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Fanfiction

Hate you, Love you - Die Zwillinge

von binja

Disclaimer: Alle bekannten Personen, Orte und Plätze gehören J.K.Rowlings


Kap 1 Die Zwillinge
Charlie warf ihre Tasche auf den Boden und ließ sich auf das große Himmelbett fallen. Es tat gut wieder hier zu sein. Sicher, der Grimmauld Platz Nr12 war ein großes düsteres Haus, aber es war das, was für sie und ihren Bruder einem zu Hause am nächsten kam. Ihre Eltern waren gestorben, als sie und Ben gerade zehn Jahre waren. Die engsten Freunde ihres Vaters, die Familie Black hatte die heimatlosen Zwillinge bei sich aufgenommen. Sie hatten selber zwei Söhne,Sirius und Regulus, die jedoch schon die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei besuchten. Charlie und Ben waren jedoch ,noch von ihrem Vater, in Durmstrang angemeldet worden.So bekamen sie auch später Sirius und Regulus nur in den Ferien zu sehen. Eigentlich hauptsächlich Regulus, da Sirius sich vollständig von seiner Familie abgenabelt hatte und die Ferien bei seinem Freund James Potter verbrachte, was, wie Charlie fand, auch besser war. Sie hatte Sirius noch nie leiden können. Sie fand er war ein arroganter verwöhnter Kerl, der einfach nicht wusste wie gut er es hatte. Er hatte ein zu Hause und eine Familie und dennoch wandte er sich so ab von ihr. Klar seine Eltern waren streng und legten sehr viel Wert auf die Reinblütigkeit der alten, angesehen Familie Black, aber er war doch ein Teil von ihnen und keine Familie war perfekt. Charlie war auch mit vielem was sie taten nicht einverstanden, aber sie und ihr Bruder hatten bei ihnen eine neue Heimat gefunden, es war auch ihre Familie geworden und das bedeutete ihr sehr viel.Vielleicht mußte man erst seine Familie verloren haben um das Gefühl der Geborgenheit zu schätzen,das mit einem zu Hause verbunden war. Aber Sirius musste den Rebellen spielen. Er hatte sich ja schon immer für was besonderes gehalten. Seine Eltern sprachen nicht mehr über ihn und selbst jetzt da beide tot waren wurde sein Namen in diesem Haus kaum mal erwähnt. Auch seine beiden Cousinen, Bellatrix und Narzissa, die jetzt ebenfalls hier wohnten hatten nicht viel für ihn übrig. Die einzige Ausnahme war Ben und es war auch einer der wenigen Punkte wo Charlie nicht mit ihrem Zwillingsbruder übereinstimmte. Ben hatte Sirius schon als kleiner Junge immer bewundert. Der Himmel wusste warum und auch Sirius schien den um drei Jahre Jüngeren zu mögen. Wenn er mal daheim war erzählte er Ben stundenlang von Hogwarts und seinen Freunden und er schrieb ihm auch regelmäßig nach Durmstrang. Charlie hingegen hatte es nie gemocht wenn Sirius im Haus war. Die Stimmung war dann immer sehr explosiv und außerdem behandelte er sie so herablassend, wie ein kleines Kind, dabei war sie nur fünf Minuten jünger als ihr Bruder. Das schlimmste aber war, daß Ben , wenn Sirius in der Nähe war nur noch Augen und Ohren für ihn hatte. Charlie fühlte sich dann völlig ausgeschlossen. Naja, in den letzten Jahren hatte sie Sirius nicht mehr gesehen und sie legte auch keinen Wert darauf , daß sich daran etwas änderte.
Sie reckte sich und gähnte. Irgendwie war sie hundemüde, dabei musste sie doch ihr Zeug auspacken. Das letzte Mal.or zwei Wochen hatten sie und ihr Bruder ihren Abschluß in Durmstrang gemacht und jetzt waren sie endgültig nach England zurückgekehrt .
Die gesamte Familie Black stand in den Diensten von Lord Voldemort und sie erwarteten,daß die Zwilling, nachdem sie nun die Schule beendet hatten sich ihm ebenfalls anschlossen. Aber Charlie wusste noch überhaupt nicht, wie es nun weitergehen sollte. Lord Voldemor war ein mächtiger Zauberer, sicher und einige der Ideen die er hatte waren bestimmt auch nicht schlecht, aber die Art und Weise wie er diese Ideen umzusetzen versuchte,die Grausamkeit mit der er gegen diejenigen vorging,die nicht in seine Vorstellungen passten oder gegen ihn waren, waren Charlie nicht geheuer.
Bellatrix war eine glühende Verehrerin von ihm und hatte Charlie schon einen langen Vortrag darüber gehalten wie einmalig und großartig er war. Aber Bellatrix war schon immer etwas überdreht und ,in allem was sie tat ,sehr fanatisch gewesen. das war noch schlimmer geworden seid sie mit diesem Rudolphus Lestrange verlobt war .Charlie war von jeher besser mit deren Schwester Narzissa,die sanfter und zurückhaltender war, ausgekommen. Die beiden hatten sich auch außerhalb der Ferien regelmäßig geschrieben und Charlie hatte im letzten Jahr, leider vergeblich, versucht ihr die Verlobung mit Lucius Malfoy auszureden. Sei fand, der Typ war ein arroganter Schleimer,ähnlich wie Sirius und Narzissa hatte weiß Gott etwas besseres verdient, doch diese hatte nicht auf sie gehört. Die Hochzeit sollte in ein paar Monaten stattfinden und Charlie hatte sich wohl oder über dreingefügt. Sie wollte ihre beste Freundin wegen so etwas nicht verlieren und im Notfall konnte sie sich auch an einen Lucius Malfoy gewöhnen, wenn Narzissa ihn so liebte .

