
von DM-Potter
(( Sorry das ihr so lange warten musstet. Dafür ist das Kapitel auch länger. Hab mich aber dafür entschieden die Hochzeit zu spalten. Sonst währ das Kapitel extrem lang geworden. Viel spaß ))
Ende des Krieges
31. Kapitel – Die Trauung
Die letzten Tage bis zur Hochzeit verging sehr schnell. Die ersten Tage hatten Harry und Ginny, ebenso wie Ron und Hermine in Godrics Hollow verbracht und sich einige schöne Tage gemacht.
Einen Tag bevor es zur Hochzeit nach Hogwarts gehen sollte, wurden Harry und Ron von ihren zukünftigen Frauen dazu aufgefordert Godrics Hollow zu verlassen und in den Fuchsbau zu ziehen.
Beide wollten zwar bei ihren Verlobten bleiben, doch mussten sie sich der Mehrheit beugen, da alle anderen ebenfalls darauf bestanden hatten. Schließlich war es Brauch dass der Bräutigam seine Braut vor der Hochzeit nicht zu sehen bekam und sie die letzte Nacht getrennt verbrachten.
Während die Männer sich im Fuchsbau aufhielten um für Harry eine kleine Party zu gegen, hatten die Frauen in Godrics Hollow eine eigenen Veranstaltung geplant.
Inzwischen war es später Abend und Harry und Ron hatten, nach einer ausgiebigen Feier, von ihren Freunden den eindeutigen Befehl erhalten sich ins Bett zu begeben um für den nächsten Tag ausgeruht sein. Schließlich sollten sie an dem wichtigsten Tag nicht vor Müdigkeit noch am Altar einschlafen oder gar ihre eigene Hochzeit verschlafen oder zu spät erscheinen.
Beide hatten sich nur widerwillig, mit der Begründung dass sie ohne ihr liebsten sowieso nur schwer einschlafen konnten.
In Godrics Hollow ging es nicht anders zu. Die Frauen hatten sich einen schönen Abend gemacht und über die Hochzeit und alle möglichen Dinge unterhalten bis auch sie der Meinung waren Ginny und Hermine für den morgigen Tag ins Bett zu schicken, welche genau die gleiche Begründung wie Ron und Harry vorlegten, warum sie nicht schlafen können würden.
Morgens im Fuchsbau:
Es war früher Morgen und Harry und Ron schliefen beide noch fest, als Remus die Tür zu ihrem Zimmer öffnete und eintrat um die beiden zuwecken.
„Guten Morgen ihr beiden. Los aufstehen, es wird Zeit.“ Sagte er.
„Lass uns noch was schlafen Remus.“ Sagte Harry.
„Genau es ist noch viel zu früh zum Aufstehen.“ Erwiderte Ron verschlafen.
„Zu früh? Wohl eher schon reichlich spät. Es ist schon 9.00 Uhr Morgens und wir müssen um 10.00 Uhr in Hogwarts sein, denn um 10.30 Uhr geht’s los. Ihr wollt doch wohl nicht zu spät zu eurer eigenen Hochzeit kommen oder?“ meine Remus und versuchte sie wach zu bekommen, was auch zur hälfte gelang.
Kaum hatte Remus das Wort Hochzeit ausgesprochen, saß Harry nämlich schon Kerzengerade im Bett und war hellwach.
„Was schon 9.00 Uhr! Oh Mist. Steh auf Ron.“ Rief Harry, sprang auf und lief ins Bad.
Ron jedoch murrte nur und drehte sich noch mal um, was von Remus mit einem seufzen begleitet wurde.
„Mein Gott, dass dieser Junge auch immer so schwer aus dem Bett kommt. Ron wach endlich auf. Die Zeit drängt.“ Sagte Remus und rüttelte ihn.
Allerdings zog Ron als antwort darauf sich nur die Decke über den Kopf. Harry der gerade wieder das Zimmer betrat und sah wie Remus versuchte Ron zu wecken, schüttelte nur den Kopf und sagte zu Remus.
„So bekommst du ihn nie wach. Pass auf ich hab ne Idee. Du ziehst ihm gleich die Decke weg, dann komm ich. Er wird zwar sauer sein, aber ich will nicht zu spät zu meiner eigenen Hochzeit kommen.“
Remus nickt und zog auf Harry´s Zeichen die Bettdecke von Ron weg und Harry richtete seinen Zauberstab auf ihn und sagte: - Aquamenti – Schon landete ein kalter Wasserstrahl mitten in Rons Gesicht. Dieser war im gleichen Augenblick hellwach, sah aufrecht im Bett und meckerte herum.
