jaja... du bist ganz toll XD. Also, ne, Hailey ist nicht wirklich ne Tussi, da haste Recht. Aber eben, stell dir Remus mit Tussi vor, geht gar nicht. XD Wir werden sie durchaus noch etwas besser kennen lernen! Danke fĂĽrs mega kommi!
@Isabelle: Deine AusfĂĽhrungen waren mal wieder einsame Spitze! Besonders gut fand ich die Szene mit Sirius im Zug, die du dir ausgedacht hast. XD
@Mrs.Black: Jaaaah. Christian is ein Arsch und Isaac war betrunken und hatte Hailey seit Jahren nicht mehr gesehen. Das kann man fast schon verzeihen... XD So isser halt!
@Lunaaa: Absolut! Hailey und Is wären das Dream-Team schlechthin!
@Rinchen: Ach na ja, so lange isses doch gar nich mehr hin bis Slyvester! Schon wieder ein Jahr rum... ich werd langsam alt!
@Bellatrix Bella Lestrange: Hey, vielen Dank! Freu mich immer ĂĽber neue Leser!


Soooooo... Da es da wohl einige Missverständnisse gab, weil ichs so doof formuliert hab... Tja. Nein, ich ziehe nicht nach England, ich hab da nur Urlaub gemacht und wollte danach umziehen. Also nach dem Englandurlaub umziehen und zwar nach Kassel. Also... da wohn ich jetzt auch XD. Und... hab jetz vllt. auch wieder seeeeeehr viel mehr Zeit zum schreiben! Also, das nächste Update dauert NICHT so lange. Auf gar keinen Fall!

Heute musste es ein neues Chap geben, weil Sirius in meinen ffs immer am 17.11. Geburtstag hat und das ist ja heute! Vorausgesetzt, das hier wird heute noch freigeschaltet... XD
So viel Gelabere... viel SpaĂź beim Chap!



~Sirius~
Äääääääääh... Ich bin praktisch nich ansprechbar hier... Was ne Party! Und viel zu viel Alkohol... Äh. Jah... Remus hat sich James' kleine Cousine geangelt... Oder eher andersrum. Und James hat Lily vor einem bösen Franzosen gerettet! Wenn das nicht romantisch ist. Hehe. Unser Feuerwerk war der Oberkracher! Und jetzt... bin ich unglaublich müde!


