
von DM-Potter
Ende des Krieges
13. Kapitel – Der nächste Tag
Als Ginny am nächsten Morgen erwachte fror sie leicht und schlagartig war ihr klar dass ihr etwas fehlte. Dann wusste sie was es war, ihr fehlte die wärme die von Harry ausging, die wärme die sie beim einschlafen gespürt hatte.
Die Augen noch geschlossen fühlte sie mit ihrer Hand neben sich, in der Hoffnung Harry zu fühlen um sich wieder an ihn zu kuscheln, doch ihre Hand Griff ins leere.
Sie tastete weiter das Bett ab, doch da sie ihn nicht fand schlug sie die Augen auf und saß aufrecht im Bett.
Sie war verwirrt und spürte wie ihr die Tränen in die Augen liefen.
„Was ist los? Ich bin mir sicher gestern mit ihm zusammen eingeschlafen zu sein. War das ganze nur ein Traum und er ist gar nicht wieder da?“ fragte sie sich leise.
Doch in diesem Moment ging die Zimmertür ganz langsam auf und Harry kam langsam mit einem kleinem Tablett in den Händen ins Zimmer. Er sah Ginny, welche traurig den Blick auf die Tür gerichtet hatte.
„Ginny was ist los, warum weinst du?“ fragte Harry, stellte das Tablett ab und ging auf seine Freundin zu und nahm sie in die Arme.
„Oh Harry, ich habe mich gerade so erschrocken als ich aufgewacht bin und du nicht da warst, ich dachte es war nur ein Traum und du wärst gar nicht zurückgekommen.“
Ginny weinte und hielt sich fester an Harry fest.
„Oh Gott Ginny, es tut mir Leid, ich wollte dir keine Angst machen, ich war nur früh wach und da du noch geschlafen hast, wollte ich mit dir hier im Bett frühstücken und habe welches gemacht. Du hast so friedlich geschlafen, ich wollte dich nur nicht wecken und hab mich runter geschlichen.“
versuchte Harry sie zu beruhigen, hielt sie fester an sich gedrückt und gab ihr einen Kuss, den sie sofort erwiderte. Als sie sich beruhigt hatte fragte sie:
„Wirklich Frühstück am Bett? Oh, wie lieb von dir, danke Harry.“ und gab ihm einen Kuss.
Harry holte das Tablett und beide begannen ein leckeres Frühstück zu zweit. Als sie das Frühstück beendet hatten sagte Ginny:
„Das war wirklich lecker Harry, eine süße Idee von dir.“
Harry nahm Ginny in die Arme: „Gern geschehen, für dich immer, ich liebe dich.“
„Ich liebe dich auch.“ und beide verfielen wieder in einen langen Kuss.
Nach einiger Zeit lösten die beiden, wenn auch widerwillig, von einender.
„Ich glaube wir sollten runter gehen, die anderen warten wahrscheinlich schon auf uns.“ sagte Harry.
„Okay, lass uns gehen.“
„Ginny?“
„Ja?“
Wegen vorhin, es tut mir wirklich Leid, ich wollte di...“ er wurde von Ginny unterbrochen, welche ihn einen Finger auf den Mund gelebt hatte.
„Ist schon gut Harry, ich fand die Idee wunderbar. Außerdem bist und bleibst du ja jetzt da:“
„Ja, ja das tue ich.“ Er gab ihr einen Kuss, und beide gingen hinunter in die Küche wo sie schon erwartet wurden.
„Ah, guten Morgen ihr beiden, auch schon wach?“ fragte Mrs Weasley.
„Guten Morgen“ kam von beiden.
„Kommt setzt euch und frühstückt.“
„Ähm, Mrs Weasley, danke aber wir haben schon gefrühstückt.“
„Ja Mum, Harry war so lieb und hat mich mit einem Frühstück am Bett überrascht.“
„Oh das war lieb von dir Harry.“
Harry lächelte und fragte dann Ginny:
„Ginny, wollen wir an den See und uns einen schönen Tag machen?“
„Liebend gern Harry“ Beide wandten sich ab zum gehen als Mrs Weasley ihnen zurief:
„Aber nicht zu lange, heute Nachmittag ist noch eine Ordensversammlung. Der Orden will nämlich Harry´s Version der Geschichte hören.“
„Muss dass sein?“ fragte Harry etwas genervt, da er keine Große Lust darauf hatte.
