
von DM-Potter
Ende des Krieges
10. Kapitel – Das Gespräch
„ - Expecto Patronum - “
und ein riesiger leuchtender Hirsch schoss hervor und verjagte die Dementoren.
Luna und Neville fiel die Kinnlade herunter. Was sie da gerade sahen konnten sie kaum glauben. Ein riesiger Patronus in Hirschgestalt. Dies war eindeutig Harry´s Patronus.
Hermine hingegen hatte Tränen in den Augen und ein leichtes siegessicheres Lächeln auf den Lippen.
Das Licht des Patronus erlischte langsam. Als der Patronus sich vollkommen aufgelöst hatte standen alle 4 noch wie versteinert da. Luna und Neville standen immer noch wie versteinert da, Hermine schaute noch immer mit Tränen in den Augen auf Harry und Harry selber, der hielt immer noch seinen Zauberstab in den Himmel und bewegte sich kaum.
Luna und Neville waren die ersten die sich wieder gefangen hatten und rannten auf die beiden zu. Dies bemerkte Harry und erwachte wieder aus seinen Gedanken.
„Hermine, alles okay, wie geht es dir?“ fragte Luna.
„Hm? Was? Oh ja mir geht’s wieder einigermaßen gut.“ antwortete sie, doch dann wurde ihr klar wer vor ihr stand. Sie fiel ihn um den Hals.
„Oh Harry, endlich haben wir dich gefunden. Wir haben uns solche sorgen um uns gemacht. Wir...!“ Hermine brach ab den sie spürte wie Harry sich aus ihrer Umarmung löste und sich umdrehte.
„Tut mir wirklich Leid, aber ich werde jetzt gehen und den da,“ er zeigte mit seinem Stab auf Malfoy.
„ mit mir nehmen. Lebt wohl.“ er machte mit seinem Stab eine leichte Bewegung um seine Appariersperre zu lösen, was Hermine aber nicht bemerkte. Neville jedoch hatte dies gesehen und ebenso schnell eine eigene Sperre errichtet.
„Hä? Was zum..? Was soll das?“ murmelte Harry.
„Tja, tut mir Leid mein Freund, aber so schnell lasse ich nicht zu dass du verschwindest.“ sagte Neville und ging auf ihn zu.
„Was meinst du damit Neville?“ fragte Hermine, die nicht wusste was gerade vor sich ging.
„Nun, unser Einzelkämpfer hier, hatte gerade die Appariersperre die er selber beschworen hatte wieder unbemerkt gelöst und wollte sich anscheinend gerade wieder aus dem Staub machen. Zum Glück habe ich es rechtzeitig bemerkt und selber eine Sperre beschworen.“ antwortete Neville.
Hermine und Luna starrten beide auf Neville. Dann wandte sich Hermine an Harry.
„Was, das kann ich nicht glauben. Ist das wahr Harry? Stimmt das was er sagt?“
„Ja Hermine es ist war. Und jetzt Neville bitte löse die Sperre, bitte.
Neville reagierte nicht.
„Aber Harry wieso, ich meine es ist doch endlich vorbei. Lucius Malfoy hast du doch jetzt endlich gefunden und besiegt. Er liegt jetzt gefesselt zu deinen Füßen und wird seine Strafe erhalten und die anderen Todesser sind auch schon in Askaban. Es gibt also nichts was dich daran hindern konnte jetzt endlich mit u....! Sie wurde von Harry unterbrochen.
„Ich werde nicht wieder mit euch zurückkehren Hermine“
„Aber wieso nicht, du musst doch jetzt nicht mehr Irgendwo jemanden Suchen. Du kannst doch endlich ein neues ruhiges Leben führen. Bei uns, in England.“
Harry atmete laut aus und rieb mit Daumen und Zeigefinger seine Augen.
„Hermine bitte! Du weist doch warum ich nicht mehr dort leben will. Wenn du den Brief gelesen hast..“
„Ach der Brief, Harry du ...!