Cahrlie erhob sich vom Bett und machte sich unwillig daran ihre Taschen auszupacken, als es an der Tür klopfte. Sie lächelte, in diesem Rhythmus klopfte nur einer, es war ihr Erkennungszeichen, seit der Kindheit.
„Komm rein“ rief sie. Die Tür öffnete sich und ihr Bruder stand grinsend auf der Schwelle.
„Na , fertig?“Er ließ sich auf einen Sessel fallen, legte die Füße auf den niedrigen Tisch davor und reckte die Arme in die Luft.“Endlich frei. Keine Schule, nie mehr Hausaufgaben, das schreit doch nach feiern, oder?“
„Na klar“ Charlie ließ sich auf dem zweiten Sessel nieder und legte ihre Füße ebenfalls hoch.
Die Zwillinge waren sich, obwohl Junge und Mädchen, dennoch sehr ähnlich. Sie hatten die gleichen dunklen großen Augen , die gleichen Nasen und das gleiche Kinn. Das hatten sie von ihrem Vater geerbt. Ben war zwar fast einen Kopf größer als seine Schwester und Charlies dunkle Locken reichten ihr über die Schultern, aber wenn man in die Gesichter der beiden blickte sah man deutlich die Zwillinge .Als sie klein waren und Charlie noch kurze Haare ,und eine Vorliebe für Jungenkleidung hatte , hatten sie so manchen Lehrer zur Verzweiflung getrieben. Doch in den letzten beiden Jahren war aus dem jungenhaften Wildfang eine schlanke und sehr hübsche Frau geworden, wie Ben auch jetzt wieder feststellt, als er sie ansah. Er machte sich Sorgen um sie. Sie flirtetet mit den Männern und hatte schon so manchen Verehrer gehabt, doch sie schien ich für keinen wirklich zu interessieren. Sie spielte nur mit ihnen, hatte ihren Spaß, aber wirklich an an ihr Herz ließ sie keinen. Wenn eine Beziehung den Anschein erweckte ernster zu werden, dann beendete sie die Sache sofort. Sie sagte immer, was sollte sie mit nur einem , es ab doch zu viele nette Männer, aber Ben wusste, daß das alles nur Gerede und lockere Sprüche waren.Er kannte seine Schwester. Sie hatte Angst sich wirklich zu verlieben. Sie hatte Angst , daß es ihr so ging wie ihrer Mutter, die ihren Mann abgöttisch, beinah hörig geliebt hatte, der sie aber wiederum nur ausgenutzt hatte. Sie hatte alles für ihn getan, doch er hatte immer wieder andere Freundinnen gehabt und sich noch nicht einmal die Mühe gemacht seine Affären vor seiner Frau zu verbergen. Letzendlich trieb er sie soweit, daß sie sich selber und ihren Mann durch eine Explosion in ihrem Haus tötete. Wenn sie ihn im Leben schon nicht an sich binden konnte, wollte sie wenigstens im Tod im ihm vereint sein .Dafür ließ sie sogar ihre beiden Kinder alleine zurück. Charlie hatte den Kampf ihrer Mutter um die liebe des Vaters jahrelang mit angesehen und mitbekommen zu welch furchtbarem Ende diese verzweifelte Liebe geführt hatte. In der Nacht nach dem Tod ihrer Eltern war sie weinend in Bens Bett gekrochen und sage,daß Liebe doof sei und sie würde versprechen sich niemals im Leben zu verlieben und er dürfte es auch nicht. Wegen der Liebe würden die Menschen sterben und sie wollte ihn nicht auch noch verlieren.
Ben hatte all die folgenden Jahre immer wieder daran denken müssen und als Charlie älter wurde und anfing die Männer als Spielzeug zu behandeln, wusste er, daß auch sie ihre Versprechen von damals nicht vergessen hatte. Immer wieder hatte er versucht mit ihr zu reden und ihr klar zumachen, daß das Unsinn sei, daß jeder irgendwann jemanden brauchte, den er liebt und das nicht jede Liebe so endet wie die ihrer Eltern. Doch Charlie hatte darauf nur erwiedert „Ich habe doch dich, ich brauch sonst niemanden “und hatte ihn stehenlassen.