„Tut mir Leid Ron, aber das musste sein. Ich möchte zu meiner Hochzeit pünktlich sein. Du etwa nicht?“ sagte Harry.
Ron riss die Augen auf und sagte:
„Natürlich will ich pünktlich sein, aber warum musstest du mich so wecken?“
„Weil wir dich nicht anders wach bekommen konnten und es inzwischen 9.15 Uhr ist und wir um 10.00 Uhr da sein müssen.“
„Mist.“ War Rons antwort bevor er aufsprang und sich fertig machte, ebenso wie Harry. Dobby hatte Harry´s Anzug wieder hinbekommen sodass er ihn erneut tragen konnte.
Als sie fertig waren rief Harry nach Dobby:
„Was kann Dobby für Harry Potter tun?“ fragte der Elf.
„Kannst du und bitte nach Hogwarts bringen?“ fragte Harry.
Dobby nickte und verschwand mit ihm, Ron und Remus Richtung Schloss. Alle anderen waren schon vor einer Stunde gegangen.
Bei den Frauen lief es anders ab. Bei ihnen musste niemand geweckt werden. Ginny und Hermine waren die ersten gewesen die vor Aufregung nicht mehr schlafen konnten und hatten alle anderen schon um 5.30 Uhr aus den Betten geworfen.
Die Frauen waren in der Zwischenzeit schon längst in Hogwarts angekommen und machten sich in ihrem Zimmer im Schloss zurecht.
Harry, Ron und Remus tauchen mit Dobby vor der großen Halle wieder auf. Es war auf die Sekunde gerade 10.00 Uhr geworden, also bloß noch eine halbe Stunde bis zur Trauung. Harry blickte sich um und sah dass Hagrid seltsamerweise allein an einer Wand stand.
„Hey Hagrid, was ist los? Warum stehst du hier so allein rum?“ fragte Harry besorgt.
„Ne Harry, alles klar. Ich steh hier nur zur Vorsicht als Türwache.“ Er deutete auf eine Tür hinter sich.
„Was musst du denn bewachen?“ Harry ging auf die Tür zu und wollte schon nach der Klinke greifen.
„Tut mir Leid Harry. Hier ist Zutritt verboten. Vor allem für euch beide.“ Sagte Hagrid.
„Warum denn?“
„Na das ist das Zimmer der Mädchen.“
„Oh, verstehe. Aber warum musst du sie bewachen? Ist schon wieder etwas los?“ fragte Harry.
„Ne Harry. Aber McGonagall und Dumbledore fanden es besser. Außerdem bleibt Tonks auch die ganze Zeit im Zimmer bei den beiden. Aber keine Sorge es ist nichts.“ Beruhigte er Harry.
„Harry, Ron es wird Zeit dass ihr in die Halle kommt. Minerva wird ungeduldig weil ihr noch nicht da seid.“ Sagte Remus zu den beiden.
„Oh, wir kommen.“ Dann gingen die drei, vorbei an Mr Weasley und Mr Granger, die ihre Töchter zum Altar führen würden. Beide nickten ihnen zu und schenkten ihnen ein lächeln.
Die drei gingen durch die Halle und bleiben vor dem Rednerpult stehen, an dem auch schon Bill, Charley und Prof. McGonagall warteten. Die Halle hatte sich seit letzter Woche nicht verändert.
Alles war so gelassen worden. Über den Rednerpult stand ein weißer Bogen über dem die rot-goldenen Banner mit den Namen der Hochzeitspaare hingen.
In der Mitte der Halle war immer noch der rote Teppich ausgelegt und die Stuhlreihen waren geblieben. Es waren bloß einige Stühle mehr dazugekommen, da nun der gesamte Phönixorden zugast war. Ebenso waren Mr Jones und Mr Bones mit ihren Frauen aus Godrics Hollow erschienen.
„Na endlich, da seid ihr ja.“ Bemerkte Charley und blickte dabei seinen jüngeren Bruder an.
„Ja ist ja gut. Ich bin halt nicht aus dem Bett gekommen.“ Sagte Ron genervt.
„Harry was ist, du siehst irgendwie blass aus.“ Sagte Bill.