„Unterbrich mich nicht Hermine. Wenn du den Brief gelesen hast und davon gehe ich aus, da ich weis dass ihr sehr viele Leute auf mich angesetzt habt. Ich nehme an Krum war wohl deine Idee? Oder?“
„Nein, das war die Idee der Zwillinge, Sie haben Ihm Bescheid gegeben und die DA einberufen. Aber Harry, hör mir zu, du musst..!“
„Nein Hermine, hör auf, ich komme nicht mit. Ich habe meine Entscheidung getroffen und lasse mich nicht davon abbringen.“
„Aber warum Harry, sag uns warum. Nenn uns einen Grund.“ sagte Neville ernst.
„Den Grund. Neville hast du den Brief den ich euch geschickt habe gelesen?“
„Ja, den haben alle gelesen, aber...“
„Dann wisst ihr meine Gründe. Deshalb bin ich gegangen.“
„Ach Harry diese Gründe sind falsch, du hast...“ Hermine brach ab, da Harry sie nun anschrie.
„FALSCH? DIESE GRÜNDE SIND NICHT FALSCH: ES WAR MEINE SCHULD“ anschließend fügte er wieder leiser hinzu:
„Deshalb werde ich auch nachdem ich ihn ihr abgeliefert habe mich endgültig zurückziehen. Ich werde die Zauberwelt verlassen und ein neues Leben als Mug... ahhh!
Harry wurde unsanft unterbrochen, denn Luna kam auf ihn zu und gab ihn eine Ohrfeige. Alle waren verwundert, denn dies war selbst für Luna untypisch.
„Ahh, Luna was...“
„HARRY JAMES POTTER. JETZT HÖR MIR MAL ZU. DAS WIRST DU NICHT TUN. Du wirst nicht schon wieder jemanden der dich liebt und voller Sorge um dich auf dich wartet, alleine lassen.“ schrie sie Harry an.
„Mensch Luna wovon redest du da?“
„HARRY DU...“ sie wurde von Hermine unterbrochen.
„Moment mal Luna. Harry du weist es nicht, oder? Kann es sein dass du Remus Brief nicht gelesen hast und dass du nie den Tagespropheten oder irgend eine andere magische Zeitung gelesen hast?“
„Nein, habe ich nicht, dafür hatte ich keine Zeit und keine Lust. Also sag es worauf willst du hinaus?“
Doch Hermine konnte nicht antworten. Sie brachte nur ein “Oh, Harry“ heraus. Stattdessen war es Neville der ihm antwortete.
„Harry hör zu und unterbrich mich nicht es ist wichtig.“ sagte er, da Harry gerade den Mund aufmachen wollte um etwas zu erwidern. „Harry du hast dich geirrt....“
„Geirrt, womit?“ fragte er etwas verwirrt.
„Mit Ginny, sie...“
„Was, oh nein. Dann war sie also noch nicht tot. So ein Mist, verdammt. Hätte ich nur besser hin geschaut, vielleicht hätte ich sie dann noch retten können oder mich wenigstens richtig von ihr verabschieden können. Es ist also doch meine Schuld gew...“
„Harry, jetzt hör auf. Das hat Neville damit nicht gemeint.“
„Was. Was meinte er denn?“
„Harry, der Fluch der Ginny getroffen hatte war kein tödlicher Fluch.“
Er starrte seine Freunde an und alle konnten die Tränen in seinen Augen sehen.
„He.. Heißt das, sie?“
„Ja Harry, sie lebt und es geht ihr gut. Abgesehen davon dass sie vor lauter sorge um dich nur noch geweint hat und nun auch seit Tagen kaum noch ihr oder Ron´s Zimmer verlässt. Was glaubst du weshalb Ron jetzt nicht bei uns ist.
Er ist im Fuchsbau geblieben und kümmert sich um sie und auch um Molly.“ antwortete Hermine und umarmte Harry, da diesem die Beine zu versagen drohten.
