
von DM-Potter
Ende des Krieges
25. Kapitel – Letzte Besorgungen und ein freudiges Ereignis
Inzwischen waren etwas mehr als drei Monate vergangen und der Tag der Hochzeit der beiden Paare rückte immer näher. Die Zeit war für alle sehr schnell vergangen, da alle ziemlich beschäftigt waren.
Vor 2 Monaten hatte Harry damit begonnen in Godrics Hollow das Haus zu planen und zu bauen, in welches Ginny und er nach ihrer Hochzeit, so bald es fertig war, einziehen wollten. Bei der Planung und des Baus hatte Harry viel Unterstützung erhalten. Harry hatte bei der Planerstellung eine genaue Kopie seines Elternhauses gewünscht. Der Bürgermeister des Dorfes hatte ihn mit Freuden jede Hilfe angeboten die er brauchen würde.
Auch viele andere halfen bei dem Bau des Hauses u.a. einige Leute des Phönixordens und auch etliche von Harry´s Freunden. Der Bau des Hauses kam gut vorran, doch wurden die Arbeiten wegen der näher rückenden Hochzeit vorerst eingestellt, da es sonst zu stressig für alle werden würde.
Nun war die Zeit so weit fortgeschritten dass es nur noch drei Wochen bis zur Hochzeit waren und beide Paare noch einige Besorgungen machen mussten.
Es war Nachmittag und alle vier saßen am Küchentisch und überlegten welche Dinge heute zu erledigen waren.
„Also, es sind nur noch drei Wochen, und wir, also Ginny und ich werden uns heute unsere Kleider besorgen, und ihr beide werdet euch auch neu einkleiden.“ sagte Hermine.
„Ähm, Hermine, das ist nicht mehr nötig, Ron und Ich haben schon Anzüge. Remus hat uns welche besorgt.“ sagte Harry.
„Oh, schön dass wir das auch mal erfahren, aber na ja. Dann könnt ihr euch ja schon mal um die Einladungen kümmern. Die sind schon fertig, müssen aber noch verschickt werden. Ich habe mit Minerva gesprochen, ihr könnt dafür die Schuleulen verwenden.“
„Okay.“ sagte beide.
„Gut, um die Hallendekoration, brauen wir uns nicht zu kümmern, da wir in Hogwarts heiraten, wollten Prof. McGonagall und Prof. Flittwick das dekorieren der Halle übernehmen.
Um das Hochzeitsessen brauchen wir uns auch keine Gedanken mehr zu machen, das erledigt Molly und wird dabei von Dobby und den anderen Hauselfen von Hogwarts unterstützt.
Die anschließende Feier wird auch in der großen Halle stattfinden. Mit ein paar Zaubern ist dies kein Problem.
Als Trauzeugen haben wir Bill und Charley gewählt, welche auch schon mit Freuden zugestimmt haben. Und die Brautjungfern sind Luna und Tonks.
( Harry hatte Remus mit Absicht nicht gefragt, da Harry leicht wütend auf ihn war, da Remus in den vergangenen Monaten noch ca. 5 mal ohne guten Grund verschwand und auch auf Harry´s bitte ihn zu sagen warum er ständig weg musste hatte Remus ihn nicht wirklich geantwortet. )
Okay, dann haben wir bis auf die Kleider und die Blumensträuße alles. Dann schlage ich vor, dass Ginny und ich, Luna und Tonks einen Tripp in die Winkelgasse machen, ich habe dort einen Laden gesehen.“
Alle stimmte Hermine zu und standen auf. Ron und Harry apparierten nach Hogsmeed um dann zum Schloss zu gehen. Während Hermine und Ginny zusammen mit Molly und Mrs Granger, (Hermines Eltern waren etwas früher aus Australien zurückgekehrt nachdem sie von der Verlobung ihrer Tochter erfahren hatten) erst Luna und anschließend Tonks zum Kleiderkauf abholten.
In Hogsmeed angekommen wurden Ron und Harry auch schon von Hagrid erwartet, der die beiden zum Schloss bringen sollte.
„Hi Hagrid.“ begrüßten beide ihren alten Freund.
