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Fanfiction

Harry Potter und das Geheimnis des Grafen - In Bukarest

von HufflepuffsUrenkel

Sie kamen in einem schĂ€bigen Stadtviertel von Bukarest an. Harry war noch nie in der rumĂ€nischen Hauptstadt gewesen. Wenn er Charlie besucht hatte, hatten sie die Drachen und die schroffen Berge und tiefen Schluchten der Karpaten bewundert, doch diese Stadt lag mitten in der Ebene und schien, zumindest in diesem Stadtteil, nur aus halbverfallenen Betonquadern zu bestehen. Charlie ging zielstrebig auf eine BaulĂŒcke zu, in deren Mitte eine HolzhĂŒtte stand. „Bună Ziua, Domnule Ministre!“ grĂŒĂŸte er eine imaginĂ€re Person und die HolzhĂŒtte verwandelte sich in eine SĂ€ulenhalle.
Auch hier stand „Minister Magieie“ Harry und Charlie betraten die Halle und sahen einen etwa dreißigjĂ€hrigen Zauberer, der sich auf einen Tisch lĂŒmmelte. Charlie sprach kurz mit ihm, drĂŒckte ihm ein paar Galleonen in die Hand und wandte sich Harry zu: „Hast du noch Geld einstecken? Ich denke, er sagt uns das Passwort fĂŒr die Abteilung fĂŒr Muggelschutz, aber wir mĂŒssen wohl mindestens auf zehn Galleonen raufgehen.“
Harry gab ihm einige MĂŒnzen und schließlich zauberte der Mann den Tisch weg und ging mit ihnen zu einer Wand. „Misereor Muggulorum!“, sagte er, was offensichtlich ein Passwort war, denn eine TĂŒr wurde sichtbar.
Die Abteilung schien nicht besonders groß zu sein und Charlie fand schnell eine TĂŒr, die er fĂŒr die richtige hielt. Hinter der TĂŒr saß eine Hexe mit langen, grauen Haaren und einem dunkelblauen Umhang. Charlie verhandelte mit ihr, doch sie blieb bei „No intrare, kein Eingang!“ Harry und Charlie stellten sich vor, versuchten zu ĂŒberzeugen, wobei Harry ein bisschen log, indem er sagte, er sei Zeuge geworden, dass Muggel von Drachen angegriffen worden seien, doch alles, was sie erreichten, war, dass die SekretĂ€rin auf Englisch antwortete: „Der Herr Direktor ist nicht mehr da, Anfragen bitte schriftlich!“