„Oh Gott Ginny. Hermine ich... ich habs schon wieder getan. Ich bin wieder ohne gründlich nachzudenken einfach los gezogen. Ich habe sie im Stich gelassen.“ sagte er und hatte Tränen in den Augen.
„Ist okay Harry, am besten du beeilst dich und gehst zum Fuchsbau. Sie hat deinen Brief auch gelesen, wenn du ihr alles noch mal in Ruhe erklärst wird sie Verständnis für dich haben, genau wie alle anderen auch. Und den da kannst du ruhig uns überlassen. Wir regeln das schon und überbringen ihn dem Ministerium. Und jetzt geh Harry geh!“
Harry tat was Hermine ihn gesagt hatte und apparierte zum Fuchsbau während Hermine, Luna und Neville sich um Malfoy kümmerten.
Währenddessen war Ginny wieder einmal im Fuchsbau im Zimmer ihres Bruders Ron und saß auf dem Bett welches Harry immer benutzte. Sie starrte aus dem Fenster und ging ihren Gedanken nach. Von unten hörte sie sehr lauten Krach, schenkte ihm jedoch keine große Beachtung.
Als sie jedoch eine ihr sehr vertraute Stimme ihren Namen rufen hörte wurde sie aus ihren Gedanken gerissen. Konnte das wirklich sein. Nein sie hatte sich geirrt. Doch als sie ihn erneut hörte rannte sie zur Tür und wollte hinunter. Doch als Sie die Tür öffnen wollte spürte sie als sie halb offen war wie die Tür plötzlich auf ein Hindernis traf.
Etwas früher unten in der Küche des Fuchbaus:
Der Orden saß am Tisch und Beriet sich. Moody stand am Fenster und schaute hinaus. Was er jedoch draußen sah, machte ihn erst sprachlos. Durch sein magisches Auge sah er wie Harry unter seinem Tarnumhang auf den Fuchsbau zurannte. Moody wandte sich an die anderen.
„Ähm Ron geh bitte ein Stück von der Tür weg, und die anderen, egal was jetzt passiert, lasst es geschehen.“
„Hä? Warum soll ich... uff!“ Ron konnte nicht weiter reden, denn er bekam die Küchentür in den Rücken gestoßen. Doch keiner konnte sehen was gerade rein gekommen war.
Fred, der gerade am Tisch mir dem Stuhl kippte, fiel mit dem Stuhl vor Schreck um.
Remus der aufgestanden war und seinen Zauberstab gezogen hatte wurde von irgendetwas zur Seite gestoßen.
„Was war das? Was ist hi...!“ wollte Remus gerade fragen als er eine vertraute Stimme hörte.
„GINNY“
George, der gerade etwas trinken wollte verschluckte sich und Molly ließ einige Teller fallen.
„Moody, war das.. ?“ fragte sie Moody mit zitternder Stimme
Und wieder hörten sie den ruf:
„GINNY“
„Ja, Molly, das Chaos was sich hier gerade ereignet hat war Harry. Er ist nur unter seinem Umhang hier durchgerauscht.“
Molly fing an zu weinen und wollte hinter Harry her, doch Remus hielt sie auf.
„Lass ihn Molly, jetzt muss er erst mal etwas wichtigeres klären.“
Doch plötzlich hörten alle nur noch einen leisen Knall der von oben kam.
Kurz zuvor:
Harry erschien in der nähe des Fuchsbaus. Er rannte auf die Küchentür zu und warf sich in laufen den Tarnumhang über. Er wollte erst zu Ginny, doch wenn ihn jemand sah würde das nicht gehen.
Er stieß die Tür auf, den leichten widerstand spürte er gar nicht, rannte an Lupin vorbei die Treppe hinauf und rief:
„GINNY“
An ihrem Zimmer angekommen fand er es leer vor. Er rannte weiter hoch zu Rons Zimmer.
„GINNY“
Kurz bevor er die Zimmertür erreichte wollte er abbremsen. Doch dann spürte er einen heftigen Schmerz im Gesicht und ihm wurde kurz schwarz vor Augen.
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