„Ich bin nur etwas aufgeregt. Sonst nichts.“
„Keine Sorge, das war ich damals bei meiner Hochzeit mit Fleur auch, aber das geht weg wenn sie die Halle betritt.“ Meinte Bill.
Bevor Harry etwas erwidern konnte sahen sie wie Hagrid die Hallentore hinter sich schloss und an seinen Platz ging. Kurz darauf begann eine Hochzeitsmelodie zu spielen und alle Blicke fielen wieder auf den Eingang, wo sich gerade die Türen wieder öffneten.
Im Zimmer der Mädchen:
„Und seid ihr beiden schon aufgeregt?“ fragte Tonks.
„Etwas, aber ich bin auch überglücklich dass ich heute heirate.“ Sagte Hermine.
„Ich bin auch überglücklich Harry nun endlich zu heiraten. Ich kann nur hoffen das alles gut geht.“ Sagte Ginny.
„Hey, du brauchst dir keine Gedanken zu machen. Malfoy ist tot und es sind keine Todesser mehr übrig. Dir wird nichts mehr passieren.“ Beruhigte sie Tonks.
„Ja, du hast recht Tonks. Also von mir aus kann es losgehen. Ich bin fertig.“ Sagte Ginny und stand auf.
Sie hatte wieder das Kleid an, welches sie schon letztes mal hatte. Es was weiß, schulterfrei, und aus Seide mit hellgrünen Bändern mit Schleife im Bauchbereich und am ende der Kleides.
Dobby hatte es geschafft es zu reparieren. Ihre Haare hatte sie offen gelassen und nach hinten gekämmt, sodass sie ihr über den Rücken fielen. Einzig zwei Strähnen umrahmten ihr Gesicht. Um ihren Hals trug sie den Anhänger den sie von Harry bekommen hatte.
Bei Hermine war es nicht anders, sie trug ebenfalls wieder ihr cremfarbenes schulterfreies Seidenkleid. Sie hatte ihre Haar hochgesteckt, wobei auch bei ihr zwei Strähnen ihr Gesicht umrahmten.
Hermine und Ginny gingen zusammen mit Tonks und Luna, welche wieder die Brautjungfern waren, zur großen Halle. Hagrid lief vor ihnen her und zog die Hallentüren beim betreten hinter sich zu.
Hermine und Ginny waren mit Luna und Tonks davor stehen geblieben.
Mr Weasley und Mr Granger gingen auf ihre Tochter zu und sagte mit leichten tränen in den Augen:
„Ginny, meine kleine, du siehst wundervoll aus.“ Sagte Arthur.
„Dem kann ich nur zustimmen. Auch du siehst toll meine kleine.“ Sagte Mr Granger zu seiner Tochter.
„Danke.“ kam von beiden und umarmten ihre Väter kurz.
Als beide sich aus den Umarmungen gelöst hatten ergriff Tonks das Wort:
„So, ihr seid bereit?“ beide nickten. „Dann los“
„Also wie abgesprochen, erst du und wenn du die hälfte hinter dir hast komm ich?“ fragte Ginny.
„Ja, also dann, es geht los.“ antwortete Hermine.
Sie zog ihren Zauberstab aus ihrer Handtasche und tippte einmal gegen die Tür. Sofort begann eine Hochzeitsmelodie zu spielen und die Türen zur großen Halle öffneten sich. Dann betraten Tonks und Luna als erstes die Halle. Schließlich folgten Mr. Granger mit Hermine und in einem kleinem Abstand Mr Weasley mit Ginny.
Vorne bei Harry und Ron:
Die Hochzeitsmusik begann zu spielen und die Türen der Halle öffneten sich. Sofort richteten sich alle Blicke in die Richtung der Türen.
Harry und Ron atmeten noch einmal tief durch, um ihre nervosität los zu werden, und richteten anschließend ebenfalls ihren Blick zum ende der Halle und sahen wie die Brautjungfern Luna und Tonks die Halle betraten.
Dann fielen ihre Blicke auf die Frauen auf die sie heute gewartet hatten um mit ihnen den Bund der Ehe zu schließen.
Als erstes schritt Hermine, welche von ihrem Vater geführt wurde, durch die Tür. Ron´s Blick blieb sofort auf seiner künftigen Frau gerichtet.
Er hatte sie zwar schon vor einer Woche, beim ersten Hochzeitsversuch in ihrem Kleid gesehen, doch verzauberte ihn ihr Anblick und ihr lächeln, welches sie ihn entgegen brachte so sehr, dass er seine nervosität abschüttelte und ihr ebenfalls ein glückliches lächeln schenkte.