„Ron, Harry, schön euch zu sehen. Kommt Minerva erwartet euch schon.“
Während die drei den weg vom Dorf zum Schloss entlang gingen, plauderten sie über die vergangenen Jahre und Hagrid freute sich dass Harry und Ron nun endlich ihre große Liebe heirateten.
Am Eingang des Schlosses kam ihnen auch schon Prof. McGonagall entgegen und Hagrid verabschiedete sich von den beiden, nachdem Harry ihm noch eine Einladung in die Hand gedrückt hatte, und ging wieder zu seiner Hütte.
„Ah, guten Tag. Harry, Ron wie kann ich euch beiden helfen?“ frage McGonagall.
„Guten Tag Minerva. Ron und ich sind hier weil wir die Hochzeitseinladungen verschicken wollten und wir dafür ja die Schuleulen benutzen dürfen, da Hedwig, Erol und Pig das alleine nicht schaffen würden.“ sagte Harry.
„Ja, natürlich, ihr kennt ja den Weg zur Eulerei und es sind genug Eulen da, damit alle Einladungen auf einmal verschickt werden können.“
Nachdem die beiden die Eulen losgeschickt hatten, gingen sie noch zu Hagrid um sich mit ihm zu unterhalten und etwas Tee zu trinken.
Nach zwei Stunden begaben sich beide wieder auf den Weg nach Hogsmeed um von dort aus wieder zum Fuchsbau zu apparieren.
Nachdem die Jungs verschwunden waren, holten Molly, Hermine und Ginny, Luna und Tonks ab um anschließend zu Hermines Eltern zu apparieren.
Dort angekommen wurden sie schon von Mrs Granger empfangen:
„Hallo alle zusammen. Hermine, schön dich zu sehen.“ sagte sie und umarmte ihre Tochter. „Also gut sollen wir dass los?“
„Ja, aber wohin, Molly gibt es in der Winkelgasse denn ein Geschäft für Hochzeitskleider?“ fragte Hermine.
Bevor Molly antworten konnte sagte Mrs Granger:
„In die Winkelgasse? Ich wüsste da ein schönes Geschäft in London. Dort habe auch ich damals mein Kleid gekauft.“
„Das währ ja super. Was meinst ihr?“ fragte Hermine.
Ginny, Luna und Tonks nickten und auch Molly konnte durch Ginny davon überzeugt werden in einem Muggelgeschäft nach den Kleidern zu suchen.
Die Gruppe apparierte zum Tropfenden Kessel, von wo aus sie das normale London aufsuchten.
Nachdem sie ca. 15 Minuten gelaufen waren, hielt Mrs Granger vor einem kleinem Geschäft.
„So hier ist es, soweit ich weiß hat dieses Geschäft hier eine große Auswahl an sehr schönen Kleidern.“ sagte Mrs Granger.
„Na dann, sollen wir reingehen?“ fragte Hermine.
Als alle nickten, ging Hermine voran und betrat gefolgt von den anderen den Laden. Sofort kam auch schon eine Verkäuferin auf die Gruppe zu und Begrüßte sie:
„Guten Tag die Damen, was kann kann ich für sie tun?“
Mrs Granger übernahm das Wort:
„Guten Tag, wir sind auf der Suche nach Braukleidern, für diese beiden Damen hier.“ sie zeigte auf Hermine und Ginny, welche sofort vortraten.
„Ah, wie schön. Alles Gute.“ sagte die Verkäuferin und sah sich die beiden Mädchen genauer an. Dann sagte sie:
„Hm, ja... Einen kleinen Moment, auf den ersten Blick habe ich womöglich schon etwas für sie.“ dann ging sie in den hinteren Teil des Geschäftes.
Als sie wieder kam schob sie einen kleinen rollbaren Kleiderständer mit einigen Kleidern darauf vor sich her.
„Nun, bitte schauen sie mal diese Kleider durch, ich glaube sie werden ein Kleid finden das ihnen gefällt, wenn nicht habe ich auch noch andere.“
Ginny und Hermine gingen zu dem Kleiderständer und betrachteten die Kleider.
„Wenn ihnen eines der Kleider gefällt, nehmen sie es ruhig von Ständer um sich damit im Spiegel zu betrachten.“ sagte die Verkäuferin.
