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Fanfiction

Drarius und die verruchte Versöhnung - Drarius und die verruchte Versöhnung

von Dr. S

Grinsend hob Draco das Kinn ein kleines Stück und wartete auf die warmen Lippen von Sirius. Weich wie Watte und tausendmal köstlicher als der beste Pudding der Welt war das. Vor Allem, weil Draco jetzt wieder glücklich war und dieses Mal hoffte er inständig, das es länger so bleiben würde. Da konnte er aber später drüber nachdenken…
Sirius legte die freie Hand auf Dracos Wange und umschloss den Kiefer mit seinen, trotz der nicht gerade angenehmen Kälte, warmen Fingern. Seine Zunge traf auf Dracos, als sie gleichzeitig den Kuss vertiefen wollten. Draco spürte dieses leicht drückende Gefühl unterhalb seines Magens und keuchte auf. Sirius ließ ihn nicht zurückweichen und fing seine Lippen sofort wieder ein, um da weiterzumachen wo sie fast aufgehört hätten. Beide Hände legte Draco auf Sirius Brust und krallte sich leicht fest, während Sirius rechte Hand sich wieder daran machte Draco das so sorgfältig ausgesuchte Hemd hochzuschieben. Eine Gänsehaut überzog Dracos Rücken, aber er konnte nicht sagen, ob das von der Kälte oder von Sirius Berührung kam. Vielleicht eine Mischung.
Sirius Mundwinkel zogen sich nach oben, als Draco mit den Fingerspitzen über seine Brust strich und die Seiten des Hemdes erreichte, die nur zu drei Vierteln zugeknöpft waren. Einen Finger nach dem anderen schob Draco unter den leicht durchsichtigen Stoff von Sirius weißen Hemd und krallte sich dann fest. Ehe Sirius etwas tun konnte, riss Draco die Seiten auseinander und scherte sich keinen Knut darum, das er gerade Sirius Lieblingshemd kaputt gemacht hatte. Der Aufprall der Knöpfe hallte im Wald wieder und einige platschten sogar ins Wasser.
Gut, ein bisschen nervös machte es Draco, das er da gerade etwas kaputt gemacht hatte, das eben nicht ihm gehörte, sondern Sirius und da er Sirius mochte, war das eben ein Problem. Aber der riss sich nicht los, um sich zu beschweren, sondern krallte sich fast schmerzhaft in Dracos Haut und legte die andere Hand auf den weißblonden Hinterkopf, um Draco mit einem durch den Kuss gedämpften Knurren näher an sich zu ziehen.
Draco spürte das Prickeln bis in seine Zehen und wackelte mit ihnen, was aber überhaupt nichts brachte, außer, das er merkte, wie kalt seine Füße wieder einmal waren. Mit einer schnellen Bewegung packte er Sirius an den Oberarmen und löste so dessen Griff und auch gleichzeitig den leidenschaftlichen Kuss. Draco hob den Blick und schaute Sirius in die grauen Augen, die erwartungsvoll aufblitzten. Ruckartig packte Draco die Seiten von Sirius zerstörtem Hemd und riss es ihm von den Schultern, um gleichzeitig vorzuschnellen und mit Lippen und Zähnen über Sirius Hals zu fahren. Ein für Draco schlecht zu definierender Laut entwich Sirius Kehle, als Draco seine Zähne in der Halsbeuge versenkte und die Stelle dann entschuldigend küsste, während Sirius seine Hände wieder auf Dracos Hüfte platzieren wollte.
Draco probierte es auch einmal mit einem tiefen Knurren und schupste Sirius kurzerhand um. Ein überraschter Schrei entfuhr Sirius, der jetzt grinsend zu Draco hochschaute. Leicht rot um die Nase werdend ließ Draco sich auf die Knie sinken und so zwischen Sirius Beine. Er biss sich auf die Lippe und stemmte die Hände zu beiden Seiten von Sirius angewinkelten Beinen ab, bevor er vorschnellte und Sirius wild küsste.
