
von DM-Potter
Ende des Krieges
15. Kapitel – In der Winkelgasse II
Als sie die Bank verließen fragte Harry:
„Na, was ist. Hast du Lust auf ein Eis?“
„Gerne, teilen wir uns auch eins?“
„Aber klar, wie du willst.“ Er nahm Ginny an der Hand und sie schlenderten in Richtung Eiscafé.
Während Harry und Ginny Hand in Hand durch die Winkelgasse zum Eiscafé gingen fiel ihnen auf wie voll es geworden war.
„Endlich ist es hier wieder so wie früher. Alle erledigen ihre Besorgungen ohne Angst haben zu müssen und alle Ladenbesitzer haben ihre Geschäfte wieder geöffnet.“
sagte Ginny und lehnte ihren Kopf auf Harry´s Schulter.
Harry ließ ihre Hand los, legte seinen Arm um ihre Hüfte und antwortete:
„Ja, seit der Krieg vorüber und Voldemort endlich Geschichte ist, ist es hier viel schöner geworden. Die Leute können wieder glücklich und sorgenfrei leben.“
„Ja das können sie und wir endlich auch. Ich liebe dich Harry.“ sagte Ginny und sah ihn in die Augen.
„Ich liebe dich auch Ginny.“ auch er sah ihr in die Augen und gab ihr eine leichten Kuss auf die Stirn, da sie am Café angekommen waren.
Sie setzen sich an einen Tisch am Fenster. Ginny nahm sofort auf Harry´s schoß platz, doch er beschwerte sich nicht.
„Guten Tag, was kann ich ihnen bringen?“ fragte ein Kellner der gerade erschienen war.
„Ähm, was willst du gerne haben, Schatz?“ fragte Harry
„Hmm, weiß nicht“
„Ah, dürfte ich ihnen die Spezialität des Hauses bringen, ein Eisbecher speziell für Paare.“
„Gerne, vielen Dank.“ antworteten beide gleichzeitig.
Während sie auf das Eis warteten hielten sich einfach nur fest und genossen die nähe des anderen.
„So hier unser Spezial Eisbecher für Liebespaare. Wünsche guten Appetit.“
Nachdem Harry und Ginny den Eisbecher serviert bekommen hatten begannen sie sich gegenseitig mit dem Eis zu füttern, und sich nach ca. jedem 3. Löffel zu küssen.
Da ihnen das Eis sehr gut schmeckte war der Becher für den Geschmack der beiden viel zu schnell leer.
„Schade, schon leer. Sollen wir noch einen bestellen?“ fragte Harry seine Freundin.
„Das Eis war zwar sehr lecker, aber lieber nicht zu viel davon.“
„Okay, wir können ja noch mal wiederkommen.“ sagte Harry und gab ihr einen Kuss.
„Verzeihung, wir würden gerne zahlen.“
Der Kellner kam und brachte die Rechung, welche Harry sofort zahlte. „Hat es ihnen geschmeckt? Ich hoffe doch sehr.“
„Ja, das war sehr lecker, wir kommen bei nächster Gelegenheit noch mal wieder.“
sagte Harry, nahm Ginny bei der Hand und verließ den Laden.
Währenddessen fragte Ginny:
„Was wollen wir jetzt machen Harry, wo gehen wir jetzt hin.?“
Der Kellner der die beiden eben bedient hatte und ihnen nun die Tür aufhielt bekam große Augen als er hörte wen er gerade bedient hatte.
„Oh mein Gott, Mr. Potter.“ sagte er leise. „Vielen dank und beehren sie uns bald wieder.“
Harry der froh war dass der Kellner es nicht laut heraus geschrien hatte, hob die Hand zum Abschied und verließ mit Ginny das Café.
„Ich weiß was wir machen könnten, wir könnten doch noch mal nach Gringotts und uns das Verließ mit den Gegenständen ansehen und sehen was wir dort finden. Hast du Lust oder willst du was anderes machen?“ wendete Harry sich an seine Freundin.
„Klar hätte ich Lust, aber willst du das nicht alleine machen, ich meine das sind schließlich alles persönliche Dinge deiner Familie.“
„Nein, ich fänds schön mit der Person die am meisten liebe diese alten Sachen zu durchsuchen. Also gehen wir?“
„Ach Harry, ich liebe dich auch“ gab sie ihn als Antwortet und hakte sich bei ihm ein.
Sie betraten wieder die Bank und gingen auch wieder zum gleichen Schalter, wo sie auch schon von Kobold, der sie vorher schon bedient hatte freundlich empfangen wurden.
