
von lilac butterfly
Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber ich war in Amerika.
Aber jetzt geht es ja weiter.
lg
butterfly
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Hermine kicherte. Dracos Finger strichen hauchzart über ihre empfindliche Armbeuge.
„Sind wir denn kitzelig?“, flüsterte er in ihr Ohr und Hermine schloss genießerisch die Augen, als er kleine Küsse auf ihrem Hals verteilte.
Jedes ihrer Haare stellte sich auf und sie ließ einen zufriedenen Seufzer hören.
Plötzlich war Draco verschwunden und Hermine öffnete verwundert die Augen.
Sie drehte sich um und lag jetzt auf dem Rücken, doch das war, wie ihr jetzt bewusste wurde, eine schlechte Entscheidung gewesen.
Wie ein Blitz setzte Draco, der still auf Hermines Reaktion gewartet hatte, sich auf sie und hielt ihre Hände neben ihrem Kopf fest.
„Was soll denn das? Lass mich los!“, quietschte Hermine hysterisch, denn sie wusste genau was Draco vorhatte.
Und zu ihrem Bedauern bewahrheiteten sich ihre Befürchtungen.
Draco ließ ihre Hände los, doch nur eine Sekunde später, begann er sie zu kitzeln.
Hermine begann laut zu lachen und zu schreien, doch Draco ließ sie nicht los.
„Hör auf!“
„Warum denn?“, fragte er sarkastisch und Hermine wand sich unter ihm.
„Das ist nicht mehr witzig!“
„Warum lachst du denn dann?“
Hermine bekam vor lauter Lachen kaum noch Luft und ihr Bauch tat weh.
Sie sah nur einen Ausweg aus ihrer unangenehmen Situation.
„Tut mir leid.“, sagte sie unter ihrem Lachen.
„Was denn?“, fragte Draco und seine Stimme klang leicht verwundert.
„Das hier.“, sagte Hermine und, obwohl sie es ungern tat, riss sie mit einem Ruck ihr rechtes Bein hoch.
Draco schrie kurz auf und Hermine nutzte diese Sekunde aus, um ihn von sich zu drücken.
„Du kleines Biest.“, sagte er und hockte sich auf das Bett.
Hermine konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen.
„Oh, habe ich ihren Stolz verletzt, Mr. Malfoy?“, fragte sie mit verführerischer Stimme.
Sie kniete sich hinter Draco und legte ihre Arme um ihn und ließ ihren Kopf auf seiner Schulter ruhen, so dass sie jedes ihrer Wort in sein Ohr hauchen konnte.
„Nicht direkt meinen Stolz.“
Hermine kicherte erneut.
„Ich liebe dich.“, flüstere sie und küsste Draco sanft am Ohr.
Langsam ließ sie sich in die Kissen fallen und lauschte in die Stille hinein.
„Denkst du, dass du einen Fehler machst?“, fragte Draco schließlich, ohne sich umzudrehen, und in seiner Stimme lag eine Spur Traurigkeit, doch vielmehr erschütterte Hermine seine Verzweiflung.
„Wovon redest du denn da?“
Sie hörte, dass Draco tief einatmete und dann drehte er sich zu ihr.
In seinen Augen glitzerte eine Träne und er ließ sich neben Hermine sinken.
„Dass wir zusammen sind, glaubst du, es ist falsch?“
Hermine sah ihn entsetzt an und griff nach seiner Hand.
„Nein. Ich liebe dich und was kann denn daran falsch sein?“
„Ich weiß nicht. Ich meine, wir Beide, wir sind einfach von Natur aus nicht dazu bestimmt worden zusammen zu sein, oder? Aber wir haben es geschafft. Und ich möchte daran auch nichts ändern.
Am liebsten würde ich der ganzen Welt zeigen, wie sehr ich dich liebe. Alles andere hinter mir lassen.
Aber ich weiß, dass dir das nicht so einfach fällt wie mir. Du hast Freunde. Echte Freunde, und diese Freunde wären sicher alles andere als glücklich, wenn sie erfahren würden, dass wir Beide zusammen sind. Ich kann es ihnen ja nicht einmal übel nehmen..“
„Red nicht so von dir. Du bist nicht so wie alle denken. Schon gar nicht Harry und Ron. Sie denken du wärst der schlechteste Mensch der Welt. Aber das bist du nicht.“, sagte Hermine und strich Draco mit ihrer freien Hand über die Wange.