Mit der linken Hand krallte Sirius sich unterhalb von Dracos Schulterblatt fest und drehte den Kopf, was Draco nicht davon abhielt ihn weiter zu küssen. Wenn nicht auf den Mund, dann eben auf die Wange und langsam tiefer. Er hatte vorhin das ekelhafte Gefühl gehabt, Sirius nie wieder auch nur einen Kuss auf die Wange geben zu können und das holte er jetzt tausendfach nach. War egal, was eben gewesen war und noch mehr, wie das morgen aussehen würde. Er brauchte Sirius, Sirius brauchte ihn und eines Tages würden sie zusammen den Grimmauld Place abfackeln, wo jeder von ihnen keine schönen Erinnerungen gesammelt hatte.
„Die… Die Decke…“, keuchte Sirius und streckte den Hals, als er leicht stöhnend den Kopf in den Nacken legte.
„Scheiß auf die Decke…“, murmelte Draco, krallte sich mit den Fingern tief in das sandige Ufer des Schwarzen Sees, während er mit der Zunge eine feuchte Spur über Sirius Brustbein bis zum Bauchnabel zog, wo er einen halben Kreis zog und sie dann eintauchen ließ.
„Oh, verdammt, Draco!“, rief Sirius und atmete schwer, wodurch seine Brust sich immer wieder stark hob und senkte. „Wa… Was…“
Draco hob den Kopf und schaute Sirius durch ein paar Haarsträhnen hindurch an, bevor er grinsend die Finger auf Sirius Hosenbund zu schob. „Du wolltest doch ein Geschenk.“, sagte Draco heiser und Sirius Augenlider flackerten, während er den Mund für ein lautloses Stöhnen öffnete. Ein fast fieses Grinsen schlich sich auf Dracos glühendes Gesicht, als er ja nicht mal irgendwas gemacht hatte, was seiner Meinung nach, solche Reaktionen auslösen konnte. Extra langsam öffnete Draco den Verschluss von Sirius Hose und schob ihm gleich beide Teile bis zu den Knien herunter. Draco stemmte sich vor und küsste Sirius, während er mit den Füßen Sirius die unteren Kleidungsstücke abstreifte. Hungrig biss Sirius in Dracos Unterlippe, konnte ihn so aber nicht bei sich behalten und war wohl einfach völlig überrumpelt von so viel Initiative. Draco war es ja irgendwie selber, aber er war eben nicht das Geburtstagskind, sondern nur das Geschenk, nicht?
Er verteilte ein bisschen Sand auf Sirius Brust, als er sich wieder an den breiten Schultern festhielt und herunterrutschte, wobei er kaum einen Millimeter der sich schnell hebenden Brust ausließ. Sein Bauch brachte Sirius dabei mit den leichten Bewegungen, die er beim herunterrutschen verursachte, wohl schon nah an den Rand der Ekstase. Fassungslos und keuchend hob Sirius den Kopf und presste das Kinn auf sein Brustbein, wobei er froh sein konnte, das Draco das nicht sah und dadurch die Ähnlichkeit zu Regulus bemerken konnte, die im Moment einfach verblüffend war.
Draco schob sich weiter herunter und ließ seine Hände nach kommen, wobei er es sich nicht nehmen ließ Sirius ein paar schöne Kratzer als Andenken zu hinterlassen. Die schon fast vollständig hinter den Zinnen von Hogwarts versunkene Sonne spiegelte sich in Sirius grauen Augen und bildete einen krassen Kontrast zu dem dunklen Grau, welches noch dunkler zu werden schien, als er Dracos Kopf immer näher auf seinen Schoß rutschen sah.