***

„Lily…?“, murmelte Isabelle müde. „Bist du das?“ Sie blinzelte und erblickte eine Silhouette gegen das sanfte Licht, welches durchs Fenster drang.
„Tut mir Leid.“, wisperte eine vage bekannte Stimme. „Hab ich dich geweckt?“
„Hailey…?“ Isabelle setzte sich auf. „Was zum…“ Sie schob Sirius energisch von sich, der sich grunzend umdrehte. „Wo sind wir?“
„Auf dem Dachboden.“, erklärte Hailey.
„Dem… was?!“ Isabelle fuhr sich durch die zerstörte Frisur.
„Dem Dachboden.“, wiederholte Hailey.
„Hast du uns entführt?“
„James und Sirius haben sich hier oben so eine Art Wohnzimmer-Partyraum eingerichtet. Weißt du das nicht mehr…? Wir sind so gegen drei hier hoch gegangen.“
„Ich erinnere mich dunkel.“, murmelte Isabelle und stand auf. Es dauerte einen Moment, dann fragte sie: „Wo ist mein Kleid?“
„Oh.“ Hailey lächelte. „Sirius hat entschieden, dass Festumhänge, Anzüge und Kleider nicht sehr bequem sind. Wir sind alle auf T-shirts und bequeme Hosen umgestiegen.“
„Hm.“, murmelte Isabelle träge und schlurfte zu Hailey hinüber. James' Cousine war ein paar Zentimeter kleiner als sie selbst und schien nach etwas zu suchen. „Was suchst du denn?“
„Ein paar Kerzen.“
„Bei James und Sirius? Ich würde nach einer Diskokugel suchen, wenn ich du wäre.“ Hailey lachte kurz auf. „Wenn du schon dabei bist… gibt's was gegen Kopfschmerzen?“ Hailey nickte und reichte ihr eine kleine Phiole.
„Anti-Kater-Trank.“, erklärte sie und Isabelle entkorkte ihn dankbar, bevor sie ihn rasch leerte. Etwas regte sich und Isabelle fuhr herum.
„Wer ist da?“, fragte sie leise.
„Ich bins.“
„Lils.“
„Was macht ihr denn hier?“
„Kerzen suchen.“, sagte Isabelle. „Ich hab nämlich keine Ahnung wo mein Zauberstab ist.“
„Ich hab welche gefunden!“, sagte Hailey. Ein paar Sekunden sagte keine von ihnen etwas. Dann durchbrach Hailey die Stille: „Hat jemand Streichhölzer?“ Isabelle schüttelte den Kopf und Lily zuckte die Achseln.
„Wartet mal…“ Isabelle verschwand ins Dunkel. „Sirius hat seinen Zauberstab immer dabei.“ Lily und Hailey vernahmen lediglich das leise Rascheln von Stoff und ein kleines Brummen von Sirius. „Bingo!“ Sie tappte zurück zu den beiden anderen Mädchen und zündete die Kerzen an. Die Gesichter der drei wurden in orange flackerndes Licht getaucht und Isabelle zog eine Augenbraue hoch. „Lily… Na so was.“ Lily blickte an sich herunter und schloss sofort das übergroße Hemd, das sie trug, indem sie es zuzog und die Arme verschränkte. „In Unterwäsche und James' Hemd, wie?“ Lily wurde rosa um die Nase, was sich bei der spärlichen Beleuchtung allerdings nur erahnen ließ. „Muss dir nicht peinlich sein.“ Isabelle lachte verhalten.
„Stimmt.“, sagte Hailey. „Vor allem, weil du nicht viel besser aussiehst.“
„Ich trage immerhin eine Hose.“
„Jah, Sirius' Boxershorts.“, grinste Lily.
„Woher willst du wissen, dass es Sirius' ist?“, fragte Isabelle. Lily deutete auf einen Schriftzug, der auf das linke Hosenbein genäht worden war. Slytherin stinkt. „Okay, überzeugt.“ Sie wandten sich Hailey zu. „Und wessen T-shirt ist das…?“
„Meins.“, grinste Hailey.
„Wirklich…“, murmelte Lily. „Es kommt mir milde bekannt vor.“
„Na ja, jetzt gehört es mir.“ Lily und Isabelle lächelten.
„Du gefällst mir, Hailey.“, komplimentierte Isabelle die Amerikanerin.
„Aber du bist Arrows-Fan…“, sagte Hailey langsam. „Tut mir Leid, wir können nicht befreundet sein.“ Isabelle grinste sie an. „Also, wer will Kürbissaft?“ Sie deutete auf einen Krug mit orangefarbener Flüssigkeit.
„Ich!“ Isabelle schnappte sich ein mehr oder weniger leeres Glas. „Mann, hab ich einen Durst.“ Sie beäugte die klare Flüssigkeit und schnüffelte daran. „Hätte ich ihnen bloß nie Tequila gezeigt.“ Sie schüttete den Schluck Schnaps aus dem Fenster, schloss es wieder und Hailey goss ihr Kürbissaft ein.
„Du hättest auch ein frisches Glas haben können.“, sagte Lily und deutete auf eine offene Schranktür.
„Ich werds überleben.“
„Mädels? Setzt euch.“ Hailey bahnte sich einen Weg zwischen Kissen und Boxen, sowie ein paar Bierflaschen hindurch zu einem runden Tisch. Ein Stuhl stand noch da, doch ansonsten gab es keine weitere Sitzmöglichkeit. „Sirius hat einen kaputt gemacht, keine Ahnung, wo der Stuhl verteilt liegt.“