Als Harry seine Ginny, welche in wenigen Minuten endlich seine Frau sein würde, sah war jegliche nervosität bei ihm schlagartig verschwunden und auch die winzige Sorge, dass wieder etwas passiert sein könnte, verflog als er sie an der Seite ihres Vaters sah, der vor Stolz strahlend, seine einzige Tochter zum Altar führte.
Als Ginny ihm freudig entgegen lächelte, erwiderte er dieses lächeln ebenso freudig und er fühlte sich so unbeschreiblich glücklich wie noch nie in seinem Leben, da er endlich ein einigermaßen normales Leben führen konnte. Mit Ginny an seiner Seite und schon bald zu dritt mit als kleine glückliche Familie.
Mr Granger war mit seiner Tochter nun vorne angekommen und über gab seine Tochter nun an Ron, der sie anstrahlte.
„Pass gut auf meine kleine Hermine auf.“ Sagte Mr Granger an Ron gerichtet.
„Das werde ich Mr Granger. Versprochen.“ gab Ron seinem Schwiegervater zur Antwort, nahm Hermines Hand und ging mit ihr die letzten Schritte zum Altar.
Dann war es an Harry es Ron gleich tu tun. Arthur Weasley war ebenfalls mit Ginny vorne angekommen. Er hatte leichte Tränen in den Augen als er seine einzige Tochter an seinen Schwiegersohn übergab.
„Achte bitte gut auf sie Harry.“ sagte Arthur und reichte Harry Ginny´s Hand.
„Natürlich Arthur, das werde ich.“ Gab Harry zurück und ging mit Ginny den letzten Schritt zum Altar.
Als beide Hochzeitspaare mit ihren Trauzeugen vor dem Altar standen, setzten sich Mr Granger, Mr Weasley und Luna und Tonks auf ihre Plätze. Mr Granger und Arthur zu ihren Frauen, Luna setzte sich in die erste Reihe neben Neville und Tonks ließ sich ebenfalls in die erste Reihe neben Molly nieder.
Dann ergriff Professor McGonagall das Wort und alle richteten ihren Blick nach vorne auf die Hochzeitspaare.
„Sehr geehrte Gäste, wir haben uns heute hier versammelt, da heute diese beiden Paare sich das „Ja“ Wort für die Ehe geben wollen.
Doch bevor ich ihnen jedoch die entscheidende Frage stelle, bitte ich darum dass sie ihrem Partner ihr Eheversprechen vortragen.
Mr Weasley, sie bitte zuerst.“
Ron der schon leicht blass geworden war als er gehört hatte dass jeder ein Eheversprechen ablegen sollte wurde nun noch blasser. Das hatte er total vergessen, obwohl sie sich alle darüber unterhalten hatten.
Doch Ron nahm sich zusammen, holte tief Luft, blickte Hermine in die Augen, nahm dabei ihre Hand und sagte:
„Liebe Hermine, … um ehrlich zu sein weiß ich nicht was ich sagen soll. Der heutige Tag ist für mich der schönste Tag den ich bisher hatte und nun mit dir hier vorne zu stehen und dich zu heiraten macht mich so glücklich dass mir ehrlich gesagt die Worte fehlen.
Ich weiß wir hatten nicht immer so eine glückliche Beziehung, erst konnten wir uns nicht leiden, dann hatten wir ständig Streit, dann kam der Weihnachtsball im vierten Schuljahr. Dort hätte ich schon den Mut aufbringen müssen dich zu fragen, doch ich war zu eifersüchtig auf Krum, wobei ich ja weiß dass ich das nicht hätte sein müssen.
Dann kam das sechste Jahr, wo ich mich leider auf Lavender eingelassen hatte, was zum Glück ja schnell wieder vorbei war. Heute weiß ich dass ich es nur gemacht hatte um deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Zum Glück hat sich das alles guten verändert. Die ständigen Streits die wir hatten waren auch etwas das ich nie wirklich gemocht hatte und es mir hinterher immer Leid tat.
Als wir dann nach der Schlacht endlich zusammen gefunden hatten war ich so glücklich und ich bin es natürlich immer noch. Ich weiß ich bin hin und wieder ein unsensibler Klotz und hätte ich früher gemerkt dass meine Gefühle für dich, die Gefühle der Liebe waren, hätte ich mich womöglich früher überwunden dir meine Liebe zu gestehen.