Blitzschnell fasste Sirius nach vorne und packte Draco an den Schultern, um ihn hochzuziehen. Verdutzt starrte Draco Sirius an und fragte sich im ersten Moment, was er falsch gemacht haben könnte. Immerhin hatte er das doch schon einmal getan und da schien es Sirius gefallen zu haben…
Draco öffnete bereits den Mund, um nachzufragen, da krümmte Sirius den Rücken und zog Draco gleichzeitig an der Schulter näher zu sich. „Ganz… bitte…“, raunte er ihm heiser ins Ohr, aber Draco schloss wie in Trance die Augen, als Sirius schöne Stimme sich den Weg in seinen Kopf bahnte. „Ich will dich ganz…“
Ein paar Sekunden brauchten die Worte um bei Draco anzukommen, dann riss er die hellgrauen Augen auf und fixierte ein Grasbüschel gleich hinter Sirius Kopf. Oh… Scheiße! Er konnte das nicht… Das letzte Mal war das so schief gegangen. Er konnte sich ganz genau an diesen Moment im Bad erinnern, als er wahrscheinlich total versagt hatte und Sirius sich nur nichts hatte anmerken lassen. Oh, war das peinlich gewesen! Aber… es war Sirius Geburtstag…
Dracos Herz schlug ihm über den Hals hinaus und Sirius würde es gleich sehen können, wenn er sich das Hemd ausziehen würde. Und das wollte er Sirius nicht machen lassen, der schon die Hände nach vorne auf Dracos Brust geschoben hatte und fest über den schwarzen Stoff strich.
Arrogant grinsend rückte Draco ein Stück weg und Sirius klappte der Mund auf, als er Draco im fahlen Licht der Mondsichel so sah. Das ging ihm jetzt aber doch ein bisschen auf den Keks. Sirius musste nicht so tun, als sei Draco das einzige Wahre auf der Welt und so verboten heiß, dass man ihn wohl auch nicht berühren konnte. Keiner hatte Draco heute noch gesagt, er würde besonders heiß aussehen und Sirius beglotzte ihn jedesmal, als würde er ihn das erste Mal in seinem Leben sehen. Verdammt, Draco konnte sich sogar ganz genau daran erinnern, das Sirius keine Augen für ihn gehabt hatte, als sie sich das erste Mal gesehen hatte. Harry war der Doppelgänger von James und Hermine das interessante Mädchen. Er war sicher nur der blonde Schnösel gewesen, der die neue Konkurrenz in Sachen Frauenschwarm hätte sein können.
Nun gut… Jetzt gehörte Sirius Black ihm und wenn der unbedingt noch einen Reinfall wollte, dann würde Draco das für ihn probieren.
Sich lasziv auf die Unterlippe beißend und Sirius dabei nicht aus den Augen lassend knöpfte Draco sich die ersten Hemdknöpfe auf und überspielte dabei perfekt das Zittern seiner kalten Hände. Seine Atmung beschleunigte sich, als ihm erst jetzt wieder die neuen Narben auf seiner Brust einfielen. Ein schräges V, das auch noch verkehrtherum und total hässlich war, wie Alex immer so schön sagte. Selber Schuld, wenn er dahin starren musste, der Blindfisch…
Einen Moment zögerte Draco, bevor er sich leicht vor lehnte und die Seiten seines Hemdes dabei Sirius Brust streiften. Sirius schien starke Probleme zu haben, sich auf dem Boden zu halten und seine Hände zitterten stark, als er Dracos Hemd an den langen Ärmeln fasste. Draco fuhr mit der Zunge langsam über Sirius Schlüsselbein und spürte dabei deutlich den schnellen Herzschlag an seinem Kinn. Gut, dann war er wenigstens nicht der einzige, der so verdammt aufgeregt war. Immerhin war das letzte Mal auch fast genau zwei Monate her, aber er hatte da eben weit aus weniger Erfahrung als Listenführer Black.
