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Fanfiction

Tochter der Unschuld - Weitere Neuigkeiten

von Einsamer Kämpfer

Hallo miteinander. Hier ist wieder ein neues Kapitel meiner Story. Dank der neuen Einstellungen im FF Bereich habe ich fest gestellt das doch ziemlich viele Leute meine Geschichte abboniert haben aber bis jetzt noch nicht gereviewt haben. Hoffe das ich auch von euch einmal was zu hören bekomme den Reviews ist mein Ansporn diese Geshcichte weiter zu schreiben ;-). Ihr tut euch also damit nur selber gut ;-).


@Lissa Snape

Dankeschön das dir meine Geschichte bis jetzt so gut gefällt und ich selbst lese die Kapitel vor dem Lesen immer noch einmal durch um noch etwaige Fehler zu finden ;-).

Ich selbst war mit der Wendung mit dem Engel selbst noch ein wenig skeptisch gewesen aber anscheinend scheint es doch gut anzukommen *schweissvonderstirnwisch* und Lucius wird auch in Zukunft nicht davon ablassen einen Blick mehr zu riskieren, natürlich nur wenn sein Lord nicht dabei ist ;-).

Hoffe der Urlaub in Italien war schön gewesen, wir selber hatten ja net so das Glück mit dem Wetter *seufz*. Naja, man kann nicht alles haben.

Und nun viel Spass mit dem neuen Kap.
LG
Einsamer Kämpfer


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Weitere Neuigkeiten




Ich schloss die Türe hinter mir ab und lehnte mich mit geschlossenen Augen dagegen. Ich war immer noch stinksauer, aber das sprachlose Entsetzen von Tom/Vater war wahrlich eine große Genugtuung gewesen. Nichtsdestotrotz werde ich ihn deswegen noch einmal zu Rede stellen. Aber jetzt wollte ich mir erstmal das ganze Blut vom Körper waschen dass immer noch an mir klebte.

Ich legte den Kleiderstapel auf ein kleines Tischchen und inspizierte erstmal das Badezimmer. Kein Vergleich mit meinem kleinen aber dennoch gemütlichen Bad. Der Boden und die Wände sind mit schwarzen Marmor ausgelegt ((AN: So ein Bad wünsch ich mir schon lange *schmacht* wenn nicht Marmor sondern schwarze Fließen wie in HP 5)), neben einer riesigen Badewanne – natürlich auch aus schwarzem Marmor – erblickte ich auch eine überdimensionale Dusche die so groß war wie mein altes Bad. Ach konnte ich ein Waschbecken entdecken, über dem natürlich nicht der große Spiegel fehlen durfte. In einem reich verzierten aus schwarzem Mahagoni bestehenden Schrank lag ein Stapel Handtücher die die einzigen Farbtupfer in diesem Raum waren. Trotz der ganzen Schwärze die in diesem Raum dominierte, fühlte ich mich ausgesprochen wohl hier drinnen. Es war, als hätte sich eine meiner sehnlichsten Träume erfüllt. Ein Fenster zeigte den Blick auf einen großen Park und die Strahlen der Sonne die ungehindert durch das kristallklare Glas herein fielen, spiegelten sich in dem polierten Marmor wieder und tauchte das Bad in ein schon fast überirdisches Glitzern.

Ich riss mich von dem Anblick los und betrat die Dusche. Angenehm rauschte dass Wasser über meinen Körper hinweg und spülte dort das angetrocknete Blut weg das als rotbraune Brühe sprudelnd den Abfluss hinab lief. Ich lehnte mich mit dem Kopf gegen die nassen Fließen und schloss die Augen.

‚Ich konnte immer noch nicht glauben was so eben passiert war. Mir wurde meine wahre Herkunft offenbart, die mit dem normalen Menschenverstand betrachtet überhaupt nicht existieren durfte. Zudem sollte allein ich den Frieden über dass Land bringen. So was würde doch jeden normalen Menschen irre machen. Doch komischer Weise fühlte ich mich in diesem Moment außergewöhnlich befriedigt. Klar, ich hatte vorhin einen kleinen Anfall gehabt aber nur weil ich zu diesem Augenblick gedacht habe das mir sonst wegen den ganzen Neuigkeiten irgendwann den Schädel platzen würde, doch jetzt wo ich noch einmal so in Ruhe darüber nachdenke, spürte ich wie sie in mir eine Leere ausfüllte die mich bis jetzt beherrscht hatte und bis heute nicht wusste was ich dagegen tun konnte. Es war so als hätte ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass dies hier alles passieren würde.’ Ich schüttelte meinen Kopf. ‚Heiliges Kanonenrohr, dass ist einfach so was von durchgeknallt.’