Bei einem bin ich mir jedoch vollkommen sicher und das ist meine Liebe zu dir. Ich bin so glücklich darüber dass du meinen Antrag angenommen hast und heute mit mir hier stehst.
Ich verspreche dir nun hier vor allen im Saal, dass ich dich immer lieben werde, ich schwöre dir immer treu und ehrlich zu dir sein und immer wenn du ein Problem oder sonst etwas haben solltest, dass du immer zu mir kommen kannst. Ich werde für dich da sein, dich beschützen, und dir immer ein guter Ehemann sein, in guten und vor allem in schlechten Zeiten, auch wenn ich weiß dass die guten Seiten überwiegen werden.
Das verspreche ich dir, denn ich liebe dich Hermine und das wird auch immer so bleiben.“
Als Ron geendet hatte schenke er ihr ein glückliches lächeln, da er sah dass Hermine leichte Tränen in den Augen hatte, außerdem vernahm er ein leichtes Schluchzen, welches von seiner und auch von Hermines Mutter kam.
„Und nun Miss Granger, bitte ihr Eheversprechen.“ sagte Prof. McGonagall.
Hermine die noch ganz gerührt von Ron´s Worten war, atmete erst einmal durch, sah ihm dann in die Augen und sagte:
„Ach mein lieber Ron, auch für mich ist es der schönste Tag im leben und ich bin wirklich überglücklich heute endlich mit dir hier zu stehen und deine Frau zu werden.
Ja wir hatten nicht immer so eine schöne Zeit, aber auch ich hab einige Fehler in dieser Hinsicht gemacht, die mir Leid tun.
Auch mir haben unsere ständigen Streitereien nicht gefallen und haben mir am Ende immer Leid getan, vor allem die Aktion im vierten Jahr mit Viktor. Das und auch dass ich mich ständig mit dir gestritten habe waren alles bloß versuche deine Aufmerksamkeit zu erlangen.
Im sechsten Jahr war ich wegen der Sache mit Lavender ein wenig traurig und auch eifersüchtig, doch ich hatte immer gehofft dass es vorbei gehen würde und du mich endlich bemerken würdest.
Auch ich hätte den Mut dazu aufbringen müssen dir meine Gefühle zu offenbaren, doch ich traute mich nie und als du dich dann von Lavender getrennt hattest machte ich mir wieder Hoffnungen. Doch dann brach der Krieg aus und wir mussten beide unsere Gefühle hinten anstellen.
Als du mir dann jedoch nach der Schlacht deine wahren Gefühle gezeigt hattest kamen auch meine Gefühle dir gegenüber wieder hoch und ich war überglücklich endlich mit dir zusammen zu sein.
Ein paar Wochen später überschlug ich mich innerlich vor Freude als du mir einen Heiratsantrag gemacht hattest und ich ihn voller Freude annahm und es gar nicht erwarten konnte endlich mit dir hier vor den Altar zu treten und deine Frau zu werden.
Ich liebe dich so wie du bist und ich finde nicht dass du ein unsensibler Klotz bist. Gerade das und manchmal auch kleinerer Streitereinen zwischen uns liebe an dir.
Auch ich verspreche dir heute, hier vor all den Leuten, dass ich dich immer lieben werde und dir ewig treu zu sein. Auch du, solltest du jeh ein Problem oder irgendetwas haben, komm zu mir und wir lösen es gemeinsam. Ich werde immer für dich da sein und dir eine gute Ehefrau sein, in guten und auch in schlechten Zeiten.
Das verspreche ich dir Ronald, ich liebe dich und das wird auch immer so sein.“
Als sie fertig war konnte sie sehen dass ebenfalls leichte Tränen in den Augen hatte. Sie schenkte ihm ebenfalls ein glückliches lächeln und blickte ihm weiterhin in die Augen, bis sie ein weiteres schluchzen vernahm. Wieder waren es Molly und ihre Mutter, denen nun die Tränen die Wangen hinunter liefen. Auch ihnen lächelte sie zu.
