
von DM-Potter
Ende des Krieges
16. Kapitel – Glücklicher Nachmittag
Harry und Ginny reisten per Flohpulver zurück zum Haus der Weasley´s wo sie bereits mit dem Mittagessen erwartet wurden.
„Na endlich, wir dachten schon ihr kommt gar nicht mehr.“ wurden die beiden von Molly begrüßt.
„Entschuldige Molly, wir haben nicht auf die Zeit geachtet.“ entschuldigte Harry ihr verspäten.
„Ach schon okay. Setzt euch die anderen sind auch schon da.“
Harry ging mit Ginny in die Küche, wo schon Fred und George, Bill und Fleur, Charley, Arthur, Ron und Hermine und sogar Luna und Neville saßen und anscheinend nur auf sie gewartet hatten.
Nach dem Mittagessen, es war kurz vor 15 Uhr, fragte Ron in die Runde:
„Hey, wie wärs, wer hat Lust auf ne Runde Quidditsch?“
Die Zwillinge, Bill, Charley, Neville, Ginny, Harry und sogar Luna fanden die Idee super. Fleur und Hermine wollten lieber zuschauen.
Harry bemerkte nach einem Blick auf die Uhr jedoch: „Ähm, Ron, habt ihr vielleicht noch einen Besen für mich übrig?“
Ron war etwas verwirrt: „Klar Harry, haben wir, aber warum nimmst du nicht deinen Feuerblitz?“
„Nun ja, während meiner Abwesenheit in den letzten Wochen wurde er leider von einem Querschläger getroffen. Der Fluch hat ihn leider vollkommen Zerstört.“
„Oh, tut mir Leid.“
Nachdem sich alle Umgezogen hatten war Harry der letzte der nach unten kam. Kurz bevor man hinaus gehen wollte, die Zwillinge hatten draußen schon alles vorbereitet, kam Fred mit einem Brief auf Harry zu gerannt:
„Harry, hier der Brief ist für dich, außerdem drehen draußen noch drei andere riesige Waldeulen ihre Runde und warten wohl auf dich, denn den Brief haben sie zwar fallen gelassen, die Pakete die sie dabei haben wollen sie uns jedoch nicht geben.“
„Ah, danke Fred“ er nahm den Brief und las ihn. Es war lediglich eine Lieferbestätigung für die Besen die Harry bestellt hatte.
„Was ist los Harry.“ fragte Fred der Harry´s grinsen sah.
„Werdet ihr gleich sehen. Komm.“
Draußen angekommen landeten sofort alle drei Eulen vor Harry und setzten ihre Pakete ab.
„Harry, was haben dir die Eulen da gebracht.“ fragte Ginny neugierig.
„Gleich. Zuerst Hermine komm mal her ich habe etwas für dich.“ wandte er sich an Hermine.
„Was denn Harry?“
Harry holte das Buch aus seiner Tasche und vergrößerte es. „Hier, für dich. Ich hoffe du kannst was damit anfangen.“
Hermine, die das Buch an sich genommen hatte, bekam große Augen. Als sie die erst Seite aufgeschlagen hatte, sagte sie:
„Harry, wo hast du diese Buch her.“
„Nun, ich war mit Ginny heute morgen in der Winkelgasse bei Gringotts und habe das Erbe der Potters und von Sirius angenommen.
Dieses Buch und noch viele andere alte Bücher waren in einem Warenverließ das ich geerbt habe und wo wir den ganzen Vormittag drin rum gestöbert haben. Wieso?“
„Harry dieses Buch ist sehr alt, sehr sehr alt. Und schau dir mal die Autoren an.“
„Ich weiß wer dieses Buch geschrieben hat. Die Gründer von Hogwarts.“
„Ja aber dann weist du auch dass es sehr Wertvoll ist.“
„Ja, aber so groß interessiere ich mich nicht dafür. Eigentlich dachte ich mir dass du es eher gebrauchen könntest. Daher schenke ich es dir.“
Alle in der Runde waren sprachlos. Hermine erlangte als erst ihre Sprache zurück.
„Harry, das kann ich nicht annehmen. Es ist zu wertvoll.“
„Nein, Hermine, nimm es“
„Aber Harry..“ versuchte sie ihn umzustimmen.