„Das war wohl nichts“, brummte Charlie als sich plötzlich eine TĂŒr öffnete. Ein junges MĂ€dchen trat heraus. Sie trug eine weiße Bluse und einen dunkelblauen Rock, der lĂ€nger wurde, wĂ€hrend sie dastand. Ihre Haare reichten beinahe bis zur HĂŒfte, sie war grĂ¶ĂŸer als Charlie und nur wenig kleiner als Harry– zumindest wirkte sie mit ihren Stöckelschuhen so– und sie sah genau so aus, wie Simpliciu Forte Nicoleta Arcan beschrieben hatte – mit Ausnahme davon, dass dieses MĂ€dchen keine Brille trug und ihre Augen, obwohl sie schwarz waren, hell zu leuchten schienen.
Das MĂ€dchen knickste vor den Besuchern. „Seid – Harry Potter? Wahrhaft?“, fragte sie.
„Harry Potter, Sohn von James und Lily, Auror, verheiratet mit Ginevra, geborene Weasley, drei Kinder, Abschluss in Hogwarts 1998, mein Patronus ist ein Hirsch“ schnurrte er herunter. Er erkannte ein Leuchten in den Augen des MĂ€dchens.
„Und ihr – seid Charles Weasley, Drachenzuchts-Direktor?“, wandte sie sich Charlie zu. Auch der stellte sich nochmals vor: „Charles Weasley, Sohn von Arthur und Molly, DrachenbĂ€ndiger, nicht verheiratet, keine Kinder, Abschluss in Hogwarts 1991, mein Patronus ist ein Drache.“ Harry sah etwas wie Blitze in den Augen des MĂ€dchens. „Herein kommt, Herren, bitte!“ sagte sie mit noch einem Knicks. Die SekretĂ€rin versuchte abzuwehren, doch erfolglos. Harry nutzte die Chance und auch Charlie folgte.
In dem Raum gab es einen großen Schreibtisch, eine Sitzgruppe und einen kleinen, einfachen Tisch direkt neben der TĂŒr, der voller Pergament war. Dort blieb das MĂ€dchen stehen. Außer dem Pergament lag eine noch glimmende Langstielpfeife aus buntem Glas und eine rot-goldene Brille auf dem Tisch.
„Entschuldigung, darf ich wissen, wer Sie sind?“, fragte Harry und Charlie begann zu ĂŒbersetzen.
„Mein Name ist Nicoleta Arcan, Tochter des Leonidas und Cedomiras, Praktikantin, Abesluss in Durmstrang in 2011, nit verheiratete. Patronus ist ein BĂ€r“ antwortete das MĂ€dchen. „DĂŒrfen Englisch sprechen, ich nicht gut spreche aber viel verstehe.“ Dabei leuchteten ihre Augen noch heller und Harry sah, dass sie leicht zitterte. Danach griff sie unter den Tisch und holte einen Sendespiegel hervor. „Entschuldiget – darf ich?“, fragte sie und bevor Harry es richtig bemerkt hatte, hielt ihm das MĂ€dchen den Sendespiegel hin und zauberte das Bild auf Pergament. „Bitte – unterschreiben!“ brachte das MĂ€dchen mit hochrotem Gesicht heraus und hielt ihm eine Feder hin. Harry grinste in sich hinein: Junge MĂ€dchen reagierten in RumĂ€nien nicht anders als in England, wenn sie den berĂŒhmten Auror erkannten.
WĂ€hrend das MĂ€dchen das Bild mit seiner und Charlies Unterschrift kĂŒsste, ĂŒberlegte er sich, wie er weitermachen sollte.

„Miss Arcan“, begann er schließlich, jedes Wort betonend. „Ich weiß ziemlich sicher, dass bei... dass hier in RumĂ€nien freie Drachen gesehen worden sind. Wir wissen alle, dass Drachen fliegen können und so ist es auch fĂŒr uns EnglĂ€nder gefĂ€hrlich. Die andere Sache ist, dass ich... dass ich mit Ihrem Abteilungsleiter sprechen möchte, was er tun wird, wenn die Drachen Muggel angreifen.“
So hatte er nicht direkt gelogen, doch auch einen guten Grund, warum er ausgerechnet in dieser Abteilung stand.
Das MĂ€dchen wurde bleich, rutsche auf den Stuhl und zĂŒndete ihre Pfeife wieder an.
„So.. ist wirklich wahr?“ Sie kramte in den herumliegenden Pergamenten. „Hier: Notiz vom 29. Augusti, dringend: Gehört, dass Muggel in Brasov von Drachen sprechen. Noch Muggel meist glauben, dass ... wie sagt sich?...ErzĂ€hler betrunkene. – Oder hier“ (sie griff in einen anderen Stapel) „von Kollegen: Vertrauen! Muggelkinder... entfĂŒhrt. Kann mit Weltmeisterschaft zu tun haben?“ Sie sortierte die Pergamente wieder zurĂŒck. „Vater sagt, bei Endspiel hat Drachen gesehen. Ich nicht dort gewesen – Quidditch mir nicht gefĂ€llt, aber Vater und Bruder dort gewesen. Vater sagt, dass glaubt, dass Drachen gewesen real, aber dass nicht sicher weiß. Alexandru – Bruder ist meiner – sagt, Drachen sogar haben Menschen entfĂŒhrt. Vater wundert, warum nicht Warnung ist in Zeitunge – ich auch wundere.“
Harry wurde mutiger. Dieses MĂ€dchen war schwĂ€rmte nicht nur fĂŒr ihn, sie und ihr Vater – der laut Simpliciu Forte Auror war – bezweifelten die offizielle Darstellung.