Nun ergriff die Professorin wieder das Wort:
„Vielen dank. Und nun kommen wir zu ihnen Mr Potter. Ihr Eheversprechen.“
Harry hatte sich während der Versprechen von Ron und Hermine Gedanken über sein eigenes Eheversprechen machen können und wusste nun was er sagen wollte. Er atmete noch mal durch, nahm anschließend Ginny´s Hand. Dann blickte ihr in die Augen und begann:
„Meine liebe Ginny, heute ist für mich einer der schönsten Tage die ich bisher hatte. Und das waren nicht gerade viele. Heute ist endlich der Tag an dem wir uns das „Ja“ Wort geben. Ich bin überglücklich dass du heute hier bei mir stehst und meine Frau werden willst.
Es ist viel passiert und ich habe viel falsch gemacht, was auch dazu geführt hat dass ich dich dadurch verletzt habe. Deswegen ist es für mich nicht selbstverständlich dass du mich, nach allem was sich ereignet hat, immer noch liebst.
Die ganze Zeit über, schon seit deinem ersten Jahr hier in Hogwarts, ist dir durch mich so viel zugestoßen. Zuerst war es in deinem ersten Schuljahr als du durch Voldemord in die Kammer des Schreckens entführt wurdest und du dabei beinahe gestorben währst und das nur damit er mich in seine Hände bekommt.
Dann hattest du mich in deinem vierten Jahr ins Ministerium begleitet um Sirius zu helfen und bist meinetwegen mit in die Falle von Lucius Malfoy und Bellatrix Lestrange geraten.
In deinem fünften Jahr sind wir dann nach dem Quidditschspiel und einem leidenschaftlichen Kuss vor dem versammelten Gryffindorturm ein Paar geworden und es war für mich die erste glücklichste Zeit die ich hatte.
Doch leider war diese Zeit sehr kurz. Als Hogwarts angegriffen und Dumbledore getötet wurde musste ich mich schweren Herzens von dir trennen und mich meiner Aufgabe widmen die Horkruxe zu finden und Voldemord zu vernichten.
Damals war ich der festen Überzeugung dass wenn ich nicht mehr mit dir zusammen sein würde dass du vor Voldemord und seinen Leuten in Sicherheit gewesen wärst.
Heute weiß ich dass es ein Fehler war dich damals verlassen zu haben. Ich hatte dich dadurch schwer verletzt und auch mir ging es nicht anderes, denn tief in meinem inneren wollte ich mit dir zusammen sein.
Hätte ich damals schon auf mein Herz gehört, vielleicht hätte ich schon früher bemerkt dass du etwas für mich empfindest und wir währen womöglich eher ein Paar geworden, doch bis zu dem Zeitpunkt an dem wir ein Paar geworden sind hatte ich zu viele andere Dinge im Kopf als solche Gefühle.
Damals hatte ich dich nur als Ron´s kleine Schwester gesehen, was mir heute Leid tut, denn für mich bist du meine größte und einzigste Liebe.
Dann kam die große Schlacht und als Voldemord endlich tot vor mir lag war ich erleichtert und unglaublich glücklich. Endlich hätten wir wieder zusammen sein können und miteinander glücklich werden können.
Doch es kam anders. Lucius Malfoy kam dazwischen und als du voller Freude auf mich zu gerannt kamst war ich so unachtsam dass ich ihn nicht bemerkt hatte, sodass er einen Angriff starten konnte, jedoch anstatt meiner Stellen fielst du ihm zum Opfer.
Als ich dich dann vor mir hab liegen sehen und dich nicht wach bekommen konnte, dachte ich es sei nun endgültig aus und ich hätte dich für immer verloren. Ich dachte in diesem Moment du währest tot. Was du zum Glück nicht warst, was ich leider nicht wusste.
Doch anstatt auf mein Herz zu hören folgte ich erneut meinem Kopf und ging fort um Malfoy zu jagen. Damit hatte ich dich wieder verletzt und dir Kummer bereitet.
Zum Glück, obwohl man es eigentlich nicht Glück nennen kann, fand ich Lucius dann in Australien, wo er sich leider schon mit Hermine bekämpft hatte und ich sie gerade noch retten konnte und Malfoy anschließend gefangen nahm.
Allein dass Hermine, Luna und Neville so hartnäckig waren und mir alles erzählen konnten kam ich wieder zurück und konnte dich endlich wieder in meine Arme nehmen. Da war ich unbeschreiblich froh und glücklich dass du am Leben warst.
Als du dann später meinen Antrag angenommen hattest und du sagtest dass du mich heiraten willst überschlug ich mich vor Freude. Dieses Gefühl wurde aber drei Monate später durch ein viel überwältigenderes Gefühl abgelöst, als du mir sagtest dass ich Vater werden würde.