Vorsichtig, fast zögerlich streifte Sirius das schwarze Hemd von Dracos Schultern und schluckte deutlich bei den tiefen Narben, die Averys Sectumsempra dort hinterlassen hatte. Gefühlt hatte Sirius sie ja schon, aber gesehen noch nicht und durch weitere magische Einwirkungen und das schmerzhafte Aufreißen würden die auch da bleiben. Narbengesicht Malfoy mit verstümmelter Brust und einem riesigen weißen Fleck an der Wade, der bei seiner Hautfarbe aber kaum auffiel. Wenigstens ignorierte Sirius das eingebrannte Mal…
Draco schob seine rechte Hand unter Sirius Achsel und klammerte sich an der Schulter fest, bevor er sich zur Seite rollte. Sirius lehnte sich auf die Seite und zog die Augenbrauen leicht zusammen, während er die tiefen noch roten Schnitte auf Dracos Brust nach fuhr. Einer gerade herunter von der Schulter bis über den Beckenknochen und der andere diagonal dazu.
Lächelnd schloss Draco die Augen, als Sirius ihm zärtlich durch die Haare strich und sich dabei von Dracos Oberarm bis zum Hals küsste. Währenddessen streifte Draco sich die Schuhe mit dem jeweils anderen Fuß ab und fragte sich, warum er das bei Sirius nicht hatte machen müssen.
Er konnte einen kleinen Seufzer nicht unterdrücken, als Sirius jetzt auch mit der Hand über seine Brust streichelte. Etwas unbeholfen streifte Draco sich aus seinen restlichen Klamotten und hatte jetzt nur noch verdammt schief sitzende Socken an, die Sirius wohl von vorneherein in seinen Turnschuhen nicht anzog.
Mit der linken Hand presste Draco Sirius wieder auf den Boden und schwang ein Bein auf dessen andere Seite, um sich dann vorsichtig auf Sirius Bauch zu setzen. Er stützte sich mit den Händen nach hinten ab, falls er zu schwer sein sollte, aber Sirius schien das sogar zu gefallen. Genießerisch lächelnd schloss er die Augen und leckte sich über die Lippen, bevor er sie zu einem lautlosen Seufzen öffnete.
Draco schluckte und atmete einmal tief durch. Er musste sich konzentrieren, aber das war leichter gedacht als gesagt oder getan, was auch immer… Scheiße! Er hatte doch keine Ahnung! Gut, gut… Sirius würde es schon irgendwie ausdrücken, wenn Draco etwas falsch machte und er traute ihm sogar zu, das nicht verletzend zu tun.
Während er die Hände wieder tief in das sandige Ufer krallte und sich hochstemmte, verschwand der letzte Sonnenstrahl hinter dem Schloss weit weg von ihnen über dem See. Draco rückte nach hinten, suchte Sirius Blick und fühlte einen großen Stein von seinem Herzen fallen, als er das ihm so vertraute Lächeln sah. Dann würde das schon richtig sein. Immerhin hatte Sirius da so richtig viel Erfahrung! Damals im Bad, da hatte sich nur Draco blamiert. Sirius so souverän wie immer und es nicht mal unbequem für Draco gemacht…
Langsam ließ er sich ein Stück nach unten auf Sirius gleiten und stemmte die Füße dicht neben Sirius Kopf ab. Der warf stöhnend den Kopf zur Seite, schreckte dadurch einen Vogel in der Nähe auf, der laut piepsend davonflog, und fasste unter Dracos Kniekehle hindurch, um sich am Bein festzuklammern. Dabei zog er Draco gleichzeitig ein bisschen tiefer, obwohl der sich eigentlich Zeit lassen wollte. Das Brennen war schlimmer als sonst, wohl einfach, weil Draco so furchtbar aufgeregt war und deshalb Alles andere als entspannt, aber Sirius schon fast Schrei machte das schnell wieder weg. Zum Schreien gebracht! Er! Sirius Black! Unglaublich…
Mit der rechten Hand packte Draco nach Sirius linken Handgelenk und brachte ihn mit den fast schwingenden Bewegungen dazu, sich schmerzhaft tief an Dracos Bein festzukrallen. Nur… Warum musste der so ordinär fluchen? Das machte Draco ganz konfus. War das positiv? Sein eigenes Stöhnen unterdrückend gab Draco sich einfach mehr Mühe und wurde so schnell er in dieser Position konnte. Er drängte sich Sirius mehr entgegen und was er da hörte, das würde kleine Kinder wohl zum Weinen bringen.