„Hey, träumst du?“ Charlie stubste mit ihrem Fuß gegen seinen. „Ich habe dich jetzt schon dreimal gefragt wie wir unsere neue Freiheit denn feiern sollen?Sollen wir heute Abend in die Winkelgasse? Zum Tropfenden Kessel, mal sehen wer sich da sonst noch alles so rumtreibt. Wir könnten ja Zissa und Bellatrix fragen ob sie mitkommen . Und Regulus“
Ben verzog das Gesicht. Charlie hatte das schon erwartet, sie wusste , daß ihr Bruder Bellatrix nicht leiden konnte.“ Muß das sein, die schleppen doch dann bestimmt auch Lucius und diesen Rodolphus mit, der geht mir mit seinen ewige Lobeshymnen über Lord Voldemort echt auf den Senkel“
„Ach, höre einfach nicht zu wenn er seine reden schwingt, mache ich auch immer. Aber je mehr wir sind desto lustiger wird es, na komm, sei kein Spielverderber.“
„Na schön“, Ben konnte seiner Schwester nur selten etwas abschlagen.
Charlie erhob sich „Prima, dann sollte ich aber endlich mal fertig auspacken, sonst wird das nichts. Also, los, raus hier, du störst mich nur.“ damit packte sie Ben am Arm und versuchte ihn aus dem Sessel zu ziehen
„Ist ja schon gut, ich geh ja schon“ wehrte dieser sie ab und verließ das Zimmer.
Charlie war kaum fertig mit dem auspacken , als die Tür erneut aufflog. Ein junger Mann stürzte sich auf sie, hob sie hoch und wirbelte sie im Kreis herum.
„Hey Kleine, da bist du ja endlich, und diesmal für länger hoffe ich! So schnell lase ich dich hier nicht mehr weg!!“
„Regulus“ keuchte Charlie, bist du verrückt, laß mich runter.
Regulus setzte sie ab und strahlte sie an. „ich habe euch beide vermisst, hier war es richtig langweilig ohne euch. Wo ist denn Ben.?“
„Auch auspacken hoffe ich, das heißt, nein, der Streber ist bestimmt schon fertig. Keine Ahnung wo er steckt !“
„Na ich werde ihn mal suchen. Mensch ich bin so froh, daß ihr da seid!“ damit rannte er aus dem Raum um nach Ben zu suchen.
Charlie musste lächeln. Regulus war fast wie ein Bruder für sie geworden. Sie hatten früher in den Ferien alle zeit gemeinsam verbracht und sie wusste, daß Regulus sich tief in seinem Herzen immer einsam gefühlt hatte seitdem Sirius der Familie den Rücken gekehrt hatte. Er hatte seinen großen Bruder immer bewundert und fühlte sich von ihm Verraten, als dieser das Haus endgültig verließ. Umso enger hatte er sich an die Zwillinge angeschlossen, besonders an Charlie.
Charlie schnitt eine Grimasse beim Gedanken an Sirius. Hatte dieser arrogante Blödmann eigentlich eine Ahnung davon wievielen Leuten er weh getan hatte. Wahrscheinlich nicht. Der einzige der ihn interessierte war sowiso immer nur er selber gewesen. Aber jetzt war er endgültig weg und das war auch gut so.


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