Ich war so glücklich, endlich würde ich das erhalten was ich mir schon immer gewünscht hatte. Eine eigene Familie die ich nie hatte. Okay bis auf deine Familie, die mir, seit ich sie kenne, das Gefühl gegeben hatte ein Teil von ihnen zu sein. So sehe ich die Familie Weasley schließlich auch, als meine Familie.
Aber nun hätte ich eine eigene Familie. Mit dir als meine Frau und einem Kind. Doch an dem Tag an dem wir endlich Mann und Frau werden sollten brach erneut eine Welt für mich zusammen. Du erschienst nicht und Dobby brachte mir einen Brief in dem von deiner Entführung durch Malfoy die rede war.
Wieder einmal warst du und auch unser Kind allein wegen mir in Gefahr geraten. Glücklicher weise konnten wir dich und das Baby retten und Malfoy erledigen, auch wenn ich dabei beinahe mein Leben verloren hätte, hätte das Schwert und dein Anhänger uns durch unsere Liebe nicht gerettet. Doch dies währe mir egal gewesen, zumindest hattet ihr überlebt.
Nun, dafür dass du mich nach all dem immer noch liebst bin ich dir unglaublich dankbar und es macht mich glücklich heute neben dir stehen zu können und dich zu heiraten. Ich liebe dich und unser Kind mehr als alles andere. Deshalb verspreche ich dir hier und heute, vor allen anwesenden dass ich dich und unser Kind immer lieben werde und dir auf ewig treu sein werde. Ich verspreche euch zu beschützen und dir bei allem was dich Sorgt behilflich zu sein. Ich verspreche dir ein guter Ehemann und Vater zu sein und immer bei euch zu sein. In guten und in schlechten Zeiten.
Ich liebe dich Ginny, dich und unser Kind.“
Er sah ihr in die Augen. Ihr liefen die Tränen bereits die Wangen hinunter und auch einige andere Gäste konnten sich nicht zurückhalten. Selbst bei Bill und Charley konnte man Tränen erkennen. Aber auch bei der sonst so ernsten Minerva McGonagall erkannte man einen leichten Tränenschimmer. Molly wurde sogar von Arthur im Arm gehalten. Sie war, neben Ginny, sichtlich am meisten von Harry´s Worten ergriffen.
Harry schenkte Ginny ein glückliches lächeln, welches wie sofort erwiderte. Dann meldete sich Prof. McGonagall erneut zu Wort:
„Und nun zum Schluss sie Miss Weasley. Ihr Eheversprechen.“
Ginny atmete nun auch tief durch und sah Harry mit einem glücklichen lächeln in die Augen:
„Auch für mich ist dies einer der schönste Tag. Ja es stimmt, es ist viel passiert und trotzdem liebe ich dich Harry, denn du trägst an allem was sich ereignet hat nicht die geringste Schuld.
Ja, es hat weh getan nicht mit dir zusammen sein zu können, doch allein der Gedanke an dich und an deine Liebe haben mir die Kraft gegeben alles zu überstehen.
Als du mir den Antrag gemacht hattest war ich sprachlos, denn damit hatte ich nicht so schnell gerechnet. Aber du hast mich damit sehr, sehr glücklich gemacht.
Dann drei Monate später, als ich erführ dass ich schwanger sei, hatte ich natürlich Angst vor deiner Rektion, dass du noch kein Baby würdest haben wollen. Doch als du so überglücklich reagiert hast war ich froh und ebenfalls unbeschreiblich glücklich.
Bei der Entführung hatte ich Angst, natürlich, ich hatte Angst dass dem Kind etwas passieren könnte, doch du hattest mich rechtzeitig gefunden und gerettet. Während dieser Zeit hat mir die Liebe zu dir und unserem Kind die nötige Kraft gegeben.
Als ich jedoch den Todesfluch auf mich zurasen sah und sah wie du mich von dem Fluch weggedreht und dich in seine Richtung gedreht hattest, brach für mich eine Welt zusammen. Ich wollte dich nicht verlieren. Jedoch wurdest du durch unsere Liebe zu uns und unserem Kind durch das Schwert und den Anhänger, den du mir glücklicherweise geschenkt hattest, gerettet.
Und heute mit dir hier stehen zu können und nun endlich deine Frau zu werden, erfüllt mein Herz mit so viel Glück dass ich es kaum beschreiben kann. Ich liebe dich Harry. Dich und unser Kind, mehr als alles andere.