„Oh, Mr Potter, Miss Weasley, ich bin erfreut sie wider zu sehen. Was kann ich diesmal für sie tun?“
„Hallo, wir würden uns gerne in meinem Wertsachenverließ etwas umsehen. Hier der Schlüssel.“
„Wie sie wünschen Mr Potter.“ sagte der Kobold und klingelte einmal mit einer kleinen Glocke, welche vorne auf dem Tresen stand. Kurz darauf erschien ein anderer Kobold.
„Bring bitte Mr Potter und Miss Weasley zu diesem Verließ.“
„Ja Sir. Bitte folgen sie mir.“
Harry und Ginny folgten dem Kobold zu einem Aufzug und stiegen ein.
„Nanu, keine Schlitten fahrt zu den Verließen?“ fragte Harry den Kobold.
„Nein Mr Potter. Die Großverließe sind besser geschützt und deshalb auch nur per Aufzug zu erreichen.“ antwortete der Kobold freundlich.
Unten angekommen betrat der Kobold gefolgt von Harry und Ginny eine kleine rundliche Halle mit ca. 10 in der Wand eingelassenen Türen.
„So Mr Potter, diese beiden Verließe sind ihre.“ der Kobold zeigte auf zwei Türen links neben dem Aufzug. „das linke Verließ ist ihr Goldverließ, das rechte das ihrer Wertgegenständen. Sie wollten zu den Wertgegenständen?“
„Ja.“ Antwortete Harry knapp.
Der Kobold ging zur Tür, steckte den Schlüssel ins Schloß und fuhr mit seiner Hand über ein kleines Symbol um die Schutzzauber zu lösen.
„So, bitte sehr, lassen sie sich Zeit, ich warte solange im Aufzug.“ sagte der Kobold und entfernte sich von Ihnen.
„Okay dann wollen wir mal.“ sagte Harry und ging mit Ginny an der Hand durch die Tür. Als sie eingetreten waren staunten beide nicht schlecht.
Das ganze Verließ war voll mit Wertvollen Gegenständen. An den Wänden standen viele Truhen und etliche kleine Schatullen waren in einem kleinem Regal angeordnet. Einige Truhen waren offen und ließen einen Blick auf etliche goldene Trinkbecher und verschiedene Pokale zu.
In einer Ecke entdeckte Harry eine Kiste und öffnete sie.
„Wow, Ginny schau mal, das wär doch was für Hermine. So viele Bücher und dazu noch sehr alte.“ Er zog ein großes Buch mit dem Titel, “Die Anfänge von Hogwarts“ hervor. „Oh, das werde ich mal Hermine mitnehmen.“
„Gute Idee, sie wird sich freuen.“ sagte Ginny und gab Harry einen Kuss auf die Wange.
Er schrumpfte das Buch und steckte es ein. Er sagte zu Ginny:
„Schatz, schau dich ruhig um ich schaue mal was ich in den kleinen Schatullen im Regal finde.“
Harry hatte gerade die zweite Schatulle geschlossen als Ginny ihm zurief:
„Harry kam her das musst du dir ansehen.“
Harry lief zu seiner Freundin, die eine weitere Kiste mit Büchern geöffnet hatte und ihm ein kleines rotes Buch hinhielt.
Er nahm das Buch und ihm kamen die Tränen:
„Ginny, das ist ein Tagebuch meiner Mutter, und die anderen Bücher. Das sind auch Tagebücher von Mum und Dad und etliche Fotoalben.
Diese Kiste lasse ich am besten gleich zum Fuchsbau bringen dann können wir uns heute Abend einige der Alben ansehen.“
Die beiden durchsuchten noch zahlreiche Truhen und Kisten wobei Harry sich eine kleine Kette einsteckte, den er Ginny später schenken wollte. Auch viel sein Blick auf einen schonen Ring der mit einem leuchtend grünen Stein besetzt war und rötlich-golden schimmerte. Auch ihn stecke er ein, denn ihm war ein Gedanke gekommen, den er später vielleicht Wirklichkeit werden lassen würde. Beides bemerke Ginny nicht.
Auf einmal Stieß Harry auf zwei wunderschöne Ringe in Rot-Goldenem Farbton, dessen Inschrift ihm Tränen in die Augen trieb.
Ginny bemerke dies und fragte:
„Harry, was ist los? Was hast du?“
„Ginny schau mal, siehst du die Inschrift dieser Ringe?“
„Ja, für LP “für immer meine Größte Liebe“ von JP, und für JP “für immer meine größte Liebe“ von LP. Harry sind das?“
„Ja Ginny, das sind die Eheringe meiner Eltern, aber wie kommen sie hierher? Am besten ich frage Remus wenn ich ihn sehe. Aber die Ringe lasse ich erst mal hier.“
Den Gedanken den Harry eben hatte war durch diese Ringe nun noch fester in seinem Kopf verankert.