Hin und wieder zogen Ginny und Hermine ein Kleid heraus und betrachteten sich im Spiegel um es danach anschließend wieder auf zu hängen.
Nach einer Stunde, die Verkäuferin hatte noch drei andere Rollwagen geholt, rief Hermine:
„Genau das, das ist das richtige. Das möchte ich haben.“
Das Kleid was weiss, hatte aber einen leichten cremefarbenen Ton, es war schulterfrei und aus Seide.
„Bist du dir sicher Hermine, willst du nicht nochmal nachsehen?“ fragte Mrs Granger ihre Tochter.
„Nein, das hier und kein anderes. Darf ich es anprobieren?“ fragte Hermine die Verkauferin.
„Aber ja, dort drüben ist eine Umkleidekabine.“
5 Minuten später kam Hermine wieder aus der Kabine heraus. Das Kleid stand ihr wirklich gut. Es betonte ihre Figur und fiel bis zu den Knocheln.
„Oh, ja wirklich wunderschön.“ sagte Mrs Granger.
„Ja ich nehme es .“ sagte Hermine glücklich.
„Gute wahl. Es steht ihnen wirklich gut. Jetzt brauchen wir nur noch ein Kleid für sie.“ sagte die Verkäuferin zu Ginny.
Ginny suchte mit der hilfe von Hermine, welche sich wider umgezogen hatte weiter. Nach 10 weiteren Minuten stand Ginny vor dem Spiegel und rief nun:
„Ich habs, das Kleid soll es sein. Darf ich es gleich anprobieren?“
„Nur zu.“
Als Ginny wieder aus der Kabine kam konnte sie nur ein vielfaches „wow“ hören. Sie ging wieder zum Spiegel und besah sich.
Ihr Kleid war ebenfalls weiss, auch schulterfrei, ging ihr ebenfalls bis zu den Knöcheln und hatte im Bauchbereich war ein hellgrünes Band mit einer kleinen Schleife eingearbeitet.
Auch das untere Ende des Kleides war mir einem hellgrünen Band versehen. Das Kleid war ebenfalls aus Seide und auch bei ihr betonte es ihren Körper.
„Du siehst wirklich toll aus Ginny.“ sagte Molly zu ihrer Tochter.
„Ja, das Kleid ist genau das richtige. Ich nehme es.“ sagte Ginny an die Verkäuferin gerichtet.
„Ähm, sind sie sich sicher, es nicht gerade Preiswert. Um ehrlich zu sein es ist eines der teuersten Kleider die ich hier habe.“
„Ja, ich bin mir absolut sicher.“ sagte Ginny in einem sicherem Ton und ging wieder in die Kabine.
Als sie wieder herauskam fragte die Verkäuferin:
„Also schön, die Passenden Schuhe und den Passenden Schleier bringe ich ihnen dann gleich. Kann ich sonst noch etwas für sie tun?“
Hermine gab ihr zu antwort:
„Ja, wir benötigen außerdem noch zwei Kleider für diese beiden Damen hier, sie sind die Brautjungfern.“ sie zeigte auf Luna und Tonks, welche vorgetreten waren.
„Aber natürlich.“
Nach einer weiteren halben Stunde hatten auch Luna und Tonks ihre Kleider, welche den Kleider der Bräute ähnelten.
Nachdem Mrs Granger für Hermine bezahlt hatte und auch Luna und Tonks bezahlt hatten war Ginny mit bezahlen an der Reihe.
„Hier bitte, ich hoffe doch dass sie diese Karte annehmen.“ sagte Ginny und reichte der Verkäuferin eine Karte. Harry hatte Ginny seine Kreditkarte von Gringotts gegeben, mit der sie auch in der Muggelwelt einkaufen konnte.
Harry hatte es nach reichlicher Überredungskunst doch endlich geschafft, sich durch zu setzten den Großteil der Hochzeit zu bezahlen. Dies beinhaltete auch die Brautkleider, doch Mr und Mr Granger sowie Hermine selber hatten darauf bestanden wenigstens das Kleid und das was dazu gehörte für Ihre Tochter zu bezahlen.