Doch erst sprach Charlie: „Ich denke, Sie sollten es wissen: Ja, uns sind Drachen entkommen – fĂŒnf StĂŒck und wir glauben, dass sie tatsĂ€chlich nach dem Endspiel aufgetaucht sind und die Randale zumindest ausgelöst haben. Das ist aber alles noch geheim. Ich kann nur so viel sagen: Ich habe keine Ahnung, wo die Bestien sind, und das macht sogar mir ein bisschen Angst. Passen Sie auf sich auf, aber sagen Sie nicht, woher Sie das wissen.“
Das MĂ€dchen nickte. „Vater nicht darf sprechen, was denkt. Hat geheime Arbeit, jetzt – ich glaube, wegen Drachen.“
„Arbeitet Ihr Vater im Ministerium?“, fragte Harry.
„Vater ist...Vater ist hier in Muggelschutz, aber heute nicht da“, antwortete Nicoleta. Harry und Charlie sahen sich kurz an und das MĂ€dchen schien etwas zu merken.
„Mr Weasley, bitte auch niemand sagen, was jetzt sage!“
„Nein, wir waren nie hier“, antworteten Harry und Charlie.
Nicoleta stammelte: „Bitte auch nicht in England!“ Harry nickte.
„Ich muss gestehen: Vater ist Auror. Wenn erlauben Sie, ich werde erzĂ€hlen, dass Auror Potter ist bei mir gewesen. Vielleicht wird Ihnen kontaktieren. Aber das muss bleiben geheim!“
Harry jubelte innerlich. „Vielen Dank, Miss! Sie haben uns sehr geholfen!“ sagte er.
„Ach und noch etwas: Sagen Sie niemand etwas von uns, auch wenn jemand Sie zum Trinken verfĂŒhrt“, fĂŒgte Charlie hinzu. „Und passen Sie auch sonst auf sich auf!“
Nicoleta schlug ihre Augen nieder; offenbar verstand sie die Anspielung. Harry hinterließ noch seine Dienstadresse und verabschiedete sich gemeinsam mit Charlie.

„Das ging erheblich schneller als ich gedacht habe“, sagte Charlie als sie in seine Wohnung disappariert waren. „Normalerweise braucht man ewig, bis man etwas erreicht. Viele GĂ€nge, viele Galleonen, aber man bekommt alles im Ministerium. Aber noch am gleichen Tag Kontakt zu einem Auror, das ist eine Sensation. Bleib aber auf jeden Fall dran, wenn du wirklich erfahren willst, was hier lĂ€uft!“
„NatĂŒrlich“, antwortete Harry, „Sagt dir der Name Arcan etwas.“
Charlie schĂŒttelte den Kopf.. „Weiß nicht einmal, in welcher Abteilung er offiziell arbeitet. Ich kenne mich im Innenleben nicht aus und wenn ich mich mit Simpliciu treffe, hat er meistens schlechte Laune. WĂ€re wohl besser hier geblieben. Simpliciu sagt manchmal, im Ministerium gibt es Monster, gegen die ein Ungarischer Hornschwanz ein Kuscheltier fĂŒr kleine Kinder ist.“
„Kann ich mir vorstellen“, antwortete Harry. „Gibt es bei uns auch noch, obwohl Kingsley ziemlich ausgemistet hat. Wenn ich mir den Laden unter Fudge oder Scrimgeour vorstelle, dort hĂ€tte ich nicht arbeiten wollen.“
„Apropos arbeiten, meine Schicht beginnt in zehn Minuten, sorry, Harry! Du kannst in der Kantine etwas essen, das Passwort ist „Campionat“. Geld ĂŒbernehme ich, wenn ich dir schon selbst nichts anbieten kann und dich jetzt so einfach rausschmeißen muss.“
„Ach wo, du hast mir wahnsinnig geholfen! Ohne dich wĂ€re ich in diesem Land, dessen Sprache ich nicht kann, keinen Schritt weitergekommen. Vielen Dank!“
„Vergiss nicht, Ginny von mir zu grĂŒĂŸen, und auch meine BrĂŒder, wenn du sie siehst! Und auch Kingsley!“

Harry bedankte und verabschiedete sich, sah noch, wie sich Charlie auf seinen Besen schwang und hinter einer unsichtbaren Wand dorthin verschwand, wo das eigentliche Gehege war. Er selbst aß in der Kantine, zwischen MĂ€nnern, die sich wohl in ihrer Sprache ĂŒber ihn unterhielten.
Wegen der Zeitverschiebung war er schon bald nach dem Abendessen bei seiner Familie und konnte sich noch entspannen und mit seinen Söhnen Kastenquidditch spielen.