Sie durchsuchen alles noch eine Weile, bis Harry meinte dass es bald Zeit fürs Mittagessen sei und Molly sicher schon auf sie warten würde.
Beim verlassen des Verließes wiesen sie den Kobold an die Kiste mit den Fotoalben zum Fuchsbau zu schicken. Danach verließen sie die Bank und gingen wieder zum Tropfenden Kessel.
Auf halbem Weg machte Harry halt und sagte:
„Hey Schatz, was meinst du, sollen wir uns vorher noch den Quidditschladen ansehen?“
„Aber immer Harry.“
„Dann los, komm.“ sagte er und zog Ginny in den Laden.
Sie schauten sich die neuesten Artikel an und blieben bei dem neuesten Rennbesenmodell hängen. Da Ginny begeistert auf den Besen starrte merkte sie nicht wie Harry sich von ihr entfernte und auf den Verkäufer zuging.
„Guten Tag, was k.. Oh guten Tag Mr Potter, eine ehre sie in meinem Laden begrüßen zu dürfen, was kann ich für sie tun?“
„Guten Tag, ich interessiere mich für diesen neuen Rennbesen.“
„Ah ja das ist die erweiterte Version des Feuerblitzes, der Feuerblitz 2. Er ist schneller und wendiger als sein Vorgänger. Außerdem beschleunigt er schneller, jedoch liegt er trotzdem ruhiger in den Kurven und lässt sich auch bei hoher Geschwindigkeit leicht steuern.“
„Ist wirklich interessant, ich brauch sowieso einen neuen Besen.“
„Oh gute Wahl soll ich ihnen einen holen?“
„Nein, warten sie,“ begann Harry zu flüstern. „Ich hätter gerne drei Stück..“
„Drei Stück...“ fragte der Verkäufer sprachlos.
„Psst, nicht so laut, sie soll es nicht hören.“ zischte Harry und deutete auf seine Freundin, die immer noch fasziniert den Besen begutachtete.
„Aber Mr. Potter, dieses Modell ist sehr teuer. Ein einzelner Besen kostet 1.000 Galleonen.“
„Ja, aber das ist es mir wirklich wert. Könnten sie mir die Besen bis ca. 15.00 Uhr schicken? Das Gold lasse ich ihnen dann zukommen.“
„Wie sie wünschen Mr Potter. Die Lieferung wird um 15 Uhr bei ihnen eintreffen. Die Eulen werden sie schon finden.“
Harry hatte gerade einen Scheck für die Bezahlung ausgestellt, als Ginny zu ihn kam.
„Ah, vielen Dank für die Information, vielleicht schaue ich irgendwann noch mal rein.
Widersehen“ sagte er dem Verkäufer der ihn Verstanden hatte.
„Alles klar, schönen Tag noch“
Als sie den Laden verlassen hatten sagte Ginny:
„Hast du diesen Besen gesehen Harry, einfach Spitze.“
„Ja, ich habe den Verkäufer danach gefragt.“ Er erklärte ihr die Neuerungen des Besens und sie war völlig begeistert.
„Wow, wirklich ein hammer Besen, ein muss für jeden guten Quidditschspieler, aber leider viel zu teuer.“ Harry konnte erkennen dass sie wegen der Finanziellen Situation ihrer Familie traurig war.
Harry beugte sich zu ihr herunter und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss, der ihr die traurigkeit nahm, und diesen Kuss genauso Leidenschaftlich erwiderte.
Nach ein paar Minuten lösten sich beide nach Luft ringend voneinander.
„Ich liebe dich Ginny, mehr als alles andere.“
„Ich liebe sich auch sehr Harry.“
„Ich glaube wir sollten zurück zum Fuchsbau, Molly wird noch ungeduldig.“ sagte Harry und nahm Ihre Hand.
„Ja, lass uns gehen.“
Sie lehnte sich an ihn und sie gingen in Richtung des Scherzartikelladens der Zwillinge. Dort war jedoch nur Lee Jordan, ein Freund und Mitarbeiter der beiden , vorzufinden.
„Oh, hallo Harry, hallo Ginny. Tut mir Leid Fred und George sind nicht hier, sie wollten zum Essen in den Fuchsbau.“ begrüßte Lee die beiden.
„Ah, danke Lee. Können wir euren Kamin benutzen?“ fragte Harry.
„Nur zu, machts gut.“ Antwortete Lee und Harry und Ginny reisten per Flohpulver zurück zum Haus der Weasley´s wo sie bereits mit dem Mittagessen erwartet wurden.
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