„Ja, das muss sein, also wir benachrichtigen euch kurz vorher.“
Dann verschwanden Harry und Ginny zum nahe gelegenen See.
Harry und Ginny verbrachten einige schöne Stunden am See. Sie machen einen langen Spaziergang um den See herum und genossen, am Seeufer liegend, einfach die nähe des anderen.
Ginny hatte es sich bei Harry gemütlich gemacht indem sie ihren Kopf in seinen Schoß gelegt hatte und war kurz darauf eingeschlafen. Harry ging seinen Gedanken nach und beobachtet seine schlafende Freundin.
Er strich ihr sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht als Hedwig sich neben ihm niederließ. Harry nahm den Brief, den Hedwig ihn gebracht hatte von ihrem Bein und las ihn.
// Harry, Ginny
in einer Stunde beginnt das Ordenstreffen, bitte macht euch auf den Rückweg.
Molly //
Harry ließ den Brief mit einem Schwung seines Zauberstabes verschwinden. Er beugte sich zu Ginny hinunter gab ihn einen Kuss, worauf hin sie wach wurde und verschlafen die Augen öffnete.
„Schatz, schuldige dass ich dich wecke, aber wir müssen wieder zum Fuchsbau, das Treffen beginnt in einer Stunde.“
„Hm okay. Aber vorher bekomme ich noch einen Kuss.“
Da sie nicht apparieren wollten kamen sie erst nach einer halben Stunde am Fuchsbau an und wurde schon erwartet.
„Da seit ihr ja endlich, ich dachte schon Hedwig hätte euch nicht gefunden.“ sagte Molly zu den beiden. „Beeilt euch, das Treffen beginnt gleich, es findet draußen im Garten statt, im Haus wäre es zu voll.“
Nachdem Harry und Ginny sich umgezogen hatten gingen sie in den Garten, wo sich bereits alle Ordensmitglieder, die Gesamte DA, Viktor Krum und Gabrielle Delacour und sogar der Zaubereiminister eingefunden hatten und nur auf Harry und Ginny warteten.
Harry seufzte kurz, denn er hatte einen Reporter des Tagespropheten entdeckt.
Als erstes ging Harry, mit Ginny an der Hand auf Krum zu:
„Hallo, Viktor, ähm, ich wollte mich bei dir entschuldigen. Damals bei unserer Begegnung, es tut mir Leid dass ich dich geschockt und liegen gelassen habe.“
Krum winkte ab: „Schon okay Harry, war auch meine Schuld ich hätte dich direkt ansprechen und mich nicht an schleichen sollen.“ beide gaben sich die Hände.
Danach gingen Harry und Ginny, die wieder seine Hand ergriffen hatte nach vorne zu Moody und den anderen Ordens- und DA-führern.
Als die beiden von den ersten gesehen wurden begangen alle zu klatschen. Alle freuten sich dass Harry wieder da war und er und Ginny wieder ein Paar waren.
Vorne angekommen erhob Moody das Wort:
„Werter Herr Minister, werte Orden- und DA-Mitglieder und alle anderen. Wie sie sehen ist unsere Suche endlich zu ende und Mr Potter wieder bei uns und seiner Freundin.
Bei diesem Treffen heute wir Mr Potter uns seine Version der Geschichte seines Verschwinden erzählen.
Außerdem wird ein Reporter des Tagespropheten Harry´s Geschichte direkt über das Zaubereiradio an das ganze Land senden, damit alle wissen dass er wieder da ist und weshalb er verschwunden war.
Nun Harry, du kannst von mir aus beginnen.“
Harry wandte sich an Ginny: „Kommst du mit?“
„Natürlich“
Er ging mit Ginny an seiner Seite nach vorne und wollte gerade anfangen als er seinen Zauberstab zog.
„Nun bevor ich anfange..“ sagte er, richtete seinen Stab auf den nächsten Baum und schwang ihn. Kurz darauf wurde eine leicht verwirrte Rita Kimkorn sichtbar was alle Anwesenden leicht irritierte.