„Da steht noch einer.“ Sie deutete auf einen Holzpfosten, neben dem ein dunkler Kirschholz-Stuhl stand. „Setzt euch, ich find schon was.“ Lily und Hailey setzten sich an den Tisch und Isabelle erspähte ein Klavier an der Wand. Sie hievte den schweren Hocker zum Tisch und grinste. „Na bitte, damit lässt sich doch leben?“ Sie hockte sich im Schneidersitz auf den Hocker und nahm einen Schluck Kürbissaft.
„Und jetzt?“, fragte Lily.
„Keine Ahnung.“, sagte Hailey.
„Wie viel Uhr ist es eigentlich?“, murmelte Lily und spähte auf Haileys Handgelenk, an dem eine schmale Silberuhr baumelte.
„Sechs.“, sagte Hailey. „Noch drei Stunden bis Sonnenaufgang. Winter ist echt furchtbar.“
„Find ich gar nicht.“, sagte Lily. „Ich mag Schnee.“
„Ich bin ihn nicht gewöhnt. Das Wärmste, was ich an Klamotten besitze, ist ein Rollkragenpullover.“
„Oh.“, sagte Isabelle.
„Na ja, ich schätze, das macht Sinn. Immerhin lebst du im sonnigen Kalifornien.“
„Eben.“, Hailey nickte. „Hogwarts muss doch noch schlimmer sein?“
„Kann man wohl sagen.“, Isabelle zuckte die Schultern. „Unterricht im Dunkeln. Irgendwie schlaf ich da immer ein.“
„Jemand Lust auf Wizard?“, fragte Lily und hielt ein Kartenspiel hoch.
„Wizard?“, fragte Isabelle. „Was soll das sein?“
„Ein Muggelkartenspiel.“
„Das kenn ich!“, rief Hailey.
„Sei leise, wir wollen doch nicht, dass Dornröschen hoch drei dahinten aufwachen.“, wisperte Isabelle.
„Entschuldigt.“, sagte Hailey unschuldig.
„Also, wie funktioniert das?“, fragte Isabelle. Lily erklärte die Spielregeln:
„In der ersten Runde bekommt jeder Spieler eine Karte. Es gibt vier Farben mit den Zahlen eins bis dreizehn. Rot, blau, grün und gelb.“
„Hallo, Hogwarts-Häuser.“, murmelte Isabelle.
„Pass auf.“, brummte Lily. „Außerdem gibt es noch acht Sonderkarten. Die sind weiß. Vier Narren und vier Zauberer. Eigentlich geht's nur darum, dass man voraussagt, wie viele Stiche man im Spiel macht und daraus ergibt sich dann die Punktzahl. Jede Runde, bekommt jeder eine Karte mehr. Der Zauberer sticht alles und der Narr verliert auf jeden Fall. Dann gibt's noch ne Trumpffarbe, die am Anfang gezogen wird. Dann wird der Reihe nach gesagt, wie viele Stiche man macht.“ Isabelle schaute ein wenig verwirrt drein.
„Das lernt man beim Spielen.“, winkte Hailey ab. „Lasst uns einfach mal anfangen. Lily? Bitte teil doch aus.“ Lily mischte die Karten und legte jeweils eine vor Hailey, Isabelle und sich selbst, bevor sie die obere Karte vom Stapel umdrehte. Es war die blaue Vier. „Blau ist Trumpf. Hailey? Wie viele Stiche?“
„Zwei.“, lachte Hailey und Isabelle und Lily grinsten. „Nein, geht ja gar nicht. Na ja, dann schätz ich wohl mal… einen.“
„Äh…“, sagte Isabelle. „Wenn sie einen macht, kann ich doch gar nicht mehr stechen?“
„Du kannst es aber ansagen. Wird sich ja zeigen, wer den dann wirklich macht.“, sagte Hailey. „Denk nur dran, dass du meine Farbe bedienen musst, in unserem Fall kannst du ja nur eine Karte legen, aber selbst wenn sie höher ist, zählt meine Farbe.“
„Wenn du also ne rote 1 legst… Kann ich mit ner gelben dreizehn nichts anfangen.“
„Richtig.“, sagte Lily. „Und der erstgelegte Zauberer kriegt den Stich. Das heißt, wenn Hailey nen Zauberer legt, ist egal, was du legst.“
„Okay…“, murmelte Isabelle. „Dann mach ich trotzdem einen.“
„Ich gehe die Runde leer aus.“, sagte Lily und schaute Hailey an, die ihre Karte auf den Tisch warf.
„Ne blaue Zehn.“, sagte Isabelle. „Na dann.“
„Ist ne ziemlich hohe Trumpfkarte.“, sagte Hailey.
„Ja… Aber nicht so gut, wie die hier.“ Isabelle warf eine Karte auf Haileys.
„Zauberer.“, sagte Lily. „Na, ich schätze mal, du hast das Spiel verstanden.“
„Erste Runde und schon im Minus…“, seufzte Hailey.
„Isabelle ist die Königin der Spiele. Ich hätte dich vorwarnen sollen.“, sagte Lily entschuldigend.
„Na ja. Ist nur ein Spiel.“, sie zuckte die Schultern. „Nächste Runde krieg ich dich.“ Sie mischte die Karten und teilte jeweils zwei aus. Gelb war Trumpf.