Ich stieg aus der Dusche, trocknete mich ab und rubbelte zum Schluss mit dem Handtuch über meine Haare. Ein weiteres Handtuch schlang ich mir um die Hüfte und stellte mich nur so vor den Spiegel. Braungrüne Augen blickten mir wachsam aus der blank polierten Oberfläche entgegen. Glitten über meine nackten Füße, hinauf über meine blasse Haut die schon fast in der Sonne leuchtete bis hin zu meinem Gesicht dass von den strubbligen schwarzen Haaren umrahmt wurde. Ich griff nach einer Bürste die auf einer Ablage vor dem Spiegel lag und kämmte meine schwarze Mähne. Ich blickte nachdenklich auf die nassen Haare. Ich wollte eigentlich in den nächsten Tagen mal wieder zum Friseur gehen da mir mein zur zeitiger Haarschnitt schon lange nicht mehr gefiel. ‚Na, dass kann ich jetzt wohl abhaken’, mein Blick fiel auf die Schere die neben der Bürste lag. ‚Oder vielleicht doch nicht?’ Schon früher hatte ich mir die Haare selbst geschnitten, wenn ich mal wieder kein Geld für den Friseur hatte. ‚Was soll’s, wenn sie mir nicht gefallen werde ich halt in nächster Zeit einen Umhang mit Kapuze.’ Selbstsicher griff in nach der Schere und ging zügig ans Werk. Schon nach wenigen Minuten hatten sich meine kinnlangen Haare in eine kurze Strubbelfrisur verwandelt. Zufrieden blickte ich auf meinen neuen Haarschnitt. ‚Na, so übel ist es doch gar nicht geworden.’

Ich hängte dass nasse Handtuch an einem Haken und machte mich daran mich einzukleiden. Egal ob die Unterwäsche, die Hose oder das Oberteil, alles passte wie angegossen, so als hätte man es für mich Maß schneidern lassen. Zuletzt schlüpfte ich den bodenlangen Umhang. Er war an den Nähten mit Silberfäden eingefasst und wurde vorne mit einer ebenfalls silbernen, kostbaren Brosche geschlossen auf der kunstvoll das Bild einer Schlange eingraviert war. Noch einmal warf ich einen Blick in den Spiegel bevor ich wieder aus dem Bad kam.

Tom hatte sich indes in einem Sessel gemütlich gemacht und starrte gelangweilt auf seine Hände, doch als er hörte das ich wieder dass Zimmer betreten habe hob er den Kopf. „Na endlich, dass hat jetzt aber lange ge…..“ er hielt überrascht inne als er meine neue Frisur bemerkte. „Was hast du mit deinen Haaren gemacht?“ Ich verschränkte die Arme vor der Brust. „Abgeschnitten.“ „Warum?“ „Weil sie mir nicht mehr gefallen haben.“ „Musste dass sein?“ „Ja.“ Er fasste sich an die Nasenwurzel und atmete noch einmal tief durch, so als müsste er sich jetzt erstmal wieder beruhigen und seine Nerven sortieren.

Ich inspizierte indessen den Schrank auf Schuhe und wurde auch schon nach wenigen Sekunden fündig. Am Boden, fast unter den langen Umhängen versteckt, kam ein gut dutzend paar schwarze Schuhe aus einem fremdartigen Material heraus. Ich zog ein paar Stiefel mit niedrigen Absätzen heraus um zu sehen um was es sich bei der Oberfläche handelt, doch Tom hatte schon eine Antwort parat. „Sie bestehen aus feinster Drachenhaut.“ Ich verdrehte die Augen. ‚War ja klar das es sich dabei um nichts normales wie z.B. Leder handeln konnte.’ Ich setzte mir auf den Boden und zog mir die Stiefel an. Wie schon mit den Klamotten passten sie mir perfekt. Ich band vorne noch schnell die Schnürung zu und stand wieder auf.