„Ok, mal sehen. Gringotts Bank... Harry Po..“ sie stockte und warf einen erneuten Blick in die Runde. „Oh, mein Gott wo habe ich nur meine Augen. Es ist mir wirklich eine Ehre sie hier als Kunden zu haben.“
„Was ist los, kennen sie etwa meinen Verlobten?“ fragte Ginny leicht verwirrt.
„Ihn kennen, meine liebe, wer kennt ihn nicht, den der Voldemort besiegt hat.“
Alle waren jetzt wirklich irritiert. Hermine war die erst die sich wieder fing:
„Ähm, woher wissen sie davon, sind sie etwa eine Hexe?“
„Ich, nein. Leider nicht, ich bin nur eine Squib. Aber es freut mich trotzdem dass sie gerade mein Geschäfte aufgesucht haben.
Aber wo waren wir stehen geblieben. Ach ja die Karte. Keine Sorge die Akzeptiere ich, einen Moment. So fertig, das Geld wird vom Verließ ihres Verlobten abgebucht.“
„Okay, vielen Dank. Auf wiedersehen.“ sagte Ginny.
„Ja, auf wiedersehen und alles Gute.“
Als die Gruppe den Laden verlassen hatte gingen sie wieder zum Tropfenden Kessel. Dort angekommen sagte Molly.
„Okay, ich muss los, wir sehen uns dann ja später zu Hause.“ sie umarmte ihre Tochter und ging dann zum Kamin um zum Fuchsbau zu flohen.
Anschließend verabschiedete sich auch Tonks und so blieben nur noch Ginny, Luna, Hermine und ihre Mutter übrig.
„Nun, ich sollte dann auch mal gehen. Soll ich die Kleider mit nach Hause nehmen, ich glaube dort sind sie vor den Jungs besser versteckt als im Fuchsbau.“ fragte Mrs Granger.
„Ja, das ist eine Gute Idee. So wie ich Harry und meine Brüder kenne würden sie sich auf die Suche danach machen.“ sagte Ginny.
Hermine apparierte mit ihrer Mutter kurz nach Hause, dann wieder alleine zurück zum Tropfenden Kessel.
„Okay, sollen wir noch ein Eis essen gehen.“ fragte Hermine.
Luna stimmte zu, dich Ginny meinte:
„Ich weiß nicht, mir ist irgendwie so komisch. Ich glaub ich lass es lieber.“
„Ach komm, das ist bestimmt nur weil wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen haben.“ sagte Hemrine.
„Okay. Dann lass uns gehen.“
Die drei gingen in die Winkelgasse und setzten sich an einen Tisch im Eiscafé und bestellten sich etwas.
Ginny hatte schon nach dem ersten Löffel ein Komisches Gefühl, doch nach dem fünften wurde ihr so schlecht, dass sie schnell aufstand und zur Toilette rannte. Luna und Hermine blicken ihn besorgt hinterher, wobei Hermine leicht geschockt war, denn ihr war gerade ein Gedanke gekommen.
Als Ginny wieder zurück kam war sie leicht blass, und Hermine fragte:
„Ginny ist alles okay?“
„Ja, alles okay. Mir war nur wieder kurz übel.“
„Wieder?“ fragte Luna.
„Ja, seit einiger Zeit ist mir öfters übel.“
„Hm, aber warum, .....“ Hermine hielt inne den ihr Gedanke von vorhin hatte sich womöglich bestätigt.
„Was hast du Hermine?“ fragte Ginny.
„Ginny, mir ist gerade etwas klar geworden was auch für dich wichtig ist.“
„Was denn Hermine.“
„Ich habe letztens meine Sachen aufgeräumt, unter anderem habe ich einige alte Tränke die ich noch hatte aussortiert und dabei ist mir ein Trank aufgefallen der eigentlich nicht dabei sein sollte. Es war ein Verhütungstrank.
Zuerst dachte ich, ich hätte den Trank auf Vorrat gebraut, doch das geht ja nicht, da dieser Trank schnell unbrauchbar wird. Jetzt ist mir klar geworden warum der Trank übrig war.“ sie sah dabei Ginny direkt in die Augen.