„Was macht ihr denn da?“, fragte James schlaftrunken, als er gegen acht Uhr unter ein paar Sofakissen auftauchte und zu ihnen hinübertappte. „Na, Hailes, bereits in die geheime Schwesternschaft aufgenommen?“ Er hockte sich auf das bisschen Hockerkante, das Isabelle übrig gelassen hatte, und musterte die Karten neugierig. Lily fuhr ihm durchs Haar und rückte seine Brille gerade.
„Guten Morgen.“, sagte sie.
„Morgen.“, murmelte James und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.
„Wir spielen Wizard.“, erklärte Hailey.
„Hm… was?“, fragte James und griff nach dem einzigen Glas, in dem noch Saft war, Isabelles.
„Schön, dass du fragst, Jimmy.“, brummte Isabelle und schlang einen Arm um seinen Hals.
„Ich brauche Zucker, lass mich.“, sagte James und wischte sich über die Lippen.
„James, Schatz, zieh dir was an, sonst holst du dir noch eine Lungenentzündung.“, sagte Lily grinsend und klopfte ihm auf die nackte Brust.
„Ja, Lily-Maus.“, sagte er unterwürfig. Sie lachten über den Gebrauch der ungeliebten Kosenamen. „Wie lange seid ihr schon auf…?“
„So seit sechs.“, murmelte Hailey und gähnte kurz.
„Und seit dem spielt ihr Karten?“, fragte James ungläubig. „Ohne Frühstück?“ Die Mädchen zuckten die Schultern.
„Tja, wir konnten ja wohl nicht ohne euch Jungs frühstücken.“, sagte Isabelle.
„Da hast du natürlich Recht.“, überlegte James langsam. „Wie lange ging die Party noch? Ich meine, wir sind ja irgendwann hier hoch, weil es unten langweilig wurde und bei uns gings noch lange weiter.“
„Bis um fünf.“, sagte Hailey. „Dann sind wir irgendwie alle nacheinander eingeschlafen.“
„Kein Wunder.“, murmelte James und sah sich im spärlich beleuchteten Dachboden um. „Wie viel Bier haben wir getrunken?!“
„Wenn ich das noch wüsste…“, murmelte Isabelle.
„Unten ging die Party noch mindestens bis um vier.“, sagte Lily. „Da waren Remus und ich nämlich kurz unten, um Snacks zu holen.“
„Es wird auf immer ein Rätsel bleiben.“, wisperte James verschwörerisch. Die Mädchen lächelten verhalten.
„Guten Morgen.“, grüßte plötzlich Remus, der zum Tisch hinüber schlurfte.
„Morgen.“, kam der Gruß zurück und Remus wurde leicht rosa, als er Hailey anschaute.
„Wo hast du denn gesteckt?“, fragte James.
„Irgendwo da hinten.“ Remus gestikulierte in Richtung eines Kissen- und Deckenhaufen.
„Setz dich.“, sagte James. „Äh… Moment.“ Er stand auf und tastete sich am Klavier vorbei ins Dunkle. „Aua! Ich hab den Stuhl gefunden.“ Er kam zurück, sich das Schienbein reibend und einen Holzstuhl hinter sich herziehend. Er schob ihn Remus hin, der sich dankend setzte.
„Such dir nen eigenen Stuhl, Jimmy.“, sagte Isabelle, als er sich wieder neben sie setzen wollte. James verengte die Augen. „Hier, du kannst Sirius' Zauberstab nehmen, dann rennst du wenigstens nicht gegen Möbel.“ Er schaute sie argwöhnisch an, nahm den Zauberstab und erleuchtete ihn:
„Lumos.“ Der Lichtkegel wanderte vor James über den glatten Holzboden und wurde kleiner, als James sich entfernte. Kaum eine halbe Minute später, hatte er jedoch zwei weitere Stühle aufgetrieben und schob sie zum Tisch. „Sonst muss Pad wieder weinen.“
„Da könntest du Recht haben.“, sagte Isabelle.
„Sirius schläft noch?“, fragte Hailey und spähte ins ungewisse Dunkel.
„Oh ja, den kriegt so schnell keiner wach.“, winkte Remus ab.
„Pad, Frühstück!“, sagte James laut und deutlich. Die Decke auf der Couch raschelte und Sirius' Kopf tauchte auf.
„Ans Bett, bitte.“, kam es gedämpft zurück.
„Wir könnten uns über die Reste des Buffets hermachen und frischen Kaffee aufbrühen.“, schlug James vor. „Langsam krieg ich Hunger.“
„Deswegen bin ich doch überhaupt erst aufgewacht.“, sagte Sirius und schälte sich aus der Decke, in die er sich eingewickelt hatte. Er tappte zu ihnen an den Tisch und küsste Isabelle auf die Lippen.
„Oah, bäh, Sirius!“
„Was denn?“, fragte er.
„Du hast ne Fahne bis Hogwarts.“ Isabelle fuhr sich über die Lippen.
„Na dann.“ Sirius leerte Isabelles Glas und grinste die anderen breit an. „So. Frühstück. Und wehe, da is nix mehr vom Buffet übrig, Jamie.“
„Keine Ahnung.“, sagte James locker. „Woher soll ich das wissen? Ich war seit Stunden nicht mehr unten.“
„Und dafür steh ich auf…?“, fragte Sirius langsam.