„Was? Was war das?“ sagte sie verwirrt
„Wie gesagt, bevor ich anfange zu erzählen was ich die letzten Wochen getan habe und warum möchte ich sie, Frau Kimkorn, höflichst bitten das Gelände des Fuchsbaus zu verlassen.“
„Niemals, meine Leser haben ein recht alles über sie zu erfahren und warum der große Harry Potter, der Sieger über den dessen Name nicht genannt werden darf, nach der Schlacht einfach davongelaufen ist und seine Freundin im Stich gelassen hat. Ich verlange antworten.“ rief Rita Kimkorn ihn entgegen.
Harry würde wütend rief:
„Erstens Voldemort ist tot, man kann seinen Namen als aussprechen, und zweitens geht gerade sie es nichts an warum ich gegangen bin. Sie haben schon zu oft lügen über mich erzählt deshalb werde ich ihnen nichts erzählen und jetzt verschwinden sie, bevor ich richtig wütend werde.“
„Nie im leben werde ich....“ Sie verstummte nach dem Harry seinen Zauberstab geschwungen hatte.
„Ich hatte sie gewarnt, dieser Schweigezauber hält den Rest der Woche, wenn sie jetzt so nett währen zu verschwinden. Ach ja und damit sie ihre Notizen die sie bis jetzt gemacht haben nicht benutzen. - Accio Notitzblock. -“
Der Block kam auf Harry zugeflogen und er ließ ihn in einer Flamme in Rauch aufgehen.
„Und nun könnte bitte jemand dafür sorgen dass diese Person uns nicht weiter stört. Danke“
Sofort begaben sich zwei Auroren, die mit dem Minister gekommen waren, zu Rita Kimkorn und waren auch schon mit ihr davon appariert.
Harry sprach weiter wobei er wieder einen Arm um Ginny gelegt hatte: „Also, es fing nach meinem Kampf mit Voldemort an...“
Harry begann seine Geschichte zu erzählen. Er Berichtete vom Kampf gegen Voldemort, das Ereignis mit Lucius Malfoy und warum er ging.
Schießlich berichtete Harry vom Endkampf mit Malfoy.
„... und schließlich führte mich mein Weg nach Australien. Dort begegnete ich Malfoy, wie er gerade jemanden mit dem Cruciatus – Fluch folterte. Ich forderte ihn heraus und besiegte ihn schließlich. Danach sah ich erst das ich Hermine vor Malfoy gerettet hatte und ich sah auch Luna und Neville.
Ich wollte mich zuerst nicht zu erkennen geben, doch als zwei Dementoren auftauchten und keiner der drei Anstalten machte sie zu verjagen musste ich meinen Patronus beschwören und mich ihnen zu erkennen geben.
Anschließend versuchten die drei mich über alles aufzuklären und sie versuchten mir zu sagen dass Ginny noch lebte, aber ich war so in meiner Schuld vertieft dass ich nicht auf sie hören wollte.
Erst als Luna mir eine Ohrfeige verpasst hatte kam ich wieder zu mir und Hermine konnte mir alles erklären.
Daraufhin bin ich direkt hier her zum Fuchsbau und zu Ginny appariert während Hermine, Luna und Neville Malfoy im Ministerium ablieferten.
Das war´s auch schon, den Rest der Geschichte kennen sie ja.“ beendete er seinen Bericht. Ginny hatte sich während dessen an ihn gelehnt und sich an ihm festgehalten.
„Ja Danke Mr. Potter, hiermit beende ich offiziell das Treffen. Mr. Potter wollen sie noch etwas sagen?“ sagte Moody
„Ja, ich möchte mich bei allen von euch für mein verhalten entschuldigen und ich verspreche dass ich demnächst gründlich über das was ich vor habe nachdenken werde. Und ich möchte mich bei euch allen bedanken dass so viele nach mir gesucht haben. Vielen Dank.“
Es war schon spät und nachdem alle verschwunden waren rief Molly zum Abendessen.
Anschließend gingen Ron und Hermine wieder in Ron´s Zimmer und Harry schlief wieder bei Ginny.
Harry und Ginny legten sich ins Bett und kuschelten sich eng aneinander.
„Gute Nacht mein Schatz, ich liebe dich“ sagte Ginny.
„Gute Nacht, ich liebe dich auch. Träum schön“ antwortete Harry und gab ihr noch einen gute Nacht Kuss, welchen sie erwiderte. Beide schiefen kurz darauf ein.
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