Musste er… War das… Draco presste die Lippen fest aufeinander und bewegte sich hart und ruckartig, wollte das so vielleicht besser machen und tatsächlich hörte Sirius auf zu fluchen. Die Zähne presste er so fest aufeinander, das Draco sie mahlen hören konnte und sein Tempo kurzzeitig verlangsamte, damit Sirius sich nicht das Gebiss abbrach, oder so was. Stöhnend ließ Sirius den Kopf kreisen und wenn er es schaffte seine Augen länger geöffnet zu halten, dann schaute er Draco intensiv an.
Schweiß perlte sich bereits auf Dracos Stirn und dem Rest seines Körpers. Er konnte die Tropfen im Nacken aufeinandertreffen und dann den Rücken hinunter rinnen fühlen. Sirius Hand war schweißnass, als sie über Dracos linkes Bein strich und sich jedes einzelne Härchen bei dieser Berührung senkrecht aufstellte.
Draco konnte aber einfach nicht mehr. Diese Gefühle stauten sich an und er wollte… Mit festzusammen gekniffenen Augen warf er den Kopf in den Nacken und spürte den Krampf, den er in den Armen bekam schon gar nicht mehr, als er sich so nah wie möglich an Sirius erhitzten Körper drückte.
Ein Beben durchfloss sie Beide regelrecht und Sirius schnurrte verzückt, bevor er selig lächelnd die Augen schloss, wobei er weiterhin sanft über Dracos zitterndes Bein streichelte. Der starrte mit weit aufgerissenen Augen gen Himmel, wo er Sirius natürlich nicht sehen konnte. Der klare Sternenhimmel zeigte den Oriongürtel, ja, aber noch war es eben nicht Winter und dann konnte man das bläuliche Licht des hellsten Sterns nicht sehen. Aber Draco war gut genug in Astronomie, um Sirius Position auch so finden zu können, wenn sie ihn im Moment interessiert hätte. Immerhin hatte er hier einen viel besseren Sirius. Mit einem erschöpften Seufzen ließ Draco sich nach hinten fallen und blieb einen Moment so liegen, um nach oben zu schauen.
Als seine Atmung sich beruhigt hatte, rutschte er von Sirius runter, blieb aber zwischen dessen Beinen liegen und verschränkte die Arme hinterm Kopf. Sirius Atem kam gepresst und Draco hatte keine Ahnung, warum Sirius sein Bein entlangfuhr und mit der schief sitzenden Socke spielte. Ah, er wollte sie richten… Wie lieb von ihm…
Entsetzt riss Draco die Augen auf und hob den Kopf, so wie Sirius vorhin um dabei zu zusehen, wie der Kerl ihm die Socke auszog. Empört öffnete Draco den Mund, wurde von Sirius aber nur dreckig angelächelt, während der mit einem letzten Ruck Dracos Fuß frei legte. So schnell, wie er den gepackt hatte, konnte Draco gar nicht reagieren und wurde auch schon ordentlich durch gekitzelt.
Brüllend lachte er los und klammerte sich an Sirius angewinkeltem Bein fest, in dem er auch kurzerhand seine Zähne vergrub, um Sirius zu einem schmerzhaften Aufschrei zu bringen. Die Rache dafür war weiteres, gnadenloses Kitzeln, das Draco schon die Tränen in die Augen trieb.
„Bi-Bitte! A-Aufh-hören!“, lachte er und strampelte wild mit dem anderen Fuß, bis er ihn Sirius gegen die Wange stemmte.
„Nimm den Fuusch da wech…“, nuschelte Sirius und zog an Dracos Fuß. Der hatte einen Moment gebraucht um zu merken, dass er nicht mehr zu Tode gequält wurde, von dem Mann den er liebte.