„Mein Herz gehört einzig und allein dir. Aber ich weiß, dass ich mir dein Herz mit Anderen teile. Und das macht mir Angst. Sie werden es nicht verstehen.“
Dracos Stimme wurde immer leiser und Hermine kam sich verloren vor. Sie wusste nicht wie sie ihm klarmachen sollte, wie viel sie ihm bedeutete. Anderen genügte es, wenn man ihnen ein einfaches „Ich liebe dich“ schenkte, doch Draco kannte all diese Dinge nicht und so wusste Hermine nicht weiter.
Ohne viel nachzudenken tat sie das erste, was ihr in den Sinn kam. Sie küsste Draco sanft auf den Mund und drehte ihn auf den Rücken.
Draco erwiderte den Kuss zunächst nur zaghaft, doch als Hermine sich auf ihn legte, ließ er all seine Zweifel hinter sich und schlang seine Arme um ihren Körper.
Hermines Zunge stupste vorsichtig gegen seine weichen Lippen. Sie wollte nichts überstürzen und sein gerade wiedergewonnenes Vertrauen in sich selbst nicht gleich wieder zerstören.
Sie wusste, wie wenig Selbstvertrauen sich doch hinter seiner scheinbar so festen Fassade versteckte, und es erinnerte sie an sich selbst.
Ihre eigene Angst, Draco zu verlieren, versteckte sie. Sie wusste, dass irgendwann ein Punkt kommen musste, an dem sie sich würde entscheiden müssen, doch daran wollte sie im Moment nicht denken. Es macht ihr Angst und jedes Mal zog sich ihr der Magen zusammen.
Sie stöhnte leicht überrascht auf, als Draco seine Zunge in ihrem Mund versenkte und seine Hand über ihren Po glitt.
Hermine löste ihre Lippen von seinen und sah ihm in die Augen.
„Ich muss gleich gehen. Wir können jetzt nicht –“, begann sie, doch Dracos Lippen nahmen sie wieder in Gefangenschaft und sie ließ sich wieder auf ihn senken.
Sie spürte jetzt deutlich seine Erregung an ihrem Bein und sie fasste einen Entschluss, um sein Vorhaben abzuwenden.
Sie ließ eine Hand zwischen ihre beiden Körper gleiten und strich über die Beule in Dracos Hose.
Der stöhnte und biss Hermine sanft in die Lippe.
Sie verstärkte den Druck ihrer Hand und Draco löste den Kuss.
Hermine senkte ihren Kopf an seinen hals und saugte vorsichtig an der Haut, während ihre Hand weiterhin ihre Arbeit leistete.
Draco stöhnte und seine Hand strich ihr sanft über den Rücken.
Hermine spürte, dass es nicht mehr lange dauern würde und sie zog ihre Hand zurück.
Sie ignorierte Dracos Murren und erhob sich.
Er sah sie mit vernebeltem Blick an, doch als Hermine sich auf seinen Schoß setzte, schloss er genießerisch die Augen.
Auch Hermine hielt einen Moment inne, bevor sie langsam ihre Hüften kreisen ließ.
Draco stöhnte laut und Hermine schloss nun ebenfalls ihre Augen.
Ihre Bewegungen wurden schneller und als sie ihren Höhepunkt erreichte krallte sie ihre Finger in Dracos Schultern.
Das war es, was auch ihn bewältigte und Hermine spürte, dass auch er gekommen war.
Die Beiden atmeten schwer und Hermines Hände zitterten leicht.
In diesem Moment hätte sie sich nicht besseres denken können, doch hätte sie in diesem Moment gewusst, dass sie Draco nie mehr so nah sein würde, wäre ihr Herz wahrscheinlich schon früher gebrochen, als es ihr ohnehin bestimmt war...
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Es kommen noch 2 Kapitel.
Würd mich natürlich sehr sehr über Kommis freuen ;-)
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