Ginny´s Augen wurden größer und wurde noch etwas bleicher.
„Hermine, du meist doch nicht etwa, dass...“
„Doch Ginny, ich glaube dass es deiner war. Ich frage dich jetzt, hast du den Trank auch jede Monat genommen?“
„Natürlich habe ich das, hältst du mi...“ sie stoppte, denn ihr war gerade etwas klargeworden.
„Was ist Ginny?“ fragte Hermine.
„Oh, mein Gott. Du hast womöglich recht. Am Abend nach Harry´s Antrag haben Harry und ich miteinander geschlafen und als wir später eingeschlafen sind hatte ich das Gefühl irgendetwas vergessen zu haben.
Ich dachte mir dass es nichts wichtiges sei, und wenn dass es mir wieder einfallen würde. Aber jetzt bin ich mir sicher. Ich habe vergessen den Trank zu nehmen. Oh, Hermine, was soll ich jetzt tun.“
„Versuchs mal hiermit.“ sagte Luna mit einem leichtem lächeln und hielt ihr eine kleine Schachtel entgegen.
„Was ist das Luna?“ fragte Ginny.
Bevor Luna antworten konnte, hatte Hermine die Schachtel an sich genommen und sagte:
„Luna wo hast du den her, das ist ein Schwangerschaftstest der Muggel.“
„Ich weiß, ich habe mal davon gehört. Dann habe ich mir mal einen Besorgt um ihn für den Fall der Fälle zu haben.“
„Oh, danke Luna. Am besten wir apparieren zu mir nach Hause und meine Mutter erklärt dir dann wie das hier funktioniert. Das ist etwas was sie besser kann als ich.“
Sie bezahlten und apparierten zu Hermines Eltern. Dort angekommen fragte Mrs Granger etwas verwirrt.
„Oh, was macht ihr denn hier, gibt es ein Problem?“
„Hoffentlich nicht Mum, tust du uns bitte einen gefallen und erklärst Ginny bitte wie man das hier anwendet.“ sie gab ihrer Mutter die Schachtel.
„Oh,je.“ seufzte sie. „Na dann komm mal mit.“
Als beide nach einigen Minuten zurückkehrten hatte Hermines Mutter eine ziemlich aufgelöste Ginny im Arm. Ein einziger Blick auf ihre Mutter, welche ihr zunickte, verriet Hermine was los war. Selbst Luna hatte die Situation erkannt und war nun ernst beim Thema dabei.
„Oh, weh. Und was willst du nun machen Ginny?“ fragte Hermine.
„Ich weiß nicht, ich weiß nur dass ich Schwanger bin. Oh Gott das ist viel zu früh, ich dachte dass wir uns damit noch ein paar Jahre Zeit lassen. Oh Gott wie soll ich das Mum beibringen und vor allem was wird Harry sagen?“ schluchzte sie und wurde nun von Hermine in den Arm genommen.
„Ich bin sicher dass wenn wir alle mir Molly reden sie sich für sich freuen wird. Und Harry, der wird so glücklich sein wie noch nie.“ sagte Hermine.
„Bist du sicher. Was wenn er im Moment kein Baby will.“
„Ich bin mir sogar sehr sicher Ginny. Wenn du es ihm sagst, platzt der vor Freude. Das wahr doch schon immer sein größter Traum. Eine eigene Familie zu haben. Du musst es ihm nur sagen.“
„Da hast du recht. Ich sag es ihm heute Abend. Doch Mum und den anderen sagen wir es erst nach der Hochzeit, das soll für die anderen eine kleine Überraschung werden. Daher bitte ich euch, bitte sagt niemandem etwas.“
Die drei versprachen es. Anschließend machte Mrs Granger den Vorschlag eine Freundin der Familie anzurufen, welche Frauenärztin war, und sich einen die Schwangerschaft 100 %ig bestätigen zu lassen und Ginny stimmte zu.
Nach dem Besuch bei der Frauenärztin, welche die Schwangerschaft Ginny´s bestätigte, unterhielten sich die vier Frauen noch eine weile, bis Luna sich verabschiedete. Anschließend machten sich auch Hermine und Ginny wieder auf den Weg zum Fuchsbau.
