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Fanfiction

Six Vol. 2 - Wahn

von Thorti

Ich höre deine Schreie. Ich spüre deinem Atem. Ich spüre deine Angst.
Six riss die Augen auf. Er hatte auf einmal diesen Duft in der Nase. Ein Duft, den er schon einmal vernahm und nie wieder vergaß. Er wusste, wessen Duft es war. Doch Six hielt es nie für möglich, noch einmal diesen Duft in seiner Nase kitzeln zu spüren. Freude. Glückseligkeit. Verlangen. All diese Gefühle überfluteten seine Seele. Er sah den Schatten in dem dichten Nebel seiner Sinne. Er betrachtete die wunderschönen Umrisse, Dann wurde das Bild klarer. Der Nebel verschwand Und vor ihm stand sie, so wie Gott sie schuf. Eva. Noch nie war sie so wunderschön. Langsam streckte sie die Hand nach Six aus, Er wollte ihr näher kommen, doch schon berührte ihre Hand seine Wange. Ein stechender Schmerz riss ihn aus seinem Schlaf. Er schrie. Saß kerzengerade auf dem Bett. Schweißgebadet.
„Deine Träume sind die Augen deiner Seele“, sprach Avain.
Six starrte sie an. Sie saß wieder an ihrem Tisch und blickte auf verstreute Knochen.
„Scheiße. Was gehen dich meine Träume an?“
„Verschließe deine Träume von der Außenwelt. Denn wenn ich sie sehe, dann können auch deine Feinde sie sehen.“
„Fick dich doch!“
Avain blickte ihn unbeeindruckt an.
„Six, wenn du Eva wiedersehen willst, musst du dich auf eine Konfrontation vorbereiten. Der Malfoy aus deiner Welt ist nicht zu unterschätzen. Immerhin war er für dieses Chaos verantwortlich.“
„Was? Malfoy war für diesen Krieg verantwortlich?“
Avain nickte. „Er spielte Muggel gegen Magier aus und entfachte einen blutigen Wahnsinn.“
„Zu welchen Zweck? Außer das er die Herrschaft an sich reißen möchte.“
Avain lachte auf. „Es gibt keinen anderen Grund, Junge. Er ist ein Primitivling. Seine niederen Motive werden ihn nicht zum Ziel bringen.“
„Aber warum hat es dann geschafft mich in diese Situation zu bringen?“
„Sein Wahn kontrolliert seinen Verstand. Eine nicht zu unterschätzende Waffe, wenn man bedenkt wie labil seine Seele ist.“
„Soll ich jetzt Mitlied mit diesem Arschloch haben?“
Avain schloss die Augen.
„Draco Malfoy ist eigentlich ein vollkommen anderer Mensch.“
„Was willst du mir erzählen? So leicht kannst noch nicht mal du ihn aus der Verantwortung reden.“
Avain öffnete wieder die Augen.
„Das will ich auch nicht. Du sollst nur verstehen. Verstehen warum Malfoy so ein Mensch wurde. Warum er so entscheidet.“
„Ich bin nicht an seiner verschissenen Lebensgeschichte interessiert“, entgegnete Six.
Avain schüttelte den Kopf. „Dann machst du einen großen Fehler, Six. Mit dem Wissen über ihn kannst du deine Eva retten.“
Six sprang auf. „Das kotzt mich an. Anscheinend wissen alle wohl besser als ich, wie man Eva retten soll. Und als Krönung werde ich auch noch als unfähiges Kind behandelt.“
Avain hob beschwichtigend die Hände.
„Bitte setzte dich wieder hin. Es geht nicht nur um Eva. Du kannst diesen Krieg verhindern.“
Six blieb stehen. „Was interessiert mich euer Krieg? Mir ist es egal, wenn ihr euch gegenseitig ins Knie fickt.“
„Es ist nicht nur unser Krieg. Es ist auch dein Krieg.“ Plötzlich begannen ihre Augen hell zu funkeln. „Ich habe gesehen, wie sie dich hinrichten. Sie haben dir mit den Krallen den Bauch aufgeschlitzt, während sie dich brutal entmannen und dir schlussendlich die Reißzähne durch deine Augen in deinen Kopf schlagen, dein Blut genüsslich trinken und dein Fleisch gierig zerreißen und verspeisen. Ich habe das alles gesehen. Und ich kann es dir sogar zeigen.“
„Halt endlich deine Klappe, du verfluchtes Miststück. Halt endlich dein Maul.“
„Blickt endlich der Wahrheit ins Gesicht und versteckt nicht wie eine feige Sau.“ Er konnte regelrecht ihre Vibration ihrer Wut spüren. „Du uneinsichtiges unfähiges Stück Dreck.“
Eine unsichtbare Kraft warf Six vom Stuhl und er krachte hart auf den Boden, Avain war sofort über ihn.
„Du kannst diesen Krieg ein für alle mal beenden. Aber nur dann, wenn du dich endlich der Realität stellst!“
„Welche Realität?“, fragte er sie. „Vor wenigen Wochen bin ich einem Magier noch nie leibhaftig begegnet.“
„Dann mach endlich deine Augen auf. Und folge deinem Instinkt.“
„Das ist Wahnsinn“, entgegnete Six.
Avain ließ von ihn ab.
„Leg dich schlafen. Du musst sicher von den Strapazen vollkommen erschöpft sein und du musst Kraft für die folgenden Tage schöpfen.“

Six schlief tief und fest auf einem Heuboden. Er hatte sich in diese warme Felldecke eingemummelt. Jemand stieg die Sprossen der Leiter zu ihm hoch. Die nackten Füße tauchten in das weiche Stroh. Die Person zog langsam die Decke des Jungen weg und beugte sich über ihn. Six schreckte hoch, doch eine Hand schnellte zu seinem Mund. Erstaunt blickte er zum Besitzer auf und traute seinen Augen kaum. Es war wieder Eva. Aber er war wach. Er war wach. Das hier war kein Traum. Kein Albtraum. Sie lächelte ihn an. Erst jetzt bemerkte Six das sie vollkommen nackt war. Wie in dem Traum zuvor. Das hier war kein Traum. Oder etwa doch? Er spürte wie ihre andere Hand an seinem Oberkörper runterwanderte und in seine Boxershorts fuhr. Sofort zuckten wohlige Blitze durch seinen Körper, als sie sein Glied berührte. Dabei begann sie leise zu kichern. Wie in Trance beobachtete Six wie seine Geliebte ihren Körper lasziv über seinen Körper schob und sich schließlich über seine Männlichkeit senkte. Ein flüchtiges Stöhnen entfloh aus seinem Mund. Das konnte doch alles nicht wahr sein. Er sah es in ihren Augen. Sie wirkten so fremdartig. Nein, sie war nicht Eva. Wild hob und senkte sich ihr Körper über ihn.
Plötzlich floss ein Blut aus seinem Mund. Ihm blieb die Luft weg. Six begann zu röcheln. Eva lachte leise. Um ihn drehte sich alles.

Six saß kerzengerade auf und blickte in das besorgte Gesicht von Avain. Und ohne Vorwarnung übergab sich Six neben ihr in das Heu.
„Du hast sie wirklich gern“, sprach Avain. „Sonst habe ich keine Erklärung warum sie dir immer und immer wieder im Kopf herumschwirrt.“
„Ich liebe sie. Und ich möchte sie endlich wiedersehen.“
Avain packte ihn an den Schultern und blickte ihn tief in die Augen.
„Dann mach dem Wahnsinn ein Ende. Endgültig.“


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