Tom saß immer noch in dem Sessel und beobachtete mich stillschweigend. „Willst du mir irgendetwas sagen oder warum bist du noch hier?“ Noch einmal atmete dieser tief durch. Er ist anscheinend nicht gewohnt dass man so mit ihm redete, aber dass war mir so was von egal. Ich werde wegen ihm nicht anfangen mein Verhalten ändern. „In der Tat wollte ich mit dir noch reden, setz dich bitte.“ Er deute auf einen Sessel der ihm gegenüber stand. Langsam nahm ich in dem schwarzen Ledersessel Platz und blickte Tom fragend an. Es war mir immer noch schwer ihn als Vater zu bezeichnen. Zwar habe ich mich damit abgefunden das meine komplette Welt auf den Kopf gestellt wurde doch es fiel mir immer noch schwer ihn als Vater zu sehen. Rein äußerlich gesehen konnte er nicht älter als Mitte 20 sein, also nur 7 Jahre älter als ich. Das widersprach jedem vernünftigen Menschenverstand, aber wusste ich auch, dass vieles in dieser Welt hier nichts ist so wie es auf den Anfang hin schien.

„Ich werde heute Abend ein Treffen alle Todesser einberufen.“ „Und was habe ich damit zu tun?“ „Du wirst auch mit anwesend sein.“ „Was? Warum?“ Mir behagte es überhaupt nicht in einem Raum mit mindestens 20 bis 30 Todessern zu sein. Sie würden mir zwar nichts antun, so lange Tom anwesend war, aber allein die Vorstellung erzeugte bei mir Gänsehaut. Die acht allein in meiner Wohnung hatten mir vollkommen gereicht. „Doch dass wirst du. Ich will dass dich alle kennen lernen, damit so ein Vorfall wie dass letzte Mal sich nicht wiederholt.“ Grummelnd nahm ich die Worte zur Kenntnis, ‚Recht hat er ja.’ „Und was ihnen blüht falls sie es trotzdem wagen würden.“ „Was soll dass…..“ „Das soll heißen dass sie dafür bestraft werden wenn sie Hand an dir anlegen und ich bitte dich dass du bitte unterlässt mich auf dem Treffen zu unterbrechen. Dass würde vor meinen Untergebenen nicht gut aussehen. Hast du mich verstanden?“ Tom hatte die letzten Worte ungewöhnlich scharf ausgesprochen und mir dabei sehr ernst in die Augen geblickt. Sodass die Worte die ich ihm eigentlich sagen wollte schon auf dem Weg zum Mund verloren gingen und ich nur ein grummelndes „okay“ hervorbrachte.

„Außerdem werden ab da immer zwei von ihnen dazu abkommandiert auf dich zu achten damit dir nicht passiert.“ „Warum denn dass?“ Erwiderte ich nun sichtlich genervt, ich kam mir vor wie als würde man mich für etwas bestrafen für was ich gar nichts dafür konnte. „Ich habe von Severus gehört, dass Dumbledore zusammen mit seinem Goldjungen „Potter“ versucht meine Horcruxe zu finden und zu zerstören um mich damit zu vernichten.“ Ich blickte den Lord erschrocken an, ich ahnte auf was er hinaus wollte. „Bis jetzt haben sie es nur geschafft das Buch zu zerstören. Die restlichen Dinge liegen alle gut verwahrt in meiner Obhut. An die kommen sie also nicht so schnell heran. Aber wenn sie von dir erfahren werden sie natürlich alles daran setzen das Seelenstück in dir zu zerstören.“ Er brach ab und schaute mich mit einem undefinierbaren Blick an. „Wird mich dass töten?“ Fragte ich leise und Tom nickte. „Der Horcrux sitzt in deinem Herzen und man kann ihn nur zerstören wenn die Hülle zerstört wird in dem es eingeschlossen war, in diesem Fall dein Herz. Du verfügst zwar über enorme Heilkräfte aber ich denke selbst sie ist dagegen machtlos wenn dein Herz durchbohrt wird.“ Mir wurde ganz flau im Magen wenn ich daran dachte dass jemand scharf darauf war mein Herz zu durchbohren. „Doch dass wird nie passieren da niemand außer mir nur Lucius und Severus davon wissen. Und keiner von denen wird es verraten, dafür lege ich meine Hand ins Feuer.“