„Und dafür steh ich auf?!“, wiederholte Sirius, als die sechs auf ein leergemähtes Buffet trafen.
„Hm.“, machte James.
„Da haben wohl die Gäste ganz schön zugeschlagen…“, nuschelte Hailey.
„Das is doch nich wahr jetz.“, brummte Sirius.
„Armer Sirius.“, sagte Isabelle und klopfte ihm wie einem Hund auf den Kopf.
„Ja und jetzt?!“, fragte Sirius. „Ich hab echt Hunger!“
„Hm.“, machte James. „Lonky ist nicht da heute. Sie besucht eine Cousine in Wales.“
„Hauselfen besuchen Verwandtschaft?“, fragte Lily langsam.
„Wenn man es ihnen erlaubt.“, sagte Sirius.
„Habt ihr nicht noch was in der Küche?“, fragte Remus.
„Nichts fertiges!“, rief Hailey von der Küche aus. „Kannst du kochen, James? Sirius?“ Sie streckte den Kopf um die Ecke.
„Das ist ja wohl der größte Witz aller Zeiten!“, lachte Isabelle. „Sirius.“ Sie deutete auf den großen Kerl mit den Händen in den Hosentaschen der ausgewaschenen Jeans. „Und kochen?! Niemals! Der kocht schlimmer als ich!“
„Und das will was heißen.“, fügte Lily hinzu.
„Lils kann kochen!“, sagte James und grinste Lily an.
„Echt?“, fragte Hailey. „Na dann, bitte sehr.“
„Bitte, Lily, Frühstück?!“, bettelte Sirius. „Ich sterbe sonst!“
„Nicht.“, beendete Isabelle seinen Satz.
„Na ja…“, murmelte Lily. „So toll koch ich auch nicht.“
„Pfannkuchen, Lils.“, sagte Isabelle und schob sie Richtung Küche, wo Hailey bereits in der Tür stand.
„Na… also von mir aus.“, gab Lily nach und öffnete den Kühlschrank. „Hm…“, machte sie dann. „James, wie viele Äpfel habt ihr?“
„Nen ganzen Haufen.“, sagte James und lugte in die Obstschale. „Zehn? Meine Mutter backt manchmal Apfelkuchen.“, erklärte er.
„Die nehm ich.“, erklärte Lily und fischte Eier und Milch aus dem Kühlschrank. „Ich brauch noch Mehl, Zucker, Vanillezucker und Zimt.“
„Schauen wir mal in die Schränke.“, schlug James vor. „Ich find hier gar nichts.“
„Hier!“, sagte Hailey, die eine Packung Mehl aus einem Schränkchen holte. „Hier sind auch die anderen Sachen.“
„Sehr gut.“ Lily zog eine Pfanne aus einem der Schränke und dann ein Messer aus dem Messerblock. „Hailey, kannst du kochen?“
„Na, Nudeln und Sauce krieg ich hin, wieso?“, fragte Hailey.
„Nimm dir doch mal ne Schüssel und gib 15 Esslöffel Mehl, ein bisschen Milch und fünf Eigelb rein. Das Eiweiß brauch ich aber noch.“
„Okay, kein Problem.“ Hailey begann die Schüssel mit Mehl zu füllen.
„Kann ich auch helfen?“, fragte Remus.
„Schäl die Äpfel und schneid sie dann in dünne Scheiben.“, wies Lily an. „Is, dabei kannst du auch helfen. Solang es nicht heiß ist, besteht bei dir auch keine Gefahr.“ Isabelle schaute sie missbilligend an.
„Ich schneid mir den Finger ab und du bist Schuld.“
„Jaja…“, murmelte Lily.
„Und wir?“, fragte James.
„Wir fläzen uns hier auf die Bank.“, Sirius deutete auf die Sitzeckennische, die von drei Fenstern gesäumt war. „Und schauen den Mädels beim arbeiten zu.“
„Ihr deckt den Tisch.“, lachte Lily. „Na, hopp, hopp.“
„Ja, okay.“ James fischte Teller aus dem Schrank und Sirius kramte Besteck hervor. Unterdessen schlug Lily das Eiweiß zu Schnee, mischte es mit dem Vanillezucker und hob es dann vorsichtig unter die klebrige Masse, die Hailey zusammengemischt hatte.
„Warum macht ihr das nicht mit Magie…?“, fragte Sirius, als er über Isabelles Schulter linste.
„Gute Frage.“, sagte Isabelle und legte einen geschälten und geschnittenen Apfel beiseite.
„Kochen auf Muggelart macht viel mehr Spaß.“, sagte Lily und begutachtete ihr Werk. „Perfekt.“
„Dauert aber auch zu lange…“, beschwerte sich Sirius und zupfte seinen Zauberstab hervor, den er zuvor wiederbekommen hatte. „Kennt nicht jemand wenigstens einen Schälzauber? Für die Äpfel?“
„Ich nicht.“, meinte Hailey.
„Nein.“, sagte Remus.
„Ich auch nicht.“, murmelte Lily. „Zuhause koche ich nur auf Muggelart. Ich kenne kaum Haushaltszauber.“
„So was!“, brummte Sirius.
„Macht nichts.“, sagte Lily. „Mit der ersten Portion können wir schon anfangen.“ Sie legte eine Portion Apfelscheiben in die Pfanne und briet sie kurz an. Dann fischte sie sie wieder heraus und legte sie auf einen Teller. Hailey gab den Teig hinzu und sie warteten, dass er fest wurde. Dann wurden die Apfelscheiben wieder darauf verteilt und mit eingebraten.