„Nichts aber, ich schenke es dir und ich will keine widerworte hören. Du hast es verdient. Seit meinem ersten Jahr hast du mich immer wieder vor Gefahren bewahrt. Und auf der Suche nach den Horkruxen hast du zu mir gehalten obwohl es sehr gefährlich war.
Außerdem hast du nach der Schlacht dafür gesorgt dass ich Ginny wider in meinen Armen halten kann. Dafür bin ich dir sehr dankbar und so will ich mich erkenntlich zeigen.“
„Oh Harry danke.“ Sie hatte Tränen in den Augen und fiel Harry um den Hals.
Die ganze Zeit über hatte keiner an die drei Pakete gedacht, welche immer noch hinter ihnen lagen. Doch nun waren die Zwillinge auf die Idee gekommen sich die Pakete aus der nähe zu begutachten, natürlich nur mit den Augen.
„Hey Fred, dieses Logo auf der Verpackung, kommt dir das nicht auch bekannt vor?“
fragte George seinen Bruder.
„Ja, natürlich, das ist doch das Logo des Quidditschladens in der Winkelgasse, oder nicht.“
Ginny die das Gespräch der Zwillinge mitbekommen hatte blickte nun auch auf die Pakete. Da kam ihr auch schon ein Gedanke.
„Hmm, die lange der Pakete erinnern mich an was, und dann noch das Logo des Quidditschladens wo ich heute mit Harry war, moment mal.“ dachte sie und rief:
„Harry!“
„Ja was gibt es mein Schatz?“
„Hast du etwa ... Wenn es das ist was ich glaube, finde ich bist du verrückt geworden.“ sagte sie leicht verwirrt und leicht wütend.
„Ich weis nicht was du meinst mein Schatz.“ sagte Harry leicht grinsend, legte seine Arme um ihre Hüfte und sah ihr direkt in die Augen.
„Du weist was ich meine Harry. Heute in der Winkelgasse im Quidditschladen, hast du bevor wir gegangen sind noch mit dem Verkäufer gesprochen. Außerdem hast du den Laden verlassen ohne etwas zu kaufen. Das fand ich da schon komisch.“
Harry gab ihr einen Kuss auf die Stirn und sagte:
„Tja, eigentlich wollte ich das ja anders machen, aber die beiden sind mir ja irgendwie zuvor gekommen.“
„Hey“ kam es synchron von den Zwillingen.
Harry ging grinsend zu den Paketen und öffnete eines. Die Reaktionen der anderen hatte er erwartet. Sie waren genauso sprachlos wie vorhin.
„Harry, ist das wirklich...?“ fragte Ron seinen Freund.
„Ja, dies ist der neue Feuerblitz 2. Ich habe ihn tatsächlich heute morgen bestellt.“
„Der wahnsinn.“ kam es von Fred und George.
„Ach ja, noch etwas. Ron, Ginny. Diese beiden sind für euch.“ Er schwang seinen Zauberstab und die anderen beiden Pakete öffneten sich und zwei weitere Besen schwebten auf Ron und Ginny zu.
Beide waren, wie es zu erwarten war, völlig überrascht von der Aktion ihres Freundes.
„Harry, das können wir unmöglich annehmen.“ sagte Ron und hielt Harry den Besen hin.
„Fängst du jetzt auch an. Wie ich eben Hermine schon gesagt habe hast du mir in der Vergangenen Zeit immer beigestanden und bist seit dem ersten Jahr mein bester Freund.
Und du Ginny, durch dich und deine Liebe habe ich das letzte Jahr und den Krieg überhaupt erst durchgestanden. Bitte tut mir den gefallen, nehmt sie an.“
Ron zog Harry in eine Freundschaftliche Umarmung und sagte:
„Vielen dank Harry, du bist der beste Freund den man haben kann.“
Ginny jedoch fiel Harry so stürmisch um den Hals dass dieser mit ihr hinten über kippte.
„Ach Harry, manchmal bist du echt verrückt. Aber dafür liebe ich dich so sehr. Danke.“ sagte die und beide versanken in einem leidenschaftlichen Kuss.