Am nÀchsten Tag lag sein Schreibtisch voller Pergament. Er sah, dass alles Hauspost war, die nicht von Eulen abgeliefert, sondern per Memo gekommen war.
Der erste Brief trug ein rotes Band, was bedeutete, dass er dringend war und sich nach einiger Zeit in einen Heuler verwandeln wĂŒrde, wenn Harry nicht öffnete.

„Sehr geehrter Mr Potter,

ich erwarte Sie möglichst bald zu einem GesprĂ€ch unter vier Augen in meinem BĂŒro. Bitte sagen Sie mir, was Sie erreicht haben oder zu erreichen hoffen.

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Kingsley Shacklebolt, Minister“

Der zweite Brief war noch weniger erfreulich:

„Sehr geehrter Mr Potter,

da Sie Ihren Pflichten als Auror nicht nachgekommen sind, sehen wir uns leider gezwungen, Sie heute, 11 Uhr, zur Verhandlung zu laden.
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen
Severus Lynch
Disziplinargericht des Zaubereiministeriums“

Die ĂŒbrigen Briefe enthielten Pauls Übersetzung aus dem RumĂ€nischen und auch zwei Übersetzungen von Artikeln des bulgarischen Prorok na Istina – Harry nahm sich vor, Dana fĂŒr die freiwillige Arbeit zu danken, sobald er das andere erledigt hĂ€tte. Nun, es hatte Zeit, das genauer zu lesen.

ZunĂ€chst machte sich Harry auf den Weg zum Minister selbst. Kingsley Shacklebolt freute sich darĂŒber, dass Harry einen Kontakt geknĂŒpft hatte. „Schau, dass du dir diesen Arcan warm hĂ€ltst“, bat er ihn, „die offiziellen Kontakte sind momentan weniger erfreulich. Genauer gesagt: Die RumĂ€nen mauern. Deshalb bist du wichtig fĂŒr uns“
Als Ordensmitglieder duzten sie sich privat und wenn sie unter vier Augen sprachen, wenn sie auch in offiziellen Schreiben und Konferenzen die Höflichkeitsform hielten.
„Und weil wir diese Kontakte brauchen, gehe ich nachher mit dir zum Zauberergamot“, flĂŒsterte der Minister Harry verschwörerisch zu. „Und ich denke, Aufschub ist das Mindeste. Du weißt so gut wie ich, dass du Mist gebaut hast, aber wir alle trauen dir zu, das mehr als wieder gut zu machen.“

Als Harry um 11 Uhr in das Verhandlungszimmer kam, saß tatsĂ€chlich Kingsley unter den Zuhörern, ebenso wie einige andere Ordensmitglieder. Percy war einer der Richter.
„Auror Harry Potter“ begann Lynch. „Sie haben noch vor der Weltmeisterschaft Informationen erhalten, dass Drachen befreit worden sind?“
„Ja, das habe ich, aber...“
„Ich will kurze Antworten, keine langen Predigten!“, fuhr in Lynch scharf an. „Sie kennen die Gesetze? Sie wissen, wie gefĂ€hrlich Drachen sind?“
Harry nickte.
„Warum haben Sie diesen – Verrat begangen?“
„Euer Ehren, die Quelle war anonym. Ich musste davon ausgehen, dass die RumĂ€nen die Sache im Griff haben...“
„Ich muss mich wundern, welche Idioten heutzutage Auroren werden“, unterbrach ihn der Richter. „Mr Potter, entweder Sie stecken in der Sache mit drin, dann geben Sie es zu, oder Sie sind nicht geeignet und mĂŒssen abgesetzt werden!“
Der Minister erhob sich: „Mr Potter hat versagt, das ist wahr. Dennoch: Die Entscheidung ĂŒber seinen Verbleib im Amt treffe ich. Und jemandem, der Schwarze Magie so entschieden bekĂ€mpft hat wie er, vorzuwerfen, Praktiken Schwarzer Magier zu unterstĂŒtzen, ist wohl lĂ€cherlich.“
Lynch traute sich nicht, den Minister niederzubĂŒgeln. Statt dessen stand Percy auf: „Mr Potter, es ist elementar wichtig fĂŒr das Gericht, zu wissen, was Ihre Motivationen waren“, sagte er. „Hatten Sie kein Vertrauen in Ihre Quelle oder wollten Sie vermeiden, jemanden zu schĂ€digen.“
„Letzteres“, antwortete Harry. „Der Minister kann bezeugen, dass das rumĂ€nische Ministerium immer noch nicht offiziell zugibt, dass Drachen im Spiel waren. Mein Informant wĂ€re in Gefahr gewesen, wenn ich Alarm geschlagen hĂ€tte.“
Percy setzte zum Sprechen an, doch blieb er still. Harry spĂŒrte, wie Gesetzestreue und Bruderliebe in ihm kĂ€mpften; natĂŒrlich wusste er, wer Harrys Informant war.
Harry nutzte die Pause: „Ich gebe zu, dass es ein Fehler war, nicht zumindest den Minister zu informieren. Ich dachte, die Sache ließe sich anders lösen.“
Richter Lynch merkte sehr schnell, dass die Stimmung im Raum fĂŒr Harry war. Er schloss schnell die Verhandlung und kam bald mit seinen Beisitzern wieder:

„Der Zauberergamot befindet den Angeklagten des Verschweigens gefĂ€hrlicher Schwarzer Magie fĂŒr schuldig. In Anbetracht der Verdienste des Angeklagten und der Tatsache, dass er zum ersten Mal und nicht aus Böswilligkeit eine solche Tat beging, sieht das Gericht von einer GefĂ€ngnisstrafe ab und verurteilt Mr Harry Potter zu einer Zahlung von 150 Galleonen.“
Harry atmete auf. 150 Galleonen waren zwar alles andere als ein Pappenstiel, aber immerhin besser als Askaban. Er schwor sich, kĂŒnftig Informationen sofort weiterzu-geben. Warum hatte er das nicht getan? Er kannte die Antwort: Er wollte nicht, dass Rita Skeeter oder andere Wind von der Sache bekommen wĂŒrden.

Am Nachmittag las er die Übersetzung der bulgarischen Zeitung durch. Neben einem Lob in höchsten Tönen fĂŒr Viktor Krum stand darin auch, dass grausam randaliert worden war und auch das Auftauchen eines Drachen wurde erwĂ€hnt. In der rumĂ€nischen Zeitung war dagegen hauptsĂ€chlich von Schadenszaubereien der Bulgaren die Rede, in der aktuellen, die Paul freundlicherweise ĂŒbersetzt hatte, sogar noch mehr als am Vortag.

Gegen zwei Uhr flatterte eine tiefschwarze Eule an sein Fenster. Solche Eulen waren in England unĂŒblich, dachte er. Er nahm ihr das Pergament ab und gab ihr ein paar Knuts. Als er den Brief las, erhellte sich seine Miene:

„Sehr geehrter Mr Potter!
mein Vater möchte Sie und Mr Weasley gerne kennen lernen. Wenn es Ihnen möglich wĂ€re, morgen um ca. 19 Uhr zu unserem Haus zu kommen, wĂŒrden wir uns freuen (ich vor allem)!
Liebe GrĂŒĂŸe
Nicoleta Arcan“

Kurz darauf kam eine andere schwarze Eule, die als große Schwester der vorigen hĂ€tte durchgehen können. Auch sie trug eine Einladung, diesmal von Nicoletas Vater, der zusĂ€tzlich schrieb, Nicoleta wĂŒrde ihn und Charly vor dem Ministerium abholen.


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Fiona Weir schaute sich alle 15.000 MĂ€dchen an und reduzierte die Auswahl schließlich auf 29, die sie auf DVD filmte – diese Aufnahmenschickte sie uns. Sie erwĂ€hnte, wir sollten auf ein MĂ€dchen besonders achten – sagte aber nicht, welches. Ich kam bis Nummer neun, rief Fiona an und sagte: ,Es muss die Neun sein.‘ Ich hatte Recht. Es war Evanna. Sie war absolut fantastisch.
David Barron, ausfĂŒhrender Produzent, ĂŒber das Casting fĂŒr Luna Lovegood