Ich blickte Tom argwöhnisch an. Bei Severus war ich mir auch sicher – warum weiß ich selber nicht, vielleicht lag es daran dass er mich schon des Öfteren gerettet hatte – aber bei Lucius hatte ich so meine Zweifel. Er hatte bestimmt nicht vergessen was passiert war als wir das erste Mal aufeinander getroffen waren und die darauf folgende Demütigung. Tom hatte sehr wohl meine Skepsis bemerkt. „Wem misstraust du?“ Es war kein Vorwurf in seiner Stimme heraus zu hören, er schien ernstlich an meiner Meinung interessiert zu sein. „Malfoy“, erwiderte ich ohne Umschweife. „Unser erstes Aufeinandertreffen stand nun ja…... um es Milde ausgedrückt, unter keinem guten Stern. Und seit dem hat sich die Situation nicht verbessert.“ Tom schmunzelte leicht. „Mach dir keine Sorgen darum, es ist wahr das er deswegen etwas verstimmt war aber er wird es dir nicht weiter übel nehmen.“ „Wirklich“, ich zog eine Augenbraue skeptisch in die Höhe. „Also ich an seiner Stelle würde es mir übel nehmen.“ „Natürlich war es für sein Ego nicht gerade hilfreich von einer Frau überwältigt zu werden aber er kennt den Ernst der Lage und wird sich auch dementsprechend verhalten, glaub’ mir.“ Ich blickte Tom noch eine Weile schweigend an, Tom musste bestimmt seine Gründe haben soviel Vertrauen in ihn zu setzen, aber ich konnte nicht verhindern das ein kleines bisschen Misstrauen übrig blieb.

„Sonst noch irgendwelche schlechte Neuigkeiten? Vielleicht noch mehr Leute die mich gerne tot sehen wollen, obwohl ich keine Ahnung habe, warum?“ ‚Man glaubt es doch nicht, kaum dass man verkraftet hat wer sein wahre Vater ist, kommt dieser auch gleich mit noch mehr Horrorgeschichten über mein Leben.’ Tom sah mich böse an. „Das ist nicht witzig.“ Ich verschränkte die Arme vor meiner Brust. „War auch nicht als Witz gemeint.“ Erwiderte ich sarkastisch. „Entweder ich sterbe morgen Abend wenn wir bis dahin nicht raus bekommen wie dieses dämliche Ritual funktioniert oder mir würde lebenslang andere nach dem Leben trachten weil ich etwas in mir trage was sie zerstören wollen. Das einzige wovon ich bis jetzt Angst haben musste war dass ich nicht irgendwann auf der Straße lande weil ich zum x-ten Male meine Job verloren habe.“ Ich lehnte mich schwer atmend zurück und schloss die Augen. Tom sagte auf meine Vorwürfe nichts. Nur sein Atem verriet dass er noch da war.

Ich öffnete meine Augen und blickte ihn wieder fragend an. „Und was mache ich bis da hin? Ich sterbe sonst hier vor Langeweile.“ „Du könntest Severus und Lucius in der Bibliothek Gesellschaft leisten, die würden sich sicher über ein bisschen Abwechslung freuen.“ Ich zuckte mit den Schultern. „Besser als gar nichts, kannst du mir auch zeigen wie ich da hin komme? Nicht das ich mich verlaufe und dabei wieder einer deiner netten Untergebenen treffe, denen langweilig ist und wieder jemand brauchen an dem sie es auslassen können.“ Ich wusste dass er nichts dafür konnte doch konnte ich meinen Unmut deswegen nicht verbergen.

Tom hatte mal wieder sichtlich mit seiner Aggression zu kämpfen, sodass er erst nach einigen Sekunden antworten konnte. „Okay, ich werde dir zeigen wie du hinkommst.“ Gemeinsam verließen wir dass Zimmer und schritten durch die unzähligen Gänge des Anwesens. Überall an den Wänden hingen zahlreiche Gemälde die sich in ihren Rahmen bewegten oder nachbarliche Bilder einen Besuch abstatteten. Viele von ihnen ignorierten uns doch einige von ihnen zeigten unverhohlene Neugier als wie an ihnen vorbeiliefen und ein leises Tuscheln war zu vernehmen, doch Tom schien das Gerede vollkommen zu ignorieren und schritt auf eine Türe auf der rechten Seite des Flures zu. Er blieb davor stehen ohne sie jedoch dabei zu öffnen.

„Dies hier ist der Eingang zur Bibliothek, entschuldige mich bitte, ich muss noch einige wichtige Vorbereitungen für dass heutige Treffen machen. Dann bis heute Abend.“ Er drehte sich um und machte sich daran zu gehen. „Danke……….Vater.“ Tom blieb ruckartig stehen und drehte sich langsam wieder zu mir herum. Ich lächelte ihn für einen Moment offen an bevor ich durch die massive Eichentür in die Bibliothek verschwand.

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