Nach dem Abendessen, gingen Harry und Ginny duschen, diesmal jedoch nicht lange. Im Zimmer versiegelte Ginny erst mal die Tür und legte einen Stillezauber drauf.
Harry hatte dies bemerkt und fragte:
„Schatz was ist los, du hast doch etwas, du bist schon den ganzen Abend irgendwie so abwesend. Komm du kannst es mir sagen. Vielleicht kann ich dir helfen.“
Harry hatte sich auf einen Stuhl gesetzt, und sah seine Verlobte an.
„Harry ich muss dir was sagen, ich kann nur hoffen dass du nicht sauer wirst.“
„Hey, Ginny, du weist ich könnte nie sauer auf dich sein, Ich liebe dich doch.“
„Harry ich... ich..“ sie begann zu weinen und Harry lehnte sich mir dem Stuhl nach hinten um an ein Taschentuch zu kommen um es ihr zu geben.„..ich bin Schwanger.“
Als Harry diese drei Worte hörte vergaß er dass er eigentlich nach einem Taschentuch greifen wollte und vergaß auch sich fest zu halten. Er kippte mit dem Stuhl nach hinten.
„Ahh..“ war das einzige was er sagen konnte bevor er umkippte.
„Harry, alles in Ordnung. Ist dir was passiert.“ fragte Ginny, die sofort zu ihr gesprungen war.
„Oh, mein Kopf. Ja alles okay.“ sagte er und stand auf, wobei er sich von Ginny helfen ließ. „Aber habe ich das gerade richtig verstanden? Hast du gesagt, du bist Schwanger?“ er sah seine Verlobte direkt in die Augen.
Ginny drehte ihren Kopf zur Seite, damit sie ihm nicht ins Gesicht schauen musste und sagte: „Ja, habe ich, ich hatte nach deinem Antrag vergessen den Trank zu nehmen. Du bist jetzt bestimmt sauer.“
Harry hob ihren Kopf so an dass sie ihn ansehen musste. Dabei blickte sie direkt in seine leuchtenden grünen Augen, in welchen Tränen zu sehen waren.
Er zog sie an sich und küsste sie leidenschaftlich. Anschließend sagte er:
„Ginny ich bin doch nicht sauer, dafür liebe ich dich zu sehr. Du machst mich richtig glücklich.“
„Ehrlich? Du freust dich.“
„Ja, Ginny, ja. Es macht mich unglaublich glücklich. Das ist schon immer mein größter Traum gewesen. Eine eigene Familie zu haben und jetzt wird sich dieser Traum erfüllen.
Wir werden heiraten, ich werde Vater. Was will ich mehr. Mit dir und dem Baby habe ich nun endlich eine Familie. Du machst mich so glücklich. Ich liebe dich und unser Kind. Mehr als alles andere.“
„Oh, Harry ich bin so froh. Ich bin so erleichtert, dass du dich freust. Ich liebe dich auch.“ sie küssten sich wieder leidenschaftlich.
„Wer weiß es denn noch?“ fragte Harry als sie sich voneinander lösten.
„Nur Hermine, Luna und Hermines Mutter. Harry tust du mir einen gefallen?“
„Jeden mein Schatz, jeden, du musst mir sagen welchen.“
„Können wir erst nach der Hochzeit verkünden dass ich Schwanger bin. So ist es für alle eine größere Überraschung und ich kann mir länger überlegen wie ich es meinen Eltern beibringe.“
„Natürlich, wie du willst, dann nach der Hochzeit, auch wenn den Drang es laut hinaus zu schreien unterdrücken muss.“
„Danke Harry.“
„Schon gut. Ich glaube wir sollten jetzt besser schlafen gehen. Was meinst du?“
„Ja, ich bin auch müde und es war ein harter Tag, erst die Kleider suche und dann auch noch zu erfahren dass ich Schwanger bin.“
Beide zogen sich um und legten sich eng aneinander ins Bett. Harry hatte einen Arm um Ginny gelegt und seine Hand ruhte auf ihrem Bauch. Sie wünschten sich noch eine gute Nacht und schöne Träume und schliefen kurz darauf mit einem lächeln im Gesicht ein.
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