„Riecht gut.“, kommentierte Sirius, nachdem Lily Zucker und Zimt auf der Kreation verteilt hatte.
„Diese Apfelpfannkuchen sind der Hammer!“, sagte Isabelle. „Jeden Sonntag wenn Lily zu Hause ist, macht sie welche.“
„Ich bin neidisch, Prongsie.“, maulte Sirius. „Und das mit den Haushaltszaubern lässt sich sicher auch noch einrichten. Das lernt die schon noch.“
„Setzt euch.“, sagte Lily. „Und esst. Der Wärmezauber hält nicht ewig.“ James und Sirius grinsten sich breit an und schlangen ihre Pfannkuchen hinunter. „Und Sirius. Halt die Klappe!“
„Fängt gut an, das Jahr 1978!“, mampfte James.


***

Wer "Wizard" nicht kennt: Unbedingt mal spielen! Geiles Game!
Kam allerdings "erst" 1984 heraus... ich habs ein paar Jahre nach vorne gelegt. XD


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Manchmal nützt es, mich vor all den Leuten lächerlich zu machen, die mich als Autoritätsperson erleben. Auch ich habe nicht auf alles eine Antwort parat, und die Mitarbeiter geben nur ihr Bestes, wenn sie mich nicht für vollkommen halten.
Mike Newell