„War’s so schlimm?“, keuchte Draco und wischte sich über die verschwitzte Stirn.
„Was?“, fragte Sirius und brachte Draco erneut zum Lachen, als er ihm die Außenseite des Fußes küsste.
„Du kannst es nicht mal genau definieren…“, kicherte Draco und rieb sich die tränenden Augen. „So ne Scheiße aber auch…“ Wieder wackelte Draco mit den Zehen und brachte Sirius dadurch zum Lachen. Verspielt fummelte der Siebzehnjährige an den Zehen seines Freundes herum und seufzte dann zufrieden.
„Kommst du her? Kuscheln?“, fragte Sirius und streckte die Arme aus.
Draco nickte und stemmte sich hoch, während Sirius eine Weile brauchte, um die Decke zu sich zu bekommen. In der Zeit wollte Draco sich das Hemd überziehen, aber Sirius riss es ihm aus der Hand.
„Nee, nee…“, raunte er und schlang die Decke um sie Beide. „Nackt kuscheln.“
„Aber… Black, es ist kalt.“, sagte Draco und hielt sich selber im Arm, während er leicht verlegen ein Stück von Sirius wegrutschte.
„Nach eben gerade ist dir kalt?“, raunte Sirius und überkreuzte die Hände auf Dracos Brust, um ihn dann dichter an sich zu ziehen. „Fühlst du mein Herz?“
Draco konnte es deutlich in seinem Rücken hämmern spüren und er nickte kurz, bevor er die Augen schloss. Sirius Nähe war jedes Mal wieder atemberaubend und gegen nichts in der Welt würde er das eintauschen wollen. Da gab es eben nichts Wichtigeres. Aber er würde es Sirius nicht noch einmal auf die Nase binden. Wie das endete, das hatten sie vorhin ja gesehen… Wieder stiegen Draco die Tränen in die Augen, als er daran dachte, wie aussichtslos leer sich das angefühlt hatte. Aber das war vorbei und er saß hier jetzt bei Sirius, was wollte er mehr?
„Mmh, du zitterst ja!“, sagte Sirius und passenderweise ließ er die Decke fallen. Draco wollte gerade sagen, das das wohl nicht sehr viel helfen würde, als er weichen Stoff auf seinen Schultern fühlte. „Durch die Ärmel, Dray-Dray.“
Draco schaute über die Schulter und bekam ein unbezahlbares Lächeln von Sirius zu sehen, das ihn den Blick senken ließ, bevor er sich Sirius Hemd anzog. Schließen konnte er es nicht mehr, aber wenigstens war es nicht so dünn wie sein eigenes.
„Darf ich meine Hose auch anziehen?“, fragte Draco grinsend, während Sirius die Decke wieder enger um sie schloss.
„Was?! Sicher nicht!“, antwortete Sirius und strich mit den Fingern über Dracos Oberschenkel, bis die Haut sich fast anfühlte, als würde sie in Flammen stehen. Draco war das trotzdem irgendwie unangenehm. „Ich will Haut.“
„Igitt…“, würgte Draco und presste das Kinn fest gegen sein Brustbein, als könnte er so durch die Decke durchsehen und zu schauen, wo Sirius seine Hände hinlegte. „D-Das ist…“ Draco schluckte schwer. „…voll eklig.“, hauchte er.
„Ist mir doch egal.“, gab Sirius zurück und kniff Draco kurz in die Innenseite des Oberschenkels.
„Dir ist ja öfter mal was egal…“, sagte Draco leise. Sirius überkreuzte die Arme auf seinem Bauch und seufzte.