Sie lösten sich erst wieder als sie ein Räuspern horten, welches von den Zwillingen kam.
„Entschuldigt die Unterbrechung, aber wollten wir nicht Quidditsch spielen?“
„Oh, ja stimmt ja. Hatte ich glatt vergessen.“ gab Harry zur Antwort.
Nachdem die Mannschaften so aufgeteilt waren, dass wegen der neuen Besen trotzdem noch ein Gleichgewicht herrschte, konnte endlich Gespielt werden.
Es spielten in der ersten Mannschaft: Harry, Neville und die Zwillinge gegen sie zweite Mannschaft welche aus Luna, Bill, Charley und Ginny bestand. Ron hatte sich bereit erklärt den Hüter gegen beide Teams zu spielen. Hermine und Fleur wollten dem Spiel nur zusehen.
Das Spiel dauerte lange. Als es schließlich Zeit zum Abendessen war und sie alle von Mrs Weasley gerufen wurden beendeten sie das Spiel unentschieden. Dennoch hatten alle ihren Spaß gehabt. Vor allem Harry, der sich seit beginn des Krieges nicht mehr so glücklich gefühlt hatte.
Zum Abendessen erschienen auch Lupin und Tonks, welche von Molly eingeladen worden waren.
Während des Essens fiel Harry etwas ein wonach er Remus fragen wollte. Da er neben ihm saß fragte er ihn sofort.
„Ähm Remus, ich hätte da eine Frage.“ begann Harry.
„Ja, was denn Harry.“
Harry begann ihm von heutigem Tag zu erzählen:
„... außerdem haben wir neben einigen Tagebüchern meiner Eltern und etlichen Fotoalben die Eheringe von Mum und Dad gefunden. Nun frage ich mich wieso sie ihre Ringe nicht getragen haben.“
Remus überlegte kurz und fragte dann:
„Waren diese Ringe in einem Rot-Goldenem Farbton mit Inschrift?“
„Ja, das waren sie“
„Nun das waren nicht die echten Eheringe. Die Echten haben sie getragen und es waren nur schlichte goldene Ringe mit derselben Inschrift. Diese Ringe im Verließ jedoch das sind die Trauringe, welche sich James und Lily bei ihrer Hochzeit angesteckt hatten.
Diese Ringe sind nur Zeremonieringe welche nur zu Hochzeiten oder anderen großen Anlässen getragen werden.“
„Oh, danke Remus. Hättest du Lust mit uns demnächst die Fotoalben durchzusehen?“
„Aber natürlich, gerne Harry.“
Nach dem Abendessen verabschiedeten sich die Zwillinge, Luna und Neville, sowie Charley, Bill und Fleur von den anderen.
Harry und Ginny waren auf dem Weg ins Bett als Ginny auf die Idee einer gemeinsamen Dusche kam, welcher Harry begeistert zustimmte.
Nach der Dusche, die wieder ca. eine Stunde gedauert hatte, lagen Harry und Ginny zusammen in Ginny´s Bett und Kuschelten miteinander.
Nach einer Weile sah Ginny zu Harry auf. Er konnte in ihrem Blick etwas verlangendes erkennen.
„Harry, nur so eine Frage. Was würdest du davon halten da weiterzumachen wo wir eben unter der Dusche aufgehört haben?“
Harry schien die Frage seiner Freundin richtig zu verstehen und sagte:
„Liebend gerne, aber natürlich nur wenn du es wirklich willst. Ich möchte dich zu nichts zwingen, Schatz.“
„Das weiß ich. Natürlich will ich.“ sagte sie und gab ihn einen Kuss welchen er leidenschaftlich erwiderte.
In dieser Nacht kamen beide sich so nah wie noch nie zuvor. Anschließend lagen beide erschöpft und mit einem lächeln auf den Lippen nebeneinander und Harry hatte seine Ginny im Arm.
„Ich liebe dich Ginny, mehr als alles andere auf der Welt.“
„Ich liebe dich auch sehr, Harry.“
Sie wünschten sich eine gute Nacht, gaben sich noch einen Kuss und schliefen kurze Zeit später eng umschlungen ein und vielen jeweils in einen schönen Traum.
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