
von DM-Potter
Ende des Krieges
2. Kapitel – Suche und ein Brief
Dort angekommen fanden Sie das Haus jedoch verlassen vor. Kein Licht brannte und man konnte auch keinen Harry finden, was alle sehr besorgte.
Nachdem sie das Haus betreten hatten wurde das gesamte Haus auf den Kopf gestellt. Jeder rief verzweifelt nach Harry, aber da sie keine Antwort auf ihr rufen erhielten und jeder Raum leer war, beschlossen sie sich aufzuteilen und in der näheren Umgebung des Fuchsbaus zu suchen. Kurz vor Sonnenuntergang kehrten die Sucher allerdings ohne Positive Nachrichten zurück. Da es auch schon ziemlich spät war und alle, vor allem Ginny, welche in den Armen ihrer Mutter bereits eingeschlagen war, von der Schlacht auch ziemlich angeschlagen waren beschlossen sie schweren Herzens die Suche nach Harry auf den Nächsten Tag zu verschieben und schlafen zu gehen.
Als alle am nächsten Morgen, mit ausnahme von Ginny, sie hatte man schlafen lassen, aufgestanden waren und sich nach einem gemurmelten „Guten Morgen“ zum Fruhstück zusammensetzten wurde nicht viel gesprochen. Vom Frühstück selber bekam keiner wirklich viel herunter, da alle noch sehr erschöpft waren, da keiner die Nacht ruhig schlafen konnte. Auch kreisten ihre Gedanken um den gestrigen Kampf, dem Sieg über Voldemord und vor allem waren die Gedanken sämtlicher Personen im Raum bei Harry und wo er stecken könnte.
Nachdem alle mehr oder weniger fertig gefrühstückt und sich fertig gemacht hatten setzten sich alle zusammen um ihre nächsten Schritte zu beraten.
„Okay was wissen wir?“ fragte Molly Weasley in die Runde.
„Außer dass er nach Voldemords Tod verschwunden und nicht hier im Fuchsbau und der näheren Umgegung ist? Leider gar nichts!“ stellte Hermine fest.
„Ja aber wo könnte er nur sein?“
Stille herrschte im Raum und alle dachten über die verschiedensten Orte nach, bis sich Molly wieder zu Wort meldete.
„Hört her, am besten ist wenn wir uns aufteilen und ihn suchen, je mehr Orte wir gleichzeitig absuchen, umso hoher ist die Chance ihn zu finden.“
Alle im Raum nickten, weshalb sie weitersprach.
„Gut, ich habe mir was überlegt, Hermine und Ron, ihr geht nach Hogwarts, dort kennt ihr euch besser aus. Freg und George ihr nehmt die Winkelgasse und Nocturngasse, Arthus du gehst zu den Dursleys, auch wenn ich nicht glaube das er dort ist kann es nicht schaden dort zu suchen. Zum Schluss Bill und Charley, ihr beide sucht ihn im Grimauldplatz Nr. 12 und anschließend appariert ihr nach Godrics Hollow und sucht das Dorf, den dortigen Friedhof und das Haus der Potters ab. Anschließend kehren alle hierher zur Lagebesprechung zurück. Ich selbst werde bei Ginny bleiben und mich um sie kümmer wenn sie aufwacht.“
Die Gesamte Gruppe war mit dem Plan einverstanden und nach etwa 10 Minuten waren alle bereit zu ihren jeweiligen Zielen aufzubrechen. Nachdem alle appariert waren setzte Molly sich dran eine große Menge Kaffee und Stärkungstränke zu kochen, da sie sich sicher war dass alle erschöpft nach Hause kommen würden.
Als Hermine und Ron in Hogwarts ankamen, herrschte im Schloss Stille. Bis auf einige Ordensmitglieder und Lehrer war keiner dort, wesshalb sich die beiden unbemerkt in den Griffindpr Schlafsaal schleichen konnten und mit bedauern feststellen mussten dass er nicht dort war. Anschließend suchte Ron nach der Karte der Rumteiber und fand sie schließlich unter Harry`s Bett.
„Ich schwöre feierlich, ich bin ein tunichtgut.“ rief Ron und tippte mit seinem Stab auf die Karte um sie zu öffnen.
„Verflucht, wo ist er nur, jedenfalls ist er nicht hier im Schloss“ fluchte Hermine die neben ihm stand.
„Hey keine Angst, wir werden ihn schon finden oder die anderen finden ihn.“ versuchte Ron sie zu beruhigen und legte seinen Arm um sie.