„Das war mir nicht egal.“, sagte er. „Ich bin doch gekommen.“ Draco prustete los und erntete ein empörtes „Ey!“ von Sirius. „Was… denn jetzt?“
„Du…“ Draco legte lachend den Kopf in den Nacken. „Oje…“, kicherte er vor sich hin. „Sorry, Mann…“
„Was auch immer.“, sagte Sirius, drückte Draco einen Kuss direkt auf die weißen Narben auf der Schulter und hauchte auf die feuchte Stelle, bis sie ganz kalt wurde. Draco rechnete schon fast damit, dass Sirius ihm die Schulter wieder blutig beißen würde, als er die kalten Zähne über seine Haut fahren fühlte. Ein bisschen zu fest, aber nicht schmerzhaft. Entweder merkte Sirius das oder nicht. Jedenfalls ließ er es bleiben und lehnte sich über Dracos Schulter, um ihm einen festen Kuss auf den Kiefer zu geben. „Was los, Dray-Dray?“, fragte er. „Magst du nicht mit deinem Schnuffel kuscheln?“
Ganz leicht nur zuckte Draco mit den Schultern und beobachtete das pechschwarze Seewasser. „Weiß nicht…“, murmelte er nach einer Weile. „Fühl mich… noch ziemlich deprimiert.“
„Harter Tag, ich weiß.“, sagte Sirius. Seine Umklammerung wurde fester und er schnürte Draco fast die Luft ab, was den aber nicht wirklich störte. „Aber kuscheln hilft, oder?“
Draco lehnte sich gegen Sirius Brust. „Dann ein bisschen fester…“, flüsterte er.
„Angst? Wo sind die Monster? Sirius frisst sie für dich!“, raunte Sirius ihm ins Ohr.
„Wenn Sirius diesmal nicht wieder selber Angst bekommt…“, sagte Draco und atmete tief durch.
„Ich wollt dir nicht weh tun…“, sagte Sirius nach einer kleinen Weile.
Draco schüttelte kaum merklich den Kopf. „Darum geht’s doch nicht. Das ist irgendwie… Ist doch immer so.“ Ein kleiner Kloß bildete sich in seiner Kehle und Draco versuchte vergeblich ihn herunterzuschlucken. „Immer… Jeder nur… ein paar Tage. Dann bin ich wieder allein und…“
„Ach, du bist doch nicht allein.“, sagte Sirius und strich Draco beruhigend über die Rippen, was den aber eher zusammen zucken ließ. Schrecklich kitzelig war er da. „Wenn man keine Beziehung hat ist man nicht automatisch allein.“
„Ich fühl mich aber so…“, sagte Draco. „Jaah, und egoistisch bin ich auch wieder, weil ich nur von mir rede und das an deinem Geburtstag.“
Sirius gab ihm einen Kuss auf die Halswirbel. „Ich kümmer mich gerne um dich.“
„Fühl ich mich ja wie ein Haustier.“, grummelte Draco und Sirius gluckste. „Und?“ Draco lehnte sich gegen Sirius Brust bei dem Versuch das Thema zu wechseln. „Wie war dein Jahr so? Was war das Schönste?“
Sirius seufzte glücklich. „Ich bin frei.“, hauchte er Draco ins Ohr, worauf der verwirrt blinzelte.
„Wie?“, fragte er und drehte den Kopf leicht seitlich.
„Weg von zu Hause.“, murmelte Sirius und schaute an Draco vorbei in den Himmel, wo die meisten seiner Verwandten heute zusehen waren. „Was kann es Besseres geben?“
Draco fröstelte und klapperte lautstark mit den Zähnen. Er hatte gehofft etwas anderes zu hören. Vielleicht, etwas mit ihm… Vielleicht…
„Brrr… Frostbeule!“, sagte Sirius lachend und rubbelte Draco die Oberarme. „Soll ich dich schon zurückbringen?“
Draco schüttelte schnell den Kopf und legte die Wange an Sirius Brust. „Vielleicht können wir gemeinsam… hier… du weißt schon…“, druckste er herum.
Sirius drückte ihm einen langen Kuss auf die Schläfe. „So viele Geschenke hab ich gar nicht verdient…“, hauchte er und Draco lächelte.
„Happy Birthday, Sirius…“


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