Darum verspreche ich dir hier und heute vor all denen sie sich hier versammelt haben, dich auf ewig zu lieben und dir immer treu zu sein. Ich verspreche dir bei deinen Problemen und Sorge immer ein offenes Ohr zu haben und du mir alles erzählen kannst damit wir gemeinsam eine Lösung finden. Ich verspreche dir eine gute Ehefrau und Mutter zu sein und immer bei euch zu sein, in guten und in schlechten Zeiten
Ich liebe dich Harry. Dich und unser Kind.“
Beide sahen sich in die Augen und schienen darin zu versinken, bis sie sich, durch einige schluchzer, welche wieder von Molly kamen, wieder auf das eigentliche Geschehen konzentrierten.
Sie hielten ihre Hände ineinander Verschränkt und blickten ebenso wie Ron und Hermine zu Professor McGonagall, damit diese mit der Trauung fortfahren konnte.
Als diese die Blicke der beiden Paare bemerkte räusperte sie sich kurz und fuhr fort:
„Gut, da sie ja nun ihr Eheversprechen gegeben haben, fahren wir nun fort.
Ronald Weasley, willst du die hier anwesende Hermine Jane Granger zur Frau nehmen und sie lieben bis in alle Ewigkeit? So antworte mit „Ja, ich will!“
„Ja, ich will!“ kam von ihm und blickte dabei Hermine in die Augen, welche ihn anstrahlte.
„Hermine Jane Granger, willst du den hier anwesenden Ronald Weasley zum Mann nehmen und ihn lieben bis in alle Ewigkeit? So antworte mit „Ja, ich will!“
„Ja, ich will!“ hörte man Hermine sagen und auch sie blickte in die strahlenden Augen Ron´s.
Bill kam etwas nach vorne und gab Ron die Ringe, die sie sich gegenseitig ansteckten.
„Harry James Potter, willst du die hier anwesende Ginerva Molly Weasley zur Frau nehmen und sie lieben bis in alle Ewigkeit? So antworte mit „Ja, ich will!“
„Ja, ich will, von ganzem Herzen!“ antwortete er und strahlte Ginny glücklich an, die ebenso glücklich schaute.
„Ginerva Molly Weasley, willst du den hier anwesenden Harry James Potter zum Mann nehmen und ihn lieben bis in alle Ewigkeit? So antworte mit „Ja, ich will!“
„Ja, ich will, ebenfalls von ganzem Herzen!“ sagte sie strahlend während sie in Harry strahlend grünen Augen blickte.
Hier trat Charley hervor und reichte Harry die Eheringe. Auch sie steckten sich die Ringe gegenseitig an und steckten anschleißend die Zeremonieringe der Potters wieder vor den eigentlichen Ehering.
„Sollte jemand etwas gegen die Heirat dieser beiden Paare einzuwenden haben, möge er nun sprechen oder auf ewig schweigen.“ Sagte die Professorin und schwieg einige Sekunden.
„Schön, dann erkläre ich euch, kraft meiner Befugnis als Direktorin von Hogwarts, hiermit zu Mann und Frau. Sie dürfen ihre Braut nun küssen.
Daraufhin versanken beide Paaren in einen langen leidenschaftlichen Kuss wobei alle anwesenden den beiden frisch verheirateten Paaren applaudierten und vor Glück auch weinten.
Remus der Zwischen den Paaren stand und ebenfalls den Tränen nahe war, sprach einen kurzen Zauber und ließ über ihnen weiße und rote Rosenblätter herabfallen.
Als sich Harry und Ginny nach einem langem leidenschaftlichen Kuss voneinander gelöst hatten, sagte Harry:
„Ich liebe dich Ginny, dich und unser Kind mehr als alles andere.“
„Ich liebe dich auch, dich und unser Kind.“
Daraufhin versanken sie wieder in ein Kuss, doch lösten sich schnell wieder da plötzlich die Rubins der Zeremonieringe, die Rubine des Schwertes und der Rubin an Ginny´s Anhänger anfingen zu leuchten und die Halle in ein strahlend weißes Licht tauchen.
Als das Licht sich legte, trauten alle Anwesenden ihren Augen nicht, denn neben den Brautpaaren waren auf einmal vier in weißes Licht gehüllte Gestalten aufgetaucht, die alle nur zu gut kannten.
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