„Ja ich weiß“
„Gut, dann lass uns runter gehen ich hab eben McGonagall in der Halle gesehen, vielleicht weiß sie ja etwas.“
„Okay“
In der großen Halle angekommen liefen sie zielstrebig auf Professor McGonagall zu, welche sie verwundert ansah.
„Miss Granger, Mr. Weasley, was ist mit ihnen denn los? Weshalb sind sie hier und nicht zu Hause. Aber was mich dringender interessiert ist die Frage wo ist Harry?“
Ihre Augen weiteten sich vor Schreck als sie in die von Tränen durchnässten Gesichter der beiden sah.
„Oh Gott ist ihm etwas passiert? Nun sagen sie schon!“
„Das wissen wir nicht Professor, wir haben ihn seit dem Ende der Schlacht nicht mehr gesehen er schient wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Wir suchen ihn schon seit gestern Abend, haben ihn jedoch nirgends gefunden. Die anderen suchen ihn auch immer noch.“ teilte Hermine ihr mit.
„Ja, die einzigste die uns etwas zu Harry sagen könnte ist Ginny, die jedoch ist total verwirrt und traurig und weint seit gestern nur noch.“ fügte Ron noch hinzu.
„Was Harry ist verschwunden? Das ist nicht gut. Ich werde sofort dem Orden bescheid geben. Aber wieso solle gerade Miss Weasley etwas wissen?“
„Nun ja, wir haben sie ganz nah an Voldemords Leiche gefunden. Sie kam gerade wieder zu sich, war wahrscheinlich bewusstlos, ist aber laut den Heilern des St. Mungos nicht schwer verletzt.“ beantwortete Hermine ihr die Frage.
„Nun gut ich schlage vor ich berufe gleich Morgen ein Treffen der Ordensspitze um zu beraten und sie gehen jetzt nach hause“
„Ja machen wir, allerdings werden wir uns noch kurz in der Heulenden Hütte und in Hogsmeed umsehen. Außerdem geben wir auch noch der DA bescheid.“
„Gut ich melde mich sobald der Orden etwas neues herausgefunden hat. Gute Nacht.“
Damit eilte sie davon und Hermine und Ron verließen das Schloss, durchsuchten ihre letzten Ziele, wobei sie erfolglos waren, und machten sich erschöpft und voller Sorge auf den Heimweg.
Dort angekommen wurden sie schon erwartet. Die beiden konnten an den traurigen blicken der anderen erkennen dass ihre Suche genauso erfolglos verlaufen war.
Da kam Molly auf sie zu:
„Und?“
Beide schüttelten nur den Kopf, und Hermine entgegnete:
„McGonagall informiert den Orden und ich werde nachher noch der DA bescheid geben.“
Wieder machte sich eine große Stille im Haus breit. Hermine war die erste die diese Stille brach. Sie wendete sich an Ginny, welche von ihrem Bruder Bill im Arm gehalten wurde:
„Ginny, ich habe eine bitte an dich: Ich weiß es ist schwer für dich, aber ich möchte dass du uns erzählst was dort auf den Schlachtfeld passiert ist. Ginny bitte es kann uns vielleicht helfen Harry zu finden.“
Die angesprochene blickte auf, schluckte einmal und begann zu erzählen was ihr während der Schlacht passiert war. Die ganze Zeit über hielt ihr Bruder sie weiterhin im Arm.
Nachdem sie sich alles von der Seele gesprochen hatte begann sie erneut zu weinen. Alle anderen sahen geschockt und nachdenklich aus.
Ungefähr 5 Minuten später blickte Ginny auf und richtete ihren Blick auf das halb offene Küchenfenster. Sie bekam große Augen konnte aber kein Wort herausbringen. Ihr großer Bruder Bill bemerke ihr verhalten und fragte:
„Was ist los, was hast du, soll ich dir irgendwas holen?“
Ginny jedoch zeigte nur mit dem Finger in Richtung Fenster und bekam nur die Worte: „D-Da i-i-ist .. ..“
„Was ist Ginny wir verstehen dich nicht“ sprach Molly ihre Tochter an.
„Da i-ist He-Hedwig“
Alle richteten ihre Köpfe zum Fenster auf das Ginny zeigte und bekamen große Augen als ihr Blick auf die große Schneeeule auf der Fensterbank fiel.
Ja da saß Harry´s Eule Hedwig vor dem Fenster und bat um einlass.
Hermine war die erste die sich wieder gefangen hatte und ließ die Eule herein.
Sie ließ sich aus ihrer Schulter nieder und streckte Hermine ihr rechtes Bein entgegen.
Hermine bekam wieder große Augen und sagte nur in die Runde: „Ein Brief!“
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